Wir sagen Ihnen, warum Zucker noch schlechter ist als sein Ruf

Endlich zuckerfrei So bekämpfen Sie die Zuckersucht

28.10.2016 , Autor:Kathleen Schmidt
© WomensHealth.de

Nicht nur Nikotin und Alkohol machen süchtig, sondern auch Zucker. Wir sagen Ihnen, wie Sie die Zuckersucht hinter sich lassen und endlich zuckerfrei leben

Die Tipps aus dem Buch 'Die 50 besten Zuckerkiller' helfen Ihnen auf dem Weg in ein zuckerfreies Leben
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Naschkatze oder Zuckerjunkie Selbsttest: Sind Sie zuckersüchtig?

Sie lieben Süßes, können ohne Schokolade nicht leben und würden töten für eine Tüte Gummibärchen? Das hört sich stark nach einer ausgeprägten Zuckersucht an. Aber nur weil Sie gerne mal ein Eis, Pralinen oder ein Stück Kuchen essen, sind Sie noch lange nicht süchtig. Oder etwa doch?

Machen Sie den Selbsttest, den wir in abgewandelter Form aus dem Buch "Die 50 besten Zuckersucht-Killer" von Regina Tödter (Trias, um 10 Euro) entnommen haben. Beantworten Sie die Fragen für sich mit "Ja" oder "nein" und zählen Sie "Ja's" am Ende zusammen. 

1. Meine Gedanken kreisen ständig nur um Süßes. 
2. Die Mengen an Süßigkeiten die ich verputze, werden immer größer. 
3. Ich esse oft mehr, als ich mir vorgenommen habe. 
4. Wenn ich erstmal mit dem Naschen losgelegt habe, kann ich mich nur schwer wieder stoppen. Ratz fatz, ist die Tafel Schokolade hin.
5. Ich bekomme den Konsum von Süßigkeiten einfach nicht unter Kontrolle.
6. Wenn ich länger auf Süßes verzichten muss, bekomme ich super schlechte Laune und bin gereizt.
7. Manchmal gehe ich nachts an den Kühlschrank.
8. Ich essen oft heimlich Süßes. 
9. Süßes beherrscht meine Gedanken. 
10. Ich esse meinen Teller immer leer. 
11. Portionen kann ich schlecht einteilen, ich esse dann einfach alles auf. 
12. Ich führe strenge Essenspläne und teile das Essen in erlaubte und verbotene Lebensmittel ein. 
13. Ich steige regelmäßig auf die Waage und bin dann meist enttäuscht. 
14. Mein Sättigungsgefühl stellt sich oft nicht oder zu spät ein.
15. Manchmal überfresse ich mich, dann faste ich wieder, das wechselt sich ständig ab. 
16. Essen wirklich zu genießen fällt mir schwer. 
17. Ich leide ständig unter Heißhungerattacken auf Süßes, die ich nicht steuern kann. 
18. Nach dem Fress-Flash habe ich dann ein schlechtes Gewissen und das Gefühl, etwas falsch gemacht zu haben. 

Sie haben 12 oder mehr der Fragen mit Ja beantwortet? Dann ist es höchte Zeit etwas zu ändern! Wir zeigen Ihn den Weg raus aus der Zuckersucht. 

1 / 20 | Noch Nachkatze oder schon Sugarholic? Machen Sie den Selbsttest aus dem Buch von Regina Tödter - © PR / Shutterstock (Ayusloth)
Wie viel Zucker essen Sie täglich? Machen Sie eine Bestandsaufnahme
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Bestandsaufnahme 'Wie viel Zucker esse ich am Tag eigentlich?'

Das Testergebnis war positiv? Dann heißt es jetzt: Verändern Sie Ihr Essverhalten und finden Sie wieder Freude am Genuss!

Doch: Bevor man etwas ändern kann, muss man wissen, wo eigentlich genau das Problem liegt. Sie essen zu viel Zucker, so weit so gut, aber wie viel genau? Und wie viel davon ist "versteckter" Zucker, also Zucker der nicht offensichtlich im Donut mit Zuckerguss steckt, sondern z.B. in Fertiggerichten, Wurst, Brot & Getränken. Da wird’s schon schwieriger oder? 

