Covergirls Alle Women's-Health-Cover

Welches unserer bisherigen Women's-Health-Cover hat Ihnen am besten gefallen? Hier finden Sie alle Titel von Women's Health

Women's Health Cover April 2016 04/16 Abbey Clancy

Sie wirkt wie eine, der das Posen vor der Kamera in die Wiegegelegt wurde. Doch auch Abbey ist erst durch einen Model-Wettbewerb der Durchbruch gelungen. Jetzt coacht die Britin selbst Laufstegnachwuchs – und ist mit ihrer Ausstrahlung, Disziplin und – na klar! – ihrem Hammerbody ein echtes Vorbild

Es schien ganz so, als ob Abbey jedes Klischee erfüllte, als sie sich 2006 den englischen Profifußballer Peter Crouch in einer Bar angelte und ihn 2011 heiratete. Doch statt mit Skandälchen für Schlagzeilen zu sorgen, tanzte sich die Spielerfrau 2 Jahre später bei „Strictly Come Dancing“ (vergleichbar mit „Let’s Dance“) mit einem Tango in die Herzen der Zuschauer. Seitdem ist Abbey nicht mehr zu stoppen, ziert die Cover aller wichtigen Mode­magazine und ergattert einen Werbe-Deal nach dem anderen. Nun krönt sie ihren Erfolg mit einer Rückkehr, die es in sich hat: Sie ist die Hauptjurorin bei „Britain’s Next Top ­Model“ – 10 Jahre nach ihrer eigenen Teilnahme, die sie als Zweitplatzierte abschloss.

Sie glaubt an sich
Und dieser furiose Coup, davon ist Abigail Marie, wie sie eigentlich heißt, überzeugt, wäre ihr auch ohne ihren berühmten Mann gelungen. „Natürlich ist es nicht hinderlich, einen Fußballstar zu daten, keine Frage. Aber auch ohne Peter an meiner Seite hätte ich hart gearbeitet und meine Ziele erreicht.“ Allein hübsches Beiwerk eines Promis sein zu wollen und daraus Profit zu schlagen findet Abbey naiv: „Es nervt mich, wenn ich all die dummen Mädchen sehe, die mit Fußballern schlafen und ihre Geschichte dann der Klatschpresse ver­kaufen. Das ist so ziemlich das Gegenteil von dem ­Leben, das ich führe.“

Sie ist ein Familienmensch
Und dieses Leben bestimmen derzeit vor allem ihre Töchter Sophia Ruby (5) und Liberty Rose (1). Wenn Abbey erzählt, entzaubert sie schnell ihr vermeintliches Glamour-Leben und gibt offen zu: „Der Alltag mit 2 kleinen Kindern ist anstrengend. Wir haben keine Hilfe und sind manchmal einfach unglaublich müde. Deshalb teilen wir uns die Nachtschichten. Einmal bin ich dran mit Fläschchen machen, die andere Nacht Peter.“ Als sie über die aus ihrer Sicht viel zu kurze Babyzeit spricht, wirkt Abbey fast ein wenig melancholisch. Noch mal Zeit für » Nachwuchs? Sie lacht: „Keine Pläne.“ Fügt dann aber doch schnell hinzu: „Wir wollen beide eine große Familie, am liebsten 4 Kinder. Und ein Junge sollte dabei sein. ­Peter tat mir in unserem letzten Urlaub so leid: Es gab eine Fußballakademie in der Nähe und eine Barbie World. Alle Väter spielten mit ihren Söhnen Fußball. Und Peter wurde mit Glitzerlidschatten geschminkt. Da war für mich klar: Wir brauchen noch einen Jungen.“

Wow, was für ein Body! Wie macht sie das nur? 
Figurprobleme nach den Schwangerschaften kennt Abbey nicht. Ganz im Gegenteil. Als sie 2 Monate nach der Geburt von Liberty ein Bikini-Shooting hatte, hagelte es trotz aller Beliebtheit harsche Kritik. Sogar eine Essstörung wurde dem TV-Star unterstellt, weil Abbey so schnell wieder eine Topfigur hatte. Darauf angesprochen, ­blitzen ihre grünen Augen auf, und sie findet deutliche Worte für solche Gerüchte: „Totaler Quatsch! Ich lebe mit einem Profi-Athleten zusammen. Wir essen ­frische Lebensmittel und ernähren uns gesund. Und ich koche gern selbst für meine Familie. Ich mache keine Diät oder hungere.“ Außerdem habe sich ihre Figur nach 2 Schwangerschaften sehr wohl verändert, wirft Abbey ein: „Mein Busen ist weg. Aber dafür habe ich 2 wunderschöne Kinder. Deswegen interessiert mich das gar nicht. Außerdem habe ich wahrscheinlich einfach Glück mit den Genen. Meine Mutter hat 4 Kinder. Und nach jedem Kind hatte sie innerhalb weniger Wochen ihre normale Figur wieder.“Und das glaubt man Abbey spätestens, wenn man ein Foto ihrer Mutter Karen (54) sieht, die Abbey liebevoll als Göttin bezeichnet und die glatt als ihre ältere Schwester durchgehen könnte. Beide zusammen sind das Gesicht des Kosmetikunternehmens Avon. Doch na­türlich spielt auch Sport eine große Rolle in Abbeys Leben. „Dabei ist mir aber wichtig, dass der Spaß im Vordergrund steht. Ich reite sehr gern, das macht einen flachen Bauch, und ich liebe Pilates.“ Am meisten aber halten sie ihre Mädels auf Trab: „Ich habe keine Nanny. Auf dem Sofa findet man mich nicht, ich sitze nie still.“ Deswegen hält sie auch die klassischen Model-Maße 86–61–89.

