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18.06.2012
, Autor:Marlene Borchardt
© WomensHealth.de
Wer heimlich fremdgeht, verzichtet häufig auf Kondome. Paare in offenen Beziehungen sind hingegen vorsichtiger
Menschen, die ihren Partner betrügen, benutzen offenbar häufig keine Kondome. Wer hingegen in einer offenen Beziehung lebt, würde viel eher zum Gummi greifen, so eine Studie der Universität Michigan. Oftmals seien die Seitensprünge der angeblich monogamen Paare das Resultat von zu viel Alkohol. Fazit: Die Ansteckungsgefahr von Geschlechtskrankheiten sei in monogamen Beziehungen wesentlich höher als bei sexuell offenen Beziehungen.
Befragt wurden rund 1.600 Menschen, von denen rund 300 Männer und Frauen schon mal heimlich in fremden Laken gewühlt hatten. Fast 500 der Befragten gaben an, in einer offenen Beziehung zu leben. Das Resultat: Bei den heimlichen Liebschaften wurde 30 Prozent weniger mit Gummi verhütet als bei den Polygamen.
Dr. Conley von der Universität Michigan erklärt, Monogamie könne nur dann vor Geschlechtskrankheiten schützen, wenn beide Partner sich vor dem ersten sexuellen Kontakt auf Geschlechtskrankheiten testen lassen würden und – ganz klar – einander treu seien.
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