2 / 20 | Sie lieben Zucker? Machen Sie Schluss mit ihm – er tut Ihnen nicht gut - © Shutterstock / bikeriderlondon
Müsliriegel können echte Zuckerbomben sein
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Zucker in Fertigprodukten Wo lauert versteckter Zucker?

Zucker versteckt sich gern und lauert Ihnen heimlich auf. Besonders hinterlistige Verstecke: im Krautsalat, in der TK-Pizza oder im eigentlich doch so gesund aussehenden Fruchtjoghurt. Damit Sie von vielversprechenden Werbeslogans und verwirrenden Aufdrucken auf der Packung nicht in die Zuckerfalle getrieben werden, müssen Sie lernen, die Zutatenliste richtig zu entziffern. Denn hier kommen alle Schandtaten der Lebensmittelhersteller zwangsläufig ans Licht. Doch häufig erst auf den zweiten Blick, denn statt es uns leicht zu machen und "Zucker" in die Zutatenliste zu schreiben, werden gerne "Synonyme" verwendet – die für den Ernährungslaien keine Bedrohung darzustellen scheinen. 

Zucker versteckt sich nämlich auch hinter Bezeichnungen wie z.B. Saccharose, Fruktose, Glukosesirup, Mannose, Maltose, Dextrose, Süßmolkenpulver, Laktose, Maisstärke, Molkenerzeugnis, Vollmilchpulver, Maltodextrin und vielen mehr.

Doch warum wird hier so getrickst? Ganz einfach: Die Hersteller splitten den Zuckeranteil auf, damit Zucker nicht so weit oben in der Zutatenliste erscheint. Denn in der Zutatenliste müssen die Zutaten  der Menge nach sortiert angegeben werden. Heißt: An erster Stelle steht die Zutat, die mengenmäßig am meisten enthalten ist. In vielen Fertigprodukten würde Zucker daher an erster Stelle stehen, doch das wollen die Hersteller logischerweise nicht. Daher wird der Zucker "häppchenweise" im Produkt verarbeitet, so dass einem der hohe Zuckeranteil nicht sofort ins Auge fällt. 

"Ohne Zuckerzusatz" – ohne Zucker?
Die Werbeaussage "ohne Zuckerzusatz" suggeriert dem Verbraucher, dass das Produkt keinen Zucker enthält. Falsch gedacht! Denn solche Claims wie "ohne Zuckerzusatz" oder "ungesüßt" sagen im Grunde nichts über den Zuckergehalt des Produkts aus. Es wurde zwar nicht nachgesüßt, aber wenn das Produkt Zutaten wie Trockenfrüchte o.ä. enthält, enthält es trotzdem jede Menge Zucker. 

>>> Hier gibt es eine detallierte Auflistung darüber, wie viel Zucker (in Gramm und in Würfeln) in Fertigprodukten steckt: "Versteckter Zucker in Lebensmitteln"

3 / 20 | Gucken Sie bei Müsliriegeln ruhig ganz genau hin. Manche Riegel sind echte Zuckerbomben  - © Shutterstock / Piotr Marcinski
Ernährungsprotokolle sind hilfreich wenn Sie dem Zucker auf die Schliche kommen wollen
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Dem Zucker auf der Spur: Ernährungstagebuch Führen Sie ein Ernährungsprotokoll

Nachdem Sie nun auch wissen, wo und hinter welchen Begriffen Zucker in Ihrem Alltag lauern kann, machen Sie eine Bestandsaufnahme Ihres täglichen "Zuckerverbrauchs".

Am einfachsten ist das, mit einem persönlichen Esstagebuch. Hier notieren Sie 1 Woche lang ganz genau, was Sie wann, und in welchen Situationen (Stress? Frust? Freude?) und in welchen Mengen gegessen haben. Die Mühe lohnt sich! Ein einfaches Notizbuch, eine Notiz-App oder ähnliches reichen völlig aus.