Sie freut sich auf die Zukunft
Sie hat einen Körper wie die meisten der Nachwuchs-Models, denen sie nun bei „Britain’s Next Top Model“ auf den Laufsteg verhelfen will. „Auch wenn ich neben den riesigen und superschlanken Mädels wahrscheinlich wie eine alte Tasche aussehe“, sagt ­Abbey lachend, die übrigens selbst „nur“ 1,75 Meter groß ist. Aber sie hat jede Menge Supertipps im Gepäck, für alle Mädels, die es auf den Catwalk schaffen wollen: „Bleibt natürlich und benutzt um Himmels willen nicht so viel Make-up. Trinkt viel Wasser, schlaft gut und schminkt euch abends immer ab! Und konzentriert euch auf den Job und nicht auf die Lästerei über andere. Und zum Schluss: Investiert all eure Energie in dieses Projekt und genießt vor allem diese aufregende Zeit.“

Women's Health Cover April 2016 04/16 Abbey Clancy

Sie wirkt wie eine, der das Posen vor der Kamera in die Wiegegelegt wurde. Doch auch Abbey ist erst durch einen Model-Wettbewerb der Durchbruch gelungen. Jetzt coacht die Britin selbst Laufstegnachwuchs – und ist mit ihrer Ausstrahlung, Disziplin und – na klar! – ihrem Hammerbody ein echtes Vorbild

Es schien ganz so, als ob Abbey jedes Klischee erfüllte, als sie sich 2006 den englischen Profifußballer Peter Crouch in einer Bar angelte und ihn 2011 heiratete. Doch statt mit Skandälchen für Schlagzeilen zu sorgen, tanzte sich die Spielerfrau 2 Jahre später bei „Strictly Come Dancing“ (vergleichbar mit „Let’s Dance“) mit einem Tango in die Herzen der Zuschauer. Seitdem ist Abbey nicht mehr zu stoppen, ziert die Cover aller wichtigen Mode­magazine und ergattert einen Werbe-Deal nach dem anderen. Nun krönt sie ihren Erfolg mit einer Rückkehr, die es in sich hat: Sie ist die Hauptjurorin bei „Britain’s Next Top ­Model“ – 10 Jahre nach ihrer eigenen Teilnahme, die sie als Zweitplatzierte abschloss.

Sie glaubt an sich
Und dieser furiose Coup, davon ist Abigail Marie, wie sie eigentlich heißt, überzeugt, wäre ihr auch ohne ihren berühmten Mann gelungen. „Natürlich ist es nicht hinderlich, einen Fußballstar zu daten, keine Frage. Aber auch ohne Peter an meiner Seite hätte ich hart gearbeitet und meine Ziele erreicht.“ Allein hübsches Beiwerk eines Promis sein zu wollen und daraus Profit zu schlagen findet Abbey naiv: „Es nervt mich, wenn ich all die dummen Mädchen sehe, die mit Fußballern schlafen und ihre Geschichte dann der Klatschpresse ver­kaufen. Das ist so ziemlich das Gegenteil von dem ­Leben, das ich führe.“

Sie ist ein Familienmensch
Und dieses Leben bestimmen derzeit vor allem ihre Töchter Sophia Ruby (5) und Liberty Rose (1). Wenn Abbey erzählt, entzaubert sie schnell ihr vermeintliches Glamour-Leben und gibt offen zu: „Der Alltag mit 2 kleinen Kindern ist anstrengend. Wir haben keine Hilfe und sind manchmal einfach unglaublich müde. Deshalb teilen wir uns die Nachtschichten. Einmal bin ich dran mit Fläschchen machen, die andere Nacht Peter.“ Als sie über die aus ihrer Sicht viel zu kurze Babyzeit spricht, wirkt Abbey fast ein wenig melancholisch. Noch mal Zeit für » Nachwuchs? Sie lacht: „Keine Pläne.“ Fügt dann aber doch schnell hinzu: „Wir wollen beide eine große Familie, am liebsten 4 Kinder. Und ein Junge sollte dabei sein. ­Peter tat mir in unserem letzten Urlaub so leid: Es gab eine Fußballakademie in der Nähe und eine Barbie World. Alle Väter spielten mit ihren Söhnen Fußball. Und Peter wurde mit Glitzerlidschatten geschminkt. Da war für mich klar: Wir brauchen noch einen Jungen.“

Wow, was für ein Body! Wie macht sie das nur?
Figurprobleme nach den Schwangerschaften kennt Abbey nicht. Ganz im Gegenteil. Als sie 2 Monate nach der Geburt von Liberty ein Bikini-Shooting hatte, hagelte es trotz aller Beliebtheit harsche Kritik. Sogar eine Essstörung wurde dem TV-Star unterstellt, weil Abbey so schnell wieder eine Topfigur hatte. Darauf angesprochen, ­blitzen ihre grünen Augen auf, und sie findet deutliche Worte für solche Gerüchte: „Totaler Quatsch! Ich lebe mit einem Profi-Athleten zusammen. Wir essen ­frische Lebensmittel und ernähren uns gesund. Und ich koche gern selbst für meine Familie. Ich mache keine Diät oder hungere.“ Außerdem habe sich ihre Figur nach 2 Schwangerschaften sehr wohl verändert, wirft Abbey ein: „Mein Busen ist weg. Aber dafür habe ich 2 wunderschöne Kinder. Deswegen interessiert mich das gar nicht. Außerdem habe ich wahrscheinlich einfach Glück mit den Genen. Meine Mutter hat 4 Kinder. Und nach jedem Kind hatte sie innerhalb weniger Wochen ihre normale Figur wieder.“Und das glaubt man Abbey spätestens, wenn man ein Foto ihrer Mutter Karen (54) sieht, die Abbey liebevoll als Göttin bezeichnet und die glatt als ihre ältere Schwester durchgehen könnte. Beide zusammen sind das Gesicht des Kosmetikunternehmens Avon. Doch na­türlich spielt auch Sport eine große Rolle in Abbeys Leben. „Dabei ist mir aber wichtig, dass der Spaß im Vordergrund steht. Ich reite sehr gern, das macht einen flachen Bauch, und ich liebe Pilates.“ Am meisten aber halten sie ihre Mädels auf Trab: „Ich habe keine Nanny. Auf dem Sofa findet man mich nicht, ich sitze nie still.“ Deswegen hält sie auch die klassischen Model-Maße 86–61–89.

