Entscheidungshilfe Die beste Wahl fürs Wochenende

13.08.2002 , Autor:Andreas Stumpf
© WomensHealth.de

Die Zeit von Freitagabend bis Montagmorgen steckt voller Möglichkeiten – und Entscheidungen. Grillen oder Chillen? Kino oder Club? Wir verraten Ihnen, wie Sie immer die richtige Wahl treffen
Freitag, 18 Uhr: Feierabend oder Überstunden?
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Entscheidungshilfe Freitag, 18 Uhr: Feierabend oder Überstunden?

Es ist zum Heulen. Alle Kollegen sind schon auf dem Sprung, doch auf Ihrem Tisch stapelt sich die Arbeit. Und nun? Mit ins Wochenende nehmen oder Überstunden schieben? 


Die Antwort ist eindeutig: Wer so gestresst ist, sollte lieber das Weite suchen. "Je höher der Spiegel von Stresshormonen ist, umso mehr arbeiten Sie Dinge nur noch stupide ab, ohne sie zu hinterfragen", sagt Carola Kleinschmidt, Stressexpertin und Autorin aus Hamburg (Ist mein Kopf noch im Büro?, Diana Verlag, um 9 Euro). Das Fatale daran: "In diesem Zustand verstricken Sie sich oft in Nebensächlichkeiten, die unnötig Zeit kosten." Ein guter Kompromiss für Ihr momentanes Dilemma: Wenn das, was Sie tun, am Montag um 8 Uhr fertig sein muss, dann setzen Sie sich morgen für eine Stunde dran – und folgen jetzt Ihren Kollegen in den Feierabend. Haben Sie keinen solchen Termindruck, lassen Sie's auf jeden Fall und arbeiten Montag in Ruhe weiter. "In stressigen Momenten hat man immer das Gefühl, dass etwas viel mehr drängt, als es tatsächlich der Fall ist."

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Freitag, 20 Uhr: Grillen oder Chillen?
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Entscheidungshilfe Freitag, 20 Uhr: Grillen oder Chillen?

Ganz klar: Grillen! "Beim Nichtstun werden Stress­hormone nur sehr langsam abgebaut", erklärt Kleinschmidt. "Von der Hektik der Woche erholen Sie sich viel besser, wenn Sie erst noch ein bisschen aktiv werden."


Also packen Sie den Picknickkorb aufs Rad, und treffen sich mit Ihren Freunden im Park! Holen Sie aber möglichst keine Kollegen ins Boot, sonst sind Sie mit den Gedanken schneller wieder am Arbeitsplatz, als Ihnen lieb ist. "Verabreden Sie sich am besten mit den Leuten, die im normalen Alltag immer zu kurz kommen", rät die Expertin. Übrigens: Evo­lutionspsychologen der McGill University im kanadischen Montreal fanden heraus, dass der Anblick von gegrilltem Fleisch für Entspannung sorgt und Aggressionen dämpft, und zwar nicht nur bei Männern.

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Samstag, 8 Uhr: Aufstehen oder liegen bleiben?
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Entscheidungshilfe Samstag, 8 Uhr: Aufstehen oder liegen bleiben?

Sind Sie schon wach, heißt es: Raus aus den Federn! Und wenn nicht, stellen Sie sich trotzdem den Wecker


Professor Jürgen Zulley, Schlaf­forscher an der Uni Regensburg, sagt: "Natürlich spricht prinzipiell nichts dagegen, am Wochenende länger liegen zu bleiben als sonst. Wer sein gewohntes Schlafpensum aber um mehr als eine Stunde überschreitet, verschiebt dadurch seinen biologischen Rhythmus." Folge: Sie laufen den Rest des Tages etwas verträumt durch die Gegend und hängen höchstwahrscheinlich am Montag ein wenig durch. Im schlimmsten Fall bekommen Sie zudem Kopfschmerzen, denn mehrere Studien haben gezeigt, dass
zu langes Schlafen Migräne auslösen kann. Gönnen Sie sich die Extramütze Schlaf also am besten nicht morgens, sondern lieber zwischen 12 und 15 Uhr. "Das Bedürfnis nach einer kurzen Auszeit um die Mittagsstunden steckt tief in unseren Genen", erklärt Zulley. "Ein 10- bis 30-minütiges Nickerchen ist sowohl für die körperliche als
auch für die geistige Erholung ideal."

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Samstag, 9 Uhr: Joggen oder frühstücken?
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Entscheidungshilfe Samstag, 9 Uhr: Joggen oder frühstücken?

Hand aufs Herz: Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie nach einem Wochenendfrühstück noch die Laufschuhe schnüren? Bringen Sie es lieber hinter sich!


