Warum Grillen schon lange nicht mehr (nur) was für Kerle ist

Das gehört auf den Grill BBQ-Know-how für die Frau

20.05.2016 , Autor:Anna-Lena Nitzsche, Philip Metzner
© WomensHealth.de

Ob Geflügel, Rind, Fisch oder Gemüse – mit ein paar Insider-Tricks und dem richtigen BBQ-Know-how gelingt Ihnen alles auf dem Grill

Gemüse vom Grill ist lecker und gesund
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Vegetarisch grillen Kann man jedes Gemüse auf den Grill legen?

Beim Grillen gibt’s keine Tabus. Dennoch macht sich manches Grünzeug besser auf dem Rost als anderes. Während Pilze, Tomaten und Paprika zu einem gelungenen Bar­becue unbedingt dazugehören, sieht man Kohlrabi, Rote Bete oder Rettich eher selten auf dem Rost.

Mit der richtigen Methode können Sie aber auch vermeintlich „Ungrillbares“ schmackhaft zubereiten: einfach salzen, pfeffern und in Alufolie einwickeln. Oder mit Käse und Kräutern belegen, in eine Grillschale tun und warten, bis das Ganze gar ist.

Aber Vorsicht: Wärmen Sie es nicht wieder auf! Gemüse mit hohem Nitratgehalt, wie Fenchel, Rettich oder Kohlrabi, sollte weder zu lange gelagert noch nach der Zubereitung erneut erhitzt werden, denn dabei kann krebserregendes Nitrosamin entstehen. Das ist zwar für Erwach­sene kein Problem, Kleinkindern kann es jedoch gefährlich werden.

1 / 32 | Gemüse auf dem Grill - © Shutterstock
Spargel kann man hervorragend grillen
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Vegetarisch grillen Welches Gemüse schmeckt gegrillt am besten?

Die Vitaminbombe: Paprika
Einfacher geht’s nicht: Halbieren, ent­kernen, mit etwas Öl einpinseln und etwa 5 Minuten pro Seite auf den Grill legen. Sobald die Haut anfängt Blasen zu werfen und stellenweise schwarz wird, können Sie die Paprika schälen. (So ist sie bekömm­licher.) Aber Achtung: Abkühlen lassen, sonst verbrennen Sie sich die Finger!

Der Partyklassiker: Champignons

Je nach Größe genügen bei mittlerer Hitze 8 bis 12 Minuten. Fertig sind sie, wenn sie sich leicht dunkel verfär­ben. Tipp: Große Exemplare kann man mit einem Feta-Kräuter-Mix füllen.

Die Stärkebeilage: Kartoffeln

Viel spannender als Folienkartoffeln aus der Glut sind gegrillte Kartoffelspalten: 10 Minuten vorkochen, in Scheiben oder Stücke schneiden, mit Öl, Salz und Pfeffer einreiben und dann für etwa 15 Minuten bei mittlerer Hitze von beiden Seiten grillen.

Der Supergesunde: Spargel

Schneiden Sie den unteren, holzigen Zentimeter ab und bestreichen den Spargel mit Olivenöl, Salz und Pfeffer. Legen Sie 6 bis 8 Stangen neben­ein­ander und stecken Sie oben und unten Spieße hindurch, damit sie nicht durch den Rost fallen. Grillen Sie die Päckchen bei starker Hitze 3 bis 4 Minuten von jeder Seite. Vorsicht: Weißer Spargel wird schnell zu weich!

2 / 32 | Gemüse auf dem Grill - © Shutterstock
Auch hartes Gemüse wie Brokkoli fühlt sich auf dem Grill wohl
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Vegetarisch grillen Kriegt man auch hartes Gemüse wie Brokkoli und Blumenkohl auf dem Grill gar?

Hier kommt die Anleitung, um das Gemüse „al dente“ vom Rost zu nehmen: Brechen Sie die Köpfe in kleinere Portionsgrößen und reiben die Röschen mit Öl ein. Dann stecken Sie sie auf Grillspieße und legen diese für 15 Minuten bei geringer Hitze auf den Grill – das war’s schon! Wer es lieber weniger bissfest mag, muss das Gemüse vorher garen. 3 Minuten in kochendem Wasser reichen dafür aus.

Kleiner Tipp: Blumenkohl schmeckt noch besser, wenn Sie ihn vor dem Grillen in Currypulver schwenken.

3 / 32 | Gemüse auf dem Grill - © Sabino Parente / Shutterstock.com
Zucchini und Auberginen sind der Gemüse-Klassiker auf dem Grill
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Vegetarisch grillen Muss man Auberginen und Zucchini speziell vorbereiten?

Beide Gemüsesorten können Sie entweder direkt auf dem Rost, auf Alufolie oder in einer leicht eingefetteten Alu-Grillschale garen. Hier kommt die Anleitung.