Sie freut sich auf die Zukunft
Sie hat einen Körper wie die meisten der Nachwuchs-Models, denen sie nun bei „Britain’s Next Top Model“ auf den Laufsteg verhelfen will. „Auch wenn ich neben den riesigen und superschlanken Mädels wahrscheinlich wie eine alte Tasche aussehe“, sagt ­Abbey lachend, die übrigens selbst „nur“ 1,75 Meter groß ist. Aber sie hat jede Menge Supertipps im Gepäck, für alle Mädels, die es auf den Catwalk schaffen wollen: „Bleibt natürlich und benutzt um Himmels willen nicht so viel Make-up. Trinkt viel Wasser, schlaft gut und schminkt euch abends immer ab! Und konzentriert euch auf den Job und nicht auf die Lästerei über andere. Und zum Schluss: Investiert all eure Energie in dieses Projekt und genießt vor allem diese aufregende Zeit.“

Women's Health Cover März 2016 03/16: Natalie Dormer

In der Erfolgsserie „Game of Thrones“ spielt Natalie Dormer die erfrischend kluge Lady Margaery Tyrell. Auch im echten Leben hat dieenglische Schauspielerin keine Angst, ganz klar ihre Meinung zu sagen, vor allem zum Thema Frauen. Und hat spannende Ansichten dazu

Sie sieht cool aus – und ist es auch
Für den Fototermin mit Women’s Health in den USA ist Natalie mal schnell über den Teich gejettet und taucht im Fitness-Studio, in dem die Fotos entstehen, mit Beanie-Mütze auf dem Kopf, Ray-Ban auf der Nase und langem, anthrazit­farbenem Kleid auf. „Voll L. A., oder?“, sagt die Engländerin mit perfekt ame­rikanischem Westcoast-­Akzent. Aber auch wenn sie äußerlich ein Klischee erfüllt, ist Natalie als Person genau das Gegenteil eines Hollywood-Schnittchens. Die 34-Jährige ist frisch, absolut authentisch und cool. Als ihr beim wilden Posen für die Fotos der Busen aus dem Dekolleté rutschte, lachte sie nur, zupfte alles wieder zurecht, und weiter ging’s. Da steht sie drüber. Oder schwebt sie schon über den Dingen, seit ihrem Höhenflug mit „Die Tribute von Panem“ und der Erfolgsserie „Game of ­Thrones“? Nein, im Gegenteil: „Ich kann manchmal immer noch nicht fassen, was da passiert. Ich sammle so viel unglaubliche Erfahrungen.“

Sie ist schön, will aber mehr spielen
Zurzeit ganz besonders, denn ihre Arbeitseinsätze werden gerade vielfältiger. Endlich! Denn natürlich machte Natalies romantische Erscheinung – Porzellanteint, hellblaue Augen und der süße, schräge Mund – sie in der Vergangenheit zur perfekten Partie für Kostümfilme wie „Casanova“ oder „Die Tudors“. Aber Natalie will mehr sein als die Lady im Rüschenkleid. Deshalb sprengte sie als Regisseurin Cressida in „Die Tribute von Panem“ endlich ihr Rollen- und ­Kostümkorsett und war froh darüber. Die Fortsetzung folgt im Kino: derzeit im Horrorfilm „The Forest“ und im Herbst im Thriller „Patient Zero“, in dem sie als Virologin die Welt vor einer Zombie-Pandemie retten kann. „Die Rollen kamen gerade zur richtigen Zeit“, sagt Natalie zufrieden. „Ich war bereit für eine neue Herausforderung mit Figuren, die eine andere Präsenz und Auseinandersetzung mit neuen Ausdrucksmitteln beinhalteten.“ Also alles gut?

Sie hat viel Arbeit, aber wenig Zeit
Nicht ganz. Denn eins fehlt ihr, und zwar gewaltig: Zeit für Familie und Freunde, von denen die meisten in England leben. „Mir ist es wichtig, für diejenigen da zu sein, die mir etwas bedeuten“, sagt sie. „Sie waren für mich da, als es nicht so gut lief und ich keine Jobs hatte. Jetzt möchte ich nicht, dass sie denken, ich wäre ein totales Arschloch.“ Ja, so drastisch drückt sie das aus. Das ist überhaupt typisch für Natalie, sie haut öfter mal was raus, das Ärger oder Stirnrunzeln zur Folge hat: „Manche Leute interpretieren meine Direktheit als zu großes Ego oder Arroganz. Aber ich habe nun mal eine Meinung und immer Lust zu diskutieren.“

Sie ist süss, aber kämpft gern hart

Natalie mag das F-Wort – aber nicht das, was Sie jetzt vielleicht denken: Sie sieht sich als Feministin. Sie ist davon überzeugt, dass noch viel passieren muss in Sachen Gleichberechtigung und traut sich sogar, andere Stars auf das Thema festzunageln. Sängerin Taylor Swift zum Beispiel wollte das Thema einmal elegant umschiffen und sagte: „Es geht doch nicht um Jungs gegen Mädchen!“ Natalie kritisierte sie: „Ich finde, Taylor ist eine phänomenal mutige und intelligente Künstlerin und ein toller Mensch. Aber da habe ich geantwortet: ,Du sagst damit nichts anderes, als dass das Geschlecht keine Rolle mehr spielen sollte. Und genau das ist die Definition von Gleichberechtigung. Wer also gleiche Bezahlung, gleiche Rechte und Beteiligung in allen Bereichen der Gesellschaft fordert, ist nichts anderes als eine Feministin.‘“ Sie ist sich auch sicher: Katniss Everdeen, die Hauptfigur in „ Die Tribute von Panem“, hat eine Revolution in Hollywood ausgelöst und wird auf lange Sicht das Frauenbild im Film ­verändern: „Was Jennifer Lawrence als Katniss darstellt, ist eine Botschaft: So viel kann eine weibliche Protagonistin erreichen.“