Sie brauchen einen Moti­va­tionskick? Bitte: "Wer direkt nach dem Aufstehen Sport treibt, fordert vor allem seinen Fettstoffwechsel", sagt Sportwissenschaftler Prof. Stephan Geisler von der IST-Hochschule in Düsseldorf. Generell verbrennen Sie zwar immer parallel Kohlenhydrate und Fette. "Nach 10 bis 12 Stunden ohne Essen ist der Körper aber darauf gepolt, seine verbliebenen Kohlen­hydratvorräte zu schützen. Deshalb greift er stärker auf die Fettdepots zurück." Das heißt zwar nicht automatisch, dass mehr Ka­lorien auf der Strecke bleiben, aber Ihr Stoffwechsel lernt effektiv, selbst in Ruhe mehr Fett zu verbrennen. Über­treiben sollten Sie es nicht, weil sowohl Blutzuckerspiegel als auch Konzentration viel schneller sinken als sonst. Gutes Maß: 30 bis 40 Minuten in moderatem Tempo.

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Samstag, 14 Uhr: shoppen oder spazieren gehen?
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Entscheidungshilfe Samstag, 14 Uhr: shoppen oder spazieren gehen?

Jetzt wäre ein Spaziergang auf jeden Fall die bessere Wahl


"Zwischen 12 und 18 Uhr ist die denkbar schlechteste Zeit für eine Einkaufstour", sagt Shopping-Coach Jasmin Leheta (alles-ueber-jasmin.de). Denn in dieser Zeit sind wirklich alle unterwegs. Wenn Sie trotzdem einen Schaufensterbummel machen wollen, ziehen Sie lieber früher los (bevor die Freitags­feierer auftauchen) oder später (wenn sich einige bereits ums Abendessen kümmern). Grundsätzlich gilt: "In Kaufhäusern und Filialen von bundesweiten Ketten ist der Andrang am größten."

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Samstag, 20 Uhr: Kinoabend oder Clubtour?
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Entscheidungshilfe Samstag, 20 Uhr: Kinoabend oder Clubtour?

Fakt ist: Die Vorstellungen sind voll, die Karten teurer als sonst, und die Werbung dauert gefühlt doppelt so lang


"Wer sich daran nicht stört, kann gern eine Tüte Popcorn holen und sich dazusetzen", sagt Nana Heymann aus Berlin, Autorin des Party-Ratgebers Nachts sind alle Katzen blau (Goldmann Verlag, um 9 Euro). Aber im Ernst: Kino geht auch unter der Woche, eigene Action können Sie am besten heute er­leben. Also lieber später ab in den Club! "Da kann es zwar auch eng werden, doch wenigstens ziehen Sie nicht den Zorn auf sich, wenn Sie an Ihrem Drink schlürfen."

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Samstag, 23 Uhr: Bier oder Wein?
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Entscheidungshilfe Samstag, 23 Uhr: Bier oder Wein?

Egal! Hauptsache, Sie bleiben bei einem von beiden


Es ist zwar ein Mythos, dass man einen heftigeren Kater bekommt, wenn man verschiedene Alkoholika durcheinander konsumiert. Doch eins steht fest: "Wer an einem Abend öfter den Drink wechselt, verliert schneller den Überblick", sagt Manuela Marin, Ernährungswissenschaftlerin aus Berlin. Dazu kommt, dass jedes neue Getränk einen neuen Geschmacks­­reiz auslöst. "Das verleitet dazu, mehr zu trinken, als gut für einen ist", erklärt die Expertin. Und das sorgt am Ende dann doch noch für den gefürchteten Brummschädel. Um Ihre Trinklaune zu bremsen, genehmigen Sie sich am besten nach jedem Schluck Wein oder Bier mindestens einen Schluck Wasser. "Das braucht Ihr Körper ohnehin zum Alkoholabbau, des­halb können Sie davon gar nicht genug bekommen."

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Sonntag, 2 Uhr: Pizza oder Burger?
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Entscheidungshilfe Sonntag, 2 Uhr: Pizza oder Burger?

Nach einer durchtanzten Nacht stehen Sie auf der Fast-Food-Meile Ihrer Stadt – und vor genau dieser schwierigen Entscheidung. Aber gibt es überhaupt eine gesündere Wahl?


Na sicher: Nehmen Sie Pizza! Allerdings in der türkischen Va­riante, auch Lahmacun genannt. "Das Gesunde an der türki­schen Pizza ist vor allem das viele Gemüse, das ins Fla­denbrot eingerollt wird", erklärt Ernährungsexpertin Marin. Brauchen Sie jetzt was Fettiges dazu, nehmen Sie die Joghurt-Knoblauch-Soße (Cacik). Aber schmackhaft ist ein Lahmacun durch den hauchdünnen Belag aus Hackfleisch, Zwiebeln und Tomatenmark sowieso schon. Und Vege­tarier? Die bestellen einen fleischlosen Dürüm-Döner.

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Sonntag, 11 Uhr: Frühstück oder Brunch?
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Entscheidungshilfe Sonntag, 11 Uhr: Frühstück oder Brunch?

