Food-Duell Superfood versus Local Food

17.10.2016 , Autor:Gabriele Giesler
© WomensHealth.de

Superfoods sollen wahre Wunder bewirken. Aber sind sie wirklich so viel besser als unsere heimischen Produkte? Wir haben zum Duell gebeten: Superfood vs. Loca Food. Ring frei!
Food-Duell: Superfood vs. Local Foods
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Superfoods im Check Wieso sind diese 'Superfoods' überhaupt so super?

Superfoods sind derzeit in aller Munde, dabei gibt es eigentlich gar keine richtige Definition für diese Lebensmittel. Was aber alle gemeinsam haben: Sie kommen häufig aus abgelegenen Regionen auf fremden Kontinenten, sind Urvölkern seit Jahrhunderten bekannt und haben eine extrem hohe Nährstoffdichte. Egal ob Chia, Maca oder Moringa – ihr Preis ist stolz, und sie müssen meist um den halben Erdball ge­flogen werden, bis sie bei uns auf dem Tisch landen. Dabei gibt es in Mitte­leuropa viele Lebensmittel, die ebenfalls vor gesunden Inhaltsstoffen strotzen und nur einen Bruchteil der Superfoods kosten. In unserem Duell tritt ein Superfood gegen ein lokales Lebensmittel in den Kategorien Inhaltsstoffe, Preis, Verfügbarkeit und Saisonalität an. Wer gewinnt? Schauen Sie selbst: 

1 / 13 | Wieso sind diese "Superfoods" überhaupt so super? Wir machen den Check  - © Elena Schweitzer / Shutterstock.com
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Food-Duell CHIA VS. LEINSAMEN

Es gibt kaum noch ein ­Entkommen: Chiasamen sind mittlerweile überall präsent. Es gibt Brot mit Chia, Kekse mit Chia, Energieriegel mit Chia, Müsli mit Chia und und und. Kein Wunder, denn die kleinen schwarzen Samen haben es in sich. Pro 100 Gramm enthalten sie jeweils 18 Gramm Omega-3-Fettsäuren, 39 Gramm Ballaststoffe und 18 Gramm Eiweiß. Mit rund 30 Euro pro Kilo sind die Samen jedoch alles andere als preiswert. Eine ähnliche Konzentration an Nährstoffen haben die heimischen Leinsamen. Diese enthalten in der gleichen Menge jeweils 17 Gramm Omega-3-Fettsäuren, 34 Gramm Ballaststoffe und 25 Gramm Eiweiß. Und sie kosten, selbst in Bioqualität, gerade mal 4 Euro pro Kilogramm. Für Chia­samen gilt zudem die ­maximale Tagesdosis von 25 Gramm, da sie stark aufquellen und dadurch zu Verstopfung führen können. Von Leinsamen können deutlich mehr gegessen werden, etwa in Crackern, selbst gemachtem Brot oder im Müsli.

FAZIT: Chiasamen sind ein extrem gesundes und hochwertiges Produkt. Wer sparen möchte, fährt aber genauso gut mit Leinsamen. 

2 / 13 | Wer macht das Rennen? Exotisches Superfood vs. heimisches Local Food - © Anetlanda / successo-images / Shutterstock.com
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Food-Duell GOJI VS. HEIDELBEERE

Gojibeeren haben vor ein paar Jahren einen Mega-Hype ausgelöst – eigentlich gibt es nichts, was sie nicht können. Die Wunderbeeren stammen aus Asien und kommen bei uns hauptsächlich getrocknet auf den Markt. Sie enthalten viele Antioxidantien und B-Vitamine, Vitamin A, C und E (was für Früchte sehr ungewöhnlich ist) und zahlreiche Mineralstoffe wie etwa Eisen (11 Milligramm pro 100 Gramm). Auch Eiweiß ist mit 16 Gramm reichlich enthalten, allerdings ist der Zuckergehalt von 50 Gramm pro 100 Gramm relativ hoch. Studien haben außerdem gezeigt, dass sich Goji durch den hohen Gehalt des Carotinoids Zeaxanthin positiv auf die Augen auswirkt, Alzheimer und Demenz lassen sich ebenso vorbeugen. Doch auch hierzulande gibt es, zumindest im Sommer, ein reiches Angebot an gesunden Beeren: Frische Heidelbeeren enthalten viele wichtige Antioxidantien und Vitamine, aber mit rund 7 Gramm pro 100 Gramm steckt kaum Zucker in den Früchten.  