Sie ist präsent, auch für andere
Die sozialen Werte kommen aber ausgerechnet bei „Game of Thrones“ zu kurz, die Serie ist voll mit Sex und Gewalt. In der vergangenen Staffel gab es einen Skandal wegen der üblen Vergewaltigung der Figur Sansa Stark und dem „Walk of Shame“, ein blutiger Bußgang nackt durch eine rachedurstige Menschenmenge von Cersei Lannister. Das ging vielen Fans zu weit. „Aber genau für so heftige Handlungselemente steht ,Game of Thrones‘“, gibt Natalie zu bedenken und ergänzt: „Alle waren entsetzt, dass ausgerechnet eine so positive Figur vergewaltigt wurde. Aber was ist mit den Frauen, denen das im normalen Leben passiert? Darum müssen wir uns kümmern!“ Natalie selbst trägt ihren Teil dazu bei und engagiert sich in England für die Kampagne „Weil ich ein Mädchen bin“ von Plan International, die sich gegen Zwangsehen, Gewalt gegen Frauen und Genitalverstümmelung bei Mädchen einsetzt. Natürlich ist Natalie bewusst, dass ihre Figur in „Game of ­Thrones“ durch die Ehe mit einem Kind an die Macht kam. Aber hey, das ist Fiktion.

Sie ist extrem, aber geerdet 
Im echten Leben ist Natalie auch einen abenteuerlichen Weg gegangen, um aus einer persönlichen Sackgasse zu kommen. Als sie vor vielen Jahren eine fiese, schmerzhafte Trennung überwinden musste, sprang sie aus einem Flugzeug – natürlich mit Fallschirm. „Ich habe das gebraucht“, erzählt sie. „Ich wollte ­etwas total Intensives ­machen, weil ich nach dem großen Schmerz einfach überhaupt nichts mehr gespürt habe. An der offenen Flugzeugtür fühlte ich mich dann gar nicht mehr betäubt – aber da war es schon zu spät. Also stürzte ich mich hinaus.“ Ihre aktuelle Be­ziehung dagegen ist total ge­erdet, Natalie ist seit 2011 mit dem Regisseur Anthony Byrne verlobt. „Ich würde wahnsinnig gern in naher Zukunft mal mit ihm zu­sammenarbeiten.“ Apropos nahe Zukunft, wie sieht’s denn aus mit Heiraten? „Oje“, sagt sie und lacht eine Ewigkeit. Klingt, als ob sie zumindest davor ziemlichen Respekt hat.

Women's Health Cover März 2016 03/16: Natalie Dormer

In der Erfolgsserie „Game of Thrones“ spielt Natalie Dormer die erfrischend kluge Lady Margaery Tyrell. Auch im echten Leben hat dieenglische Schauspielerin keine Angst, ganz klar ihre Meinung zu sagen, vor allem zum Thema Frauen. Und hat spannende Ansichten dazu

Sie sieht cool aus – und ist es auch
Für den Fototermin mit Women’s Health in den USA ist Natalie mal schnell über den Teich gejettet und taucht im Fitness-Studio, in dem die Fotos entstehen, mit Beanie-Mütze auf dem Kopf, Ray-Ban auf der Nase und langem, anthrazit­farbenem Kleid auf. „Voll L. A., oder?“, sagt die Engländerin mit perfekt ame­rikanischem Westcoast-­Akzent. Aber auch wenn sie äußerlich ein Klischee erfüllt, ist Natalie als Person genau das Gegenteil eines Hollywood-Schnittchens. Die 34-Jährige ist frisch, absolut authentisch und cool. Als ihr beim wilden Posen für die Fotos der Busen aus dem Dekolleté rutschte, lachte sie nur, zupfte alles wieder zurecht, und weiter ging’s. Da steht sie drüber. Oder schwebt sie schon über den Dingen, seit ihrem Höhenflug mit „Die Tribute von Panem“ und der Erfolgsserie „Game of ­Thrones“? Nein, im Gegenteil: „Ich kann manchmal immer noch nicht fassen, was da passiert. Ich sammle so viel unglaubliche Erfahrungen.“

Sie ist schön, will aber mehr spielen
Zurzeit ganz besonders, denn ihre Arbeitseinsätze werden gerade vielfältiger. Endlich! Denn natürlich machte Natalies romantische Erscheinung – Porzellanteint, hellblaue Augen und der süße, schräge Mund – sie in der Vergangenheit zur perfekten Partie für Kostümfilme wie „Casanova“ oder „Die Tudors“. Aber Natalie will mehr sein als die Lady im Rüschenkleid. Deshalb sprengte sie als Regisseurin Cressida in „Die Tribute von Panem“ endlich ihr Rollen- und ­Kostümkorsett und war froh darüber. Die Fortsetzung folgt im Kino: derzeit im Horrorfilm „The Forest“ und im Herbst im Thriller „Patient Zero“, in dem sie als Virologin die Welt vor einer Zombie-Pandemie retten kann. „Die Rollen kamen gerade zur richtigen Zeit“, sagt Natalie zufrieden. „Ich war bereit für eine neue Herausforderung mit Figuren, die eine andere Präsenz und Auseinandersetzung mit neuen Ausdrucksmitteln beinhalteten.“ Also alles gut?

Sie hat viel Arbeit, aber wenig Zeit
Nicht ganz. Denn eins fehlt ihr, und zwar gewaltig: Zeit für Familie und Freunde, von denen die meisten in England leben. „Mir ist es wichtig, für diejenigen da zu sein, die mir etwas bedeuten“, sagt sie. „Sie waren für mich da, als es nicht so gut lief und ich keine Jobs hatte. Jetzt möchte ich nicht, dass sie denken, ich wäre ein totales Arschloch.“ Ja, so drastisch drückt sie das aus. Das ist überhaupt typisch für Natalie, sie haut öfter mal was raus, das Ärger oder Stirnrunzeln zur Folge hat: „Manche Leute interpretieren meine Direktheit als zu großes Ego oder Arroganz. Aber ich habe nun mal eine Meinung und immer Lust zu diskutieren.“