Aubergine
Der Länge nach in Scheiben schneiden, mit einem dünnen Ölfilm überziehen, salzen und pfeffern. Dann bei großer Hitze für 4 bis 5 Minuten pro Seite auf den Grill legen, bis die Aubergine bräunlich und weich ist. Für Dips oder Pürees muss die ganze Frucht etwa 15 Minuten auf dem Rost braten. Wenn die Haut sich langsam löst und das Fleisch weich ist, können Sie die Aubergine weiterverarbeiten.  

Aber Vorsicht: Auberginen können auch bitter schmecken. Das liegt an den Bitterstoffen im Gemüse. Dagegen gibt es einen simplen Trick – und zwar Salz: Schneiden Sie die Eierfrucht in Scheiben und legen sie in ein Sieb. Bestreuen Sie die Aubergine von beiden Seiten mit reichlich Salz – das entzieht ihr das Wasser und die Bitterstoffe. Für etwa 10 Minuten im Sieb lassen, dann mit einem Küchentuch abtrocknen. Wenn Sie die Scheiben jetzt auf den Rost legen, ist nichts Bitteres mehr zu spüren, sondern nur noch das milde Grillaroma der Aubergine vorhanden.

Zucchini
Die raffinierte Variante: Das Gemüse – ähnlich wie die Aubergine – in dünne Scheiben schneiden, mit einem Honig-Chili-Dressing bestreichen und mit Minze, Feta oder Erdbeermarmelade garnieren. Clevere Alternative: Der Länge nach in Streifen schneiden und diese schräg auf den Rost legen – so fallen nicht so leicht durchs Gitter. Bei starker ­Hitze 6 bis 8 Minuten grillen, dabei regelmäßig wenden.

4 / 32 | Gemüse auf dem Grill - © Shutterstock
Tomaten vom Grill schmecken schön saftig
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Vegetarisch grillen Wie gelingen Tomaten auf dem Grill perfekt?

Halbieren Sie die Früchte, reiben sie mit Öl ein und legen sie bei starker Hitze mit der glatten Seite für etwa 5 Minuten auf den Rost, bis die Schnittflächen braun karamellisiert sind. Entweder servieren Sie die Tomaten so (köstlich zum Steak) oder Sie verarbeiten sie zu einer fruchtig-pikanten Soße. Dafür das Gemüse noch 5 Minuten von der anderen Seite brutzeln, häuten, pürieren und mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.

5 / 32 | Gemüse auf dem Grill - © Yuliya Gontar / Shutterstock.com
Ketchup selber machen: so geht's
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Vegetarisch grillen Was für Soßen geben Karotte & Co den Extrakick?

Zu einem perfekten Snack gehört ein guter Dip. Erst die leckere Soße zum Eintunken macht den Appetizer zum Geschmackserlebnis. Neben den klassischen, manchmal etwas eintönigen Kräuter­dips gibt es zahlreiche raffiniertere Varianten. Wir zeigen 4 davon:
1. Selbst gemachter Tomatenketchup, verfeinert mit Zwiebeln,
geräucherten Chilis und Gewürzen (Curry, Ingwer, Zimt, Piment)
2. Auch sehr fein: selbst gemachte Mayonnaise mit Olivenöl, klein gehackten Zitronen, Knoblauch und Petersilie
3. Griechischer Joghurt, gemischt mit Sriracha (thailändische Chili­soße; gibt’s im Asia-Laden); dazu Knoblauch und Limettensaft
4. Argentinische Chimichurri-Soße, die in der Regel zu gegrilltem Rindfleisch serviert wird, passt auch zu Gemüse: gehackte Petersilie, getrockneter Thymian und Oregano, Lorbeer, Knoblauch,
Ají Molido (Paprikaflocken), Zwiebeln, Salz und schwarzer Pfeffer

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Grillspieße: spießen Sie auf, was Sie wollen
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Vegetarisch grillen Welche Grillspieße rocken den Rost?

Spießen Sie auf, was Sie wollen. Allerdings sollten Sie nur Grünzeug mit ähnlicher Garzeit zusammenstecken – oder Sie kochen das Grillgut vor. (Das empfiehlt sich besonders bei Blumenkohl und Brokkoli.) Marinieren können Sie das Gemüse entweder direkt nach dem Kleinschneiden oder nach dem Aufspießen. Ihnen fällt überhaupt nichts ein? Okay, ein Vorschlag: Zucchini, Paprika und Zwiebeln in 3 mal 3 Zentimeter große Stücke schneiden und im Wechsel mit Champignons und Zitronenscheiben auf die Spieße schieben. Sieht super aus und ist mal was Anderes als die bekannten Bratwürste und Schnitzel!

7 / 32 | Gemüse auf dem Grill - © Shutterstock
Mariniert schmeckt Gemüse noch besser
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Vegetarisch grillen Was für eine Marinade mag mein Gemüse?