Das ist natürlich Geschmackssache. Aber die beliebten Brunch-Büfetts lohnen sich nicht immer


"Spätestens wenn das An­gebot mehr als 15 Euro kostet, sollten Sie genau prüfen, ob Sie mit einer Auswahl von der Frühstückskarte nicht günstiger davonkommen und genauso satt und glücklich werden", warnt Expertin Marin. Darüber hinaus ist bei jedem All-you-can-eat-Vergnügen die Gefahr groß, sich unnötige Extrakalorien auf den Teller
zu laden. Das bestätigt eine Metaanalyse diverser Ernährungsstudien durch die US-amerikanische Cornell University. Die Forscher kamen zu dem Schluss: Schon allein weil die Auswahl so groß ist und man möglichst viel probieren will, isst man leicht über das Sättigungsgefühl hinaus.

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Sonntag, 13 Uhr: Radtour oder rein ins Wasser?
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Entscheidungshilfe Sonntag, 13 Uhr: Radtour oder rein ins Wasser?

Auf ins Freibad! Denn wenn Sie sich diese Frage stellen, ist es offensichtlich warm genug dafür


In den Sattel können Sie sich hingegen auch locker an etwas kühleren Tagen schwingen und riskieren außerdem keinen Hitzschlag. Es geht Ihnen auch darum, etwas für Ihre Fitness zu tun? Dann sind Sie im Wasser erst recht bestens auf­gehoben! "Im Gegensatz zum Rad­fahren werden beim Schwimmen nicht nur vorwiegend die Beine, sondern zusätzlich Arme, Schultern, Bauch- und Rücken­muskeln stark beansprucht", erklärt Sport­wissenschaftler Geisler. Auch der Kalorien­verbrauch ist im kühlen Nass enorm. "Das liegt daran, dass die Wärmeleitfähigkeit von Wasser etwa 25-mal größer ist als die der Luft." Das heißt im Klartext: Ihr Körper kühlt im Becken trotz sommerlicher Temperaturen leicht aus und hält deshalb mit einem erhöhten Stoffwechsel dagegen. Dadurch können Sie in nur 30 Minuten bis zu 400 Kalorien ver­heizen. Zum Vergleich: Bei einer typischen Radtour strampeln Sie in der gleichen Zeit nur etwa die Hälfte der Kalorien ab.

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Sonntag, 17 Uhr: Kuchen oder Eis?
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Entscheidungshilfe Sonntag, 17 Uhr: Kuchen oder Eis?

"Was die kleinere Sünde ist, lässt sich pauschal nur schwer beantworten", sagt Ernährungsexpertin Marin


Tendenziell hat Eis aber weniger Kalorien, das gilt allerdings nicht für Sahneeis (das hat immer mindestens 200 Kalorien pro 75-Gramm-Kugel) oder Sorten, die mit verführerischem Süßkram wie Karamellstückchen garniert sind. Fruchteis dagegen ist deutlich figurfreundlicher: In einer Kugel stecken im Schnitt nur halb so viele Kalorien. "Am leichtesten ist Wassereis, vor allem, wenn Sie es selbst machen", sagt Marin. Dafür einfach reinen Fruchtsaft in einen leeren Joghurtbecher füllen, eine halbe Stunde ins Gefrierfach stellen, in die Mitte einen Plastiklöffel stecken, noch mal 3 bis 4 Stunden gefrieren lassen – und fertig ist Ihr Eis am Stiel!

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Sonntag, 23 Uhr: Spätfilm oder schlafen gehen?
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Entscheidungshilfe Sonntag, 23 Uhr: Spätfilm oder schlafen gehen?

Selbst wenn Sie jetzt noch 90 Minuten durchhalten könnten: Gehen Sie ins Bett!


"Direkt nach einem Film einzuschlafen ist kaum möglich, weil Ihr Gehirn die vielen visuellen Eindrücke erst verarbeiten muss, bevor es zur Ruhe kommt. Das kann allerdings bis zu einer Stunde dauern", sagt Schlafforscher Zulley. Genug Zeit, um darüber nachzudenken, dass Sie eigentlich längst schlummern müssten – und das Fiese daran ist: "Je mehr Sie sich deshalb unter Druck setzen, umso wacher werden Sie." Damit es gar nicht erst so weit kommt, verkriechen Sie sich lieber schon vorher mit einem guten Buch unter Ihre Decke. "Lesen lenkt die Konzen­tration auf eine konkrete Sache, sodass negative Gedanken nicht mehr so leicht ins Bewusstsein dringen. Deshalb ist es die perfekte Einschlafhilfe." In diesem Sinne: Süße Träume – und einen guten Start in die neue Woche!

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Freitag, 18 Uhr: Feierabend oder Überstunden? Freitag, 20 Uhr: Grillen oder Chillen? Samstag, 8 Uhr: Aufstehen oder liegen bleiben? Samstag, 9 Uhr: Joggen oder frühstücken?
Samstag, 14 Uhr: shoppen oder spazieren gehen? Samstag, 20 Uhr: Kinoabend oder Clubtour? Samstag, 23 Uhr: Bier oder Wein? Sonntag, 2 Uhr: Pizza oder Burger?
Sonntag, 11 Uhr: Frühstück oder Brunch? Sonntag, 13 Uhr: Radtour oder rein ins Wasser? Sonntag, 17 Uhr: Kuchen oder Eis? Sonntag, 23 Uhr: Spätfilm oder schlafen gehen?
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