Sie ist süss, aber kämpft gern hart

Natalie mag das F-Wort – aber nicht das, was Sie jetzt vielleicht denken: Sie sieht sich als Feministin. Sie ist davon überzeugt, dass noch viel passieren muss in Sachen Gleichberechtigung und traut sich sogar, andere Stars auf das Thema festzunageln. Sängerin Taylor Swift zum Beispiel wollte das Thema einmal elegant umschiffen und sagte: „Es geht doch nicht um Jungs gegen Mädchen!“ Natalie kritisierte sie: „Ich finde, Taylor ist eine phänomenal mutige und intelligente Künstlerin und ein toller Mensch. Aber da habe ich geantwortet: ,Du sagst damit nichts anderes, als dass das Geschlecht keine Rolle mehr spielen sollte. Und genau das ist die Definition von Gleichberechtigung. Wer also gleiche Bezahlung, gleiche Rechte und Beteiligung in allen Bereichen der Gesellschaft fordert, ist nichts anderes als eine Feministin.‘“ Sie ist sich auch sicher: Katniss Everdeen, die Hauptfigur in „ Die Tribute von Panem“, hat eine Revolution in Hollywood ausgelöst und wird auf lange Sicht das Frauenbild im Film ­verändern: „Was Jennifer Lawrence als Katniss darstellt, ist eine Botschaft: So viel kann eine weibliche Protagonistin erreichen.“

Sie ist präsent, auch für andere
Die sozialen Werte kommen aber ausgerechnet bei „Game of Thrones“ zu kurz, die Serie ist voll mit Sex und Gewalt. In der vergangenen Staffel gab es einen Skandal wegen der üblen Vergewaltigung der Figur Sansa Stark und dem „Walk of Shame“, ein blutiger Bußgang nackt durch eine rachedurstige Menschenmenge von Cersei Lannister. Das ging vielen Fans zu weit. „Aber genau für so heftige Handlungselemente steht ,Game of Thrones‘“, gibt Natalie zu bedenken und ergänzt: „Alle waren entsetzt, dass ausgerechnet eine so positive Figur vergewaltigt wurde. Aber was ist mit den Frauen, denen das im normalen Leben passiert? Darum müssen wir uns kümmern!“ Natalie selbst trägt ihren Teil dazu bei und engagiert sich in England für die Kampagne „Weil ich ein Mädchen bin“ von Plan International, die sich gegen Zwangsehen, Gewalt gegen Frauen und Genitalverstümmelung bei Mädchen einsetzt. Natürlich ist Natalie bewusst, dass ihre Figur in „Game of ­Thrones“ durch die Ehe mit einem Kind an die Macht kam. Aber hey, das ist Fiktion.

Sie ist extrem, aber geerdet 
Im echten Leben ist Natalie auch einen abenteuerlichen Weg gegangen, um aus einer persönlichen Sackgasse zu kommen. Als sie vor vielen Jahren eine fiese, schmerzhafte Trennung überwinden musste, sprang sie aus einem Flugzeug – natürlich mit Fallschirm. „Ich habe das gebraucht“, erzählt sie. „Ich wollte ­etwas total Intensives ­machen, weil ich nach dem großen Schmerz einfach überhaupt nichts mehr gespürt habe. An der offenen Flugzeugtür fühlte ich mich dann gar nicht mehr betäubt – aber da war es schon zu spät. Also stürzte ich mich hinaus.“ Ihre aktuelle Be­ziehung dagegen ist total ge­erdet, Natalie ist seit 2011 mit dem Regisseur Anthony Byrne verlobt. „Ich würde wahnsinnig gern in naher Zukunft mal mit ihm zu­sammenarbeiten.“ Apropos nahe Zukunft, wie sieht’s denn aus mit Heiraten? „Oje“, sagt sie und lacht eine Ewigkeit. Klingt, als ob sie zumindest davor ziemlichen Respekt hat.

Women's Health Cover Januar/ Februar 2016 0102/16: Lea Michele

Tschüss Sweet American Girl, hallo Femme fatale: US-Schauspielerin Lea Michele ändert mit einer neuen Rolle ihr Image und verrät, wie sie es trotzdem schafft, mit sich im Reinen zu sein

6 Jahre spielte Lea die Hauptrolle in der Musical-Serie „Glee“, eine süße Highschoolchor-Diva mit Broadway-Ambitionen. Passte ja auch hervorragend: Schließlich wurde sie 2009 dafür direkt von der Broadway-Bühne in New York engagiert, wo sie schon als Kind auftrat und nach der Schule Preise für ihr Können absahnte. Dann katapultierte „Glee“ Lea, die eigentlich Lea Michele Sarfati heißt, ganz nach vorn ins TV-Geschäft. Höchste Zeit, ein bisschen mehr über sie zu erfahren.

Jetzt zeigt sie ihre dunkle Seite …
Mit 29 Jahren ist Lea mehr als bereit für etwas Neues. Aber ausgerechnet eine düstere Rolle? Na ja, „Scream Queens“ ist immerhin eine Horrorsatire, von den gleichen Machern wie „Glee“. Lea findet ihren neuen Job klasse: „Die Serie ist schwärzer und schräger – aber das bringt total viel Spaß.“ Ihr Seriencharakter Hester ist der Gegenentwurf zu Leas Rolle in „Glee“: eine Studentin mit Skoliose, quasi ungeschminkt und (zunächst) ein intrigantes Biest. Genau das gibt Lea Energie: „Man muss fürs Filmen Antworten auf viele Fragen finden. Man könnte eine Prinzessin sein oder am Ende gar eine Hexe. Das ist eine tolle Möglichkeit, tiefer zu schürfen und vielleicht sogar etwas in mir zu finden, von dem ich vorher gar nicht wusste, dass es da ist.“

... Darf aber leider nicht singen
Ist es nicht schade, dass sie diesmal nicht singen darf? Für Fans ja – für Lea nein. Sie empfand es sogar als Erleichterung, denn endlich konnte sie in (musikalischer) Ruhe an ihrem zweiten Album arbeiten, das bald erscheint. „Mir ist erst im Rückblick klar geworden, wie sehr es mich beim ersten Album beeinflusst hat, dass ich parallel bei ,Glee‘ jede Woche wie ein anderer Künstler klingen musste.“ Jetzt will und kann sie nur so klingen, wie sie will: „Mehr Musical und Barbra Streisand, mehr Pop. Aber auf alle Fälle meine Interpretationen.“ Wirklich wichtig ist ihr aber, Erfahrung zu sammeln und die Freiheit zu haben, es diesmal so zu versuchen und beim nächsten Mal anders. Ihr Leben ist ein einziges Experiment.

