Training und Nachwuchs: Lauftipps für Schwangere

21.01.2013
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Schwangerschaft bedeutet nicht zwangsläufig Verzicht aufs Laufen. Wir sagen, worauf Sie beim Training dennoch achten sollten

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Schwangerschaft: Laufen sorgt für bessere Durchblutung in der Schwangerschaft
Laufen sorgt für bessere Durchblutung in der Schwangerschaft © iStockphoto
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  • Mehrbedarf beachten: Der Fötus braucht täglich 300 bis 500 Kalorien zusätzlich. Das bedeutet einen Mehrbedarf durch Sport und Baby, den Sie natürlich de¬cken müssen. Achten Sie insbesondere auf ausreichend Vitamine und Mineralstoffe sowie den erhöhten Bedarf an Kohlenhydraten und Eiweiß.
  • Gute Schuhe: Bänder und Sehnen werden durch das Schwangerschaftshormon Relaxin geschmeidiger und auch dehnfähiger. Meiden Sie deshalb unebene Untergründe, steiles Gelände und abrupte Richtungswechsel und achten Sie auf die Schuh¬wahl, denn auch ein Bewegungsapparat, der an Sport gewöhnt ist, kann während der Schwangerschaft dadurch leicht beeinträchtigt sein.
  • Erschöpfung und Übelkeit: Gerade in den ersten drei Monaten hat der Körper einer Schwangeren mit den hormonell bedingten Umstellungen zu kämpfen. Viele Frauen fühlen sich erschöpft, leiden unter niedrigem Blutdruck und nicht wenige werden von Übelkeit gequält. Die meisten dieser Beschwerden können durch regelmäßige Bewegung an frischer Luft voraussichtlich verringert werden. Der Körper bekommt dabei einfach mehr Sauerstoff; Kreislauf und Stoffwechsel werden enorm angeregt, der ganze Körper wird besser durchblutet. Es wurde auch schon ein Zusammenhang zwischen sportlicher Betätigung und Besserung oder gar Ausbleiben der Schwangerschaftsübelkeit hergestellt. Ein lockeres Läufchen mit einem anschließenden warmen Vollbad ist für viele Läuferinnen während der Schwangerschaft ein Wellness-Wohlfühlpaket, das kaum zu überbieten ist.
  • Wer darf laufen? Frauen, die schon bisher gelaufen sind, deren Schwangerschaft ohne Komplikationen verläuft und bei denen der Arzt kein Frühgeburtsrisiko festgestellt hat. Oberste Priorität sollte das Urteil Ihres Arztes haben: Er hat das letzte Wort. Gibt er grünes Licht und haben Sie beim Laufen keine Beschwerden, dann laufen Sie. Gönnen Sie sich und Ihrem Körper alles, was gut tut.
  • Nur kein Zwang: Wenn Sie sich gerade in den ersten drei Monaten zu erschöpft fühlen, zwingen Sie sich nicht zum Laufen. Geben Sie Ihrem Körper das, wonach er verlangt. Wenn er Ruhe möchte, so gönnen Sie sich eine Auszeit. Sie werden sehen, oft kommt die Energie und damit die Lust auf das Laufen nach der ersten großen hormonellen Umstellung schnell wieder zurück. (Quelle: runnersworld.de)

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