Als Grundlage für eine gute Marinade nehmen Sie am besten ein Öl, das auch hohe Temperaturen aushält wie zum Beispiel Erdnuss-, Soja- oder Olivenöl. Dazu kommen saure Flüssigkeiten wie Essig, Wein oder Zitronensaft sowie frische oder getrock­nete Kräuter (Rosmarin, Thymian, Oregano), Zwiebeln, Knoblauch und süße Zutaten wie Honig oder Erdnussbutter.

Das klassische Marinadengewürz besteht aus Pfeffer, Piment, Senfkörnern, Dill, Korianderkörnern und Lorbeer. Verwenden Sie aber kein Salz, da die eingelegten Speisen sonst zu viel Flüssigkeit verlieren und die Aromen schlechter einziehen.

Lecker zu Grillgemüse ist eine Marinade aus Dijon-Senf, Honig und Zitrone. Doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt: Trauen Sie sich, auch mal Zutaten zu kombinieren, die vermeintlich nicht zueinander passen – beispielsweise Erdbeeressig mit Zimt. Je mehr Sie rumprobieren und testen, desto kreativer und ausgefallener werden Ihre Marinaden. Und: Das Ganze macht Spaß und verzückt die Gaumen Ihrer Gäste!

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Lecker: frische Maiskolben vom Grill
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Vegetarisch grillen Sollte man bei Maiskolben die Blätter entfernen?

Nicht unbedingt. Je nachdem, wie viel Zeit Sie ­haben, können Sie das Blattwerk entfernen oder dranlassen. Mit Gestrüpp braucht der Kolben auf dem Grill rund 30 Minuten zum Garen – ohne nur 15 Minu­ten. Noch schneller geht’s, wenn Sie ihn vorher im Kochtopf garen. Allerdings ist der Mais ohne die Hüllblätter auch nicht so gut geschützt. Während er auf dem Grill liegt, sollten Sie ihn daher regelmäßig mit gesalzener Butter bestreichen. So erzielen Sie auch den unver­wechselbaren Geschmack des Barbecue-Klassikers. Für das gewisse Etwas können
Sie die Butter mit Chili oder Knoblauch verfeinern.

9 / 32 | Gemüse auf dem Grill - © Shutterstock
Grillbananen sind ein leckeres Dessert beim Grillen
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Vegetarisch grillen Kann ich eigentlich auch Obst grillen?

Ja, klar. Bananen, Ananas, Äpfel, Birnen sowie Melone, Nektarinen und Pfirsiche kann man wunderbar grillen. Das Obst sollte dazu reif, aber noch fest sein. Besonders lecker: Grillbananen. Dazu eine Banane mit der Schale auf den Rost oder gepellt in Alufolie einpackt grillen. Grillbananen brauchen bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten und sollten häufig gewendet werden.

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Wir zeigen Ihnen, wie Sie Brust & Keule richtig grillen
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Geflügel auf dem Grill Was ist das Besondere an Geflügel auf dem Grill?

Das Tolle an Geflügel ist seine Vielseitigkeit. Größter Vorteil des Federviehs: Es macht alles mit – von der Paella über den Geflügelburger bis zum indischen Curry. Einzige Voraussetzung für vollen Geschmack ist Qualität: Für ein paar Euro mehr bekommen Sie saftiges, schmackhaftes Fleisch statt zäher Fasern. Und: Wenn der Vogel auf dem Grill liegt, gehen Sie schonend damit um! Also, Brust oder Keule nicht zu heiß anbraten, sondern am besten bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze sanft durchgaren.

Woran erkennt man frisches Hühner­fleisch beim Einkauf?

Machen Sie den Geruchstest! Geflügel muss nicht unbedingt komplett geruchsneutral sein. Sobald es aber unangenehm riecht: Finger weg! Die alte Regel „Im Zweifel für den Angeklagten“ gilt hier nicht. Wenn Sie sich nicht sicher sind, lassen Sie das fragwürdige Fleisch lieber liegen.

11 / 32 | Geflügel richtig grillen - © Shutterstock
Mit den richtigen Kräutern und Gewürzen peppen Sie Hähnchenfleisch auf
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Geflügel auf dem Grill Wie lässt sich Hähnchenfleisch geschmacklich aufpeppen?

Der Mix macht's – in diesem Fall die Kombination aus (kräftigen) Gewürzen und passenden Beilagen. Wir sind einmal um die Welt gereist und haben Ideen mitgebracht, mit welchen Dreingaben Sie Ihr Hähnchen zum Knüller machen.

Land Gewürze Soße Beilagen
Spanien scharfes Paprikapulver Tomatensoße Grillkartoffeln
Italien Rosmarin, Knoblauch und Zitrone Pesto gegrillte Tomaten
Indien Currypulver Mango-Chutney gedünsteter Spinat
Mexiko Chilipulver Guacamole schwarze Bohnen
Griechenland Oregano, Knoblauch und Olivenöl Tsatsiki warmes Pita-Brot
Argentinien Kreuzkümmel Chimichurri gegrillter Spargel
USA Barbeque-Gewürz Mango-Salsa gegrillte Zucchini

12 / 32 | Geflügel richtig grillen - © Shutterstock
Kleine Hähnchenkeulen sind der Star auf dem Grill
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Geflügel auf dem Grill Sollte man für Flügel, Brust und Keule unterschiedliche Zubereitungsarten anwenden?

