Vitamine – lebenswichtige Bausteine für den Körper

Schwangerschafts-Vitamin Gesund durch die Schwangerschaft mit Folsäure

20.07.2013 , Autor:Kathleen Schmidt
© WomensHealth.de

Folsäure gehört zur Gruppe der B-Vitamine und ist besonders für Schwangere immens wichtig, da es Mutter und Baby schützt. Da Folsäure ziemlich "sensibel" ist und bei Hitze, Licht & Co schnell mal flöten geht, sagen wir Ihnen, wie Sie das B-Vitamin richtig händeln

Vergrößerte Ansicht
Folsäure: Schwangerschafts-Vitamin
Folsäure gehört zur Gruppe der B-Vitamine und ist besonders für Schwangere immens wichtig © Shutterstock
Seite drucken
Teilen
Kommentare

0 Kommentare

Kommentar schreiben

Schlagworte

Gesunde Ernährung

Was ist Folsäure eigentlich und wozu braucht der Körper sie?
Folsäure (früher auch Vitamin B9) gehört zur großen Gruppe der B-Vitamine und wurde als "Schwangerschafts-Vitamin" populär. Folsäure ist wasserlöslich und kann vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Daher müssen wir sie täglich mit der Nahrung oder in Form von Folsäure-Präparaten aufnehmen. Die "natürlichen" Folsäureverbindungen, die zum Beispiel in grünem Gemüse vorkommen, bezeichnet man allerdings als Folat(e). Als Folsäure wird im Prinzip nur die industriell hergestellte Folsäure – die Lebensmitteln entweder künstlich zugesetzt oder als Nahrungsergänzungsmittel angeboten wird – bezeichnet. Um es aber nicht komplizierter zu machen als es schon ist, steht Folsäure in diesem Artikel sowohl für das natürliche Folat als auch für die künstliche Folsäure.

Folsäure erfüllt viele lebenswichtige Funktionen im Körper. Es wirkt bei der Bildung der Blutkörperchen mit, ist am Aufbau von DNA und RNA beteiligt und beeinflusst wichtige Wachstumsprozesse sowie die Zellteilung und -entwicklung. Außerdem schützt Folsäure das Herz-Kreislaufsystem, da sie beim Abbau der gefäßschädigenden Aminosäure Homocystein*, beteiligt ist.

Eine besondere Rolle spielt Folsäure wie bereits angedeutet vor allem in der Schwangerschaft: Denn nicht nur Ihr Körper braucht Folsäure, sondern auch Ihr Baby. Denn Folsäure ist für die Zellteilung und das Wachstum des Kindes unentbehrlich – es kann sonst zu schweren Fehlbildungen kommen.  

Wie viel Folsäure brauche ich täglich?
Von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) werden 400 Mikrogramm Folsäure (beziehungsweise Folat-Äquivalente) pro Tag empfohlen. "Dabei handelt es sich allerdings nur um das Minimum an Folsäure, was aufgenommen werden soll" erklärt Vitamin-Experte und Medizinjournalist Andreas Jopp. "Je nach Genetik kann man viel mehr benötigen. In diesem Feld werden wir die nächsten Jahre noch viel dazulernen." Die Empfehlung von 400 Mikrogramm einzuhalten, gestaltet sich allerdings schon schwierig genug, da Folsäure beziehungsweise Folat, beim Kochen, Backen, Braten & Co sehr leicht zerstört wird. "Auch Medikamente wie Antibiotika oder die Pille setzten der Folsäure zu, indem sie sie regelrecht aus dem Körper schwemmen" ergänzt Buchautor Jopp.  

Erhöht sich der Tagesbedarf in der Schwangerschaft oder Stillzeit?
Ja, denn Folsäure schützt das Ungeborene schon im Bauch der Mutter, vor schweren Wachstumsschäden und Fehlbildungen, vor allem vor den so genannten Neuralrohrdefekten. Wer sich ein Baby wünscht, sollte daher bereits vor der Schwangerschaft und vor allem in den ersten drei Monaten zusätzlich weitere 400 bis 600 Mikrogramm Folsäure einnehmen.