FAZIT: Beide Beeren haben Vorteile. Gojis sind mit 30 Euro pro Kilo sehr teuer. Selbst im Winter kosten Heidelbeeren nur die Hälfte.

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Food-Duell GRANTAPFEL VS. GRÜNKOHL

Mittlerweile sind Granatäpfel in fast jedem Supermarkt erhältlich. Von September bis Anfang Februar sind sie besonders günstig, weil sie in Spanien und der Türkei Hauptsaison haben. Granatäpfel enthalten Punicalagin, einen sekundären Pflanzenstoff, dem in einer taiwanesischen Studie eine krebshemmende Wirkung bescheinigt wurde. In Israel wurde zudem nachgewiesen, dass der Saft die Blutfettwerte senkt und somit Arteriosklerose vorbeugt. Ebenso im Winter verfügbar ist Grünkohl, mit dem Unterschied, dass er hierzulande angebaut wird und daher auch viel günstiger ist. Zudem enthält er kaum Kalorien und jede Menge Vitamin A, C und K, wichtige Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium sowie sekundäre Pflanzenstoffe und Antioxidantien. Er ist reich an Lutein, das die Sehkraft verbessert und Netzhautdegeneration vorbeugt, und an Kalium, das Knochen und Zähne schützt. Er steckt außerdem voller Ballaststoffe und Eisen und schützt vor Krebs und Entzündungen.

FAZIT: Grünkohl ist unser Gemüsestar! Ist er im ­Sommer nicht verfügbar, ruhig zu Granatäpfeln aus Ägypten und Zypern greifen.

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Food-Duell MATCHA VS. PFEFFERMINZE

Japanischer Matcha-Tee wurde schon vor über 800 Jahren von buddhistischen Mönchen getrunken. Die aufwendige Herstellung ist für den sehr hohen Preis von 500 bis 1500 Euro pro Kilo verantwortlich. Bei günstigeren Varianten werden billige Zusätze wie Zucker oder Milchpulver eingearbeitet, oder die Qualität der Teeblätter ist minderwertig. Aus Matcha wird kein Aufguss gemacht, es werden die ganzen Blätter getrunken. Dadurch werden alle guten Inhaltsstoffe wie Antioxidantien (viel mehr als bei Blaubeeren, Granatapfel oder Gojibeeren), Kalium, Kalzium, die Aminosäure L-Theanin und Polyphenol in viel höherer Konzentration aufgenommen. Die Frei­setzung des Koffeins erfolgt anders als bei Kaffee erst im Darm und nicht bei Kontakt mit Magensäure. Der Effekt tritt später ein, hält dafür aber länger. ­Pfefferminztee hingegen ist ein regionaler Tee, der andere Vorzüge hat. Er wirkt antiseptisch, indem er Keime im Mund und Rachenraum abtötet, und hilft außerdem bei Magen-Darm­-Beschwerden.

FAZIT: Tee aus frischer oder getrockneter Minze bringt nicht denselben Energiekick wie Matcha. Auch wenn der Preis dafür hoch ist.