Und so geht's: 

  • Bestimmen Sie die Woche, in der Sie das Ernährungsprotokoll führen wollen. 
  • Seien Sie ehrlich zu sich selbst und lassen Sie keine Mahlzeit aus! 
  • Notieren Sie ganz genau was Sie wann gegessen haben.  Auch die noch so kleinen Snacks sollten aufgeführt werden!
  • Notieren Sie bei Fertigessen auch die Zutaten! 
  • Nach welcher Mahlzeit hatten Sie schnell wieder Hunger? Haben Sie darauf reagiert und direkt wieder etwas gegessen? 
  • In welchen Situationen greifen Sie zu etwas Essbarem? 
  • Wie kamen Sie mit Pausen zwischen den Mahlzeiten zurecht? 
  • Wie ging es Ihnen nach dem Essen? 
  • Halten Sie auch fest wie aktiv Sie an den einzelnen Tagen waren. 

4 / 20 | Durch ein Ernährungsprotokoll über 1 Woche lernen Sie Ihren Zuckerkonsum besser einzuschätzen  - © Shutterstock / Roman Prishenko
Essgewohnheiten lassen sich nur schwer ändern – aber Sie schaffen das
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Ernährungsumstellung Setzen Sie sich realistische Ziele

Bestandsaufnahme erledigt? Dann wissen Sie jetzt ganz genau, wann Sie zu welchen zuckerhaltigen Snacks greifen. Zeit, die Ernährung umzustellen. Aber Achtung: Eine Ernährungsumstellung funktioniert nicht von einem Tag auf den anderen, so viel muss Ihnen klar sein – besonders wenn Sie zu den Menschen gehören, die sonst gern mal auf Fertigprodukte & Co. zurückgreifen. Damit die Umstellung und der Verzicht auf Zucker von Dauer sind, dürfen Sie aber auch nicht zu streng mit sich sein, sich gleichzeitig aber klare Regeln setzen. Setzen Sie sich realistische Ziele und Regeln!

Verwerfen Sie das Projekt nicht gleich wieder, nur weil Sie vorm Süßigkeitenregal mal eingeknickt sind. Das passiert. Essgewohnheiten lassen sich nur schwer ändern, da sie meist bereits seit der Kindheit verankert sind oder im Zusammenhang mit unserer Psyche stehen (Belohnung, Frustesser etc.) Freuen Sie sich daher über jeden kleinen Fortschritt. 

5 / 20 | Essgewohnheiten – wie eine extra Portion Schoki auf dem Cookie – sind nur schwer zu ändern, da wir sie uns im Laufe unsere Lebens antrainiert haben  - © Shutterstock / Edith Rum
Gummibärchen gehören ab sofort nicht mehr in den Vorratsschrank
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Alles muss raus! Zuckerbomben aus den Schränken eliminieren

Durch Ihr Ernährungstagebuch sind Sie den heimlichen Zuckerfallen in Ihrem Alltag auf die Schliche gekommen? Dann folgt jetzt Teil 2 der Detektiv-Arbeit: Misten Sie aus! Durchforsten Sie Kühlschrank, Vorratskammer und Schubladen (Schoko-Geheimverstecke?) nach potentiellen Zuckerbomben. Misten Sie nicht nur einmal aus sondern am besten alle paar Wochen, denn versteckter Zucker schleicht sich immer wieder in den Haushalt z.B. in Form von Vollkornbrot mit Zuckerzusatz, Müslis & Co. 

Tipp: Lebensmittel einfach wegzuschmeißen ist keine Lösung – egal wie ungesund sie sind. Fragen Sie Nachbarn oder Bekannte, ob Sie die Sachen gebrauchen können oder versuchen Sie es doch mal mit der Tafel oder auf Food-Sharing-Portalen (www.tafel.de, www.foodsharing.de, www.zugutfuerdietonne.de uvm.)

6 / 20 | Gummibärchen sind randvoll mit Zucker vollgepumpt und haben in Ihrem Schrank ab sofort nichts mehr zu suchen - © Shutterstock / Kirill M
Ein Einkaufszettel erleichtert Ihnen das gesunde Einkaufen
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Bewusster einkaufen Das gehört auf Ihren Einkaufszettel

Nach dem Ausmisten herrscht im Kühlschrank gähnende Leere. Und nun? Ab in den Supermarkt! Machen Sie sich vorher am besten eine Liste mit Lebensmitteln, die ab sofort immer auf Ihrer Einkaufsliste stehen sollten. Schreiben Sie nicht extra auf was Sie nicht dürfen, denn egal ob ein GO oder ein NO GO hinter Gummibärchen steht – allein das Wort GUMMIBÄRCHEN löst eine Reaktion in Ihrem Körper aus und Sie haben automatisch Appetit. Daher ist so eine „Verbots-Liste“ ein klares NO GO. Also, was gehört auf die Liste?