Experte Jopp, der unter anderem den Bestseller "Risikofaktor Vitaminmangel" geschrieben, geht sogar noch weiter: "Generell sollten alle Frauen vor den Wechseljahren – also auch die, die eigentlich nicht planen schwanger zu werden – mehr Folsäure aufnehmen. Denn man weiß nie, ob es nicht doch zu einem "Unfall" (Kondom reißt, Pille vergessen) kommt. Denn Neuralrohrdefekte entwickeln sich bereits im 1. Monat – also zu einer Zeit, in der man meistens noch gar nichts von seiner Schwangerschaft weiß. Außerdem wurde bereits in mehreren Studien nachgewiesen, dass eine gute Folsäureversorgung das Risiko für Brustkrebs senkt" ergänzt der Ernährungs- und Medizin-Spezialist.  

Mit welchen Lebensmitteln kann ich meinen Tagesbedarf am besten decken?
Folsäure findet sich vor allem in grünem Blattgemüse wie Spinat, Wirsing oder Grünkohl. Aber anderes Gemüse wie Spargel sowie einige Obstsorten enthalten vorzeigbare Mengen des B-Vitamins. Hülsenfrüchte (Sojabohnen), Nüsse oder Weizenkeime sind ebenfalls Top-Lieferanten für Folsäure. Synthetisch hergestellte Folsäure wird meist Speisesalz oder Fruchtsäften zugesetzt.

Die 20 besten Lebensmittel mit viel Folsäure haben wir in einer Galerie für Sie zusammengestellt.

Kann ich die Aufnahme von Folsäure positiv beeinflussen?
Natürliche Folsäure (Folat) ist – wie viele Vitamine – sehr empfindlich. Schlechte Lagerung (Hitze, zu viel Licht) oder zu langes Kochen oder Braten setzen der Folsäure mächtig zu und zerstören sie. Was dagegen hilft?

  • Bewusst und immer frisch einkaufen und somit lange Lagerungen verhindern.
  • Viel rohes Gemüse und Obst essen (grüne Smoothies eignen sich da hervorragend).
  • Schonende Zubereitung (Dämpfen, Dünsten, Blanchieren).  
  • Essen nicht unnötig warmhalten und am besten nicht wieder erwärmen.

"Vitamine sind luft-, lager- und hitzeempfindlich. Die Natur hatte eigentlich nicht vorgesehen, dass Obst und Gemüse lange gelagert, erhitzt und industriell verarbeitet wird.  Denn dadurch kommt es zu erheblichen Vitaminverlusten. Der Steinzeitmensch hat frischer und in viel größeren Mengen pflanzliche Nahrung bekommen. Unsere Gensoftware hat sich aber seit der Steinzeit nicht geändert. Unser Stoffwechsel ist auf diese höhere Zufuhr eingestellt" ergänzt Vitamin-Experte und Buchautor Andreas Jopp.  

Künstlich hergestellte Folsäure aus Salz oder Fruchtsaft ist dagegen ziemlich stabil. Wenn Sie zum Beispiel angereichertes Salz zum Kochen verwenden, geht durch die Hitze nichts davon verloren.

Woran erkenne ich, dass ich an einem Folsäure-Mangel leide?
"Wer sich zu einseitig ernährt und lieber zu Fast Food statt zu frischem Gemüse greift,  wird mit ziemlicher Sicherheit einen Folsäure-Mangel entwickeln" stellt Vitamin-Experte Jopp fest. Müdigkeit, Antriebs- und Appetitlosigkeit sowie Reizbarkeit könnten die ersten Anzeichen für einen Mangel sein, die sich nach Einnahme eines Folsäure-Präparats aber schnell bessern. Wird der Mangel lange nicht erkannt, kann es sogar zu Blutarmut, Störungen des Herz-Kreislauf-Systems oder Hautveränderungen und Haarausfall kommen.

Kann ich Folsäure auch als Nahrungsergänzungsmittel zu mir nehmen? Ja, denn häufig reicht auch eine gesunde Ernährung nicht aus, um auf die empfohlenen 400 Mikrogramm zu kommen. Besonders wichtig ist Folsäure als Nahrungsergänzungsmittel wie erwähnt für Schwangere – plus diejenigen, die gerne schwanger werden wollen (oder es zumindest theoretisch werden könnten). Denn schon vor der Schwangerschaft (ob geplant oder nicht) sollte man "optimale Bedingungen" schaffen, jedenfalls in Hinblick auf die Folsäureversorgung. Welches Folsäure-Präparat und welche Menge für Sie ideal ist, klären Sie jedoch individuell mit Ihrem Frauenarzt.

