Mandelmilch & Co. Vegane Milchalternativen im Geschmackstest

28.02.2016 , Autor:Nadine Nigbur
© Women's Health

In unserem Geschmackstest schlürften wir uns durch 5 pflanzliche Milchalternativen und sagen Ihnen, warum Sie die trendigen Milchersatzprodukte unbedingt mal selber kosten sollten

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Milchalternativen: Mandel, Kokos & Co: Pflanzlicher Milchersatz im Test
Nicht jeder mag oder verträgt Kuhmilch. Aber es gibt genug leckere Milchalternativen, die von Natur aus laktosefrei und vegan sind © Pikoso.kz / Shutterstock.com
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Gesund kochen, Gesunde Ernährung

Ob laktoseintolerant, vegan oder experimentierfreudig: Es sprechen viele Gründe dafür, Milchalternativen wie Mandel- oder Sojamilch mal zu probieren. Wir haben die besten pflanzlichen Alternativen zur Kuhmilch genau unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Sie sind nicht nur besonders gut verträglich, sondern auch geschmacklich allererste Sahne.

Die Aromatische: Mandelmilch

  • Geschmack: Lecker nussig und leicht süßlich
  • Vorteil: Mandeln enthalten von Natur aus viele gesunde ungesättigte Fettsäuren, und die stecken auch in der Milchvariante.
  • Nachteil: Da der Drink größtenteils aus Wasser besteht und der Nussanteil gering ist, sind kaum Ballaststoffe oder Eiweiß vorhanden.
  • Einsatz: Als Müslimilch, im Kaffee oder zum Backen
  • Nährwerte: 47 Kalorien, 0,9 Gramm Eiweiß, 3,8 Gramm Kohlenhydrate, 3 Gramm Fett/100 Milliliter

Die Herbe: Hafermilch

  • Geschmack: Süßer als Kuhmilch, aber mit starkem Getreidegeschmack
  • Vorteil: Hafer hat eine cholesterinsenkende Wirkung. Das enthaltene Sonnenblumenöl ist außerdem reich an ungesättigten Fettsäuren.
  • Nachteil: Der typische Getreidegeschmack ist sehr dominant. Wer’s mag, wird sie lieben. Alle anderen greifen lieber zu einer Alternative.
  • Einsatz: Perfekt zu Haferflocken und Müsli oder als Cappuccino-Schaum.
  • Nährwerte: 46 Kalorien, 0,6 Gramm Eiweiß, 8,2 Gramm Kohlenhydrate, 1,2 Gramm Fett/100 Milliliter

Die Exotische: Kokosmilch

  • Geschmack: Fruchtig, leicht säuerlich und sehr erfrischend
  • Vorteil: Der Kokosdrink ist wegen seines hohen Fruchtanteils sehr fettarm. Aber Vorsicht! Er ist nicht zu verwechseln mit der allseits bekannten Kokosmilch, die zum Kochen von asiatischen Gerichten verwendet wird.
  • Nachteil: Das fehlende Fett macht sich leider in der Konsistenz bemerkbar. Das wässrige Ergebnis erinnert mehr an Saft als an cremige Milch.
  • Einsatz: Entweder pur als isotonisches Getränk oder im Smoothie
  • Nährwerte: 33 Kalorien, 0,7 Gramm Eiweiß, 3,2 Gramm Kohlenhydrate, 1,5 Gramm Fett/100 Milliliter
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Es gibt genug leckere Milchalternativen, die von Natur aus laktosefrei und vegan sind

Ob Reis-, Soja- oder Mandelmilch: wir haben sie alle getestet

© Shutterstock

Die Süße: Reismilch

  • Geschmack: Erinnert ein wenig an Milchreis, ist aber sehr viel dünnflüssiger
  • Vorteil: Besonders reich an Kohlenhydraten, dabei fast fettfrei
  • Nachteil: Vorsicht, Dickmacher! Die Kombination aus vielen Kohlen­hydraten und wenig Ballaststoffen landet ganz schnell auf den Hüften.
  • Einsatz: Als natürliche Süße im Kaffee, für Desserts und zum Backen. Auch als schnelle Energiequelle besonders beim Sport geeignet
  • Nährwerte: 46 Kalorien, 0,1 Gramm Eiweiß, 9,2 Gramm Kohlenhydrate, 1 Gramm Fett/100 Milliliter

Die Liebliche: Sojamilch

  • Geschmack: Cremig und leicht süßlich, ein Hauch von Vanillearoma
  • Vorteil: Ein hochwertiges Getränk mit viel Eiweiß und wenig Fett. In den meisten Fällen wird auch eine Extraportion Calcium hinzugefügt.
  • Nachteil: Nicht für jeden geeignet, denn es kommt häufig vor, dass sich neben einer Allergie gegen Milcheiweiß auch eine gegen Sojaeiweiß bildet.
  • Einsatz: In Salatdressings und Soßen, perfekt auch als Milchschaum
  • Nährwerte: 39 Kalorien, 3 Gramm Eiweiß, 2,5 Gramm Kohlenhydrate, 1,8 Gramm Fett/100 Milliliter

Sonderfall laktosefreie Milch
Wer Kuhmilch liebt, sie aber nicht verträgt, muss trotzdem nicht auf sie verzichten. Denn inzwischen gibt es ein breites Sortiment von laktosefreien Produkten. Bei diesen Lebensmitteln wurde der Bauchweh verursachende Milchzucker Laktose industriell entschärft.

Normalerweise erledigt diese Arbeit das körpereigene Enzym Laktase, doch bei einer Intoleranz wird es nicht ausreichend oder gar nicht produziert. „Dieser Mangel ist genetisch bedingt, kann sich aber auch erst im Laufe des Lebens entwickeln“, erklärt Ernährungswissenschaftler und Buchautor Sven-David Müller aus Weimar („Ernährungsratgeber Laktoseintoleranz“, Schlütersche Verlagsgesellschaft, um 15 Euro). Um Milch und Milchprodukte für diese Menschen besser ver­träglich zu machen, wird bei der Produktion bereits Laktase hinzugefügt. Das macht die Milch leichter verdaulich. Aber Vorsicht! Sie ist zwar laktosereduziert, komplett ohne ist sie aber nicht. Trotz der Aufschrift „laktosefrei“ können die Produkte immer noch geringe Spuren des Milchzuckers aufweisen.

Leiden auch Sie an einer Laktoseintoleranz oder haben Sie den Verdacht? Hier erfahren Sie mehr zum Thema Laktoseintoleranz.
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