Monotonie adé: 8 Tipps gegen Langeweile in der Beziehung

04.02.2013 , Autor:Katharina Klein
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Damit eine Partnerschaft auch nach Jahren noch spannend bleibt, braucht sie vor allem eins: viel Pflege

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Langeweile in Beziehung: Aufmerksamkeit und Zurückhaltung in der Kritik helfen am besten gegen Langeweile
Aufmerksamkeit und Zurückhaltung in der Kritik helfen am besten gegen Langeweile © iStockphoto
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Beziehungsprobleme, Fernbeziehung, Trennung

  • Ausreichend Zeit für die Partnerschaft!
    "Miteinander Zeit verbringen heißt nicht, dass man gemeinsam in einem Raum sitzt, der eine vorm PC und der andere vorm Fernseher. Vielmehr geht es darum, die Zeit intensiv mit dem anderen zu nutzen", so Gabriele Leipold, Diplom-Sozialpädagogin und Familientherapeutin mit Praxis in München. "Setzen Sie sich zusammen, sprechen Sie über Ihr Innenleben, lassen Sie den Partner an Ihren Gefühlen und Ihren alltäglichen Erlebnissen teilhaben", rät die Expertin.
  • Nicht klammern!
    Aber nicht nur zu wenig gemeinsame Zeit, auch das Gegenteil kann frustrieren. "Partner, die andauernd aufeinander hocken, werden uninteressant füreinander", so Leipold. Deshalb: "Nehmen Sie den Partner als eigenständige Persönlichkeit wahr und lassen Sie ihm die nötigen Freiräume. Der Trick dabei ist, das richtige Mittelmaß zwischen Nähe und Distanz zu finden".
  • Gemeinsame Projekte!
    "Um die Beziehung interessant zu halten, braucht man gemeinsame Lebensziele. Verwechseln Sie das aber nicht mit dem klassichen Vorsatz, gemeinsam alt zu werden", so Leipold. Vielmehr gehe es um gemeinsame Aktivitäten: "Lernen Sie zusammen eine neue Sprache, gehen Sie ins Fitnessstudio oder ins Theater. Man muss experimentieren und der Beziehung immer wieder neuen Input geben, um sie am Leben zu halten."
  • Raus aus dem Alltagstrott!
    "Im Mittelpunkt der Beziehung darf nicht nur die gemeinsame Pflichterfüllung stehen", erklärt Leipold. Tipp der Expertin: "Erledigen Sie nicht nur Hausarbeiten oder Einkäufe zusammen, nörgeln Sie nicht non-stop an Ihrem Partner herum. Machen Sie sich genaue Termine, an denen Sie über Probleme in der Beziehung sprechen oder Pflichten erfüllen; die restliche Zeit bleibt frei davon und gehört nur Ihnen beiden und den angenehmen Dingen des Lebens". Ansonsten bestehe die Gefahr, dass der Partner nur noch negative Dinge mit einem verbinde.
  • Beziehung geht vor Job!
    Durch ein intensives Arbeitsleben kann die Beziehung sehr schnell entgleiten. "Machen Sie Termine miteinander. So wie Sie sich im Job Zeit für wichtige Gesprächspartner nehmen, müssen Sie dies auch für Ihren Liebsten tun. Vereinbaren Sie gemeinsame Mittagspausen, Wochenenden oder Kinobesuche. Dann sind geschäftliche Dinge aber tabu", so die Expertin. "Vernachlässigen Sie neben Ihrem Job nicht Ihre Partnerschaft, denn wenn diese schlecht läuft, raubt Ihnen das viel Energie, sodass es auch dementsprechend schwer wird, im Job die geforderte Leistung zu erbringen."
  • Ehrlich zu sich selbst!
    Langeweile kann auch für ein ganz anderes Problem in der Partnerschaft stehen. "Häufig ist Langeweile ein reiner Abwehrmechanismus. Anstatt gravierende Probleme in der Partnerschaft anzusprechen, wird alles unter den Teppich gekehrt und als Langeweile abgestempelt", so die Expertin. "Versuchen Sie diese Taktik zu vermeiden, trauen Sie sich, mit Ihrem Partner über Ihre Probleme zu sprechen, auch dadurch kann neuer Schwung in die Beziehung kommen."
  • Kompromisse machen!
    Auch Kompromisse sind Bestandteil einer Beziehung. Dabei sollten Sie aber die Vor- und Nachteile für sich selbst abwägen. Vielleicht gibt es an dem Partner so viele Vorzüge, dass man über bestimmte Nachteile hinwegsehen kann. "Machen Sie dabei aber nie den Fehler, sich selbst zu verleugnen!", so die Expertin. Besser: Seien Sie ehrlich zu sich selbst und ziehen Sie die Notbremse, bevor Sie unglücklich werden.
  • Um die Beziehung kämpfen!
    Ob zu viel Langeweile im Endeffekt zu einer Trennung führen sollte, hängt immer von den Lebensumständen ab: "Wenn Ihre Beziehung erst seit kurzem besteht, dann ist es natürlich viel leichter, sich zu trennen, als wenn Sie schon viele Jahre zusammen sind. Versuchen Sie um die Beziehung zu kämpfen. Sie haben zu viel erlebt, um Ihre gemeinsamen Jahre leichtfertig davon zu werfen", so die Therapeuton. Vielen Paaren hilft es schon, wenn Sie sich ein bisschen mehr Aufmerksamkeit schenken und aufeinander eingehen. Wer Hilfe von außen braucht, sollte darüber nachdenken, sich Tipps von einem Therapeuten zu holen."

Liebestöter: Die No-Gos im Bett


Jetzt kennen Sie die Theorie der Langeweile. Nun haben wir nachgefragt, was unserer Leser und Leserinnen auch praktisch gar nicht gerne im Bett erleben würden.

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