Ja, denn Hühner sind nun mal nicht aus einem Guss. Die vielen leckeren Teile haben ganz unterschiedliche Bedürfnisse.

1) Flügel: Die Flügel sind das perfekte Fingerfood. Gegrillt oder im Backofen gebacken sind sie weit fettärmer als aus der Fritteuse.

  • Mit der direkten Grillmethode (heißt: über der heißesten Stelle des Grills ohne Deckel) bei mittelhoher Hitze garen.
  • Nährwerte mit Haut 223 Kalorien, 18,6 g Protein, 16 g Fett

2) Brust: Die Brust besteht vor allem aus dem sehr mageren Filet. Zubereitungstipp: Rosmarinzweige und Knoblauch unter die Haut schieben. Mit Knochen – indirekt grillen (also mit geschlossenem Deckel):

  • bei mittlerer Hitze; ohne Haut und Knochen: ohne
  • Deckel bei mittlerer Hitze grillen, aber eher am Rand des Rosts
  • Nährwerte mit Haut 173 Kalorien, 21,2 g Protein, 9,3 g Fett
  • Nährwerte ohne Haut 129 Kalorien, 18,8 g Protein, 2,7 g Fett

3) Schenkel/Keule: Die Keule ist der Star auf dem Grill. Zubereitungstipp: Vor dem Grillen mit Öl, Salz und Paprikapulver marinieren. Direkt grillen am Rand des Grills oder

  • indirekt bei mittlerer Hitze
  • Nährwerte mit Haut 219 Kalorien, 16,4 g Protein, 16,8 g Fett
  • Nährwerte ohne Haut 119 Kalorien, 19,5 g Protein, 4,4 g Fett

(Nährwertangaben pro 100g)

13 / 32 | Geflügel richtig grillen - © Shutterstock
Die Hähnchenbrust ohne Haut ist besonders mager
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Geflügel auf dem Grill Ist Brustfleisch wirklich so viel magerer als Keule?

Es kommt vor allem darauf an, ob Sie die Haut mitessen, denn an der sitzt bei Geflügel das Fettgewebe. Das reine Muskelfleisch dagegen ist sehr mager – auch in der Keule. Damit Sie einmal sehen, wie groß die Unterschiede sind, hier die ultimative Gegenüberstellung. Entscheiden Sie selbst, ob Sie der schlanken Linie treu bleiben oder mal ein Auge zudrücken.

  Hähnchenschenkel
MIT Haut (100g)
Hähnchenbrust
OHNE Haut (100g)
Kalorien 173 kcal 99 kcal
Fett 11 g 0,7 g
Eiweiß 18,2 g 23,9 g

14 / 32 | Geflügel richtig grillen - © Shutterstock
Guacamole schmeckt lecker zu Hähnchenfleisch
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Geflügel auf dem Grill Welche Soße passt zu gegrilltem Geflügel wie Hähnchen?

Der Klassiker: Guacamole. Dazu wird das Fleisch von 2 Avocados mit etwas Zitronensaft, Salz und Knoblauch in den Mixer getan. Wenn Sie wollen, können Sie noch gehackte Tomaten oder die Körner eines gegrillten Maiskolbens dazugeben.

Für südländisches Flair sorgt Romes­co, eine katalanische Grillsauce. Dafür ­legen Sie 4 Tomaten und 1 rote Paprika auf den Grill, bis sie sich häuten lassen. Währenddessen rösten Sie 2 Scheiben gewürfeltes Weißbrot, je 50 Gramm gemahlene Mandeln und Hasel­nüsse sowie 2 halbierte Knoblauch­zehen kurz an. ­Alles abkühlen lassen und mit 2 entkernten Chilis, Salz, Pfeffer, 1 EL Rotwein­essig und 2 EL Olivenöl in den Mixer geben und zu einer feinen Paste pürieren.

15 / 32 | Geflügel richtig grillen - © Shutterstock
Achten Sie beim Hähnchenfleisch auf Qualität
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Geflügel auf dem Grill Warum schrumpft mein Hähnchenfilet auf dem Grill?

Weil es von schlechter Qualität ist. Stammt Ihr Huhn aus Massentierhaltung, hat es viel mehr Wasser im Gewebe – Tiere, die systematisch eingepfercht werden, können sich nämlich kaum bewegen. Und das schmeckt man: Das Fleisch zieht sich beim Grillen zusammen, wird zäh und schmeckt nach nichts. Damit Ihnen das nicht wieder passiert: Augen auf beim Hühnerkauf! Achten Sie auf festes Fleisch mit einer rosa Farbe und machen Sie einen großen Bogen um blasses Hähnchenfleisch mit schwammiger Konsistenz.