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Food-Duell MORINGA VS. BROKKOLI

Moringa ist das Pulver einer Pflanze mit allerhöchsten Vitamin- und Mineralstoffwerten. Der Baum stammt ursprünglich aus der Himalajaregion im Nordwesten Indiens. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei 10 Gramm, wodurch sich der Gehalt an zugeführten Inhaltsstoffen entsprechend verringert. Doch allein für Vitamin A liegt der Gehalt der Tagesdosis deutlich über dem des Tagesbedarfs mit 1,8 Milligramm pro 100 Gramm. Das Pulver weist ebenso hohe Werte bei den Vitaminen K, E, B2, Eisen und Mangan auf. Brokkoli als heimisches grünes Gemüse kann in Bezug auf den hohen Gehalt von Vitamin K in Moringa zwar nicht mithalten, eine Portion deckt aber trotzdem schon den Tagesbedarf. Für Vitamin A und E gilt dies zwar nicht, aber das sind auch eher ungewöhnliche Vitamine für pflanzliche Lebensmittel. Bei Vitamin C liegt der ­Brokkoli vorn. Er enthält ein Vielfaches des Pulverwerts, auch bei ­Kalzium, Eisen und Kalium gewinnt das grüne ­Gemüse mit deutlichem Vorsprung.

FAZIT: Brokkoli ist genauso gesund, aber viel günstiger als Moringa und kann ganzjährig in sehr guter Qualität gekauft werden.

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Food-Duell CAMU CAMU VS. HIMBEERE

Camu Camu stammt aus der westlichen Amazonasregion. Die kleine Beere enthält zwischen 2000 und 2800 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm – also extrem viel! Der Transportweg ist aber weit, in frischer Form ist sie für Mitteleuropäer nicht verfügbar. In Pulverform enthält auch Camu Camu pro Portion deutlich mehr Vitamin C als die empfohlene Tagesdosis. Die Himbeere verliert zwar in Bezug auf Vitamin C, punktet jedoch mit verdauungsunterstützenden Ballaststoffen, vielen Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen, die Entzündungen bekämpfen und den Blutdruck senken. Ihr Kalzium- und Eisengehalt ist auch nicht zu unterschätzen. Mit 40 Milligramm Kalzium und 1 Milligramm Eisen pro 100 Gramm sind sie ein super Snack. Camu-Camu-Pulver enthält pro 100 Gramm 4 Milligramm Eisen, pro 5 Gramm-Portion sind das jedoch lediglich 0,2 Gramm. Auch der Kalziumgehalt lässt mit Blick auf die Verzehrmenge zu wünschen übrig: 5 Milligramm enthält es pro Tagesration.

FAZIT: Mit ausgewogener Ernährung lässt sich der Bedarf an Vitamin C, Kalzium und Eisen ohne teures Camu-Camu-Pulver decken.

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Food-Duell KOKOSÖL VS. RAPSÖL

Obwohl Kokosöl zu rund 90 Prozent aus gesättigten Fettsäuren besteht, rangiert es unter den Superfoods. Das Geheimnis des Öls sind zum einen die vielen mittelkettigen Fettsäuren (MCT), aus denen es zu mehr als 65 Prozent besteht. Zum anderen die Natürlichkeit, da es kaum industriell behandelt wurde. Zu den MCTs gehören zu einem großen Teil Laurinsäure, Caprinsäure und Caprylsäure. Diese wirken antibakteriell gegen Viren und Pilze und sollen Herzkrankheiten vorbeugen. Ein weiterer Vorteil dieser Fettsäuren ist, dass der Körper sie sehr gern zur Energiegewinnung nutzt und sie deshalb nur äußerst selten ins Fettgewebe eingelagert werden. Hierzulande blüht im Frühjahr der Raps. Das Öl enthält viele ungesättigte Fette, zu 64 Prozent einfach gesättigte, welche extrem gesund sind. Sie wirken cholesterinsenkend und antikanzerogen. Das Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-­Fettsäuren ist mit 1:2 eines des günstigsten unter den Ölen. Daher ist Rapsöl als wertvoll einzustufen.

FAZIT: Beide Öle haben ihre Berechtigung auf dem Speiseplan, eine Kombination ist ratsam. Für süße Speisen eignet sich Kokosöl bestens.