Laut dem "Zucker-Killer-Tipp" aus dem Buch "Die 50 besten Zuckersucht-Killer" von Regina Tödter (Trias, um 10 Euro) gehören folgende Lebensmittel dringend auf ihren nächsten Einkaufszettel: 

  • mindestens 3 Stücke Gemüse (z.B. Zucchini, Aubergine, Brokkoli)
  • mindestens 2 Stücke Obst (z.B. Bananen und Beeren)
  • Kartoffeln 
  • Süßkartoffeln
  • Vollkornreis
  • 1 Knolle Ingwer
  • frische Kräuter und Gewürze
  • Hülsenfrüchte (z.B. Bohnen, Linsen, Kichererbsen)
  • Tofu (bei Bedarf)
  • Nüsse
  • geschrotete Leinsamen 
  • Haferflocken 
  • Kakao (100%)
  • Milch 
  • Eier
  • Leinöl
  • 1 Stück Fleisch oder Fisch – am besten Bio – (z.B. Geflügel, Rind, Lachs)
  • Pilze
  • Vollkornbrot 
  • Hartkäse
  • Naturjoghurt
  • Kräuter- und Grüner Tee

7 / 20 | Mit einem Einkaufszettel bewaffnet wird es Ihnen viel leichter fallen gesünder einzukaufen und die Gänge mit den Zuckerbomben zu meiden - © Shutterstock / Andresr
Im Buch 'Zucker – der heimliche Killer' von GU finden Sie praktische Tipps für die Ernährungsumstellung
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Gesunde Vorräte hamstern Füllen Sie Ihren Vorratsschrank

Und wie sieht es mit den Vorräten aus? Vorratshaltung ist praktisch, aber das muss nicht automatisch heißen, dass Sie sich 10 Dosensuppen (Achtung: versteckter Zucker!) ins Regal stellen müssen, denn es lassen sich auch gesunde Vorräte anlegen. Denn bewusst einzukaufen und gesunde Vorräte zu hamstern, schaffen die besten Voraussetzungen dafür, dass das neue zuckerfreie Leben beziehungsweise die Ernährungsumstellung funktioniert.

In dem Buch "Zucker – der heimliche Killer" (GU, um 20 Euro) werden praktische Tipps und Empfehlungen gegeben, welche Lebensmittel Sie in Ihrer Küche dringend vorrätig haben sollten:

Beispiele für Ihre neuen Schrankvorräte von A bis Z

  • Amaranth
  • Basmatireis (Vollkorn)
  • Bitterschokolade (70 % Kakao)
  • Cashewkerne
  • Dinkelmehl
  • Ganze Mandeln
  • Gewürze
  • Haferflocken
  • Hirse
  • Kokosmehl
  • Kräuter (getrocknet)
  • Kürbiskerne
  • Leinsamen
  • Mandelmehl
  • Mohn
  • Pecannüsse
  • Quinoa
  • Sesam
  • Sonnenblumenkerne
  • Wildreis

8 / 20 | In dem Buch "Zucker – der heimliche Killer" finden Sie viele Tipps rund um das Thema Zuckersucht  - © Shutterstock / Masson
Ketchuo enthält viel zu viel versteckten Zucker – einfach weitergehen und Alternativen suchen
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Noch mehr Vorräte bunkern Gesunde Konserven, TK-Produkte & Co.

Auch Konserven und TK-Produkte können gesund sein, wenn man die richtigen auf Vorrat hat: 

  • Cornichons (ohne Zuckerzusatz!)
  • Dosentomaten (ganz, stück, passiert)
  • Gemüsebrühe
  • Oliven
  • Kapern
  • Kokosmilch
  • Diverse Öle (Olivenöl, Rapsöl)
  • Orangensaft
  • Senf
  • Sojasauce
  • Tomatenmark
  • TK-Beern
  • TK-Fisch (Z.B. Heilbutt, Kabeljau, Scholle, Lachs, Zander)
  • TK-Gemüse (ohne Sauce!)
  • TK-Kräuter

9 / 20 | Am Ketchup-Regal können Sie getrost vorbeigehen, da lauert versteckter Zucker - © Shutterstock / LuckyImages
Füllen Sie Ihren Kühlschrank mit zuckerfreien Alternativen
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Frische Vorräte Kühlschrank neu füllen

Nachdem der Kühlschrank ausgemistet ist und Produkte wie Ketchup, Marmeladen und Fertigprodukte mit Zuckerzusatz (z.B. Krautsalat, Fruchtjoghurt) entsorgt wurden, ist Platz für Neues, z.B. 