16 / 32 | Geflügel richtig grillen - © Shutterstock
Bio-Fleisch ist immer eine gute Wahl
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Geflügel auf dem Grill Schmeckt Bio-Hähnchen besser?

Es ist auf jeden Fall gesünder. Da es aus artgerechter Haltung stammt, ist es frei von Hormonen und Antibiotika. Und durch die Freilandhaltung enthält es wertvolle Omega-3-Fettsäuren und Nährstoffe wie Eisen, B-Vitamine und Zink. Wer es sich leisten kann, sollte also gerade bei Geflügel auf Bio setzen.

17 / 32 | Geflügel richtig grillen - © Shutterstock
So schützen Sie sich vor Salmonellen
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Geflügel auf dem Grill Auf welche Weise schütze ich mich und meine Gäste vor Salmonellen?

Gerade im Sommer ist bei Geflügel die Salmonellengefahr groß. So bewahren Sie sich und Ihre Freunde vor fiesen Infektionen:
Kaufen Sie Geflügel ungewürzt, so können Sie die Frische (Farbe und Geruch) besser beurteilen.

  • Achten Sie bei Lagerung und Zubereitung penibel auf Sauberkeit und verwenden Sie spezielle Messer, Schneidbretter und Grillzangen für Geflügel.
  • Ohne Kühlung kann das Fleisch schon nach weni­gen Stunden verdorben sein. Für das Picknick am See greifen Sie deshalb auf Kühltasche und Kühl­akkus zurück. Lassen Sie auch zu Hause das Fleisch nie lange offen herumliegen, maximal 1 Stunde.
  • Verwenden Sie die indirekte Garmethode (Deckel) oder reduzieren Sie die Hitze (Entfernung zur Glut erhöhen), damit das Huhn gleichmäßig durchgart.
  • Im Gegensatz zu Steaks darf man Geflügel ruhig anschneiden, um zu prüfen, ob es ganz durch ist – nur dann sind nämlich jegliche Erreger abgetötet.

18 / 32 | Geflügel richtig grillen - © Shutterstock
Mit den richtigen Tricks bleibt Ihr Geflügel schön saftig
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Geflügel auf dem Grill Wie bleibt das Geflügel wie Hähnchen schön saftig?

Der Trick besteht darin, es mit Haut und Knochen zu grillen. Damit das Bein, die Brust oder der Hahn gleichmäßig durchgaren, legen Sie den Deckel drauf oder warten, bis der Grill nicht mehr so heiß ist. Sie mögen nur Filet? Braten Sie es direkt über der Glut scharf an und ziehen es dann in den Bereich mit der geringsten Hitze.

19 / 32 | Geflügel richtig grillen - © Shutterstock
Fisch zu grillen ist gar nicht so kompliziert wie Sie vielleicht denken
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Fisch auf dem Grill Fisch vom Rost ist doch eine ziemlich komplizierte Angelegenheit, oder?

Nur Mut! Zwar muss man ein Fischfilet auf dem Grill etwas genauer im Blick behalten als Schnitzel und Co., weil es schneller gar ist und leichter zerfällt. Aber die Mühe lohnt sich: Es gibt kaum etwas Köstlicheres als frischen Fisch direkt vom Rost. Das Raucharoma und der Geschmack nach Meer sind eine Kombi, für die es sich lohnt, seine Grillgewohnheiten zu überdenken. Und wenn man die Basics erst mal draufhat, grillt sich der Fisch bald wie von selbst. Falls Sie sich damit gar nicht auskennen, verlegen Sie Ihren Einkauf am Besten vom Supermarkt ins Fischgeschäft. Dort gibt’s superfrische Ware und vor allem persönliche Beratung. Die Experten erklären Ihnen gern, welcher Fisch zu welchen Beilagen passt und wie er gegrillt werden muss. Also, schieben Sie alle Vorurteile beiseite, nehmen ein paar frische Kräuter sowie etwas Zitrone in die Hand und wagen den Sprung ins kalte Wasser! 

PS: Der Rost muss sauber sein, sonst bleibt der zarte Meeresbewohner daran kleben. Und Vorsicht mit der Grillzange: Fisch zerfällt leichter als Fleisch. Auch wenn Sie zu früh wenden, kann’s ein Massaker geben. Legen Sie das Filet auf den Grill und warten 3 bis 4 Minuten. Dann sollte es sich sofort und leicht anheben lassen. Umdrehen und auf der anderen Seite noch mal 2 Minuten grillen. Clevere Alternative: ein Fischkorb oder Grillgitter zum Einklemmen ganzer Fische oder größerer Filets. Damit kann nix festbacken oder zerfallen.

20 / 32 | Fisch richtig grillen - © Shutterstock
Fischfilet ist sehr empfindlich und sollte lieber indirekt gegrillt werden
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Fisch auf dem Grill Grillt man Fisch besser direkt oder indirekt?