Wie würde sich eine "Überdosis" Folsäure bemerkbar machen?
Bisher ist nicht genau bekannt, ob eine Überdosis natürlicher Folsäure schwerwiegende Folgen haben könnte. Es gilt allerdings als so gut wie unmöglich, dass man allein über die Nahrung zu viel Folsäure aufnehmen kann.

*Homocystein ist eine Aminosäure, die grundsätzlich nicht gefährlich ist. Ein gesunder Körper kann das „Nervengift“ ohne Probleme umgewandeln und unschädlich machen. Für die Entgiftung sind die Vitamine B 12, B 6 und Folsäure verantwortlich. Liegen die nicht vor, steigt der Homocystein-Spiegel, was als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Schlaganfall und Arteriosklerose gilt.

Andreas Jopp ist Medizinjournalist, Gesundheitstrainer und Bestsellerautor. Er veröffentlichte über 200 Fachartikel zu medizinischen Themen und hat bereits 7 Bücher zu den Themen Vitamine (z.B. Risikofaktor Vitaminmangel), Mineralien, Eiweiß & Abnehmen und Omega-3 Fette veröffentlicht. Die Bücher sind in 15 Sprachen übersetzt und waren auf der Stern- und Focus Sachbuch-Hitliste und sind unter jopp-online.com erhältlich.

20 Lebensmittel mit viel Folsäure

Eine Portion Spargel (250 Gramm) enthalten 270 Mikrogramm Folsäure
Zoom inRatingComment
1 / 20 | Eine Portion Spargel (250 Gramm) enthält 270 Mikrogramm Folsäure - © Shutterstock

Gemüse mit viel Folsäure Spargel

Eine Portion Spargel (250 Gramm) enthält 270 Mikrogramm Folsäure


Folsäure erfüllt viele lebenswichtige Funktionen im Körper. Es wirkt bei der Bildung der Blutkörperchen mit und ist am Aufbau von DNA und RNA beteiligt. Spargel liefert neben reichlich Folsäure auch fast alle anderen Vitamine, vor allem die Vitamine A, C und E. Bereits mit einer normalen Portion Spargel können Sie einen wesentlichen Bestandteil Ihres Tagesbedarfs an diesen Vitaminen decken – zum Beispiel mehr als die Hälfte Ihres Bedarfs an Folsäure.

Eine Portion Brokkoli (200 Gramm) liefert 180 Mikrogramm Folsäure
Zoom inRatingComment
2 / 20 | Eine Portion Brokkoli (200 Gramm) liefert 180 Mikrogramm Folsäure - © Shutterstock

Gemüse mit viel Folsäure Brokkoli

Eine Portion Brokkoli (200 Gramm) liefert 180 Mikrogramm Folsäure


Wer bereits vor der Schwangerschaft Folsäure einnimmt, kann den Schwangerschaftsverlauf dadurch positiv beeinflussen und Fehlbildungen des Babys dadurch vermeiden. Brokkoli liefert nicht nur reichlich Folsäure, sondern auch Ballaststoffe, die die Verdauung in Schwung bringen. 

Eine Portion Blattspinat (200 Gramm) liefert 290 Mikrogramm Folsäure
Zoom inRatingComment
3 / 20 | Eine Portion Blattspinat (200 Gramm) liefert 290 Mikrogramm Folsäure - © Shutterstock

Gemüse mit viel Folsäure Blattspinat

Eine Portion Blattspinat (200 Gramm) liefert 290 Mikrogramm Folsäure


1941 gelang es erstmalig, Folsäure aus Spinatblättern zu extrahieren. Daher stammt auch der Name Folat (beziehungsweise Folsäure), der sich vom lateinischen Wort "folium", für "das Blatt", ableitet. Spinat gehört – wie auch anderes, grünes Blattgemüse – zu den besten, pflanzlichen Folsäurelieferanten.

Eine Portion Rote Bete (125 Gramm) enthält 116 Mikrogramm Folsäure
Zoom inRatingComment
4 / 20 | Eine Portion Rote Bete (125 Gramm) enthält 116 Mikrogramm Folsäure - © Shutterstock

Gemüse mit viel Folsäure Rote Bete

Eine Portion Rote Bete (125 Gramm) enthält 116 Mikrogramm Folsäure


Kein Fan von Rote Bete? Rote Bete schmeckt zwar frisch etwas erdig und in der eingelegten Variante ein wenig säuerlich, aber wenn Sie richtig zubereitet ist, mutiert die rote Rübe zum wahren Gaumenschmaus. Geben Sie ihr eine Chance, denn neben Folsäure enthält Rote Bete viele andere wichtige Stoffe wie Calcium, Kalium, Magnesium, Jod, Natrium und Vitamin C.