  • Eier
  • Butter
  • Buttermilch 
  • Creme fraiche
  • Fleisch, Fisch
  • Obst und Gemüse der Saison
  • Ingwer
  • Knoblauch
  • Körniger Frischkäse (Hüttenkäse)
  • Naturjoghurt
  • Magerquark
  • Käse
  • Räucherlachs
  • Ricotta
  • Pilze
  • Zwiebeln
  • Saure Sahne
  • Schlagsahne
  • Schmand
  • Sojamilch
  • Tofu
  • Wurst (z.B. Serrano-Schinken oder Roastbeef)
  • Ziegenfrischkäse

10 / 20 | Bestücken Sie Ihren Kühlschrank mit frischen und gesunden Zutaten  - © Shutterstock / Anna Omelchenko
Honig ist ein guter Ersatz für Zucker
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Honig & Co. Natürliche Zuckeralternativen

Natürliche Zuckeralternativen gibt es viele. Die Klassiker sind hier z.B. Honig, Agavendicksaft oder Ahornsirup. Doch auch Trockenfrüchte sind ein wunderbarer Ersatz für Zucker (doch Achtung, viel Fruchtzucker – daher nur in Maßen naschen). Auch rote Paprika und Karotten schmecken süßlich und eignen sich daher als Snack bei Heißhunger. 

Alle Infos zu den natürlichen Zuckeralternativen finden Sie unter dem Punkt "Natürliche Süßungsmittel"

Tipp aus Buch "Die 50 besten Zuckersucht-Killer": Wer seinen Kaffee morgens süß mag, greift statt zu Süßstoff zu laktosefreier Milch. Die ist süßer als normale Milch und ersetzt so den obligatorischen Löffel Zucker. 

11 / 20 | Zucker ist eine leckere und gesunde Alternative zu Zucker - © Shutterstock / ervstock
Alkohol enthält Zucker und sortgt für Heißhungerattacken
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Zuckerfalle Vorsicht, Alkoholfalle!

Alkohol selbst enthält nicht nur jede Menge Zucker, er verleitet auch zum Heißhunger. Egal ob Schokoriegel oder fettiges Fast Food: Wer schon ein paar Gläschen Sekt, Wein oder Bier intus hat, landet am Ende eines durchzechten Abends oft in der nächstbesten Imbissbude.

Auch beim Mädelsabend greift man nach dem ersten Sektchen gern zu den mitgebrachten (meist ungesunden) Snacks wie Gummibärchen oder Chips. Dabei wollten Sie doch standhaft bleiben! Egal, haken Sie den "Ausrutscher" ab und genießen Sie den restlichen Abend. Das nächste Mal sorgen Sie vor, undzwar so: Nehmen Sie sich eine Tüte Studentenfutter mit, wenn Sie feiern gehen. Nüsse und Trockenfrüchte sind gesund, so bleibt das schlechte Gewissen aus. Und: Zwischendurch Wasser trinken nicht vergessen!

12 / 20 | Alkohol enthält Zucker und sortgt für Heißhungerattacken – böse Kombi - © Shutterstock / Pressmaster
Radeln Sie der Zuckersucht doch einfach davon
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Laufen Sie der Zuckersucht davon Werden Sie aktiv!

Regelmäßiger Sport hilft Ihnen die Sucht auf Süßes in den Griff zu bekommen. Positiver Nebeneffekt: Sie straffen Ihren Körper und verlieren vielleicht sogar ein paar Pfunde. Versuchen Sie so oft es geht Bewegung in den Alltag zu integrieren. Steigen Sie doch mal eine S-Bahn-Station früher aus und laufen den restlichen Weg nach Hause. Oder fahren Sie den Weg zur Arbeit doch mal mit dem Rad und nehmen Sie die Treppen statt dem Lift. 

