Sonnenbaden Gefährliche Bräune

26.08.2013 , Autor:Maja Seimer
© WomensHealth.de

Sommer heißt:  Sonne tanken. Doch die UV-Strahlen können Ihrer Haut schaden. Wir sagen Ihnen, worauf Sie beim Sonnenbaden achten müssen

Vergrößerte Ansicht
Sonnenbaden: Wer vorher cremt, hat später keine Schmerzen
Riskieren Sie nicht die vorzeitige Alterung Ihrer Haut, in dem Sie auf geeigneten Sonnenschutz verzichten © iStockphoto
Seite drucken
Teilen
Kommentare

0 Kommentare

Kommentar schreiben

Die „vornehme Blässe“ ist zwar gesund für Ihre Haut, gilt aber schon lange nicht mehr als „vornehm“. Eine leicht gebräunte Haut hingegen steht für Attraktivität und Gesundheit. Doch mittlerweile dürfte fast jeder ansatzweise wissen: So entspannend Sonnenbaden ist, so gefährlich kann es werden. Zu viel Sonne und fehlender Schutz können zu Sonnenbrand und sogar Hautkrebs führen. Damit das nicht passiert, haben wir Dermatologin Dr. Natalie Garcia Bartels von der Charité Berlin befragt. Hier unsere besten Tipps für optimalen Sonnenschutz.

Sommer, Sonne, Sonnenbrand
Gebräunte Haut ist schon lange Dauertrend und manch einer tut viel für einen braunen Körper: Stundenlanges Brutzeln am Strand, Braten in der Mittagssonne und regelmäßiges Sonnen unter dem Solarium. Die UV-Strahlen sorgen dafür, dass die Haut dunkle Pigmente bildet und Sie einen braunen Teint bekommen. Doch die Sonne hat auch negative Seiten, vor denen Sie sich unbedingt schützen sollten.

Zwei Typen von UV-Strahlen gefährden beim Sonnen die Gesundheit Ihrer Haut: UVB- (Sonnen-Brand) und UVA-Strahlen (Haut-Alterung). „Die langwelligen UVA-Strahlen dringen tief in die Haut ein und schädigen die Kollagene“, sagt Dr. Garcia Bartels, „die Spannkraft lässt nach und die Haut altert früher.“ Künstliche Sonnenstrahlen, wie in Solarien, enthalten meist nur UVA-Strahlen. Sie bräunen die Haut, bauen aber keinen körpereigenen Lichtschutz auf. „In hoher Dosierung können UVA-Strahlen Rötungen verursachen und die Zellen tief in der Haut verändern“, warnt Garcia Bartels, „So kann Hautkrebs entstehen.“ Bei dieser Art von Hautkrebs handelt es sich um den dunklen Hautkrebs, der oft schon in jungen Jahren auftritt.

Die UVB-Strahlen sind kurzwelliger und dringen nicht so tief in die Haut ein. In geringen Dosen sorgen sie für eine Verdickung der Hornhaut und bilden so einen natürlichen Sonnenschutz (Lichtschwiele). Zu hohe UVB-Strahlung überfordert jedoch die Zellen und zerstört ihren Zellkern – So entsteht Sonnenbrand. Durch die direkte Schädigung der Erbsubstanz der obersten Hautschichten ist die UVB-Strahlung an der Entstehung von sogenanntem hellen Hautkrebs und seinen Vorstufen beteiligt. Um Veränderungen der Haut frühzeitig zu erkennen ist es wichtig, Muttermale und Pigmentflecken regelmäßig vom Dermatologen untersuchen zu lassen. Denn nur das geschulte Auge erkennt mit Sicherheit krankhafte Veränderungen. „Wenn Hautkrebs frühzeitig erkannt wird, sind die Heilungschancen meistens gut“, sagt Dermatologin Dr. Garcia Bartels.

Richtig belichten
Eine gute Sonnencreme muss gegen UVA- und UVB-Strahlen schützen. „Der Lichtschutzfaktor (LSF) schützt nur vor UVB-Strahlen, das wissen viele nicht“, warnt Garcia Bartels, „Es muss neben dem LSF auch ein Zeichen für den UVA-Schutz auf der Sonnencreme abgebildet sein.“  Der Lichtschutzfaktor (LSF) ist ein Multiplikator und bezieht sich auf die Eigenschutzzeit, die besagt, wie lange Sie ungeschützt Sonne tanken können. Hier gilt: Je blasser die Haut, desto kürzer die Eigenschutzzeit. Diese variiert zwischen etwa 10 Minuten bei hellen und bis 30 Minuten bei dunklen Hauttypen. Bei heller Haut können Sie also mit einem 30er LSF 300 Minuten Sonne genießen. Wichtig: Auch bei wasserfesten Cremes nach dem Baden das Nachcremen nicht vergessen. Für einen besonders schnellen Bräunungseffekt schwören viele auf Sonnenöl. „Hiervon ist abzuraten, da Sonnenöle meistens nur einen geringen Lichtschutzfaktor haben“, warnt Garcia Bartels. So steigt die Gefahr eines Sonnenbrandes.

„Ein guter Sonnenschutz besteht nicht nur aus Sonnencreme“, so Garcia Bartels „Es ist auch wichtig den Körper mit Kleidung zu schützen und sich ab und zu im Schatten aufzuhalten.“ Grundsätzlich ist es ratsam, die Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr zu meiden und sich vermehrt im Schatten aufzuhalten. Werdende Mütter sollten sich im Übrigen nur sparsam sonnen. „Zum einen können hitzebedingte Blutdruckschwankungen der Mutter für das Baby gefährlich werden“, sagt Dermatologin Garcia Bartels „Zum Anderen kann die Haut bei manchen Frauen in der Schwangerschaft UV-Licht gegenüber empfindlicher reagieren.“  Sonnenschutz ist also Pflicht. Und wer der Sonne clever begegnet – seine Haut schützt, das richtige Maß kennt und sich an ein paar Regeln hält – kann sorglos braun werden.

Rezept des Tages
Leinsamen-Reismilch-Proteinshake
Leinsamen-Reismilch-Proteinshake
Beim Ausdauertraining dürfen Sie nicht außer Atem geraten, denn nur üb ... mehr


Partner

Mitmachen
Gewinnspiele

Einfach klicken und mitmachen!

Der Adventskalender für Frauen 2013

24 Tage mit tollen Gewinnen für tolle Frauen – mit Reisen, Unterhaltungselektronik, Sportbekleidung und viele andere wertvolle Preise. Bis Heiligabend öffnet sich jeden Tag ein Türchen für Sie

JETZT MITMACHEN
alle Gewinnspiele
Umfragen

Pille ohne Pause – ja oder nein?

Pille ohne Pause – ja oder nein?

Immer mehr Frauen schwören auf den ‪‎Langzyklus‬ und nehmen die Pille ohne Pause durch. Wie denken Sie darüber?

JETZT MITMACHEN
alle Umfragen
Online Tests

Wie stabil ist Ihr Kreislauf?

Wie steht es um Ihren Kreislauf?

Wenn sich zwischendurch alles dreht und Sie von plötzlich auftretenden Kopschmerzen heimgesucht werden, können das Anzeichen für sich anbahnende Probleme mit dem Herz-Kreislauf-System sein. Testen Sie jetzt, wie gut es Ihnen wirklich geht!

JETZT MITMACHEN
alle Online-Tests
Community
Blogs