Eine Portion Wirsing (200 Gramm) liefert 180 Mikrogramm Folsäure
Zoom inRatingComment
5 / 20 | Eine Portion Wirsing (200 Gramm) liefert 180 Mikrogramm Folsäure - © Shutterstock

Gemüse mit viel Folsäure Wirsing

Eine Portion Wirsing (200 Gramm) liefert 180 Mikrogramm Folsäure


Ein Folsäure-Mangel kann zur Blutarmut führen, was jedoch nur sehr selten vorkommt. Beugen Sie gesund vor – zum Beispiel mit Wirsing. Der berühmt-berüchtigte "Bläheffekt" von Kohl schreckt viele ab, dabei ist Wirsingkohl so gesund. Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe machen ihn zum perfekten Winter-Powerfood. 

Eine Portion Grünkohl (200 Gramm) enthält 120 Mikrogramm Folsäure
Zoom inRatingComment
6 / 20 | Eine Portion Grünkohl (200 Gramm) enthält 120 Mikrogramm Folsäure - © Shutterstock

Gemüse mit viel Folsäure Grünkohl

Eine Portion Grünkohl (200 Gramm) enthält 120 Mikrogramm Folsäure


Erwachsene sollten täglich 400 Mikrogramm Folsäure aus der Nahrung aufnehmen. Doch die meisten Menschen schaffen kaum mehr als die Hälfte. Zur Grünkohl-Saison können Sie darum ordentlich zuschlagen, um Ihren Folsäure-Level zu pushen. Grünkohl enthält zudem fast alle anderen Vitamine aus der B-Gruppe sowie reichlich Vitamin E und C.

Eine Portion Chinakohl (200 Gramm) enthält 166 Mikrogramm Folsäure
Zoom inRatingComment
7 / 20 | Eine Portion Chinakohl (200 Gramm) enthält 166 Mikrogramm Folsäure - © Shutterstock

Gemüse mit viel Folsäure Chinakohl

Eine Portion Chinakohl (200 Gramm) enthält 166 Mikrogramm Folsäure


95 Prozent Wasser, jede Menge Folsäure und andere Vitamine und Mineralstoffe und nur schlappe 13 Kalorien je 100 Gramm: Daumen hoch für den Chinakohl!

Eine Portion Porree (200 Gramm) enthalten 112 Mikrogramm Folsäure
Zoom inRatingComment
8 / 20 | Eine Portion Porree (200 Gramm) enthalten 112 Mikrogramm Folsäure - © Shutterstock

Gemüse mit viel Folsäure Porree

Eine Portion Porree (200 Gramm) enthalten 112 Mikrogramm Folsäure


Porree (oder auch Lauch genannt) enthält viele sekundäre Pflanzenstoffe, die nicht nur für den intensiven Geschmack und Geruch verantwortlich sind. Die Schwefelverbindungen wirken nämlich auch antioxidativ und antibakteriell

Folsäure in der Schwangerschaft
Zoom inRatingComment
9 / 20 | Eine Portion Blumenkohl (200 Gramm) liefert 110 Mikrogramm Folsäure - © Shutterstock

Gemüse mit viel Folsäure Blumenkohl

Eine Portion Blumenkohl (200 Gramm) liefert 110 Mikrogramm Folsäure


Blumenkohl kann nicht nur mit einer großen Portion Folsäure aufwarten, sondern auch mit seinem hohen Gehalt an Calcium, Phosphor und Vitamin C punkten.

Eine Portion Rosenkohl (200 Gramm) liefert 156 Mikrogramm Folsäure
Zoom inRatingComment
10 / 20 | Eine Portion Rosenkohl (200 Gramm) liefert 156 Mikrogramm Folsäure - © Shutterstock

Gemüse mit viel Folsäure Rosenkohl

Eine Portion Rosenkohl (200 Gramm) liefert 156 Mikrogramm Folsäure


Der Mini-Kohl steckt voller Vitamin- und Mineralstoff-Power: Neben Folsäure, liefert er viele andere B-Vitamine, Vitamin K & Co. Sein Vitamin-C-Gehalt ist mehr als doppelt so hoch wie der einer Orange! Chapó!

