Schmerzlinderung: Erste Hilfe bei Sonnenbrand

23.08.2011 , Autor:Jan Kirschtowski
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Erst ein langer Tag am Strand, abends die böse Überraschung: Haut wie Pellkartoffeln. Hier Tipps, damit der Resturlaub gelingt

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Sonnenbrand: Wer vorher cremt, hat später keine Schmerzen
Wer sich vor dem Sonnenbad gut eincremt, hat später keine Schmerzen © iStockphoto
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After-Sun: Wenn Ihre Haut nach einem langen Tag in der Sonne nur leichte Rötungen aufweist, sollten Sie am Abend gut cremen. Aprés-Lotions spenden besonders viel Feuchtigkeit und beruhigen strapazierte Haut. Optimal geeignet: Cremes oder Sprays mit Dexpanthenol – dieser Stoff stoppt unangenehmen Juckreiz und hält die verbrannte Haut kühl. Erhältlich in Apotheken.

Aloe Vera-Saft: Der Saft der Aloe-Vera-Pflanze ist durch seine kühlende und schmerzlindernde Wirkung für sonnenverbrannte Haut eine Wohltat. Die Pflanzen erhalten Sie in gut sortierten Gärtnereien oder bei der Kosmetikerin. So geht´s: Einfach die Blätter aufschneiden, den Saft auffangen oder direkt auf die Haut tröpfeln.

Kälte: Die Haut ist stark verbrannt aber zeigt noch keine Blasen auf? Dann helfen Duschen, die kühl bis lauwarm sind, also in etwa 25 Grad haben. Ebenso nützlich: feuchte Umschläge. Beachten Sie aber, dass eine Besserung nur eintritt, wenn Sie die Umschläge ein bis zwei Stunden auf der Haut lassen – zwischendurch immer wieder mit frischem Wasser tränken.

Flüssigkeit: Wenn die Haut verbrennt, verliert sie Feuchtigkeit. Gegen diesen Verlust in den Zellen sollten Sie antrinken – aber nur mit Wasser bitte. So unterstützen Sie den Körper beim Heilungsprozess.

Cortisoncreme: Wenn es Sie ganz schlimm erwischt hat, hilft alles nichts: Fragen Sie beim Arzt oder Apotheker nach cortisonhaltigen Cremes, die entzündungshemmend wirken. Auch Schmerzmittel können im Härtefall Linderung verschaffen. Bis sich die Haut in Schuppen ablöst und erneuert hat, dauert es etwa ein bis zwei Wochen – schmerzvoll aber lehrreich: Die nächsten Urlaube werden Sie vermutlich im Schatten verbringen.

Heilerde Naturreiner Löss: Ohne chemische Zusätze, deshalb entstehen keine Hautreizungen. Wirkung: Die verbrannte Haut wird gekühlt, der Kältereiz lindert zudem die Schmerzen. Heilerde versorgt das Hautgewebe optimal mit Nährstoffen und Sauerstoff, sodass die entzündungshemmende Wirkung schneller eintritt und sich die Haut erholt. Gibt´s in Apotheken oder Bio-Fachgeschäften.

Achtung: Vergessen Sie jetzt einmal Oma's Hausmittelchen und lassen die Finger von Quark oder Joghurt. Aufgetragen auf die verbrannten Stellen können schnell Infektionen entstehen – die Beschwerden verschlimmern sich dadurch nur. Verwenden Sie auch auf keinen Fall Mehl, Puder oder Öl, um Ihren Sonnenbrand zu behandeln – auch hier besteht die Gefahr einer Infektion und eine schmerzstillende Wirkung bleibt aus. Zusätzliche Wärme oder fetthaltige Salben sind bei starkem Sonnenbrand ebenfalls nicht geeignet.

Sonnenbrand: Erste Hilfe bei Sonnenbrand

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