Fischfilet ist sehr empfindlich und sollte lieber indirekt gegrillt werden. Wenn Sie es eilig haben und zu viel Feuer geben, zerfällt es und bietet nicht den schönsten Anblick auf dem Teller. Robuster sind ganze Fische wie Forellen oder Makrelen. Allerdings kann man bei denen nur schwer erkennen, wann sie fertig sind. Ideal ist daher ein Kugelgrill mit Deckel. Schaufeln Sie die Kohle auf eine Seite und legen den Fisch auf die andere. Deckel zu und abwarten (rund 15 Minuten). So verbreitet die Hitze sich ideal und der Fisch wird schön knusprig, aber gleichmäßig durchgegart.

21 / 32 | Fisch richtig grillen - © Shutterstock
Die passende Soße macht  den Fisch noch perfekter
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Fisch auf dem Grill Nimmt man für Fisch dieselben Soßen wie für Fleisch?

Oh nein! Machen Sie lieber eine Extra-Soße. 3 Vorschläge für jeden Geschmack. Tipp: Vor dem Servieren kurz erwärmen.

1. Anchovis-Kräuter-Soße: 3 Handvoll Minz­blätter, 1 Bund Petersilie, 2 Frühlingszwiebeln, 2 EL Kapern und 4 Sardellenfilets (Anchovis) fein hacken, mit 100 ml Olivenöl pürieren und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Hält sich 2 Tage im Kühlschrank und passt auch zu gut zu Geflügel.
2. Tomaten-Zitrone-Soße: 2 Schalotten, 2 Knoblauchzehen und 1 Handvoll Petersilie hacken, 400 g Kirschtomaten vierteln, alles mit 100 ml Olivenöl, geriebener Schale von 2 Bio-Zitronen und 4 EL Zitronensaft in einer Schüssel vermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Hält bis zu 3 Tage und kann, mit etwas Essig, auch als Salatsoße benutzt werden.
3. Ingwer-Chili-Soße Asia-Soßen: sind leicht und passen
daher gut zu Fisch, diese hier besonders zu weiß-fleischigem: 4 EL frischen Ingwer (gehackt), 3 Chili­schoten (in Ringe geschnitten) und 4 EL Zucker im Mörser zu einer Paste zermahlen. Mit 4 EL weißem Essig, 8 EL Fisch­soße (Asia-Markt), 4 EL Wasser, 2 EL Zitronensaft und 2 Frühlingszwiebeln (gehackt) vermischen. Hält nur 1 Tag, also schnell verbrauchen!

22 / 32 | Fisch richtig grillen - © Shutterstock
Gut für Grill-Einsteiger: Lachs
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Fisch auf dem Grill Welcher Fisch kommt bei den Gästen besonders gut an?

Falsche Frage! Wie er heißt, spielt keine Rolle, Hauptsache, er ist frisch! Sobald er mehr als 1 Tag im Kühlschrank lag, kann er auch vom besten Grillmeister nicht gerettet werden. Tipp: Fragen Sie den Händler, was heute frisch reingekommen ist. (Gute Läden verkaufen ausschließlich solche Ware.) Der ideale Fisch für Einsteiger ist Lachs. Er ist saftig und schmeckt weniger „fischig“ als seine Kollegen. Ein magerer Top-Proteinlieferant ist Thunfisch. Besonders köst­lich ist er, wenn er von beiden Seiten nur kurz angegrillt wird und in der Mitte noch roh ist. Fette Fische wie Makrelen oder Sardinen lassen sich gut im Ganzen grillen, weil sie nicht so leicht austrocknen. Aber auch Dorade und Wolfsbarsch (Loup de mer) machen sich toll auf dem Grill, da sie sehr feste Schuppen haben. Besonders fettarm wird’s mit einer Forelle. Die fühlt sich aber in der Folie wohler.

23 / 32 | Fisch richtig grillen - © iStock
Fisch vom Grill ist lecker und gesund
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Fisch auf dem Grill Darf man bei Fisch eigentlich die Haut mitessen?

Das ist reine Geschmackssache und bleibt ganz Ihnen überlassen. Allerdings sollte die Haut vor dem Grillen ordentlich entschuppt werden, wenn Sie vorhaben, sie mitzuvertilgen. Die silbrigen Plättchen können Ihnen den Genuss nämlich gründlich verderben. Wegen der Tischmanieren brauchen Sie sich aber keine Sorgen zu machen: Laut Knigge dürfen Sie sich in aller Ruhe über die Fischhaut hermachen, sofern Sie es schaffen, sich dabei nicht zu bekleckern und einen gesitteten Eindruck zu machen.

24 / 32 | Fisch richtig grillen - © Shutterstock
Garnelen vom Grill sind ein echter Gaumenschmaus
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Meeresfrüchte auf dem Grill Gelingen auch Meeresfrüchte auf dem Rost?

