Kochboxen von Kochzauber, Kochhaus & Co. im Praxis-Check

Kochboxen im Vergleich Kochbox von KommtEssen im Test

19.02.2015 , Autor:Kathleen Schmidt
© WomensHealth.de

KommtEssen startete als erstes Unternehmen mit dem Kochboxen in Deutschland voll durch – und darf sich zu Recht "das Original" nennen 

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Kochbox von KommtEssen im Test: Kochbox von KommtEssen im Test
Die Boxen von KommtEssen © PR
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Gesund kochen, Gesunde Ernährung

DIE KOCHBOXEN

KommtEssen ist DAS Original unter den Kochboxen. Das Geschäftmodell der "Kochbox" wurde 2007 von Kicki Theander in Schweden erfunden und heißt dort Middagsfrid". 2010 startete Geschäftsführerin – und gebürtige Schwedin – Lisa Rentrop mit der "Tochter" KommtEssen dann bei uns durch und brachte die Kochbox nach Deutschland.   

Bei KommtEssen kann man zwischen 5 verschiedenen Kochbox-Varianten wählen: 

Abo-Typ Gerichte für ... Personen  Preis 

Preis pro Person
/pro Gericht

Die Kleine 4 2 49 € 6,12 €
Die Mittlere  3 4 67 € 5,58 €
Die Große 5 4 92 € 4,60 €
Kinderliebling 4 4 67 € 5,58 €
Flexitarisch 3 4 76 € 6,33 €

Jede Box kann man einmalig als Probebox ohne Abo bestellen und ganz ohne Verpflichtungen testen – diese Möglichkeit, gab es bei anderen Kochbox-Anbietern nicht, daher Daumen hoch! Ansonsten handelt es sich bei den Konzept um ein Abo, wobei man den eigenen Lieferturnus individuell anpassen und wählen kann, wie oft man beliefert werden möchte. Rund 1,5 Wochen vor der nächsten Lieferungen erscheint das neue Menü für die übernächste Woche online. Dann kann man wählen, ob man eventuell die Lieferung aussetzen will, Änderungswünsche hat oder sich ganz einfach nur auf die leckeren Gerichte freut. KommtEssen liefert übrigens deutschlandweit, in manchen Liefergebieten mit frisch gepackten Tüten am Montagabend mit Kühlwagen und in manchen am Dienstagvormittag mit sorgfältig gepackten Boxen, die mit Kühlakkus die ungebrochene Kühlkette sicherstellen. 

PLUS: Bevor man seine erste Lieferung erhält, bekommt man praktische KommtEssen-Aufkleber für die Wohnungstür oder den Briefkasen zugeschickt, anhand derer man dem Boten gleich signalisieren kann "Hier bist du richtig". Tolle Idee wie wir finden. 

DIE GERICHTE

KommtEssen liefert durchgeplante Wochenmenüs in 5 verschiedenen Varianten, sowohl für 4-Personen-Haushalte als auch für 2-Personen-Haushalte. Einzelne Rezepte auswählen kann man da natürlich nicht. Jede Lieferung beinhaltet immer ein vegetarisches Gericht, dazu gibt es Fisch, Fleisch und Geflügel im Wechsel. Außerdem gibt es eine weitere Box – die KommtEssen Flexitarisch mit zwei vegetarischen Gerichten und Bio-Fleisch oder nachhaltig gefischter Fisch (Empfehlungen des WWF). KommtEssen achtet streng darauf, dass keine Zutaten mit unnötigen Zusatzstoffen wie Geschmacksverstärker in den Rezepten verwendet werden. Die Rezepte werden ansprechend in einer Art Klappkarte präsentiert,  die Anleitung ist gut, schade nur, dass es zu einem Gericht kein Bild gab. 

DER ZUTATEN-CHECK

Für unseren Test wählten wir die "Flexitarier-Box" und waren wirklich positiv überrascht, von der Menge an hochwertigen Bio-Zutaten. Fast alle Zutaten – natürlich auch die Hühnerkeulen – waren Bio, von der Kartoffel, über den Reis bis hin zum Sellerie. Lediglich 5 von den insgesamt 20 Zutaten waren nicht in Bio-Qualität. Auf den großen Bio-Anteil wird bei der Beschreibung der Flexi-Box bereits hingewiesen. Bei den "normalen" Boxen wird der Bio-Anteil sicher etwas geringer ausfallen, da hier in den Beschreibungen nicht konkret auf z.B. Bio-Fleisch hingewiesen wird. Schön auch: Hinter der Auflistung aller Zutaten auf der Vorderseite der Rezeptkarte wird angegeben, welche Zutaten am besten in den Kühlschrank verfrachtet werden sollten. 

Alle Zutaten machten zum Zeitpunkt der Lieferung einen frischen Eindruck und alles blieb auch bis Tag 3 frisch (und zum Teil knackig). Sie waren gut und quetschfrei verpackt, so dass keine Zutaten Schaden nahm. 

