Folgen von Schlaflosigkeit: Schlafmangel löst Fressattacken aus

20.04.2013 , Autor:Melanie Schwalbe
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Wer Nachts nicht zur Ruhe kommt, ist morgens nicht nur müde, sondern hat offenbar auch Hunger. Folge des Schlafmangels: mehr Speck auf den Hüften

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Schlafmangel und unruhiger Schlaf führen womöglich zu Übergewicht. Denn beides löst Hungergefühl oder Fressattacken aus und verlangsamt den Stoffwechsel, so eine US-Studie.

Wissenschaftler des St. Luke’s-Roosevelt Hospital und der Columbia-Universität in New York hatten Freiwillige jeweils 6 Tage lang 9 Stunden, einen Monat später dann kurze 4 Stunden schlafen lassen. Daraufhin wurden sie zu ihren Essensgelüsten befragt. Ergebnis: Langschläfer verbrachten mehr Zeit in den wichtigsten beiden Schlafphasen und forderten nicht mehr Essen als ihnen zugedacht war, so die Forscher. Bei vier Stunden kamen die Schlafphasen offenbar zu kurz und die Probanden orderten mehr Kalorien, insbesondere Kohlenhydrat- und fetthaltige Lebensmittel.

Ausreichend Schlaf ist wichtig, um das Hungergefühl auf einem normalen Level zu halten und Hüftspeck und Übergewicht entgegenzuwirken, rät Studienleiter Ari Shechter.

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