Biologisches Alter Wie alt bin ich wirklich?

06.11.2015 , Autor:Linda Babst
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Wie alt bin ich wirklich? Und bin ich meinen Genen beim Alterungsprozess komplett ausgeliefert? Experten verraten, wie jeder selbst dazu beitragen kann, sein biologisches Alter zu beeinflussen

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Biologisches Alter: Wie alt bin ich wirklich?
Alterungsprozesse lassen sich beeinflussen. Unser biologisches Alter gibt Aufschluss darüber, an welchen Stellen wir "nachbessern" können © Shutterstock / Malyugin
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Biologisches Alter – was ist das eigentlich?
Dass wir uns in der Regel jünger fühlen, als wir tatsächlich sind, ist nicht zwangsläufig das Resultat eines überzogenen Jugendwahns der Gesellschaft, sondern eine Tatsache, die sich sogar biologisch erklären lässt. Wie das funktionieren soll? Indem man sein biologisches Alter bestimmt, sagen Sportwissenschaftler. Zugegeben, das klingt im ersten Moment nach einer Mischung aus Psychotest und überzogenem Anti-Aging-Werbeversprechen, ist aber in Wahrheit ein ziemlich interessanter Denkansatz bei der Frage, welchen Lebensstil man verfolgen sollte, um sich gesund und gut zu fühlen.

Wie wird das biologische Alter errechnet?
Es ist kein Geheimnis, dass regelmäßige Sporteinheiten, gutes Essen und eine positive Lebenseinstellung uns auf Dauer pushen und vitaler, gesünder und letztlich jünger erscheinen lassen. Genauso nagen Stress, Zigaretten und unzählige Abende mit zu viel Rotwein – ganz klar – an unserem realen wie auch biologischen Alter. Keine Überraschungen soweit. Es geht aber konkreter ...

Ringo Bohnstedt ist Sportwissenschaftler im Sport- und Wellness-Club Aspria in Berlin. Er ist unter anderem für Aspria PRO zuständig – ein Methode, um das biologische Alter zu berechnen. Rund 90 Minuten dauert das Verfahren, bei dem Körperfett, Blutdruck und Cholesterin-Werte gecheckt werden, die körperliche Fitness unter die Lupe genommen oder auch die Wirbelsäule vermessen wird. Aus all diesen Daten wird letztlich das biologische Alter errechnet. Ein bisschen wie der Gesundheitscheck beim Arzt also, nur mit dem Unterschied, dass es nach der Auswertung kein Rezept gibt, dafür aber einen Trainings- und Ernährungsplan. Heißt konkret: Wer in der Kategorie "Herz-Kreislauf-Gesundheit" ziemlich mies abgeschnitten hat, bekommt definitiv einen anderen Trainingsplan, als der dauergestresste Langstreckenläufer, dem man erst einmal eine Runde Entspannung verordnet. Kurzum: Die Selbstoptimierung wird durch die Errechnung des biologischen Alters ziemlich anschaulich. "Wir haben Mitglieder über Monate hinweg begleitet, nachdem sie Aspria PRO absolviert und nach unseren Empfehlungen trainiert und sich ernährt haben. Ihre Daten haben sich wesentlich verbessert. Sowohl, was das subjektive Empfinden angeht, als auch auf dem Papier.", sagt Ringo Bohnstedt.

Was bringt mir das Wissen über mein biologisches Alter?
Welchen Nutzen aber können Menschen aus dem Wissen ziehen, dass sie biologisch gesehen 35 und nicht 28 sind? In erster Linie ein Umdenken und die Motivation, schlichtweg "mehr" rauszuholen. Im zweiten Schritt Klarheit darüber, was dem Körper eigentlich fehlt, um dieses "mehr" überhaupt erreichen zu können. Denn nicht selten scheitern eine Reihe unserer Vorsätze daran, dass wir a) keinen konkreten Plan verfolgen oder b) schlichtweg das Falsche unternehmen, um unser Ziel zu erreichen. Was für Person A in puncto Abspecken prima funktioniert, muss für Person B überhaupt nicht stimmen. Was in der Theorie logisch klingt, wird in der Praxis nur häufig vergessen. Bestes Beispiel: Crash-Diäten, falsches Training oder eine Ernährungsweise, die absolut nicht zu den Bedürfnissen des einzelnen passt.

Warum beim biologischen Alter am Ende unbedingt eine Zahl präsentiert werden muss – darüber lässt sich sicherlich streiten. Fest steht nur, dass Menschen Zahlen lieben. Je konkreter, desto besser, denn im Zweifel motiviert uns der Satz "Biologisch gesehen sind Sie 6 Jahre älter, als in Ihrem Pass steht" mehr als der Ratschlag, seine Work-Life-Balance zu überdenken.

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