Eine Portion Sauerkirschen (100 Gramm) liefert 75 Mikrogramm Folsäure
Zoom inRatingComment
11 / 20 | Eine Portion Sauerkirschen (100 Gramm) liefert 75 Mikrogramm Folsäure - © Shutterstock

Obst mit viel Folsäure Sauerkirschen

Eine Portion Sauerkirschen (100 Gramm) liefert 75 Mikrogramm Folsäure


Es ist ziemlich schwierig, seinen Tagesbedarf von 400 Mikrogramm Folsäure über die Ernährung zu decken. Gemüse, Salat, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte liefern reichlich davon, aber auch Obst – wie Sauerkirschen – sind reich an dem sogenannten "Schwangerschafts-Vitamin".

Eine Portion Erdbeeren (100 Gramm) liefert 65 Mikrogramm Folsäure
Zoom inRatingComment
12 / 20 | Eine Portion Erdbeeren (100 Gramm) liefert 65 Mikrogramm Folsäure - © Shutterstock

Obst mit viel Folsäure Erdbeeren

Eine Portion Erdbeeren (100 Gramm) liefert 65 Mikrogramm Folsäure


Wer im Sommer schwanger ist, darf sich freuen: Denn auch die Saisonfrucht schlechthin – die Erdbeere – enthält Folsäure und darf hemmungslos geschlemmt werden. Zusätzliche Folsäure-Präparate sollten Sie aber dennoch einnehmen, da sich Ihr Bedarf um weitere 600 Mikrogramm erhöht. So viele Erdbeeren könnten Sie gar nicht naschen.

100 Gramm Haferflocken enthalten 87 Mikrogramm Folsäure
Zoom inRatingComment
13 / 20 | 100 Gramm Haferflocken enthalten 87 Mikrogramm Folsäure - © Shutterstock

Pflanzliche Lebensmittel mit viel Folsäure Haferflocken

100 Gramm Haferflocken enthalten 87 Mikrogramm Folsäure


Haferflocken liefern wichtige Ballaststoffe, hochwertige Eiweiße, B-Vitamine wie Folsäure sowie Mineralstoffe in Hülle und Fülle. Diese Power-Kombi sorgt für ein starkes Immunsystem und einen optimal regulierten Blutzuckerspiegel.

100 Gramm Erdnüsse enthalten ganze 168 Mikrogramm Folsäure.
Zoom inRatingComment
14 / 20 | 100 Gramm Erdnüsse enthalten ganze 168 Mikrogramm Folsäure. Eine normale Portion von 40 Gramm liefert 68 Mikrogramm - © Shutterstock

Pflanzliche Lebensmittel mit viel Folsäure Erdnüsse

100 Gramm Erdnüsse enthalten ganze 168 Mikrogramm Folsäure. Eine normale Portion von 40 Gramm liefert 68 Mikrogramm


Erdnüsse sind zwar ziemlich fett- und kalorienreich, punkten aber mit ihrem Gehalt an lebensnotwendigen Vitaminen, Nähr- und Mineralstoffen. Knabbern Sie die Nüsse pur, denn die gesalzene und geröstete Variante liefert pro Portion nur 21 Mikrogramm Folsäure.

Eine Portion Sojabohnen (Trockenprodukt, 60 Gramm) liefert 150 Mikrogramm Folsäure
Zoom inRatingComment
15 / 20 | Eine Portion Sojabohnen (Trockenprodukt, 60 Gramm) liefert 150 Mikrogramm Folsäure - © Shutterstock

Hülsenfrüchte mit viel Folsäure Sojabohnen

Eine Portion Sojabohnen (Trockenprodukt, 60 Gramm) liefert 150 Mikrogramm Folsäure


Die kleinen, runden – gelben oder grünen – Sojabohnen gehören zur Gruppe der Hülstenfrüchte und sind daher gute Lieferanten von Folsäure. Sie sind außerdem reich an gesunden, mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Ballaststoffen und hochwertigem Eiweiß. Dennoch steht Soja in der Kritik: Die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe – die Isoflavone – stehen im Verdacht, krebsfördernde Wirkungen zu haben.

