Job-Offensive: 7 Karriere-Booster für mehr Erfolg im Job

11.02.2013 , Autor:Anne Otto
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Durchstarten im Job? Gerne. Aber bitte so, dass Sie sich dabei nicht völlig überarbeiten. So gehen Sie entspannt in die Offensive

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Karriere-Tipps: Klettern Sie die Karriereleiter hoch – mit unseren Tipps schaffen Sie´s
Der Weg auf den Chefsessel muss nicht steinig sein – Sie sollten nur ein paar simple Dinge beachten © Shutterstock
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IM HOMEOFFICE: Ihr Jahresprojekt finden
Klar, es steht sicher schon ganz schön viel auf dem Zettel für die Abteilung dieses Jahr. Trotzdem: Nehmen Sie sich Anfang des Jahres eine Stunde Zeit. Setzen Sie sich mit Zettel und Stift hin und schreiben auf, welche anstehenden Teamprojekte und Aufgaben am besten zu Ihren Fähigkeiten und Zukunftsplänen passen. Und dann reißen Sie sich dieses Projekt im nächsten Meeting unter den Nagel. Ja, das können Sie. Sie brauchen noch ein bisschen Ansporn? Hier ist einer: Wenn wir an Projekten arbeiten, die den eigenen Fähigkeiten entsprechen und die uns Freude machen, sind wir bis zu drei Mal schneller und besser als bei ungeliebten Aufgaben.

IM BÜROALLTAG: Wecker stellen
Wer schneller arbeiten will, muss mehr Pausen machen. Neuropsychologen wissen seit langem, dass wir uns nur 20-30 Minuten am Stück tief in eine Aufgabe versenken können. Danach lässt die Aufmerksamkeit rapide nach. Deshalb: Egal ob Sie über einem komplizierten Antrag oder einer Präsentation brüten – stellen Sie sich den Wecker alle halbe Stunde. Wenn er klingelt, machen Sie eine Fünf-Minuten-Pause. Genau, ein bisschen so wie früher in der Schule. Sie werden sehen: So kommen Sie nicht nur schneller voran – die Ergebnisse werden auch präziser.

MIT KUNDEN UND KOLLEGEN: Sprechen Sie die gleiche Sprache
Wir vertrauen denen, die uns ähnlich sind. Auch im Job können wir Kunden und Kollegen besser überzeugen, wenn wir eine gewisse Nähe aufbauen. Klar geht das nicht mit jedem, aber es gibt einen Trick, wie man schnell eine kleine Verbindung aufbauen kann: Stimmen Sie Ihre Wortwahl auf Ihr Gegenüber ab. Wenn der Kollege gern sachlich redet, viele Fakten und Zahlen benutzt, kommen Sie ihm entgegen – und nennen im nächsten Treffen ein paar sexy Zahlen. Ist der Kunde  emotional, erzählen Sie kleine Geschichten, sprechen Sie blumiger als sonst. Und bei Meinungsmenschen hilft es, Floskeln wie "Ich bin überzeugt…" oder "Das ist der richtige Weg…" einzustreuen. Wenn Sie den richtigen Ton treffen, ist der andere garantiert kooperativ! Wie Sie rausbekommen, wie Ihr Gesprächspartner tickt? Zuhören, viele Fragen stellen. So bekommen Sie es raus. Ganz sicher. Tipps zum Weiterkommen durch Arbeiten mit Sprache und Rhetorik: Komm zum Punkt, Thilo Baum, 19,95 Euro.

IM FLUR MIT DER CHEFIN: Klarheit siegt
Wer aufsteigen will, braucht vor allem eins: Ein gutes Verhältnis zu direkten Vorgesetzen. Wichtig ist, dass Sie mit Chefs immer knapp und klar reden, denn sie sind immer gehetzt, nur deutliche  Signale dringen durch. Also: Spätestens im nächsten Vier-Augen-Gespräch offen ansprechen, dass Sie ab jetzt mehr Verantwortung übernehmen wollen. "Damit rennen Frauen häufig offene Türen ein", sagt die Hamburger Karriereberaterin Marion Knaths. Will heißen: Auch wenn Sie nicht sofort einen Führungsposten bekommen, wer Bereitschaft signalisiert, kommt auf die Aufstiegsliste. Wichtig: Bringen Sie ab jetzt die Chefin immer wieder kurz auf den Stand über das, was Sie gerade leisten und tun. Nur so kann sie sehen, dass Sie in die Karriereoffensive gehen.

IN DER PAUSE: Läster-Diät.
Genau, hören Sie einfach komplett auf, über Kollegen oder Chefs schlecht zu reden. Und zwar sowohl im Büro, als auch nach Feierabend. Auch wenn Sie den Langmut einer Zen-Buddhistin brauchen, um die Steilvorlagen und Lästereinladungen ihrer Kollegen zu ignorieren – es lohnt sich. Emotionspsychologen sind sich einig: Lästern ist ein Zeichen von Neid und mangelndem Selbstvertrauen. Wer von der Marotte die Finger lässt, fühlt sich zwar erst mal wie ein Raucher auf Entzug -  aber schon nach einer Woche wirkt man stärker und selbstbewusster. Und: Mehr Zeit für wichtige Projekte haben Sie auch. Während die anderen noch Weiterlästern haben Sie den Kaffee getrunken– und gehen wieder an den Schreibtisch.

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Lästern Sie nicht, auch wenn es noch so verlockend ist

Auch wenn die neue Kollegin heute viel zu viel Make-up trägt: Halten Sie sich zurück mit dem Getratsche

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AM WOCHENENDE: Bildungslücken füllen
Nein, Sie sollen sich jetzt nicht jedes Wochenende weiterbilden und in Seminaren rumtreiben. Suchen Sie einfach einen Teilaspekt, in dem Sie oder Ihr Team dringend mehr Knowhow braucht z.B. den Umgang mit Social Media oder Präsentieren jenseits von Power-Point. Zeitsparende Möglichkeit, neues Wissen zu erwerben: Buchen Sie ein Web-Seminar, manchmal dauern diese Mini-Kurse nur wenigei Stunden und bieten auf jeden Fall einen ersten Einblick ins Thema. Manchmal sogar kostenlos. Zu finden z.B. unter webinar-planer.de.

IMMER: Bewegen Sie sich
Sport ist nicht automatisch gut für die Karriere. Was allerdings erwiesen ist: Wer regelmäßig ein oder zwei Mal in der Woche läuft, schwimmt oder Rad fährt, ist in Stress-Situationen im Job meist nur kurz angefasst. Nach Kritik von Chef oder einer Präsentation vor 200 Leuten geht der Pegel des Stress-Hormons Cortisol im Blut zwar erst mal bei jedem hoch – bei Freizeitsportlern sinkt er aber sofort wieder. Wer Sport macht, beruhigt sich also viel schneller wieder – und ist deshalb automatisch leistungsfähiger.

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