Rezepte für besondere Anlässe und nach Saison

Saison-Star Tomaten-Rezepte für die leichte Sommerküche

01.06.2016 , Autor:Kathleen Schmidt
© WomensHealth.de

Wenig Kalorien – viele Vitamine: Diese Kombi macht Tomaten zum Saison-Star für die leichte Sommerküche. Hier gibts' leckere Tomaten-Rezepte und Tipps zu Einkauf, Sorte und Zubereitung

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Tomaten-Rezepte: Das macht die Tomate so gesund:
Gerade im Sommer sollten Sie öfter mal leichte Tomaten-Rezepte auf den Tisch zaubern © Shutterstock
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Ernährungstipps, Gesunde Ernährung

Das macht die Tomate so gesund:
Das rote "Früchtchen" – oder besser Fruchtgemüse – kann sich in Hinblick auf seinen Vitamin- und Mineralstoffgehalt wirklich sehen lassen: Obwohl Tomaten zu rund 95 Prozent aus Wasser bestehen, findet sich in den restlichen 5 Prozent ein stattliches Arsenal an gesunden Inhaltsstoffen. Neben den Vitaminen A, B1, C, E und Niacin stecken auch Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Calcium und sowie zahlreiche Spurenelemente unter dem roten Häutchen. Und das Beste: Eine Durchschnittstomate (80 Gramm) enthält gerade mal 14 Kilokalorien, 2 Gramm Kohlenhydrate und null Fett.

Und die Tomate hat noch ein weiteres Ass im Ärmel: Der rote Farbstoff der Tomate – das Lycopin – fungiert in den Früchten als eine Art natürlicher Sonnenschutz. Lycopin ist ein sekundärer Pflanzenstoff – ein sogenanntes Carotinoid – und wirkt wie die meisten Carotinoide als Radikalfänger beziehungsweise Antioxidans. Im Fall der Tomate heißt das: Lycopin schützt das Erbgut der Tomate vor schädigenden freien Radikalen durch massive Sonneneinstrahlung. Und auch wir können uns das Lycopin zu Nutze machen: Durch seine antioxidativen und zellschützenden Eigenschaften, schützt es den Organismus nicht nur vor vorzeitiger Alterung, sondern soll auch die Entstehung bestimmter Krebsarten hemmen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen.

Wichtig zu wissen: Der Körper kann das Lycopin aus verarbeiteten Tomatenprodukten wie Tomatensaft, Tomatenmark oder Ketchup besser aufnehmen als aus rohen Tomaten, da das hitzebeständige Lycopin sich erst bei höheren Temperaturen voll entfaltet (die bei der Herstellung von Tomatenmark & Co erreicht werden. Einziger Minuspunkt: Produkte wie Ketchup enthalten nicht nur Tomaten (nur circa 70 Prozent), sondern auch jede Menge jede Menge Zucker, Geschmacksverstärker, Aromen, Verdickungsmittel und Konservierungsstoffe. In einer einzigen Flasche Ketchup können sich - je nach Sorte - bis zu 45 Stück Würfelzucker verstecken. Besser: Tomatenmark.

Solanin: Die giftige Seite der Tomate
Von unreifen, noch grünen Tomaten sollte man die Finger lassen (abgesehen von gewollt grünen Tomaten wie der Sorte "Green Zebra"): Werden grüne Stellenn roh beziehungsweise unverarbeitet mitgegessen, kann das giftige Alkaloid Tomatidin beziehungsweise Solanin Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Krämpfe hervorrufen. In sehr hohen Dosen kann Solanin tödlich sein. Aber man muss schon Unmengen davon verdrücken, damit die giftige Wirkung überhaupt eintritt. Mit zunehmender Reifung der Tomate geht das Solanin allerdings komplett verloren und seine giftige Wirkung natürlich gleich mit. Doch Achtung: Auch der Strunk der Tomate enthält giftiges Solanin und sollte immer entfernt werden oder zumindest nicht roh verspeist werden.

Die richtige Lagerung: So bleiben Tomaten lange knackig

  1. Einkauf: Dunkelrote, weiche Tomaten, die sich leicht eindrücken lassen, können Sie getrost im Supermarkt lassen. Bei Rispentomaten lohnt sich außerdem ein Blick auf die Rispe: trocken und verdorrt? Finger weg.
  2. Verpackung: Sie haben abgepackte Tomaten gekauft? Dann nichts wie raus aus dem dem Plastik- und Pappgefängnis. Tomaten müssen "atmen" und reifen unter der Schutzfolie sonst ungewollt nach und verderben schneller.
  3. Lagerung: Tomaten sind echte Frostbeulen und verlieren im Kühlschrank schnell an Aroma. Lagern Sie die Nachtschattengewächse am besten in einer Schale bei Zimmertemperatur an einen luftigen und schattigen Platz. Da halten Sie sich rund 5 Tage. Wenn die Tomaten noch ein wenig nachreifen sollen, gönnen Sie ihnen ein Plätzchen an der Sonne.
  4. Einzelhaft: Lagern Sie Tomaten nie zusammen mit anderem Obst oder Gemüse. Tomaten setzen das Gas Ethen beziehungsweise Ethylen frei, wodurch die "Nachbarn" schneller reifen beziehungsweise eher verderben.
  5. Waschen: Waschen Sie Tomaten nicht gleich nach dem Kauf (außer Sie wollen sie sofort verputzen). Die Feuchtigkeit kann zu Schimmelbildung führen.

