Unsere Heldinnen der Waage

Minus 33 Kilo Übergewicht? Schnee von gestern

25.11.2015 , Autor:Stefanie Arndt
© Women's Health Dezember

Dass Stress krank macht, ist klar. Aber dick? Das erfuhr unsere Leserin Sabine am eigenen Leib. Bis sie einen Weg fand, ganz entspannt 33 Kilo abzunehmen

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Sabine hat abgenommen: vorher wog sie 95 Kilo und nachher 62 Kilo
Sabine (31; 1,71 m) hat abgenommen: Vorher wog die Sozialpädagogin aus München 95 Kilo und nachher 62 Kilo © privat; Manu Theobald
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Tagsüber studieren und abends arbeiten – das war auch fürs Gewicht ein Balanceakt. „Um mein Studium finanzieren zu können, übernahm ich viele Schichtdienste in meinem alten Beruf als Erzieherin. So kam ich locker auf eine 70-Stunden-Woche“, erinnert sich Sabine. Sport und eine gesunde Ernährung blieben da auf der Strecke. Und: Die Stresshormone, die ständig in ihrem Körper zirkulierten, machten alles noch schlimmer: „Ich hatte kein Sättigungsgefühl mehr und wurde immer dicker.“ Bei einer Größe von 1,71 Meter brachte sie am Ende 95 Kilo auf die Waage. „Da hat es klick gemacht, und ich zog die Notbremse.“ Mit diesem Plan fand Sabine wieder zu sich und ihrer Traumfigur:

Schritt 1: Bei Null anfangen
„Als Erstes räumte ich meinen Kühlschrank komplett leer und kaufte mir einen Abnehm-Shake“, sagt Sabine. 3-mal am Tag trank sie ein Glas, ansonsten gab’s nur Wasser oder Gemüsebrühe. „Durch diesen Neustart fühlte ich mich richtig gut und energiegeladen. Und ich spürte endlich ­wieder, wann ich Hunger hatte oder satt war.“ Als die ersten Kilos schwanden, fing Sabine an, die Drinks nach und nach durch richtige Mahlzeiten zu ersetzen.

Schritt 2: Keine Kalorien zählen
„Dabei war es mir wichtig, nicht jedes Gramm abwiegen oder ständig auf die Nährwertangaben schauen zu müssen.“ Deshalb beschloss sie, sich kohlen­hydratarm zu ernähren. Sie verzichtete auf Brot, Nudeln, Reis und Süßkram. Denn diese Lebensmittel sorgen für eine Achterbahnfahrt des Blutzuckerspiegels und führen zu Heißhungerattacken. „Stattdessen aß ich eiweißreich und voll­wertig. Morgens ein Müsli mit Naturjoghurt und Früchten, mittags Salat mit Hähnchen und abends Rohkost mit körnigem Frischkäse.“

Schritt 3: Fünfe gerade sein lassen
Um konsequent zu bleiben, führte die Sozialpädagogin einen Genießertag ein. „Dann gönnte ich mir auch mal ein Stück Hefezopf oder ein paar Gummibärchen.“ Innerhalb weniger Wochen verlor Sabine so fast 10 Kilo.

Schritt 4: Sich bewegen
Um ihren Abnehmprozess zu beschleunigen, wurde sie Mitglied im Fitness-Studio. Mittlerweile arbeitete sie fest und hatte den Nebenjob an den Nagel gehängt. „Deshalb hatte ich Zeit, jeden Tag 1 bis 2 Stunden ins Gym zu gehen.“ Dort trainierte Sabine Muskeln und Ausdauer – und entdeckte ihre Leidenschaft fürs Laufen. Heute nimmt Sabine sogar an Halbmarathons teil und ist mit einem Gewicht von 62 Kilo in Topform.

Schritt 5: Sich selbst lieben
Insgesamt hat Sabine 10 Kleidergrößen verloren, trägt jetzt 36/38. Aber das ist eigentlich zweitrangig: „Dank des Sports bin ich ein anderer Mensch und endlich mit mir im Einklang. Außerdem habe ich viel mehr Biss als früher, denn vom Laufen habe ich gelernt: Auch wenn’s zwickt – einfach weitermachen!“

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