Bye Bye Bauchspeck So knacken Sie den Problemzonen-Code

24.04.2016 , Autor:Marc Kricheldorf
© Women's Health April

Jippie! Endlich können Sie die Schuld für Ihr Übergewicht wirklich mal jemand anderem in die Schuhe schieben. Denn die ungeliebten Fettpölsterchen kommen (und bleiben) nicht nur wegen ungezügelten Appetits und maßloser Völlerei

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Problemzonen : Bye-bye, Bauchfett & Co.: Problemzonen waren gestern
Rettungsring? Hartnäckiger Bauchspeck? Wir haben die Lösung für Ihr Problem © Anastasiia Kazakova / Shutterstock.com
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Sie machen endlos viele Sit-ups, um einen straffen Bauch zu bekommen? Unzählige Dips für einen stählernen ­Trizeps? Chips haben Sie seit Wochen, ach was, Monaten nicht mehr gegessen – und trotzdem wollen die Pfunde einfach nicht purzeln. Die gute Nachricht: Es liegt nicht an Ihnen. Denn hartnäckige Fett­polster können auch körperliche Ursachen haben. Und wenn Sie die erst mal kennen, heißt es bald: Bye-bye, Bauchfett & Co. 

1) PROBLEMZONE: Hartnäckiges Bauchfett

Daran kann’s liegen: Angststörungen oder eine Schilddrüsenunterfunktion
Es ist ein Teufelskreis! Angststörungen führen im Körper zu einem erhöhten Cortisolspiegel, dieser kann auf Dauer zu einer Insulinresistenz führen, und die wiederum – Sie ahnen es – kann für mehr Bauchfett sorgen. Aber auch eine Schilddrüsenunterfunktion kann schuld an hartnäckigem Bauchfett sein. Sie selbst erkennen die Störung an Symptomen wie trockener Haut, Verstopfung oder andauernder Erschöpfung. Der Arzt kann sie per Blutuntersuchung nachweisen.
Und nun? Ran an die Gewichte! Denn mit Krafttraining stärken Sie nicht nur Ihre Muskeln, Sie verpassen auch Ihrer Schilddrüse einen Extrakick und sorgen so dafür, dass sie besser arbeitet.

2) PROBLEMZONE: Dicke Waden 

Daran kann’s liegen: Wassereinlagerung oder Übermüdung
Wenn Sie zwischen Wade und Knöchel keine Einwölbung mehr haben, machen Sie den Test: Drücken Sie 5 sec lang besagte Stelle. Bleibt sie eingedrückt, lagert sich dort Wasser ein. Die geschwollenen Fesseln und Waden können ein Hinweis darauf sein, dass Sie unter Schlafapnoe leiden. Dieser nächtliche Atemstillstand kann zu Wassereinlagerungen und schlimmstenfalls zu Herzversagen führen.
Und nun? Nehmen Sie Ihr Schlafverhalten genauer unter die Lupe. Mindestens 7h pro Nacht sollten ab jetzt Pflicht sein. Wer glaubt, an Schlafapnoe zu leiden, kann das in einem Schlaflabor testen lassen. 

3) PROBLEMZONE: Rettungsring 

Daran kann’s liegen: Ein Überschuss an Östrogen
Ungeliebter Hüftspeck ist oft die Folge von zu hohem Zuckerkonsum. Je mehr Zucker der Körper bekommt, desto mehr Insulin produziert er. Und dem wiederum stellt sich in gleichem Maß das weibliche Sexualhormon Östrogen entgegen. Passiert das in großem Ausmaß, kommt es zu einem Östrogenzuschuss, der begünstigt Wasser­einlagerungen und fördert das Wachstum des äußeren Bauchfetts.
Und nun? Essen Sie weniger Zucker, und hüten Sie sich vor versteckten Zuckerfallen wie Limonade oder Fruchtsäfte. Soll es doch mal Zucker sein, essen Sie dazu etwas ­Proteinreiches. Das verbessert den glykämischen Index und verlangsamt die Kohlenhydratabsorption. Nehmen Sie östrogensteigernde Lebensmittel wie Soja- oder Milchprodukte nur in Maßen zu sich.

4) PROBLEMZONE: Winkfleisch 

Daran kann’s liegen: Oberarme, die bei jeder kleinsten Bewegung wie Wackelpudding schwabbeln, sind ein Zeichen dafür, dass die Armmuskeln anfangen zu verkümmern. Schuld kann aber auch zu viel Plastik in Ihrem Leben sein.
Und nun? Treiben Sie mehr Kraftsport, und machen Sie Yoga. Letzteres ist ein super Unterarmtraining und erhöht außerdem die Körperkerntemperatur, wodurch Giftstoffe leichter hinausbefördert werden können. Bisphenol A (kurz BPA) ist oft in Kunststoff enthalten. Der Weichmacher hat eine hormonähnliche Wirkung, und das sogenannte künstliche Östrogen steht in Verdacht, eine Mitschuld daran zu tragen, dass der Körper in den Extremitäten Fett einlagert. Verzichten Sie also darauf, Ihr Mittagessen in Plastikdosen mitzunehmen. Und vor allem darauf, diese samt Essen in der Mikrowelle zu erhitzen. 

5) PROBLEMZONE: Mondgesicht

Daran kann’s liegen: Zu viel Alkohol oder zu intensive Workouts
Wird zu tief ins Glas geschaut, kann Dehydrierung die Folge sein. Und die kompensiert der Körper, indem er Flüssigkeit ansammelt. Das führt zu erweiterten Blutgefäßen – und deshalb sieht das Gesicht am Morgen nach der durchzechten Nacht verquollen aus. Steigt das Level des Stresshormons Cortisol durch hartes Training zu stark an, sehen Sie die unschöne Folge ­davon auch im Spiegel.
Und nun? Wenn Sie schon Alkohol trinken müssen, dann greifen Sie zu Rotwein. Dieser enthält nämlich wenig Zucker und viele Antioxidantien, was die Dehydrierung mindert. Und dazwischen immer wieder ein Glas Wasser – ist klar. Intensive Workouts müssen Sie natürlich nicht sausen lassen. Planen Sie danach nur Zen-Zeit ein. Durch Meditation zum Beispiel lässt sich das Cortisollevel ordentlich senken. 

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