Die bunte Sortenvielfalt:
Weiße Tomaten, violette Tomaten und grün gestreifte Tomaten tummeln sich neben dem roten Klassiker mittlerweile im Beet. Und nicht nur die Farbe hat sich verändert, auch die Formenvielfalt ist beeindruckend: Es gibt zum Beispiel pflaumen- oder birnenförmige, ovale, flache oder flachrunde faltige Tomaten. Ein kleiner Einblick in die riesige Sortenvielfalt.

Fleischtomaten sind die "Riesen" im Tomatenbeet und wiegen meist um die 200 Gramm (wobei sie noch wesentlich schwerer werden können).
Eiertomaten oder auch Roma-Tomaten genannt, werden bis zu sechzig Gramm schwer und sind – wie der Name schon sagt, eiförmig. Sie schmecken besonders intensiv.
Kirsch-, Cocktail- oder Cherrytomaten bringen maximal vierzig Gramm auf die Waage. Sie eignen sich besonders zu Dekozwecken oder zum direkten vernaschen, denn zum Kochen sind die süßlichen Tomaten eigentlich viel zu schade.
Strauch- oder Rispentomaten sind keine eigene Art oder Sorte. Es sind ganz normale Tomaten die mit Kelch und Stielen als ganze Rispe geerntet wird.

Die Exoten:
Grüne Tomaten sind entweder unreif (NICHT ESSEN – siehe oben) oder Tomatensorten wie "Green Zebra" oder "Green Grape". Green Zebra sind grün gestreifte, um die 100 Gramm schwere Tomaten, die einen säuerlich frischen Geschmack haben.
Gelbe Tomaten: Gelbe Sorten sind zum Beispiel die „White Beauty“ oder "Yellow Pear". Die Yellow Pear-Tomate ist eine russische Züchtung und wiegt nur circa 30 Gramm. Sie sehen aus wie kleine Mini-Birnen und schmecken fruchtig süß. Die "White Beauty" hat einen niedrigen Säuregehalt und ist besonders bei den Franzosen sehr beliebt. Die Frucht wird bis zu 750 Gramm schwer und ist milchig bis hellgelb-grünlich.

Tomaten schmackhaft zubereiten – so geht’s:
Dörren, einlegen, häuten: Was nach fiesen Foltermethoden klingt, sind im Grunde nur einige der Möglichkeiten, wie Sie Tomaten schmackhaft und sogar haltbar machen können. Wir zeigen Ihnen die Basics der Tomatenverarbeitung:

1) Häuten:
Tomatensauce mit störender Haut? Ein Graus. Natürlich können Sie auch zur bereits skalpierten Dosentomate greifen, aber frisch schmeckst’s eben einfach am besten. So machen Sie sie nackig:

Schritt 1: Einschneiden Mit einem kleinen scharfen Messer (oder einem Profi-Strunkentferner) Strunk kreisförmig aus der Tomate herausschneiden. Die Haut auf der gegenüberliegenden Seite kreuzförmig einritzen.
Schritt 2: Aufbrühen Tomaten in eine Schüssel legen und mit kochendem Wasser übergießen, ziehen lassen (30 bis 60 Sekunden) und mit kaltem Wasser abschrecken.
Schritt 3: Abziehen Nach dem Abtropfen des Wassers wird die Tomatenhaut mit einem Messer oder Gemüseschäler einfach entfernt

2) Trocknen: Trocken kann man Tomaten – am besten halbiert oder geviertelt – im Ofen bei 90 bis 100 °C im Ofen. Je nach Größe der Tomaten dauert das Ganze 2 bis 6 Stunden. Um ein Verdunsten der Feuchtigkeit zu ermöglichen, bleibt die Ofentür leicht geöffnet. Mit einem speziellen Dörrgerät klappt es noch einfacher.

3) Getrocknete Tomaten einlegen:
In Öl eingelegte, getrocknete Tomaten können Sie teuer kaufen. Oder einfach selber machen:

Schritt 1:
2 Liter Wasser, 250 Milliliter Weisswein und 125 Milliliter Weissweinessig aufkochen, Topf vom Herd nehmen und die getrockneten Tomaten in den Sud geben.
Schritt 2:
Einige Minuten ziehen lassen, dann in ein Sieb schütten und mindestens 4 Stunden abtropfen lassen.
Schritt 3: Anschließend mit Knoblauch und frischen Kräutern nach Wahl in ein Einmachglas geben und mit einem hochwertigen Olivenöl auffüllen. Etwa zwei Wochen lagern, bevor Sie sie vernaschen.

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