Erfahrungen mit Tinder Mein schlimmstes Tinder-Erlebnis

29.08.2015 , Autor:-
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Wenn sich das vielversprechende Tinder-Date als Katastrophe entpuppt, springt am Ende manchmal wenigstens eine erzählenswerte Geschichte dabei raus ...
Mein schlimmstes Tinder-Erlebnis
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Tinder-Story #3 Eine Spur zu offen

Ganz schlechte Voraussetzungen für ein erstes Date: Kommentare über den Busen fallen lassen ...


Dass ich irgendwann bei Tinder gelandet bin, habe ich meiner besten Freundin zu verdanken. Sie hatte mich heimlich dort angemeldet und mir einen Tag später die Zugangsdaten gegeben mit den Worten "Deine Trennung ist schon fast ein Jahr her, Du brauchst endlich mal wieder Abwechslung!" Recht hatte sie, also habe ich mir die Auswahl der Matches angeschaut und bin bei Thomas (27) hängengeblieben. Was mich an seinem Profil sofort neugierig machte? Sein freundliches Lächeln und – Klassiker! – die süße Katze auf dem Arm. Ja, zugegeben, manchmal ist es so einfach.

Nach einigem Hin und Her tauschten wir Nummern aus und verabredeten uns recht schnell im englischen Garten. Ganz ehrlich: Als ich den Sunnyboy aus der Ferne antrotten sah, habe ich mich auf ein richtig, richtig tolles Kennenlernen gefreut. Wir hatten uns kaum begrüßt, da fragte er: "Willst Du Dich nicht ausziehen? Du hast doch bestimmt einen Bikini drunter, oder?" Zugegeben, das Thermometer zeigte an dem Tag annähernd 30 Grad und ich hatte mich tatsächlich auf eine Abkühlung im Fluss gefreut. Kurzum: Ich entkleidete mich. Sein Kommentar darauf (ganz Gentleman): "Wow, du hast ja richtig krasse, dicke Glocken!"

Obwohl ich tatsächlich 75D habe,
hielt sich meine Begeisterung in Grenzen. Nachdem er dann noch wissen wollte, wann ich eigentlich das letzte Mal Sex hatte, packte ich langsam meine Sachen zusammen und wollte aufbrechen. "Fährst Du jetzt nicht mit zu mir? Du kannst auch bei mir duschen!", war seine verdutzte Reaktion. Ich konnte mir nur noch ein "‘Tschuldige, Bro" rausquetschen, danach machte ich den Abflug.

Anna-Maria (19), per E-Mail

1 / 3 | Nach der Abkühlung kam die Ernüchterung ... - © KIRAYONAK YULIYA / Shutterstock.com
Die schlimmsten Tinder-Erlebnisse
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Tinder-Story #2 Der schnelle Abgang

Ganz alte Regel: Wer f*** will, muss freundlich sein.


Mein allererstes Tinderdate war auch gleich mein schlimmstes. Ich war mordsmäßig aufgeregt, als ich in der Bar ankam, in der ich Ben treffen sollte. Ben tauchte allerdings erstmal nicht auf. War ich in der falschen Bar gelandet? Hatte ich mich im Datum geirrt? Hektisch ging ich unseren Chatverlauf nochmal durch – nein, alles stimmte. Ich war schon drauf und dran, ihn anzurufen, als er schließlich durch die Tür spazierte. 'Sorry', sagte er lässig und küsste mich auf beide Wangen, 'bin spät dran.' 'Hach, kein Problem!', piepste ich und ärgerte mich darüber, dass man mir die Aufregung so anhören konnte. Im Geiste rief ich mich zur Ordnung und schaffte es, meine Stimme wieder auf eine erträglich Tonhöhe runterzuschrauben.

Das wäre aber vorerst gar nicht nötig gewesen, denn erstmal erzählte Ben nur von sich: Vom nervigen Chef, den unfähigen Kollegen, dem Automechaniker, dem er, Ben, erstmal hatte beibringen müssen, wie man mit einem BMW so umgeht, und so weiter. Aufgeregt, wie ich war, hörte ich todernst zu und versuchte, mir schon ein paar kluge Nachfragen zurechtzulegen.

