Kochboxen von Kochzauber, Kochhaus & Co. im Praxis-Check

Kochboxen im Vergleich Kochbox von Marley Spoon im Test

02.05.2016 , Autor:Kathleen Schmidt
© WomensHealth.de

Das junge Start-Up Marley Spoon liefert seit August 2014 knackig, originelle Gerichte mit marktfrischen Zutaten kostenfrei nach Hause

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Kochbox Marley Spoon Test : Kochbox von Marley Spoon im Test
Die Box von Marley Spoon im Women' Health Praxis-Check © PR
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Gesund kochen, Gesunde Ernährung

DIE KOCHBOXEN

Bei Marley Spoon gibt es keine klassischen Kochboxen. Hier bestellt man nach Rezept und kreiiert so seine ganz individuelle Box. 

DIE GERICHTE

Jede Woche gibt es bei Marley Spoon 7 neue Gerichte zur Auswahl. Alle Gerichte kosten 9,50 € pro Portion. Aus diesen Gerichten kann man dann seine Favoriten wählen. Es gibt dabei zwar keinen Mindestbestellwert, aber es müssen mindestens 4 Portionen bestellt werde – heißt, man kommt automatisch auf 38 €. Die Mindestbestellmenge von 4 Portionen hat Marley Spoon der Umwelt wegen festgelegt. "In allem was wir tun, setzen wir auf Nachhaltigkeit" ist nämlich die Devise bei Marley Spoon. Auch bei den Verpackungsmaterialen (wiederverwertbare Kühlpads, regenerative Schafswolle "Woolcool" als Dämmung etc.) macht sich das bemerkbar und wird von uns deswegen auch extra lobend hervorgehoben! Daumen hoch! Marley Spoon hilft einem sogar beim recyclen, denn man kann die Kühlwolle und die Kühlakkus kostenfrei zurückschicken. 

Passend zu den Rezepten werden große, hübsch aufbereitete Rezeptkarten mitgeliefert, die Schritt für Schritt erklären, wie man das Gericht kocht. Zusätzlich dazu wird auch die Nummer der Marley Spoon "Koch-Hotline" angegeben, falls man Probleme mit dem Rezept hat, super Idee 

Bei der ersten Bestellung schließt man automatische eine Art Abo ab – nennt sich hier aber "Flexible Mitgliedschaft", die jederzeit ausgesetzt oder gekündigt werden kann: Man bekommt nun wöchentlich 4 Portionen (oder mehr) an 2 wählbaren Tagen in der Woche geliefert. Eine Mail mit den neuen Rezepten der Woche wird vorab verschickt, so dass man wählen kann, was man dieses mal möchte. Der Versand ist völlig kostenfrei. Auf die Frage nach den Liefergebieten heißt es in den FAQs von Marley Spoon: "Wir liefern deutschlandweit. Auch in kleine Minidörfer. Wir finden dich schon." Was ein wenig schade ist: Wenn man mehr Portionen bestellt, gibt es keinen "Mengenrabatt" – jede Portionen kostet – egal in welcher Menge das Rezept bestellt wird – immer 9,50 €.

Großes Plus: Auf der Website sind alle wichtigen Fakten zu den Rezepten sehr gut gekennzeichnet. So sehen Allergiker auf den ersten Blick, ob das Gericht z.B. laktose - oder glutenfrei ist, ob Nüsse enthalten sind etc. Auch die nötigen Basiszutaten und Küchengeräte, die man im Haus haben sollte, werden direkt auf der Rezept-Seite hervorgehoben. 

DER ZUTATEN-CHECK

Partner und Lieferanten werden bei Marley Spoon sehr genau unter die Lupe genommen, denn die Firma setzt auf u.a. auf artgerechte Tierhaltung, ökologischen Anbau und Co., was aber nicht zwingend Bio bedeutet. Die Herkunft der Zutaten ist laut Marley Spoon transparent gekennzeichnet. Unser Schweinefilet war vom Eichenhof, einer Erzeugergemeinschaft von 500 Bauern aus dem Osnabrücker Land. Unser Hühnchen war mit den Verweisen "Paderborner Land" und "Kikok-Qualität" gekennzeichnet. Kikok-Hähnchen sind Maishähnchen, die zwar nicht Bio-zertifiziert sind, aber artgerecht gehalten und gefüttert werden. Woher das Gemüse unserer Rezepte stammt, ist nicht extra gekennzeichnet. Alle Zutaten wirken qualitativ sehr hochwertig und frisch. 

