Zu Besuch bei Adam und Eva

Reisereport Malediven Ankunft auf der Insel Funamadua

24.07.2013 , Autor:Martina Steinbach
© WomensHealth.de

Gerade erst angekommen auf der Insel Funamadua und schon sprudeln die Eindrücke über. Wenn nicht hier, wo bitte sonst soll das Paradies sein? Adam? Eva? Wo steckt ihr?

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Ankunft auf der Insel Funamadua: Zu Besuch bei Adam und Eva
Nach der 23-Stunden-Anreise werde ich von einheimischen Musikern und mit einer Kette aus Palmenblättern empfangen. Müdigkeit, Hitze, Durst? Alles weggetrommelt © privat
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Das falsche Ziel? Ganz im Gegenteil: Ich bin hier goldrichtig! Am Anleger der gerade mal 107.300 Quadratmeter großen Insel Funamadua ("in zwei Stunden kannst du hier einmal um die Insel herumschwimmen", erklärt mir General Manager Jean-Philippe Crivello später) empfangen mich und die rund 30 anderen Reisenden eine Gruppe mit einheimischen Trommlern. Einige Mitarbeiter in blau-weißen T-Shirts klatschen im Takt der Boduberus-Klänge. WOW! Was für eine Begrüßung! Ich bekomme eine Kette mit einem Stern aus Palmenblättern umgehangen und einen Prosecco in die Hand gedrückt.

Die Eindrücke sprudeln über, rechts und links tut sich weißer Sand auf, geradeaus führt ein Steg in den Dschungel und mittendrin bekomme ich kleingeschnittene Drachenfrüchte, Ananas und Papaya gereicht. Wenn nicht hier, wo bitte sonst soll das Paradies sein? Adam? Eva? Wo steckt ihr? Ich weiß gar nicht, was ich zuerst fotografieren soll. Das scheint Clubchefin Marion zu merken und macht ein Foto von mir und den Trommlern. Die hat wohl schon ein paar übernächtigte und verschwitze Ankünftler in Empfang genommen …

Überleben im Dschungel der neuen Eindrücke
Als ich dann in meinem Strandbungalow unter der Freiluft-Dusche stehe, wird mir bewusst, dass mich gerade über 8.000 Kilometer vom heimischen Bad trennen. Eigentlich viel zu viele um jemals zurückzureisen. Schon meinen 77 Quadratmeter großen Bungalow (meine Wohnung hat 50) verlasse ich nur ungern. Schließlich locken hier ein Riesenbett, eine Riesen-Couch und eine Riesen-Badewanne mit Whirlfunktion. Die übrigens wie das gesamte Badezimmer draußen ist. Die Pflanzen, wie zum Beispiel der Tropical Almond oder Frangipani, wachsen hier nicht aus dem Blumentopf, sondern aus dem Boden. Die gleichen grünen Genossen – und noch ein paar mehr, Bananenbäume und Kokospalmen zum Beispiel – rahmen alle Wege der Anlage ein. Sprich, man läuft stets unter einem Blätterhimmel und über Sand. Memo an mich: Außer Flip-Flops bleiben alle anderen Schuhe das nächste Mal zu Hause. Memo an Mama: Im nächsten Leben vererbst Du mir bitte einen besseren Orientierungssinn. Ich suche seit über 15 Minuten die Wassersportstation, so groß ist die Insel doch gar nicht … Zum Glück fährt gerade jemand auf einem Golf-Buggy vorbei. "Sorry, Sir, I'm lost!" Mit einem breiten Grinsen zeigt mir der Mann – einer von 300 Mitarbeitern des Clubs – den Weg. Bei maximal 200 Gästen kann ich mich wahrscheinlich darauf verlassen, immer wieder irgendwo aufgepickt zu werden. Beruhigend.

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Malediven - Das Paradies für Abtauchwillige

Wassersport-Experte Niskath zeigt mir, wie ich meine Schwimmweste ordentlich verschließe

© WomensHealth.de

Unterwegs im Porsche der Segelboote
Auch bei meinem Katamaran-Lehrer Niskath bin ich mir ziemlich sicher, dass er mich sofort wieder aufsammeln würde, sollte ich über die Bord des kleinen Topcat-Modells gehen. Das Manöver dazu erklärt der Divehi, also der gebürtige Malediver, so einleuchtend, da kann nichts schief gehen. Katamaran fahren ist ein echt ungeahnt beflügelnder Sport. Das Segelboot auf 2 Rümpfen kann ganz schön Fahrt aufnehmen und verlangt teilweise sportliche Posen von uns 4 Matrosen. Sehr süß, wie besorgt Niskath uns vor etwas größeren Wellen warnt, die zwei Jet-Skis verursachten. Die Folgen sind kleine, kurze Hüpfer. Mit so einer ähnlichen Bewegung springe ich am Strand von Bord und habe die Wassertiefe unterschätzt. Ich versinke quasi bis zum Bauchnabel, aber bei den lauwarmen Temperaturen macht das so gar nichts aus. Im Gegenteil, noch deutlicher könnte der Hinweis nicht sein, dass ich dringend ein paar Züge schwimmen sollte. HIMMLISCH!!!

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Zu Besuch bei Adam und Eva

Nein, das ist keine Postkarte. Das ist der Blick von den Wasserbungalows auf den westlichen Teil der Insel, dem SunSet-Corner. Hier lassen sich die meisten Hochzeitspaare vom hauseigenen Fotografen ablichten

© Martina Steinbach

Steigende Begeisterung beim Sundowner
Da uns hier nur 60 Kilometer vom Äquator trennen, ist die Verteilung von Tag und Nacht ziemlich gerecht. Was aber auch bedeutet: Um 18 Uhr sollte ich spätestens am SunSet Corner der Insel sein, um noch auf den Sonnenuntergang anstoßen zu können. Die Kulisse verschlägt mir fast den Atem: weiße Sandsäcke im weißen Sand, Live-Musik mit gechilltem Charakter und eine Bar, die neben Aperol-Spritz frische Fruitshakes und Obst bereithält. Obendrein fliegt ein Büfett vorbei, ein marinierter Hühnchenspieß muss unweigerlich sofort bei mir landen … Und ganz ehrlich: Die Sonne macht einen wirklich tollen Job. So langsam wie sie im Meer verschwindet, dabei ein Licht verbreitet, das den Himmel über dem türkisfarbenen Wasser rosa färbt. Obendrein den feinen Puder-Sand an den Füßen zu spüren und auch im dünnen Kleidchen eher zu warm angezogen zu sein ist wirklich - nett. Falls mich mal jemand nach meinen schönsten Momenten im Leben fragen sollte, ist dieser definitiv dabei.

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Malediven – Das Paradies für Abtauchwillige

Bloß nicht verpassen: Ab 17:30 Uhr am SunSet-Corner in einen weißen Sitzsack fläzen und dem Sonnenuntergang zuschauen

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