Sie taucht ab, um sich zu finden ...
Neben Schauspieler- und Musikerdasein schreibt Lea auch noch Bücher, ihr zweites ist gerade auf dem US-Markt erschienen. Zu viel? Nein, ein kleines Herzens­projekt, denn es geht um Ambitionen, nicht Romanzen: Es ist ein Ratgeber-Tagebuch mit Tipps und Anekdoten, in dem sie dem Leser Übungen an die Hand gibt, die helfen sollen, die eigenen Träume zu erreichen. Da ist sie nicht das schlechteste Vorbild, denn noch vor 7 Jahren stand auf ihrer To-do-Liste: Fernsehrolle ergattern. Nach L. A. ziehen. Ein Album aufnehmen. Abgehakt, abgehakt, abgehakt. „Ich hatte viel Glück. Aber vieles davon habe ich mir wirklich hart erarbeitet“, sagt sie stolz. Und will anderen Frauen das Handwerkszeug dazu geben, aus Wünschen Wirklichkeit zu machen. Eine wichtige Lektion verrät sie schon: Ihr hat das Tagebuchschreiben geholfen, das sie schon in ihrer Broadwayzeit für sich entdeckt hat. „Es braucht Zeit mit sich und viel Arbeit, um den ureigenen inneren Klang wahrzunehmen.“ Aber nur so könne man spüren, was man will und braucht.

... und Taucht auf, um sich zu bewegen ...

Ihr Gegenpol zu der ganzen Arbeit drinnen ist frische Luft – und davon viel: „Ich liebe es, draußen zu sein, 4-mal pro Woche bin ich auf Trails unterwegs.“ Nicht laufend, sondern in Wanderschuhen mit strammem Schritt. Und ihren supersexy Liebsten Matthew Paetz schleppt sie mit, wann immer es geht. Neulich waren die zwei mit Freunden auf einem „Wellness-Retreat“ in Malibu, bei dem 4 Tage heftig gewandert wurde: „Am ersten Tag dachte ich noch: Geschafft! Ich bin der stärkste Mensch auf dem Planeten“, erzählt sie. „Doch an Tag 3 tat mir alles weh, und ich dachte nur: Lieber Gott, mach, dass ich es bis zu diesem Strauch schaffe. Und jetzt bis zu dem Strauch da hinten. Und dann zum nächsten Fels …“ Fazit: Es war einfach nur großartig! Zu Hause trifft man Lea oft beim Bikram Yoga: „Ich mag Sport, der auch eine spirituelle Ebene hat. Bikram ist eine großartige Mischung aus Meditation, Detox und ein fantastisches Workout dazu.“ Gerade hat sie klassisches Pilates an Geräten für sich entdeckt, mit Bosu-Bällen und TRX-Bändern – Schauspielkollegin Emma Roberts, mit der sie „Scream Queens“ dreht, hat sie in der Drehpause mal mitgeschleppt – und angefixt.

... und um gesund und gut zu essen
Lea ist keine, die ein Blatt Salat pro Mahlzeit auf dem Teller hin und her schiebt. Sie hat ein gesundes Verhältnis zum Essen. Wichtig ist ihr nur eins: Die Qualität muss stimmen. Zu Hause isst sie meist vegan, unterwegs eher vegetarisch, aber sie genießt auch mal ein Stück Fleisch, sofern es aus einer verlässlichen Quelle stammt. Ihr Motto in Sachen Ernährung beschreibt sie so: „Ich esse nur, was mich stärker macht. Oder zumindest glücklich, so wie Pizza.“

Women's Health Abo-Cover Januar/ Februar 2016 0102/16: Lea Michele

Tschüss Sweet American Girl, hallo Femme fatale: US-Schauspielerin Lea Michele ändert mit einer neuen Rolle ihr Image und verrät, wie sie es trotzdem schafft, mit sich im Reinen zu sein

6 Jahre spielte Lea die Hauptrolle in der Musical-Serie „Glee“, eine süße Highschoolchor-Diva mit Broadway-Ambitionen. Passte ja auch hervorragend: Schließlich wurde sie 2009 dafür direkt von der Broadway-Bühne in New York engagiert, wo sie schon als Kind auftrat und nach der Schule Preise für ihr Können absahnte. Dann katapultierte „Glee“ Lea, die eigentlich Lea Michele Sarfati heißt, ganz nach vorn ins TV-Geschäft. Höchste Zeit, ein bisschen mehr über sie zu erfahren.

Jetzt zeigt sie ihre dunkle Seite …
Mit 29 Jahren ist Lea mehr als bereit für etwas Neues. Aber ausgerechnet eine düstere Rolle? Na ja, „Scream Queens“ ist immerhin eine Horrorsatire, von den gleichen Machern wie „Glee“. Lea findet ihren neuen Job klasse: „Die Serie ist schwärzer und schräger – aber das bringt total viel Spaß.“ Ihr Seriencharakter Hester ist der Gegenentwurf zu Leas Rolle in „Glee“: eine Studentin mit Skoliose, quasi ungeschminkt und (zunächst) ein intrigantes Biest. Genau das gibt Lea Energie: „Man muss fürs Filmen Antworten auf viele Fragen finden. Man könnte eine Prinzessin sein oder am Ende gar eine Hexe. Das ist eine tolle Möglichkeit, tiefer zu schürfen und vielleicht sogar etwas in mir zu finden, von dem ich vorher gar nicht wusste, dass es da ist.“

... Darf aber leider nicht singen
Ist es nicht schade, dass sie diesmal nicht singen darf? Für Fans ja – für Lea nein. Sie empfand es sogar als Erleichterung, denn endlich konnte sie in (musikalischer) Ruhe an ihrem zweiten Album arbeiten, das bald erscheint. „Mir ist erst im Rückblick klar geworden, wie sehr es mich beim ersten Album beeinflusst hat, dass ich parallel bei ,Glee‘ jede Woche wie ein anderer Künstler klingen musste.“ Jetzt will und kann sie nur so klingen, wie sie will: „Mehr Musical und Barbra Streisand, mehr Pop. Aber auf alle Fälle meine Interpretationen.“ Wirklich wichtig ist ihr aber, Erfahrung zu sammeln und die Freiheit zu haben, es diesmal so zu versuchen und beim nächsten Mal anders. Ihr Leben ist ein einziges Experiment.