100 Gramm Kichererbsen (Trockenprodukt) enthalten 340 Mikrogramm Folsäure
Zoom inRatingComment
16 / 20 | 100 Gramm Kichererbsen (Trockenprodukt) enthalten 340 Mikrogramm Folsäure - © Shutterstock

Hülsenfrüchte mit viel Folsäure Kichererbsen

100 Gramm Kichererbsen (Trockenprodukt) enthalten 340 Mikrogramm Folsäure


Da kichert garantiert niemand drüber: Kichererbsen enthalten oft mehr Eiweiß, als so manches Stück Fleisch. Außer Folsäure ist vor allem der Eisen- und Calciumgehalt der orientalischen Hülsenfrucht hervorzuheben.

Ein Esslöffel Weizenkeime enthält 52 Mikrogramm Folsäure
Zoom inRatingComment
17 / 20 | Ein Esslöffel Weizenkeime enthält 52 Mikrogramm Folsäure - © Shutterstock

Pflanzliche Lebensmittel mit viel Folsäure Weizenkeime

Ein Esslöffel Weizenkeime enthält 52 Mikrogramm Folsäure


Weizenkeime sind zwar nicht jedermans Geschmack, aber den gesundheitlichen Nutzen der kleinen Powerpakete sollte man sich dennoch mal zu Gemüte führen: Neben Folsäure enthalten Sie auch alle anderen B-Vitamine sowie Vitamin E, zahlreiche Mineralstoffe und Spurenelemente.

100 Gramm Weichkäse (wie Brie oder Camembert) enthalten 60 bis 80 Mikrogramm Folsäure
Zoom inRatingComment
18 / 20 | 100 Gramm Weichkäse (wie Brie oder Camembert) enthalten 60 bis 80 Mikrogramm Folsäure - © Shutterstock

Tierische Lebensmittel mit viel Folsäure Weichkäse

100 Gramm Weichkäse (wie Brie oder Camembert) enthalten 60 bis 80 Mikrogramm Folsäure


Weichkäse-Arten haben zwar einen hohen Wasseranteil, enthalten aber leider auch ziemlich viel Fett (bis zu 50 Prozent). Aber Sie sind auch reich an Vitamin A (gut für die Augen) und tierischem Eiweiß.

100 Gramm Rinderleber liefern satte 592 Mikrogramm Folsäure
Zoom inRatingComment
19 / 20 | 100 Gramm Rinderleber liefern satte 592 Mikrogramm Folsäure. 100 Gramm Putenleber enthalten sogar 670 Mikrogramm Folsäure. - © Shutterstock

Tierische Lebensmittel mit viel Folsäure Leber

100 Gramm Rinderleber liefern satte 592 Mikrogramm Folsäure. 100 Gramm Putenleber enthalten sogar 670 Mikrogramm Folsäure.


Die eine lieben sie, die anderen hassen sie: Innereien wie Leber. Doch Leber enthält fast alle wichtigen Vitamine. Und die meistens sogar in einer außergewöhnlich hohen Menge – wie hier bei der Folsäure mit über 500 Mikrogramm pro 100 Gramm. Aufgrund der hohen Schadstoffbelastung ist Leber mittlerweile allerdings zu einem eher weniger empfehlendwerten Lebensmittel geworden. Für Schwangere ist Leber generell absolut tabu!

Ein Eigelb liefert 31 Mikrogramm Folsäure
Zoom inRatingComment
20 / 20 | Ein Eigelb liefert 31 Mikrogramm Folsäure - © Shutterstock

Tierische Lebensmittel mit viel Folsäure Eigelb

Ein Eigelb liefert 31 Mikrogramm Folsäure


Folsäure ist an der Bildung von Blutkörperchen und an diversen Stoffwechselvorgängen beteiligt und daher lebenswichtig. Mit Eiern allein können Sie den Tagesbedarf zwar nicht decken, aber eine gute Folsäure-Quelle sind Eier mit insgesamt 34 Mikrogramm Folsäure pro Ei dennoch.

zur Bildergalerie
Rezept des Tages
Aprikosen-Baobab-Kugeln
Aprikosen-Baobab-Kugeln
Die Früchte und das Baobabpulver sind Vitamin-C-Bomben, die den Protei ... mehr


Partner

Mitmachen
Gewinnspiele

Einfach klicken und mitmachen!

Der Adventskalender für Frauen 2013

24 Tage mit tollen Gewinnen für tolle Frauen – mit Reisen, Unterhaltungselektronik, Sportbekleidung und viele andere wertvolle Preise. Bis Heiligabend öffnet sich jeden Tag ein Türchen für Sie

JETZT MITMACHEN
alle Gewinnspiele
Community
Blogs