13 / 20 | Fahren Sie doch mal mit dem Rad zur Arbeit oder zum nächsten Termin in der City, das verbrennt Kalorien und bekämpft die Zuckersucht - © Shutterstock / connel
Lassen Sie Ihrer Kreativität in der Küche freien Lauf
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Neues entdecken Werden Sie kreativ

Zuckerverzicht regt die Kreativität an – Sie werden es merken. Ob beim Einkauf oder beim Kochen: Sie müssen sich nach Alternativen umschauen und werden dabei neue Köstlichkeiten entdecken. Stöbern Sie auf Blogs, in Kochbüchern oder lassen Sie Ihre eigenen Ideen freien Lauf. Legen Sie sich ein Rezeptbuch zu, dass Sie mit Ihren neuen, zuckerfreien Rezepten füllen. 

14 / 20 | Kochen und Backen ohne Zucker wird Ihre Kreativität fördern  - © Shutterstock / Sheftsoff Women Girls
Verfeinern Sie Speisen und Getränke mit Zimt statt mit Zucker
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Spice it up! Zimt statt Zucker

Bei dem Gedanken an Zimt denken Sie jetzt vielleicht an Weihnachten, leckere Plätzchen und Glühwein. Doch Zimt kann noch viel mehr, als nur Zutat in einer der vielen Kalorienbomben in der Weihnachtszeit zu sein. In der traditionellen chinesischen Medizin gilt Zimt als "Allheilmittel", da es z.B. gegen Entzündungen wirkt und einen positiven Einfluss auf Blutdruck und Blutzuckerspiegel hat. Machen Sie sich das zu Nutze! Pimpen Sie Ihrem Cappuccino mit etwas Zimt. Auch im Müsli oder im Obstsalat schmeckt eine Prise Zimt prima. 

Tipp: Ingwer und Honig zusammen mit einer Stange Zimt in eine Kanne geben und mit heißem Wasser aufgießen – fertig ist ihr neuer Lieblingstee!

15 / 20 | Zimt ist ein Allheilmittel und bekämpft auch die Sucht nach Zucker auf natürliche Weise - © Shutterstock / Marie C Fields
Sie geben gesundem Essen jetzt den Vorrang – klasse!
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Reaktionen auf Ihr neues Leben 'Das hast du doch früher immer gerne gegessen....'

Sie leben seit einiger Zeit bereits zuckerfrei und Ihre Freunde und Familien bemerken langsam die Veränderung in Ihrem Leben? Vielleicht sind die Reaktionen positiv und es wird eifrig nachgefragt, wie Sie es schaffen ohne Zucker zu leben. Vielleicht bekommen Sie von dem ein oder anderen aber auch einen dummen Spruch gedrückt à la "Du gönnst dir ja gar nichts mehr" oder "Das hast du doch aber früher immer gerne gegessen". Das nervt! Die Leute nehmen dann an man wäre unglaublich unglücklich und eingeschränkt, nur weil man auf Zucker verzichtet. So ein Quatsch! Das Gegenteil ist der Fall: man wird experimentierfreudiger (nicht nur beim Essen) und beweglicher, hat vielleicht sogar mehr Energie als vorher. Lassen Sie die zuckersüchtigen "Neider" einfach abblitzen und beweisen Sie Ihnen, dass sie Unrecht haben.  

16 / 20 | Gute Wahl: Obst statt Muffin - © Shutterstock / g-stockstudio
Belohnen Sie sich doch mal mit einer Massage
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Belohnung Gönnen Sie sich mal was

"Du gönnst dir ja gar nichts mehr" – von wegen! Belohnen Sie sich regelmäßig für Ihr Durchhaltevermögen, das stärkt die Motivation! Aber nicht mit Schoki & Co., sondern mit einem schönen Frucht-Smoothie, einem neuem Rezept das Sie nachkochen oder einem Wellnesstag im Spa mit der Freundin oder dem Liebsten. Sie könnten sich auch ein neues Sportoutfit gönnen, eine Maniküre oder oder oder. 

