Stressfrei reisen: Entspannt im Flieger mit Kindern

05.10.2011 , Autor:Björn Krause
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Wer einen Flug mit Kindern ohne Turbulenzen überstehen will, sollte auch die Risiken einer solchen Reise kennen. Mit diesen Tipps starten Sie und Ihre Kleinen sorglos in die Luft

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Familienreisen: Stressfrei fliegen und den Urlaub genießen
Wer sich gut vorbereitet, kann eine Reise auch mit Kindern genießen © iStockphoto
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Kurzurlaub, Stressabbau

Vorbereiten und buchen
Babys dürfen mit an Bord, sobald sie mindestens 8 Tage alt sind. Kinderfreundliche Airlines, die zum Beispiel spezielle Babymenüs und Kinderbetreuung anbieten: Air Berlin, Condor, TUI fly, Germanwings. Buchen Sie einen Platz in Reihe 1, wenn Sie mit Ihren Kleinen unterwegs sind. Grund: Dort gibt es spezielle Betten für Babys, die man an die Vorderwand hängt. Ein weiteres Plus: viel Platz zum Krabbeln und spielen.

Sitzen und anschnallen
Die Sicherheitsgurte im Flieger sind für Kinder nicht ungefährlich. Normale Beckengurte schützen erst ab einer Größe von 1,25 Meter. Aber das ist nicht das einzige Risiko: Der Schlaufengurt, mit dem alle Kinder unter 2 Jahren auf dem Schoß festgeschnallt werden müssen, ist sogar lebensgefährlich. "Wenn starke Turbulenzen auftreten, besteht die Möglichkeit, dass der Gurt stark einschneidet – im schlechtesten Fall sogar bis zur Wirbelsäule. Gefährlich, da Ihr Kind von Ihnen erdrückt wird", so Autor Ulrich Frehse ("Fliegen mit Kindern", BOD, 25 Euro). Kinder bis zum 2. Lebensjahr können zwar bei den meisten Airlines kostenlos mitfliegen, haben dann aber keinen Anspruch auf einen Sitzplatz. Sparen Sie deshalb nicht am falschen Ende, sondern buchen einen Platz für Ihr Kleines mit. Wenn Sie das vorab mit der Fluggesellschaft absprechen, können Sie auch den Autositz Ihres Kindes mitnehmen – der sollte aber unbedingt das Siegel "For use in aircraft" tragen.

Starten und landen
Start und Landung verursachen einen starken Druck auf den Ohren. Der ist für Ihre Kinder ungewohnt und kann dadurch großen Stress bei ihnen hervorrufen. Beugen Sie vor: Lassen Sie Ihr Baby bei Start und Landung an einem Schnuller oder Ihrem Finger nuckeln, stillen Sie es oder geben ihm ein Fläschchen – führt zum Druckausgleich und entlastet so Baby´s Nerven. Wenn Sie mit Ihren Großen unterwegs sind, geben Sie ihnen Bonbon oder Kaugummi.

Essen und trinken
Das Immunsystem wird bei einem Langstreckenflug stark strapaziert. Die Gefahren dabei: "Schwindel, Übelkeit und im schlimmsten Fall ein Schwächeanfall", so Frehse. Um Ihre Kinder davor zu schützen, sollten Sie sie etwa 14 Tage vor dem Flug vitaminreich ernähren – stärkt die Abwehrkräfte. Wenn Sie Ihrem Kind im Flieger alle 30 Minuten etwas zu trinken geben, beugen Sie Kreislaufbeschwerden zusätzlich vor. Ansonsten: Rüsten Sie sich mit genügend Nahrung aus, damit es nicht zu Engpässen kommt. Kinderfreundliche Airlines werden zudem kein Problem damit haben, ein Fläschchen oder ein Döschen Brei für Ihr Kleines zu erwärmen.

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