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Food-Duell ACEROLA VS. SANDDORN

So viel Vitamin C wie die Acerola-Kirsche, die bei uns nur in Saft- oder Pulverform erhältlich ist, enthält kaum eine andere Frucht: 1700 Milligramm pro 100 Gramm! Dieser Gehalt variiert jedoch je nach Reifegrad, Jahreszeit, Klima und Anbauort. Acerola punktet zudem mit einem hohen Gehalt an Flavonoiden wie Rutin, einem Wirkstoff, der bei Krampfadern und Venenentzündungen hilft. Ein vergleichbares Juwel des Nordens ist die Sanddornbeere. Sie enthält zwar nur etwa die Hälfte der Menge an Vitamin C im Vergleich zur Acerola-Kirsche, dies überschreitet aber immer noch deutlich den Tages­bedarf. Daneben liefert Sanddorn beachtliche ­Mengen an Betacarotin, der Vorstufe von Vitamin A. Dieses ist wichtig für das Wachstum und das Sehvermögen. Allerdings hat der Frischverzehr von Sanddorn nur eine geringe Bedeutung, da er sehr sauer ist. Er kann genauso wie andere Beeren verarbeitet werden. Die Haupterzeugnisse sind Marmelade, Fruchtmus, Fruchtsaft und Gewürze.

FAZIT: Da Sanddorn bei uns wächst und keine großen Transportwege hinter sich hat, ist er für die Umwelt definitiv die bessere Wahl.

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Food-Duell QUINOA VS. HIRSE

Die optische Ähnlichkeit der beiden Zerealien ist bestechend. Auch in Bezug auf die Inhaltsstoffe haben beide einiges gemeinsam. Hirse ist ein Getreide mit 11 Prozent Eiweiß, das Pseudogetreide Quinoa liefert nur 1 Prozent mehr und enthält 2 Gramm mehr Fett. Bei den Vitaminen und Mineralstoffen liegt fast ausschließlich Quinoa vorn. Es enthält mehr gesunde Fettsäuren und Linolsäure, mehr als 3-mal so viel Kalium, fast 2,5-mal so viel Folsäure und 1,6-mal so viel Magnesium. Weiterer Vorteil: Quinoa ist glutenfrei, so können auch Menschen mit Zöliakie zugreifen. Hirse hat allerdings ebenfalls 2 starke Trümpfe: Zum einen enthält sie fast 2,5-mal so viel Eisen wie Quinoa, schon 100 Gramm decken den Tagesbedarf von Frauen zur Hälfte, von Männern sogar zu 70 Prozent. Außerdem hat das heimische Getreide den Vorteil, dass es gerade mal ein Drittel so viel kostet. Die Zubereitung ist fast gleich, und so können die beiden einfach gegeneinander ­ausgetauscht werden.

FAZIT: Da beide ihre Vorteile haben, spricht nichts dagegen, sowohl Hirse als auch Quinoa regelmäßig in den Speiseplan einzubauen. 

10 / 13 | Wer macht das Rennen? Exotisches Superfood vs. heimisches Local Food - © Foodpictures / ARCANGELO / Shutterstock.com
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Food-Duell MACA VS. ROTE BETE

Maca ist die Wurzel eines peruanischen Kressegewächses. Die Knolle wird heutzutage vor allem bei Potenzproblemen und Libidomangel eingesetzt. Grund sind enthaltene pflanzliche Sterole, die dem Hormon Testosteron ähneln. Sie fördern die Durchblutung des Beckengewebes und stimulieren die Bildung von Testosteron bei Männern und von Ös­trogen bei Frauen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung sieht Maca eher kritisch, da es aufgrund unzureichender Untersuchungen zu erheb­lichen Nebenwirkungen durch Eingreifen in den Hormonhaushalt kommen kann. Rote Bete hat angeblich neben ihrem hohen Gehalt an Folsäure und B-Vitaminen ähnliche Wirkungen. Diese sind jedoch ebenso umstritten. Dafür kann Rote Bete laut einer Studie der University of Exeter die Ausdauerleistung um 16 Prozent steigern. Auch Maca erzielt ähnliche Resultate: Bei Sportlern entfaltet es eine leistungssteigernde und bei Kopf­arbeitern eine konzentrationsstärkende Wirkung.

