Zu Besuch bei Adam und Eva

Sportlich unterwegs im indischen Ozean Malediven – das Paradies für Abtauchwillige

24.07.2013 , Autor:Martina Steinbach
© WomensHealth.de

Arbeiten unter Palmen: Unsere Autorin Martina war für uns sportlich auf den Malediven unterwegs. Hier ihr Reisebericht von der Insel Funamadua

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Reisebericht von den Malediven und der Insel Funamadua: Malediven - Das Paradies für Abtauchwillige
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Nein, ich heirate (noch) nicht. Nein, wir machen auch keine vorgezogenen Flitterwochen. Wie, Du fliegst alleiiiine auf die Malediven? Echt? Wieso das denn?

Unglaublich, was ich mir alles anhören musste, bevor ich in den Riesen-Flieger steige. Der mich 10 Stunden später in der Sauna absetzt. Gefühlt zumindest. Die Luft, die mich in Male, der Hauptstadt der Malediven, empfängt, erinnert mich stark an den letzten Spa-Besuch. Kein Wunder, 75 Prozent Luftfeuchtigkeit bei einer Außentemperatur von 31 Grad sind schon mal eine Ansage. „Welcome to Maldives“ heißt es auf einer Fototapete mit weißem Traumstrand und Palmen, die in der sonst eher nüchternen Ankunftshalle etwas verloren wirkt. Warum genau bin ich eigentlich nochmal hier frage ich mich gerade selbst. Als ich dann in der klimatisierten Lounge für den Weiterflug sitze, fällt es mir wieder ein: Ich muss dringend abtauchen. Im doppelten Sinne, denn zum einen sollen mich weder Anrufe noch E-Mails erreichen, zum anderen habe ich bislang kaum Wassersportarten ausprobiert. Höchste Zeit dies zu ändern! Mein Plan lautet also: Schluss mit Hektik, mangelnden Hochdruckgebieten und dem Home-Office. Her mit neuen Herausforderungen, bewegenden Highlights und kulinarischen Hochgenüssen.

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Malediven - Das Paradies für Abtauchwillige

Gerade einmal 50 Personen haben in dieser Propellermaschine Platz, die Martina von der Hauptstadt-Insel Male bis zur nächsten Flughafen-Insel Kaadedhdhoo bringt

© WomensHealth.de

Atolle aus der Adlerperspektive
Und die erste Herausforderung lässt auch nicht lange auf sich warten: Um meinem Ziel, dem Robinson Club Maldives auf der Insel Funamadua (gehört zum Gaaf-Alif-Atolls im Süden der Malediven), ein Stück näher zu kommen, geht es mit einer Propellermaschine weiter. Gerade mal 50 Personen haben in der "Dash8 300" Platz. Fliegen gehört nicht gerade zu meinen Lieblingsbeschäftigungen – doch das ändert sich nach rund 20 Minuten. Unter uns tauchen immer wieder Atolle auf, die sich in verschieden großen tiefblauen Flecken zeigen, die von türkisenen Stellen umgeben sind. TOOLLL! Teilweise verirren sich in deren Mitte auch dunkelgrüne Inseln, die von fast weißem Sand umrundet sind. Im Bordmagazin lese ich, dass auch überspülte Krater längst erloschener Vulkane zu sehen sind. Aha, muss mal genau gucken … Mit dem Vulkan-oder-Nicht-Vulkan-Raten ist das beklemmende Gefühl sofort vergessen. Und der Flug schnell vorbei: Knapp eine Stunde und rund 360 Kilometer später setzen wir wohlbehalten auf der Landebahn der Insel Kaadedhdhoo auf.

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Malediven - Das Paradies für Abtauchwillige

Auf dem 55-minütigen Flug von Male zur Insel Kaadedhdhoo verzaubern unzählige Atolle die Aussicht

© Martina Steinbach

Horizont-Scan auf dem Indischen Ozean
Noch nicht ganz die Endstation. Aber nach ein paar Schritten auf einer Palmenallee bin ich am Hafen und schaue aufs türkisblaue Wasser. Wahnsinn. Keine Ahnung wer gerade mehr strahlt, die Sonne oder ich. Beinahe hätte ich die braungebrannten Hände zweier Matrosen übersehen, die mir netterweise helfen, an Bord des letzten Verkehrsmittels für heute zu gelangen. Mit einer kleinen blauen Weste und einer gekühlten Wasserflasche ausgestattet, geht es per Speedboot weiter. Leider hinter verschlossenen Fenstern, nur nach hinten ist der Blick frei. Dass die trotz des tollen Wetters Sinn machen, merke ich als wir die Reisegeschwindigkeit erreichen. Das Wasser klatscht die gesamten 45 Minuten lang ordentlich gegen die Scheiben, die Wellen sorgen für kurze Flugphasen mit hartem Aufprall. Am Horizont tauchen immer mal wieder grüne Streifen auf, die wir links liegen lassen. Wann sind wir denn endlich da? Das mir gegenübersitzende Paar aus Deutschland hat offensichtlich mehr Geduld als ich. Die beiden sind seit genau vier Tagen verheiratet und schauen händchenhaltend mit einem seligen Gesichtsausdruck in die Ferne. Erneut kommen leichte Zweifel in mir hoch: Ob ich mir vielleicht doch das falsche Ziel ausgesucht habe?

 

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