Erst als er sich wohl in Ruhe seinem Drink widmen wollte, fragte er mich nach meinen Hobbys. 'Öhh, ich, geh gern laufen.' Und damit es wenigstens nicht ganz so langweilig klang, fügte ich eilig hinzu: 'Bei den Night Runs zum Beispiel! Das ist jeden ersten Freitag im Monat und man startet erst um Mitternacht und läuft dann mit der ganzen Gruppe…' Da unterbrach er mich schon: 'Das ist aber nicht heute, oder? Also wir gehen doch heute schon noch zu mir, richtig?' 'Was? Nein, das war letzte Woche schon…', stotterte ich. 'Ah, dann ist ja gut', sagte er und kippte sein Bier runter. Da erst dämmerte mir so langsam, dass ich für ihn ne schnelle Nummer werden sollte. War aber nicht mein Plan. 'Aber weißt du was', sagte ich und stand auf, 'Wir gehen eher nicht zu dir, ich geh mal lieber wieder zu mir.' Und damit ging ich. Voll der Reinfall!

- Kerstin (22), per E-Mail -

2 / 3 | Leider etpuppt sich der Mann hinter den netten Worten nicht selten als Niete im wahren Leben - © KIRAYONAK YULIYA / Shutterstock.com
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Tinder-Story #1 Der unverschämte Surfer

Wenn sich der vermeintliche Sommerflirt als Schmarotzer herausstellt ...


"I'm not looking for a one-night-stand"
Aaron war mir auf den ersten Blick sympathisch: Ein Australier – oh ja, ein Surferboy! – der seinen Sommer in Deutschland verbrachte, das Meer genauso sehr liebte wie ich und auf seinen Fotos ganz schön tierlieb (s)einen Hund knuddelte. Genau meins. Sein: "I'm not looking for a one-night-stand" überzeugte mich endgültig – Ach Gott, ich war schon immer ein absoluter Fan von diesem Aussie- Slang! Und einem Sommerflirt war ich durchaus nicht abgeneigt, vor allem, weil meine besten Freundinnen gerade quer durch die ganze Welt reisten und mich hier die Langeweile quälte. Umso mehr freute ich mich, als das sehnsüchtig erwartete "It's a Match" auf meinem Display erschien. Wuhuuu! Und schon ging's los.

Stürmische Wellenritte und abenteuerliche Roadtrips
Schneller als gedacht, denn schon nach wenigen Nachrichten waren wir bereits verabredet. 2 Stunden und den einen oder anderen Panikanfall vor Kleiderschrank und Spiegel später saß ich nervös im Café und wartete gespannt auf ihn. Und da war er … und sah noch besser aus als auf seinen Fotos! Braun gebrannt, zerzauste Haare, sonnengeküsste Haut. Und nett war er auch noch! Zwischen uns stimmte es sofort (zumindest hatte ich diesen Eindruck) und innerhalb weniger Minuten waren wir in ein Gespräch verwickelt. Er erzählte mir vom Leben an der Küste, von stürmischen Wellenritten und von abenteuerlichen Roadtrips – ich hätte ihm ewig zuhören können. Wie lange er denn vorhabe, in Köln zu bleiben? Naja, so ein zwei Nächte ...

Äh, alles klar!
Da war er also, der Haken an der ganzen Sache. Er legte noch einen drauf: "I would love to spend these two nights at your place". Äh, alles klar. Aaron suchte tatsächlich keinen One-Night-Stand. Aber auch keinen Sommerflirt, geschweige denn, etwas Festes. Denn Aaron wollte einfach nur ein "Hotel"-Zimmer. Und ich nur noch nach Hause, und zwar alleine. Ich kramte noch in meinem Surf-ABC, das ich mir letzten Sommer in Portugal angeeignet hatte, wünschte ihm einen guten "Swell" und tröstete mich mit dem Gedanken, eine Stunde lang mein Englisch aufgefrischt zu haben. Tja, diese Welle hatte ich also verpasst, aber den Tag ließ ich mir dadurch trotzdem nicht vermiesen – und Tinder auch nicht.

- Lisa (27), per E-Mail -

3 / 3 | Manche charmanten Surfertypen lässt man lieber im Regen stehen - © KIRAYONAK YULIYA / Shutterstock.com
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