FAZIT: Wegen der möglichen Nebenwirkungen von Maca ist Rote Bete – auch in Bezug auf ihre weiteren Inhaltsstoffe – vorzuziehen.

11 / 13 | Wer macht das Rennen? Exotisches Superfood vs. heimisches Local Food - © Ildi-Papp / NatBarth / Shutterstock.com
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Food-Duell KAKAO VS. WALNUSS

Es klingt zu schön, um wahr zu sein: Kakao gehört zu den gesündesten Lebensmitteln überhaupt. Allerdings nicht als Milchschokolade, die hauptsächlich aus Zucker und Fett besteht, sondern in seiner rohen Form. Und die hat ihren Preis: Pro Kilo sind rund 60 Euro fällig. Dafür strotzt Kakao aber vor Flavonoiden. Diese Antioxidantien fördern die Funktion des Herz-Kreislauf-Systems, verbessern die Durchblutung und regulieren den Blutdruck. Außerdem beugen sie Herzinfarkt und Schlaganfall vor und wirken sich positiv auf das Gehirn aus, indem sie etwa die Stimmung aufhellen. Heimische Walnüsse können da locker mithalten. Sie enthalten 60 Prozent ungesättigte Fettsäuren und reichlich Antioxidantien, die ebenfalls Hirn und Herz schützen. Ein Kilo bereits geknackter Walnüsse kostet im Vergleich zu Kakao die Hälfte. Im Kaloriengehalt schneidet der Kakao allerdings besser ab: 1 Esslöffel enthält gerade mal 35 Ka­lorien, bei einer Handvoll ­Walnüsse sind es 200.

FAZIT: Walnüsse liefern am Ende mehr gesunde Inhaltsstoffe, da größere Mengen gegessen werden. Damit sind sie klarer Sieger.

12 / 13 | Wer macht das Rennen? Exotisches Superfood vs. heimisches Local Food - © joannawnuk / Suto-Norbert-Zsolt / Shutterstock.com
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Food-Duell SPIRULINA VS. WEIZENGRAS

Algen kennt man meist nur in Form von Sushi ums ­Maki-Röllchen gewickelt. Spirulina hingegen wird meist in Form von Pulver oder Tabletten angeboten. Sie hat einen hohen Proteingehalt, im getrockneten Pulver stecken 60 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm. Mit 4 Gramm enthält die Alge wenig Fett, sehr viel Eisen (knapp über 20 Milligramm) und viel Magnesium und Kalzium. Bezogen auf die empfohlene Tagesdosis von Spirulina (10 Gramm), stehen die Werte jedoch in keinem guten Verhältnis zum Tagesbedarf. Mit 50 Euro pro Kilo ist Spirulina auch teuer. Die Alternative heißt Weizengras. Man kann es sehr günstig aus Weizensaat auf der Fensterbank ziehen. Es enthält fast alle Nährstoffe in höchster Konzen­tration. Allerdings schmeckt es gewöhnungsbedürftig und wird in entsafteter Form in Mengen von höchstens 2 bis 4 Zentilitern empfohlen. Teilweise führt es zu Übelkeit. Doch auch hier gibt es die Pulverform zu kaufen, dann hat es einen Ballaststoffgehalt von 43,5 Gramm pro 100 Gramm!

FAZIT: Durch die niedrige empfohlene Tagesdosis sind beide eher in Kombination mit anderen Lebensmitteln aus dieser Liste zu wählen.

13 / 13 | Wer macht das Rennen? Exotisches Superfood vs. heimisches Local Food - © mama_mia / marekuliasz / Shutterstock.com
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