17 / 20 | Belohnen Sie sich für Ihr Durchhaltevermögen regelmäßig, z.B. mit einer schönen Massage - © Shutterstock / Pressmaster
Sammeln Sie das Geld, was Sie sonst für Süßes ausgegeben haben, in einem Sparschwein
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Geld sparen Zuckerverzicht macht reich

Seitdem Sie auf süße Naschereien den Tag über verzichten, sparen Sie jede Menge Bares. Ist Ihnen das noch nicht aufgefallen? (K)ein Schoko-Croissant auf dem Weg zur Arbeit spart 1,50€, (k)ein Donut zum Nachtisch nochmal 1€. (K)eine Schachtel Kekse im Büro 2€ und die Tüte Gummibärchen auf der Couch am Abend sparen nochmal 1,50€. Wer auf all die Zuckerbomben verzichtet spart mal locker 6€ am Tag. Am Tag!!! Das ist natürlich nur ein Beispiel, aber vielleicht erkennen Sie sich darin ja sogar wieder und fangen nun an zu rechnen....

18 / 20 | Wer auf Naschereien verzichtet, spart ordentlich Geld  - © Shutterstock / Aaron Amat
Ein Apfel kann den Heißhunger beseitigen
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Notfall-Schlachtplan Was tun, wenn einen der Heißhunger auf Süßes übermannt?

Schlagartig ist er da: der Heißhunger. JETZT muss was Süßes her! Bereiten Sie sich auf solche "Zwischenfälle" vor und verabschieden Sie sich rigeros von Ihren geheimen Vorräten oder der obligatorischen "Schoki-Schublade". Denn durch diesen "Puffer" ist die Versuchung groß einzuknicken. Wer jedoch nichts Süßes im Haus hat, müsste theoretisch erst raus zum nächsten Kiosk – dieser Fakt allein reicht meistens schon, um den Heißhunger zu killen.

Da Sie alternativ ja nun gesunde Vorräte im Haus haben, versuchen Sie es doch erstmal mit einem herzhaften Biss in einen knackigen Apfel. Oder verputzen Sie eine Banane. Manchmal hilft auch schon ein Glas Wasser, denn oft verwechseln wir Hunger mit Durst. Wenn Sie merken, dass Ihr Blutzuckerspiegel wirklich im Keller ist, dann naschen Sie ein paar Trockenfrüchte. Die enthalten zwar auch viel Zucker, aber gleichzeitig noch gesunde Inhaltsstoffe. 

Auch 1-2 Stücke Zartbitterschokolade lassen den Heißhungern im Nu verfliegen. Genießen Sie den intensiven Kakaogeschmack, der killt die Lust auf Süßes. 

19 / 20 | Tipp bei Heißhunger: ein knackiger Apfel kann Abhilfe schaffen  - © Shutterstock / Subbotina Anna
'100 Tage zuckerfrei' von Martina Tischer
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Buchtipp '100 Tage zuckerfrei'

"100 Tage zuckerfrei zu leben, war für mich der Anstoß, nicht nur über meine Gesundheit nachzudenken, sondern meinem Leben eine andere und neue Richtung zu geben", heißt es in dem Buch "100 Tage zuckerfrei" von Martina Tischer. 

Vielleicht ist es eine tolle Unterstützung für Sie auf Ihrem eigenen Weg in ein zuckerfreies Leben. Sie werden sich in dem Buch sicher an vielen Stellen wiederfinden. 

20 / 20 | Ein Selbstexperiment von Ernährungswissenschaftlerin Martina Tischer – nachmachen erlaubt - © PR/ Shutterstock (Piotr Marcinski)
Die Tipps aus dem Buch 'Die 50 besten Zuckerkiller' helfen Ihnen auf dem Weg in ein zuckerfreies Leben Wie viel Zucker essen Sie täglich? Machen Sie eine Bestandsaufnahme Müsliriegel können echte Zuckerbomben sein Ernährungsprotokolle sind hilfreich wenn Sie dem Zucker auf die Schliche kommen wollen
Essgewohnheiten lassen sich nur schwer ändern – aber Sie schaffen das Gummibärchen gehören ab sofort nicht mehr in den Vorratsschrank Ein Einkaufszettel erleichtert Ihnen das gesunde Einkaufen Im Buch 'Zucker – der heimliche Killer' von GU finden Sie praktische Tipps für die Ernährungsumstellung
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