Sie taucht ab, um sich zu finden ...
Neben Schauspieler- und Musikerdasein schreibt Lea auch noch Bücher, ihr zweites ist gerade auf dem US-Markt erschienen. Zu viel? Nein, ein kleines Herzens­projekt, denn es geht um Ambitionen, nicht Romanzen: Es ist ein Ratgeber-Tagebuch mit Tipps und Anekdoten, in dem sie dem Leser Übungen an die Hand gibt, die helfen sollen, die eigenen Träume zu erreichen. Da ist sie nicht das schlechteste Vorbild, denn noch vor 7 Jahren stand auf ihrer To-do-Liste: Fernsehrolle ergattern. Nach L. A. ziehen. Ein Album aufnehmen. Abgehakt, abgehakt, abgehakt. „Ich hatte viel Glück. Aber vieles davon habe ich mir wirklich hart erarbeitet“, sagt sie stolz. Und will anderen Frauen das Handwerkszeug dazu geben, aus Wünschen Wirklichkeit zu machen. Eine wichtige Lektion verrät sie schon: Ihr hat das Tagebuchschreiben geholfen, das sie schon in ihrer Broadwayzeit für sich entdeckt hat. „Es braucht Zeit mit sich und viel Arbeit, um den ureigenen inneren Klang wahrzunehmen.“ Aber nur so könne man spüren, was man will und braucht.

... und Taucht auf, um sich zu bewegen ...

Ihr Gegenpol zu der ganzen Arbeit drinnen ist frische Luft – und davon viel: „Ich liebe es, draußen zu sein, 4-mal pro Woche bin ich auf Trails unterwegs.“ Nicht laufend, sondern in Wanderschuhen mit strammem Schritt. Und ihren supersexy Liebsten Matthew Paetz schleppt sie mit, wann immer es geht. Neulich waren die zwei mit Freunden auf einem „Wellness-Retreat“ in Malibu, bei dem 4 Tage heftig gewandert wurde: „Am ersten Tag dachte ich noch: Geschafft! Ich bin der stärkste Mensch auf dem Planeten“, erzählt sie. „Doch an Tag 3 tat mir alles weh, und ich dachte nur: Lieber Gott, mach, dass ich es bis zu diesem Strauch schaffe. Und jetzt bis zu dem Strauch da hinten. Und dann zum nächsten Fels …“ Fazit: Es war einfach nur großartig! Zu Hause trifft man Lea oft beim Bikram Yoga: „Ich mag Sport, der auch eine spirituelle Ebene hat. Bikram ist eine großartige Mischung aus Meditation, Detox und ein fantastisches Workout dazu.“ Gerade hat sie klassisches Pilates an Geräten für sich entdeckt, mit Bosu-Bällen und TRX-Bändern – Schauspielkollegin Emma Roberts, mit der sie „Scream Queens“ dreht, hat sie in der Drehpause mal mitgeschleppt – und angefixt.

... und um gesund und gut zu essen
Lea ist keine, die ein Blatt Salat pro Mahlzeit auf dem Teller hin und her schiebt. Sie hat ein gesundes Verhältnis zum Essen. Wichtig ist ihr nur eins: Die Qualität muss stimmen. Zu Hause isst sie meist vegan, unterwegs eher vegetarisch, aber sie genießt auch mal ein Stück Fleisch, sofern es aus einer verlässlichen Quelle stammt. Ihr Motto in Sachen Ernährung beschreibt sie so: „Ich esse nur, was mich stärker macht. Oder zumindest glücklich, so wie Pizza.“

Women's Health Cover Dezember 2015 12 / 2015: Ellie Goulding

Schon gehört? Sängerin Ellie Goulding feiert nicht nurfabelhafte Chart-Erfolge, sie ist auch phänomenal fit. Das englische Goldkehlchen mit Stahl-Muckies passt darum bestens in dieses Heft. Hier plaudert sie exklusiv über ihre Beziehung zu Ruhm, ihrem Liebsten – und ihrem Körper.

Sie sieht einfach umwerfend aus: leicht gebräunt, vom Scheitel bis zur Sohle trainiert und ein punkiger Bob in Wasserstoffblond. War die 28-Jährige nicht eben noch die Newcomerin aus der englischen Provinz, die Folk zur Gitarre sang? Die mit dem Tsunami-Pony? Die mit der schwarzen Nerd-Brille? Das war mal. „Wenn ich alte Bilder sehe, denke ich oft: Och, wie unschuldig“, sagt Ellie. „Manchmal aber auch: bäh!! Denn es ist gerade mal 2 Jahre her, dass ich herausgefunden habe, was man mit Augenbrauenstift und Concealer alles erreichen kann.“

Das Kapital in der Kehle
Das Wichtigste aber ist geblieben: eine Stimme, bei der einem heiß und kalt wird, egal ob sie mit Sire­nentönen über euphorischem Elektro oder im coolen Parlando eine Ballade singt wie „Love Me Like You Do“ für den Film „Fifty Shades of Grey“. Diese Stimme machte Elena Jane Goulding, wie sie bürgerlich heißt, zu einem der erfolgreichsten Popstars unserer Zeit, mit weltweit 20 Millionen verkaufter Singles. Ihr erst 1 Monat altes drittes Album „Delirium“ und eine Europatour treiben die Zahl sicher noch in die Höhe (Gucken wollen? Ab 21. Januar rockt Ellie auch Deutschlands Bühnen).

