Unsere Heldinnen der Waage

Minus 15 Kilo Ohne Jojo-Gefahr abgenommen

14.09.2015 , Autor:Stephanie Arndt
© Women's Health Oktober

Die erste eigene Wohnung bringt Unabhängigkeit. Unsere Leserin Ulrike schleppte nach dem Umzug aber leider auch 15 Extrakilos mit sich rum. So packte sie den Weg zurück zur Traumfigur

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abnehmen_vorher_nachher: Ulrika hat abgenommen: Vorher wog sie 71 Kilo und nachher 56 Kilo
Ulrike (22 Jahre) hat 15 Kilo abgenommen: Vorher wog sie 71 Kilo und heute 56 Kilo © privat; Frank Krems
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Abnehmen

Bei Muttern schmeckt’s am besten, und das war auch gut so: „Mama hat immer gesund gekocht. Deswegen hatte ich bis zu meinem Auszug nie Figurprobleme“, sagt Ulrike. Sie entschied sich damals zwar, kein Fleisch mehr zu essen, aß dafür aber zu viele und zu kalorienreiche vegetarische Gerichte. Doch erst der Blick auf ein Foto, das sie einige Monate später zwei Kleidergrößen kräftiger zeigte, machte der Studentin Beine.

So lief Ulrikes Plan zurück zur Topfigur:
Schritt 1: Ziel festlegen „In erster Linie wollte ich wieder fitter werden. Ich war früher schon öfter laufen. Aber immer nur ein paar Wochen, kurz bevor die Bikinisaison begann.“ Nun ging es Ulrike zum ersten Mal um eine langfristige und gesunde Veränderung.

Schritt 2: Gleich­gesinnte finden
Die Rostockerin schloss sich einer Laufgruppe an und lief 3-mal pro Woche. „Am meisten haben mich die schnellen Erfolge überrascht. Jede Woche schaffte ich ein paar Kilometer mehr.“ Es lief so gut, dass sie nach einem halben Jahr Training stolze 21 Kilometer am Stück schaffte — die Strecke eines Halbmarathons! Ganz nebenbei verabschiedeten sich auch die ersten Pfunde, und die Studentin spürte, wie gut der Sport nicht nur ihrem Körper tat: „Laufen war ein super Ausgleich zum Lernen.“

Schritt 3: Proviant anpassen
Im Internet informierte sich Ulrike über gesunde Ernährung und fand viele Rezepte zum Nachkochen. „Morgens aß ich Haferflocken mit Früchten. In der Mensa wählte ich statt Nudeln Couscous oder Bulgur mit Gemüse. Und am Abend kochte ich selbst, zum Beispiel Linsengerichte.“ Durch Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte deckte die Vegetarierin ihren Eiweißbedarf. Und wenn sie zwischendurch Hunger hatte, aß sie Möhren oder Äpfel.

Schritt 4: Neues ausprobieren  
Als Ergänzung zum Laufen probierte Ulrike viel aus: etwa das Cardio-Workout Bodyattack von Les Mills, Kurse beim Uni-Sport oder Trainings-Apps für zu Hause. Probleme, durchzuhalten, hatte sie weder beim Sport noch bei der Ernährung: „Das Laufen war irgendwann fester Bestandteil meines Alltags. Beim Essen hatte ich nie das Gefühl, auf etwas verzichten zu müssen, denn ich aß ja trotzdem lecker. Und wenn ich mal Heißhunger auf was Süßes hatte, gönnte ich mir das auch. Schließlich glich ich es mit der nächsten Laufeinheit wieder aus.“

Schritt 5: Mehr  wollen
Innerhalb von knapp 2 Jahren verlor Ulrike so 15 Kilo – und beugte durch den langsamen Gewichtsverlust dem fiesen Jo-Jo-­Effekt vor, der häufig mit Crash-Diäten Hand in Hand geht. Statt Kleidergröße 40 trägt Ulrike heute 36. „Jetzt fühle ich mich wohl in meinem Körper“, sagt sie glücklich. „Und weil mir Sport inzwischen so viel Spaß macht, habe ich auch beim ,Projekt sexy Bauch‘ von Women’s Health mitgemacht.“

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