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02.02.2012
, Autor:Linda Babst
© WomensHealth.de
Soziale Netzwerke sind kein Garant für viele Freunde. Wer häufig Negatives postet, erntet wenig Sympathie
Mit negativen Nachrichten machen sich User offenbar keine Freunde – jedenfalls nicht, wenn sie diese in sozialen Netzwerken wie Facebook & Co. posten. Laut einer Studie der Universität Waterloo neigen Menschen mit geringem Selbstbewusstsein dazu, ihre Mitmenschen mit allerlei negativen Infos zu versorgen, ohne sich über dessen Wirkung im Klaren zu sein.
Mit Posts wie "Mistwetter und keine Lust auf Uni :( Was für ein übler Tag" würden die mitteilungsbedürftigen User jedenfalls keine Sympathiepunkte sammeln. Dabei sei es genau das, was sich viele von Plattformen wie Facebook oder Twitter versprechen würden – neue Bekanntschaften und einen intensiveren Kontakt zu ihren Mitmenschen. Gerade diejenigen mit wenig Selbstvertrauen sähen in sozialen Netzwerken die Chance, Freundschaften zu pflegen, ohne den Personen tatsächlich gegenübertreten zu müssen.
Indem sie ihre "Freunde" regelmäßig über "Wehwehchen" informierten, würden sie sich Zuspruch erhoffen. Allerdings sei gerade das Gegenteil der Fall, wie Amanda Forest, Co-Autorin der Studie, sagt: Negative Posts bekämen viel weniger Resonanz als positive Nachrichten. Wer sich ständig beklage, würde bei seinen Mitmenschen schnell als unsympathisch gelten.
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