Klar, vor allem Garnelen und Tintenfische. Kleine Shrimps kann man gut am Spieß braten und als Fingerfood reichen. Toll schmecken aber auch Tintenfische wie Calamari oder Sepia vom Rost. In Ringe geschnitten, brauchen sie nur wenige Minuten auf dem Grill. Sie sollten in einer Grillschale gegart werden, damit sie nicht durchs Gitter rutschen. Oder Sie grillen die sogenannten „Tuben“ (die Körper ohne Kopf und Beine) im Ganzen: rautenförmig einritzen, von beiden Seiten 3 Minuten grillen und mit Zitrone beträufeln. Das schmeckt nach Urlaub!

Genereller Tipp für Meeresfrüchte: Mit dicken, fettigen Soßen wie Aioli ruinieren Sie den Gesund­effekt. Nehmen Sie lieber eine Marinade aus gutem Olivenöl, frischen Kräutern, Knoblauch und Zitrone. Salzen, pfeffern, mit den Meerestieren in einen Gefrierbeutel geben und für 2 Stunden in den Kühlschrank legen. Soll es doch eine kräftige Soße sein? Gut zu Garnelenspießen passen eine Erdnusssoße (Erdnussbutter, Honig, Fischsauce, Limettensaft und Chilisauce zu gleichen Anteilen) oder eine Cocktailsoße aus Crème fraîche (oder Mayonnaise und Schlagsahne), Tomatenketchup, Zitronen­saft, Paprikapulver („edelsüß“ oder Cayennepfeffer), 1 Tropfen Tabasco, Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker und 1 Schuss Sherry.

25 / 32 | Meeresfrüchte richtig grillen - © Shutterstock
So gelingen Ihnen Meeresfrüchte auf dem Grill
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Meeresfrüchte auf dem Grill Muss man Garnelen zum Grillen irgendwie vorbereiten?

Ob Sie die Krebse mit oder ohne Kopf und Schale auf den Grill legen, bleibt Ihnen überlassen. Einfacher für Sie und Ihre Gäste ist es allerdings, wenn Sie die Garnelen vorher schon schälen. Und so geht’s ihnen an den Kragen: Den Kopf abdrehen und die Beine entfernen. Von der Bauchseite greifen Sie unter die Schale und streifen sie ab. Wichtig: Mit einem kleinen Messer den Rücken einritzen und den schwarzen Darmfaden entfernen. Danach die Garnele noch unter fließendem Wasser abspülen und trocken tupfen. Tipp: Am leckersten sind die großen asiatischen Gar­nelen, wie zum Beispiel Tiger Prawns.

26 / 32 | Meeresfrüchte richtig grillen - © Shutterstock
Rotes Fleisch können Sie in Maßen genießen
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Rind & Schwein auf dem Grill Ist rotes Fleisch nicht total ungesund?

Wenn man zu viel davon isst, schon. Neuere Studien haben gezeigt, dass bei Menschen, die viel rotes Fleisch essen, die Sterblichkeitsrate um bis zu 12 Prozent erhöht ist. Bei Würsten und Aufschnitt sind es sogar 20 Prozent! Das liegt vor allem daran, dass durchwachsenes Fleisch reich an gesättigten Fettsäuren ist, was den Cholesterinspiegel ansteigen lässt. Das wiederum begünstigt Herzkrankheiten und einige Krebsarten. Aber keine Panik! Solange Sie es in Maßen essen, ist rotes Fleisch sogar gut für Ihren Körper, denn es enthält mehr Zink und Eisen als weißes. Also, machen Sie Fleisch nicht zum Haupt-Act Ihrer Grillparty, sondern motzen Sie das Menü mit schmackhaften Beilagen auf. Essen Sie lieber seltener Steaks und gönnen sich dann aber wirklich gute Stücke, zum Beispiel vom Bio-Weiderind, die Sie so richtig genießen können.

27 / 32 | Rind & Schwein richtig grillen - © Shutterstock
Diese Teile vom Rind sind am schmackhaftesten
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Rind & Schwein auf dem Grill Welche Teile vom Rind sind am edelsten?

Das Beste, was das Rind für den Grill zu bieten hat, sind Filet- und Lenden­stücke: mager, feinfaserig und trotzdem saftig. Aber auch alles andere ist nicht zu ver­achten. Hier eine Übersicht über die wichtigsten Zuschnitte und ihre Verwendung in der Küche:

1. Hals: Sehniges Muskelfleisch, das länger und mit viel Feuchtigkeit gegart werden muss, zum Beispiel als Gulasch. Durchwachsene Nackenstücke kann man auch grillen.
2. Schulter: Sehr mager, aber eher zäh. Besser zum Schmoren, für Gulasch, Suppen­fleisch oder Sauerbraten.
3. Rippe/Rücken: Die Hochrippe ist ein Teil des Rückens, zart und gleichmäßig mit Fett durchwachsen. Aus ihr werden ­unter anderem Rinderkoteletts und Schmorfleisch gewonnen.
4. Lende: Auch Roast­beef genannt. Bildet zusammen mit dem Filet das T-Bone-Steak. Ergibt zarte Rumpsteaks – perfekt zum Grillen.
5. Filet: Sehr mager, aber dennoch zart. Mit einem Fettgehalt von nur 3 bis 5 Prozent ideal zum Kurzbraten.  Keule Besteht aus Oberschale, Unterschale und Kugel. Man schneidet daraus magere Hüftsteaks, Schmorbraten und Rouladen.

