Drama-Queen Schluss mit der Selbstinszenierung!

30.07.2015 , Autor:Lara Golombek
© Women's Health Juni

So ein bisschen Dramatik macht das Leben spannender. Wer aber immer gleich an die Decke geht, kann auf Dauer ganz schön nerven. So entkommen Sie der Selbstinszenierung

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Drama-Queen: Schluss mit der Selbstinszenierung!
Wenn Sie, Ihre Kollegin oder Freundin schon beim kleinsten Pieps immer gleich theatralisch an die Decke gehen, kann das böse enden © iordani / Shutterstock.com
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Es geht doch nichts über einen herrlich ausufernden Zickenkrieg im Fernsehen. Im Trash-TV freuen wir uns über Gezeter, ausgefahrene Krallen und Haareziehen. Je mehr Gekabbel, desto höher die Einschaltquote. Anders sieht's im wahren Leben aus. Da gehen wir den Drama-Queens lieber aus dem Weg und ersparen uns Streit mit hysterischen Egofrauen. Was aber, wenn Sie selbst zu übertriebenen Zickenallüren neigen und unbemerkt andere in Ihre Seifenoper locken?

Zickig? Ich doch nicht!


Ja, es gibt Menschen, die ihr ödes Leben mit etwas Tragik würzen müssen – wie in einem guten Spielfilm eben. So jemand postet bei Facebook gern zweideutige Nachrichten wie: "Jeder bekommt, was er verdient." So jemand wechselt minütlich den Beziehungsstatus oder stellt irritierende Bilder zur Schau. Die ganze Show soll möglichst viele aufgebrachte Reaktionen hervorrufen. Die Person ist dauergenervt und führt ein Riesentheater auf, wenn sich ein anderer verspätet. Sie selbst hat natürlich jedes Recht, zu spät zu kommen. Jedes halbe Jahr wechselt sie den Job, weil das Arbeitsklima "unmöglich" oder sie selbst einfach "zu gut für den Chaotenverein" ist. Oje: Dieser jemand mit den typischen Drama-Queen-Anwandlungen kommt Ihnen bekannt vor, zumindest in Ansätzen? Dabei würden  Sie sich selbst vermutlich nie als eine Diva bezeichnen. Und das ist auch ganz normal so,  denn in der Regel merken Drama-Queens gar nicht, wenn sie es mit dem
Schauspiel mal wieder gehörig übertreiben. Man hat sich über die Jahre in seiner Rolle hübsch eingerichtet, empfindet sein Verhalten ganz und gar nicht als zickig. Ute Zander, Psychologin und Autorin ("Ich schaffe, was ich will!", Herder Verlag, um 10 Euro), vergleicht das mit dem Händeschütteln: "So wie wir das gelernt haben, wird auch extremes Verhalten verinnerlicht." Ganz  anders sieht es allerdings aus, wenn die Ursache für die Drama-Allüren nicht bloß die Suche nach Spannung im Alltag ist, sondern eine schwerwiegende psychische Ursache hat wie etwa eine bipolare Störung oder ein Borderlinesyndrom. "Auch diese Krankheiten zeigen sich durch extrovertiertes Verhalten in den manischen Phasen", sagt Zander. Die Betroffenen sind dann zum Beispiel sexuell sehr aktiv, im exzessiven Kaufrausch oder machen Dauerparty. Klingt aufregend, verlangt aber definitiv nach professioneller Hilfe. Anders als bei der Drama-Queen steht hier nicht der Wunsch nach Reaktionen anderer im Vordergrund, sondern eine Form der Selbstsabotage.

 

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