MARLEY SPOON IM PRAXIS-CHECK

Test-Essen 1: Knusprig gebackenes Huhn mit Pak Choi und Curry-Erdnussreis


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Knusprig gebackenes Huhn mit Pak Choi und Curry-Erdnussreis

Test-Essen von Marley Spoon

© PR

Die Hühnchenschlegel (ohne Knochen) machten qualitativ gesehen einen guten Eindruck. Sie wurden mit Maismehl (Polenta) paniert und dann in Rapsöl ausgebacken. Leider wurde auf der Rezeptkarte nur angegeben „…für einige Minuten ausbacken”. Die Angabe „einige Minuten“ ist möglicherweise ein wenig zu ungenau, denn durch die Panade kann man nicht einschätzen wie weit der Garprozess im Inneren denn nun schon vorrangeschritten ist. Bei Hühnchenfleisch ist es besonders wichtig, dass das Fleisch durch und nicht noch „rosa“ ist, da Keime wie Salmonellen im Fleisch sonst möglicherweise nicht ausreichend abgetötet wurden. Nach etwa 5 Minuten wurde das Backhuhn dann aus dem Fett genommen und noch kurz im Ofen warmgehalten, bis Reis und Gemüse fertig waren. Der Geschmack des Hühnchens war kurzgesagt phänomenal! Die Panade war kross aber in keiner Weise fettig und das Fleisch war wunderbar zart und aromatisch. Tolle Qualität! Der Reis war ein wenig trocken, aber hier kann man sich mit einem Klacks Butter und einem Schuss Wasser behelfen und das Ganze dem individuellen Geschmack anpassen. Vom Pak Choi blieb nach dem Garen im Wok nicht mehr viel übrig, lecker war es trotzdem – besonders die Kombination aus Sojasauce und Butter – in der der Pak Choi vor dem Ablöschen mit der Sojasauce großzügig angebraten wurde. 

Test-Essen 2: Italienisches Saltimbocca mit Zitronenrisotto und Gewürzzucchini


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Italienisches Saltimbocca mit Zitronenrisotto und Gewürzzucchini

Test-Essen von Marley Spoon

© PR

Das Schweinefilet war von sehr guter Qualität, ebenso der originale Parmaschinken. Die Zubereitung des ummantelten Filets war einfach und gut beschrieben, auch das Anbraten. Für Kochanfänger wäre die gleichzeitige Zubereitung von Filet und Risotto vielleicht ein wenig schwierig, da das Risotto viel Aufmerksamkeit braucht und immer wieder Brühe hinzugegeben und verrührt werden muss. In unserem Test klappte es aber sehr gut, so das alles warm auf die Teller kam. Die Zucchini wurde mit einem orientalischen Gewürz – Ras el Hanout – gepimpt, was insgesamt hervorragend mit dem gesamten Essen harmonierte und dem Zucchini-Gemüse ein außergewöhnliche und sehr leckere Note gab. Das Risotto ist uns auch gelungen und schmeckte wunderbar, genauso wie das zarte Schweinefilet. 

Mehr Infos unter www.marleyspoon.de

Unsere Autorin zeigt Ihnen auf ihrem persönlichen Blog nicht (!), wie die Gerichte der Kochbox aussehen sollen, sondern wie sie nach dem Kochen tatsächlich aussahen. Hier geht's zum Blog-Beitrag
Rezept des Tages
Schweinefilet in Kaffeekruste mit Blaubeersauce
Schweinefilet in Kaffeekruste mit Blaubeersauce
Ein zartes Schweinefilet der etwas anderen Art: der Mantel aus Kaffeeb ... mehr


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