Unsere Heldinnen der Waage

Minus 26 Kilo Dem Schlank-Geheimnis auf der Spur

27.05.2016 , Autor:Stephanie Arndt
© Women's Health Juni

Unsere Leserin Sarah war schon immer sportlich, hatte aber trotzdem seit Jahren Übergewicht, weil sie sich falsch ernährte. Bis sie die Mission Schlank startete und mit detektivischem Gespür ihre Figurfeinde entlarvte – und verbannte

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abnehmen_vorher_nachher: Sarah wog vorher 89 Kilo und nachher 63 Kilo
Sarah (25 Jahre; 1,67 m) wog vorher 89 Kilo und nachher 63 Kilo © privat; Jürgen Jeibmann
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Abnehmen

31 – das war nicht etwa Sarahs Alter zu Beginn ihrer Gewichtsabnahme, sondern ihr BMI. Mit dieser Zahl erhielt die Zahntechnikerin ebenfalls die unheilvolle Diagnose Adipositas – auch Fettleibigkeit genannt. „Schon in der Schule wurde ich wegen meiner Figur gehänselt. Als ich dann die Pille nahm, kamen innerhalb eines Jahres noch mal 15 Kilogramm dazu. Letztlich wog ich bei einer Größe von 1,67 Metern 89 Kilogramm“, erinnert sich ­Sarah. Und das, obwohl die Chemnitzerin sportlich war, regelmäßig Volleyball spielte und reiten ging: „Aber ich wusste zu wenig über gesunde Ernährung und aß häufig Fertig­gerichte wie Tiefkühlpizza oder Lasagne. Dagegen konnte selbst der Sport nichts ausrichten.“ Mit ­diesen selbst auferlegten Anweisungen schaffte es Sarah dann, innerhalb eines Jahres 26 Kilo abzunehmen:

Mission 1: Jagd auf No-gos 
Sehr schnell wurde ihr klar, dass Säfte und Limonaden nicht zu einem schlanken Körper passen, und sie griff ausschließlich zu stillem Wasser. „Ich weiß noch, dass ich richtig zuckersüchtig war. Die ersten Tage ohne Cola fühlten sich wie ein kleiner Entzug an.“ Das belegen auch Studien, denn Zucker sorgt im Gehirn für eine Ausschüttung des Glückshormons Dopamin – und darauf will der Körper nur ungern ver­zichten. Parallel ließ sie Getreideprodukte weg, weil Sarah nach deren Genuss Sodbrennen, Verdauungsprobleme und Kopfschmerzen bekam. „Ich merkte sofort, dass es mir ohne Kohlenhydrate besser ging und ich nicht mehr so müde und abgeschlagen war.“  

Mission 2: Man isst nur 3-mal 
Außerdem hörte Sarah auf, dauernd zu snacken. „Früher ging ich ohne Frühstück aus dem Haus und aß unterwegs ein Leberwurstbrötchen. Doch satt blieb ich natürlich nicht lang, und so naschte ich mich durch den Tag.“ Nach ihrer Umstellung genoss Sarah morgens in Ruhe eine Schale Obst mit fettarmem Joghurt und 2 Esslöffeln Müsli. Mittags holte sie sich einen Salat mit Schafskäse und Oliven, am Abend kamen Räucherlachs mit Gemüse oder Süßkartoffeln mit Hähnchenbrust (siehe Rezept) auf den Tisch. ­Was zu Hause nie fehlte: „Tiefkühlgemüse. Das ist trotzdem vitaminreich und schnell zubereitet.“ Dazu beim Zubereiten einfach etwas gutes Olivenöl mit in den Topf geben, damit die fettlöslichen Vitamine vom Körper besser aufgenommen werden können.  

Mission 3: Im Dienst der Waage
Sarah wog sich jeden Tag. „Für mich war diese ­Kon­trolle wichtig und ein Zeichen dafür, dass ich mit meiner neuen Ernährung richtig lag.“ Was aber noch wichtiger war als die Zahl auf der Waage: Sarahs neues Körpergefühl, nachdem die ersten 10 Kilo weg waren. „Früher habe ich mich geschämt, wollte nicht schwimmen gehen und fühlte mich von anderen beäugt, wenn ich enge Sachen trug. Das hat sich zum Glück geändert.“ 

Mission 4: Lizenz zum Bewegen
Mit den schwindenden Pfunden wuchs auch die Lust, aktiv zu werden. „Ich gestaltete meinen Alltag viel aktiver: Zur Arbeit fuhr ich mit dem Rad und nahm konsequent die Treppen statt den Fahrstuhl. Abends lief ich ein paar Runden – ganz ohne Druck und anfangs nur 10 oder 20 Minuten. Je fitter ich wurde, desto mehr Sport machte ich. Irgendwann trainierte ich zusätzlich vor dem Fernseher mit Tanz-DVDs.“ So festigte sich Sarahs Körper, und die Fettpölsterchen verschwanden. 

Mission 5: Leben und sündigen
Das klingt alles so easy, gab’s denn keine Tiefpunkte zwischendurch? „Doch, doch! Wenn ich krank war und keinen Sport machen konnte, begann ich automatisch zu naschen und wurde bequemer“, erinnert sich Sarah. „Doch dann merkte ich, dass ich mit viel Eiweiß und Ballaststoffen Heißhungerattacken vermeiden konnte. Und wenn ich es gar nicht aushielt, aß ich eine kleine Handvoll Chips – und nicht wie früher die ganze Tüte.“ Heute – mit 63 Kilo – hat Sarah ihre Mission fast abgeschlossen: „3 oder 4 Kilo sollen noch runter. Dann bin ich rundum zufrieden mit meinem Körper.“ 

 

Sarahs Lieblingsgericht: Ofenhähnchen

Zutaten
120 g Hähnchenbrust
100 g Champignons
1 Süßkartoffel
je 1 Prise Salz, Pfeffer1
1 TL Olivenöl
2 Zweige Rosmarin
1 EL Schnittlauch

Ofen auf 175 Grad vorheizen. Hähnchenbrust auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Champignons und Süßkartoffel putzen, in Scheiben schneiden und auf dem Blech verteilen. Alles salzen, pfeffern, mit Olivenöl beträufeln und mit Rosmarin belegen. 20 Min. garen. Vor dem Servieren mit Schnittlauch garnieren.

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