KOMMTESSEN IM PRAXIS-CHECK

Auch bei KommtEssen heiß es wieder: erstmal den Vorratsschrank checken, bevor man loslegt mit dem Kochen. In einer Email wird einem vorab mitgeteilt, welche Basics man im Haus haben sollte. Im Gegensatz zu den anderen Kochboxen, die wir bisher getestet haben, werden hier im Vergleich sehr viele Basiszutaten benötigt. Beim Rezept "Teriyaki-Huhn" ist die Zutatenliste der "Basics" sogar länger als die der gelieferten Zutaten. Das finden wir ein wenig schade, denn gerade Menschen, die mal etwas Neues ausprobieren wollen und nicht alle passenden Basics für – z.B. ein asiatisches Essen – im Haus haben, nutzen sicher solche Kochboxen. Denn gerade bei Asia-Rezepten muss man ja oft eine ganze Flasche kaufen und braucht am Ende nur einen Esslöffel. Bei unserem Asia-Huhn musste man folgendes im Haus haben: Sojasauce, Balsamico, Honig, Knoblauch, Öl, getrockneten Ingwer, Tomatenmark und Sambal Oelek. Im Vergleich zu anderen Anbieter eine lange Liste, zumal bei anderen Boxen beispielsweise Honig, Sojasauce und Sambal Oelek vorproportioniert mitgeliefert wurden.   

Test-Essen 1: Bio-Teriyakihähnchenkeulen & Wokgemüse


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Bio-Teriyakihähnchen & Wokgemüse

Gericht von KommtEssen

© PR

Da die Bio-Hähnchenkeulen nicht länger als nötig auf Ihren Einsatz im Ofen warten sollen, gab es die asiastischen Hühnchenschenkel am ersten Abend nach der Lieferung. Auch KommtEssen weist das Rezept im Rezeptheft als "Rezept Tag 1" aus – mitgedacht, top! Das Fleisch sah qualitativ hervorragend aus und es waren wirklich große Keulen, von denen auch die Männer am Tisch satt werden sollten. Das Hähnchen wurde mit einer selbstgemachten Teriyaki-Sauce mariniert und dann im Ofen für 45 Minuten gebacken. Währenddessen konnte man problemlos den Reis und das Wokgemüse vorbereiten. Anders als auf dem PR-Bild von KommtEssen abgebildet, handelt es sich bei dem Gemüse aber nicht um Brokkoli, sondern um Wirsing, Paprika und Zucchini – auch lecker, nur etwas verwirrend,  wenn Rezeptfoto und Zutatenliste nicht übereinstimmen. Das Gericht war insgesamt sehr lecker und ausgewogen, das Hähnchen war innen zart und außen knusprig, so wie es sein soll. 

Einziges kleines Manko: In der Zubereitung wird bereits "Reis kochen" als zweiter Punkt aufgeführt – noch bevor das Hähnchen überhaupt mariniert, geschweige denn im Ofen ist. Hätte man den Reis wirklich direkt zu Beginn gekocht (und Kochanfänger würden sich sicher an die Step-by-Step-Anleitung halten), hätte man am Ende (nach rund 50 Minuten) entweder völlig verkochten oder kalten Reis gehabt. 

Test-Essen 2: Falafel mit Honiggemüse und Dip


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Falafel mit Honiggemüse und Dip

Gericht von KommtEssen

© PR

Ein schnelles, leicht zuzubereitendes vegetarisches Gericht, das auch blutigen Kochanfängern leicht von der Hand gehen sollte. Die Falafel wurden mit einem mitgelieferten Falafel-Fertigprodukt gemacht, dass heißt: Falafel-Mix in eine Schüssel, Wasser dazu, rühren, warten, nochmal rühren und dann Falafel-Bällchen formen und anbraten . Das "Honiggemüse" bestand aus Zucchini, Champignon und Karotte, die in einer Marinade aus Öl und Honig im Ofen kurz gebacken wurden. Zusätzlich zum Ofengemüse wurde noch ein Salat mit Kichererbsen und Orangenfilets serviert – lecker. Der Dip war simpel, aber dennoch überraschend originell im Geschmack und bestand aus Zitronenschale, Zitronensaft und griechischem Joghurt. Tolles Gericht, was wir uneingeschränkt weiterempfehlen können. 

Test-Essen 3: Sellerieschnitzel mit Rahmwirsing


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Sellerieschnitzel mit Rahmwirsing

Gericht von KommtEssen

© Kathleen Schmidt

Das zweite Veggie-Gericht aus der Flexitarier-Tüte war ein paniertes Sellerieschnitzel. Dazu wurde eine Sellerieknolle geschält, in 1 cm dicke Scheiben geschnitten und kurz in Salzwassser gegart. Im Anschluss baute man aus jeweils 2 Scheiben einen "Doppeldecker": Selleriescheibe + Käsescheibe + Selleriescheibe. Das Ganze wurde dann in 2 Schritten paniert – zuerst ging's durch eine Schmand-Tomatenmark-Mischung und dann ins Semmelbrösel-Bad. Die Schnitzel wurden angebraten und zum klassischen Kartoffelbrei, Rahmwirsing mit Schmand und einem Johannisbeer-Gelee serviert. Leckere Gesamt-Kombi, wobei besonders der gelungene Mix aus süß und herzhaft hervorzuheben ist. 

Da es zu diesem Gericht kein Original-Bild von KommtEssen gibt, haben wir hier selber zum Fotoapparat gegriffen. 

Mehr Infos unter www.kommtessen.de

Unsere Autorin zeigt Ihnen auf ihrem persönlichen Blog nicht (!), wie die Gerichte der Kochbox aussehen sollen, sondern wie sie nach dem Kochen tatsächlich aussahen. Hier geht's zum Blog-Beitrag
Rezept des Tages
Pesto-Hähnchen mit Couscous und gebackenen Kirschtomaten
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Dieses Gericht liefert alles was ein ordentliches Mittagessen braucht ... mehr


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