28 / 32 | Rind & Schwein richtig grillen - © Shutterstock
Steak vom Grill: immer ein Genuss
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Rind & Schwein auf dem Grill Muss ich ein Steak vor dem Grillen noch irgendwie behandeln?

Nein, im Grunde legt man es einfach auf den Grill. Aber holen Sie es rechtzeitig aus dem Kühlschrank und lassen es bei Zimmertemperatur rund eine halbe Stunde ruhen, bevor Sie ihm richtig einheizen. So bleibt es schön zart. Die Garzeit hängt stark von der Größe ab. Ein 2 bis 3 Zentimeter dickes 200-Gramm-Steak braucht rund 4 Minuten pro Seite, bis es medium ist.

29 / 32 | Rind & Schwein richtig grillen - © Shutterstock
So gelingt Ihnen Ihr Fleisch perfekt
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Rind & Schwein auf dem Grill Warum wird mein Fleisch unter der Kruste grau und weiter innen erst rosa?

Ein Steak zu grillen dauert nur wenige Minuten. Dabei kann es passieren, dass das Fleisch außen knusprig ist, innen schön rosa – aber dazwischen unansehnlich grau. Das liegt daran, dass die Hitze sich nicht schnell und gleich­mäßig genug verteilt. Mit einem simplen Trick können Sie das verhindern: wenden, wenden, wenden – mindestens 3-mal und je nach Dicke des Stücks etwa alle 2 Minuten.

30 / 32 | Rind & Schwein richtig grillen - © Shutterstock
Diese Teile vom Schwein passen auf den Grill
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Rind & Schwein auf dem Grill Welche Teile vom Schwein passen auf den Grill?

1. Nacken: Auch Kamm oder Hals genannt. Dank des hohen Fettgehalts von 10 bis 14 Prozent sehr zart. Nackenkoteletts können daher ganz kurz gegrillt oder gebraten werden.
2. Schulter: Das Fleisch ist von groben Sehnen und Fasern durchzogen. Um es zart zu bekommen, ist ­eine lange Garzeit nötig. Besser zum langsamen Schmoren im Ganzen oder als Gulasch.
2. Kotelett: Das Stiel­kotelett aus dem Rücken ist das klassische Kotelett. Wegen der anliegenden Rippenknochen wird es auch Rippenkotelett genannt. Wird leicht trocken – vorher marinieren!
3. Bauchfleisch: Dank der knusprigen Schwarte zum Grillen sehr beliebt.
4. Rippchen: aus der Brust werden als Spareribs in Barbecue-Soße eingelegt.  
5. Keule: Daraus macht man Schinken. Schnitzel aus der Keule haben einen sehr geringen Fettanteil und sollten nur kurz ge­braten werden, damit sie nicht austrocknen.  
6. Haxe: Kommt oft gepökelt und gekocht auf den Tisch, eignet sich aber auch zum Grillen.  
7. Filet: Das beste Stück vom ganzen Schwein. Sehr zart und saftig. Zubereitung: im Ganzen oder als Medaillons.

31 / 32 | Rind & Schwein richtig grillen - © Shutterstock
Burger vom Grill sind wahnsinnig lecker
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Rind & Schwein auf dem Grill Kann man auch einen Burger auf dem Grill zubereiten?

Der König der Fast-Food-Gerichte ist frisch vom Grill nicht nur viel gesün­der, sondern auch sensationell lecker. Der Weg zum ultimativen Burger-Erlebnis beginnt schon beim Einkaufen: In das „Pattie“ (so nennt man die Burger-Frikadelle) gehört nur das frischeste Hackfleisch. Am besten kaufen Sie beim Metzger ein Stück Rindfleisch und lassen es durch den Wolf drehen.

Bei der Zubereitung gilt: Immer schön liebe­voll mit dem Hack umgehen, nicht zu stark kneten! Drücken Sie das Hack locker zusammen, sodass es nicht auseinanderfällt, und formen daraus eine etwa 2 Zentimeter dicke Bulette. Mit dem Daumen oder einem Teelöffel in der Mitte leicht eindrücken, damit das Pattie beim Grillen nicht zu sehr aufquillt, und dann auf den Rost.

Wichtig: Der Grill darf nicht zu heiß sein, das Fleisch gart am besten bei mittlerer Hitze durch. Perfekt ist der Burger, wenn er außen schön kross und innen rosa ist. Tipp: Das Brötchen auf dem Grill kurz von innen und außen angrillen.

32 / 32 | Rind & Schwein richtig grillen - © Shutterstock
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