Sonnenschutz Das macht zu viel Sonne mit uns

16.09.2016 , Autor:Lara Hensel, Julia Hein
© WomensHealth.de

Täglicher Sonnenschutz ist essentiell. Beweise gefällig? Der Photograph Thomas Leveritt macht mit seiner UV-Kamera Sonnenschäden sichtbar

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Sonnenschutz: Das macht die Sonne aus uns!
Lichtschutz aufzutragen sollte genauso selbstverständlich sein wie das morgendliche Zähneputzen © Irina Bg / Shutterstock.com
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Sonnenbrillen

Gewarnt haben die Wissenschaftler schon lange, der Fotograf Thomas Leveritt macht es jetzt endlich für alle sichtbar: Sonnenlicht schadet der Haut und führt zu vorzeitiger Hautalterung und Pigemntverschiebungen. In seinem Videoprojekt "How the sun sees You" filmt der junge Künstler die Gesichter von verschiedenen Menschen. Das Besondere daran? Leveritt arbeitet mit einer speziellen UV Kamera, deren ultraviolette Filter sichtbar macht, was dem bloßen Auge sonst verschlossen bleibt: Von der Sonne geschädigte Hautzellen, sogenannte "Melanincluster" heben sich durch den Kamerafilter auf der Haut als weiße, helle Flecken hervor. Die gesunden Zellen werden vom Filter dunkel gefärbt.

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Wow, was diese Sonnencremes alles können >>>
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Auf den entstandenen Bildern wird zudem sichtbar, wie Sonnencreme die Haut vor den UV Strahlen schützt. Während die ungesunden Hautzellen mit dem Melanin in weißem Licht erscheinen, sieht Sonnencreme unter dem Kamerafilter aus wie schwarze Schuhcreme. Die Creme verdeckt geradezu alle Zellen unter sich und macht sie so – zumindest zeitweise – unangreifbar für schädliches Sonnenlicht.

"How the sun sees you" ist damit einer der genialsten und eindrücklichsten Beweise dafür, wie essentiell täglicher Lichtschutz für unsere Gesundheit ist.  

Unsere Redaktion zum Thema 'Solarienbräune ist ...'



Internationaler Hautkrebs-Index


Eine Auswertung weltweiter Daten zum Thema Hautkrebs hat die Dermatologie-Plattform derma.plus durchgeführt. Schwerpunkt sind sowohl geographische als auch sozioökonomische Faktoren, da diese die Wahrscheinlichkeit in bestimmten Regionen an Hautkrebs zu erkranken, sogar zu sterben, erheblich beeinflussen.

Untergliedert wird die Analyse in zwei Indizes: Der Hautkrebs Anfälligkeits-Index betrachtet den UV-Faktor sowie den durchschnittlichen Hauttyp in Bezug zur Zahl der Hautkrebs Neuerkrankungen (Hautkrebs-Inzidenz). Denn: UV-Strahlung sowie die Pigmentierung der Haut gelten als wichtigste Faktoren hinsichtlich der Entstehung von Hautkrebs. Besonders gefährdet sind Länder mit starker UV-Strahlung und gleichzeitig einem hohen Anteil an besonders hellen Hauttypen. Auffällig ist, dass in diesen Ländern eine besonders effektive Aufklärung der Bevölkerung stattfindet, sodass eine verhältnismäßig geringe Sterblichkeitsrate vorliegt.

Der sozioökonomische Hautkrebs-Index analysiert hingegen finanzielle Faktoren, Unterschiede bezüglich des Einkommens, nationale Gesundheitsausgaben und die Hautkrebs-Mortalität, um eine Information über die Gesamtsituation der Hautkrebsbehandlung sowie die Bemühungen gegen die Krankheit bewerten zu können.

  • Höchste Hautkrebs-Rate:
    1. Neuseeland, 2. Australien, 3. Schweiz, 4. Schweden,
    5. Norwegen
  • Qualität und Verfügbarkeit der Behandlungen:
    1. Schweden, 2. Schweiz, 3. Italien, 4. Dänemark,
    5. Deutschland
  • Höchste Sterblichkeitsrate:
    1. Nigeria, 2. Pakistan, 3. China, 4. Bangladesch,
    5. Albanien

Deutschland landet auf Platz 13 im Anfälligkeits-Index und gehört ebenfalls zu den Ländern, die ein ausgeprägtes Problem mit Hautkrebs aufweisen – gleichzeitig kann Deutschland jedoch eine effektive "Prävention und Behandlung" vorweisen (Platz 5).

"Die Inzidenz aller Hautkrebsarten hat drastisch zugenommen während der vergangen Jahrzehnte, auch beim malignen Melanom, der mit Abstand tödlichsten Form des Hautkrebs", erklärt Dr. Dietrich Abeck, Experte für Hautkrebs. "Weltweit werden jährlich mehr als 3 Millionen Fälle von Hautkrebs diagnostiziert, 150.000 davon sind ein schwarzes Melanom. Jede dritte Krebsdiagnose ist ein Hautkrebs."

Das Ergebnis des sozioökonomischen Index stellt heraus, dass die Länder mit der höchsten Hautkrebs-Inzidenz (zum Beispiel Neuseeland und Australien), zugleich die niedrigste Mortalitätsrate innehaben. Dieser Aspekt ist vor allem den hohen staatlichen Ausgaben und dem hohen Maß an Gleichheit innerhalb der Gesellschaft zu verdanken. Im Kontrast dazu muss man die hohe Sterblichkeit in den armen Ländern betrachten: Bangladesch beispielsweise gehört zu den Ländern, die einen der unteren Plätze im sozioökonomischen Index belegen und besitzt die vierthöchste Sterblichkeit. Besonders erschreckend: Für die Kosten einer Therapie in Norwegen könnte man in Bangladesch knapp 300 Menschen behandeln.

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