Die Liebe zum Sport bringt Hiebe
Ellie tut viel für ihre Topfigur. Nur damit wir uns nicht falsch verstehen: Schlank war sie schon immer und zeigte sich auch gern in knappen Klamotten mit kreativen Öffnungen, ein Schlitz hier, ein Schlitz da. Doch die Workouts wurden  für sie erst in letzter Zeit wichtig – was nicht alle Menschen um sie herum verstehen: „Vor allem Musikkritiker finden meine Leidenschaft für Fitness langweilig“, sagt Ellie leicht verärgert. „Sie halten das für das Gegenteil von Rock ’n’ Roll.“ Dabei müssen Sport und Kreativität kein Gegensatz sein: „Ich bin trotzdem ein bisschen bekloppt. Sonst hätte ich keinen einzigen meiner Songs schreiben können.“ Und das tut sie immerhin, seit sie 15 Jahre alt ist. Jetzt läuft Ellie dazu fast jeden Tag und ist auch da sehr erfolgreich: Ihre Bestzeit über 10 Kilometer liegt inzwischen bei 44 Minuten, sie ist sogar weltweiter Botschafter für Nike Women. Dazu boxt sie und macht regelmäßig Bootcamp-Training – das gibt ihr den ultimativen Kick. Ihrem Körper sieht man das an: schlanke Silhouette, fester Bauch, starke Oberarme und straffe Beine. Und wie kriegt man das in den stressigen Popstar-Alltag integriert? Ellie nutzt jede Gelegenheit: Sie fährt morgens nicht ins Fitness-Studio, sie joggt die Strecke („Dann bin ich schon mal warm“). Und wenn grad kein Gym in der Nähe ist, macht sie im Hotel explosive Moves oder Übungen mit dem Körpergewicht. Dass es auch anders gehen kann und muss, erlebte sie auf ihrer Australien-Tour im Herbst 2015: Aufgrund von gesundheitlichen Problemen erteilte ihr ein Arzt Gym-Verbot – und diese Auszeit konnte Ellie sogar richtig genießen: „Ganz einfach weil ich wusste, ich hab jetzt frei, ich darf nicht“, sagt sie.

Die öffentliche Körperkunde
Natürlich geben ihre Offenherzigkeit und Bikini­fotos in sozialen Netzwerken Anlass zu Schmäh-Kommentaren. Und auch der Umgang mit der Presse ist nicht immer einfach – aber Übungssache. Erst vor Kurzem stand sie unfrei­willig im Rampenlicht, als 2 Klatschmagazine sie zur selben Zeit angriffen: das eine wegen ihres angeblichen Untergewichts, für das andere hatte sie dagegen zu viel auf den Rippen. An solchen Widrigkeiten ist Ellie aber eher gewachsen: „Wenn man akzeptiert, dass es immer negative Kommentare geben wird, dann kann man leichter darüber hinwegkommen. Ich denke schon lange nicht mehr: ,Das ist aber nicht fair.‘“ Und überhaupt sieht sie es auch nicht ein, sich (und ihren Body) zu verstecken. „Ich bin nun mal sehr stolz darauf, wie viel Kraft in mir steckt. Darum poste ich das auch auf Twitter oder Instagram.“

Der persönliche Reisebegleiter
Für Herausforderungen dieser Art hat sie außerdem den perfekten Mann an ihrer Seite: Dougie Poynter von der englischen Popband McBusted. Die beiden sind eines der seltenen Promi-Paare, bei denen man das Gefühl hat, das passt wirklich. Poynter kennt die schwindelerregenden Seiten des Erfolgs, seit er als Teenie in der Boygroup McFly erfolgreich war, und ist damit ein guter Reisebegleiter für alle Höhenflüge (und Luftlöcher) des Ruhms. Das Schöne bei den beiden: „Für uns ist es kein Thema, wer gerade was im Job macht“, so Ellie. „Wenn wir zusammen sind, bin ich nur eins: seine Freundin.

Women's Health Abo-Cover Dezember 2015 12 / 2015: 12 / 2015: Ellie Goulding

Schon gehört? Sängerin Ellie Goulding feiert nicht nurfabelhafte Chart-Erfolge, sie ist auch phänomenal fit. Das englische Goldkehlchen mit Stahl-Muckies passt darum bestens in dieses Heft. Hier plaudert sie exklusiv über ihre Beziehung zu Ruhm, ihrem Liebsten – und ihrem Körper.

Sie sieht einfach umwerfend aus: leicht gebräunt, vom Scheitel bis zur Sohle trainiert und ein punkiger Bob in Wasserstoffblond. War die 28-Jährige nicht eben noch die Newcomerin aus der englischen Provinz, die Folk zur Gitarre sang? Die mit dem Tsunami-Pony? Die mit der schwarzen Nerd-Brille? Das war mal. „Wenn ich alte Bilder sehe, denke ich oft: Och, wie unschuldig“, sagt Ellie. „Manchmal aber auch: bäh!! Denn es ist gerade mal 2 Jahre her, dass ich herausgefunden habe, was man mit Augenbrauenstift und Concealer alles erreichen kann.“

Das Kapital in der Kehle
Das Wichtigste aber ist geblieben: eine Stimme, bei der einem heiß und kalt wird, egal ob sie mit Sire­nentönen über euphorischem Elektro oder im coolen Parlando eine Ballade singt wie „Love Me Like You Do“ für den Film „Fifty Shades of Grey“. Diese Stimme machte Elena Jane Goulding, wie sie bürgerlich heißt, zu einem der erfolgreichsten Popstars unserer Zeit, mit weltweit 20 Millionen verkaufter Singles. Ihr erst 1 Monat altes drittes Album „Delirium“ und eine Europatour treiben die Zahl sicher noch in die Höhe (Gucken wollen? Ab 21. Januar rockt Ellie auch Deutschlands Bühnen).

Die Liebe zum Sport bringt Hiebe
Ellie tut viel für ihre Topfigur. Nur damit wir uns nicht falsch verstehen: Schlank war sie schon immer und zeigte sich auch gern in knappen Klamotten mit kreativen Öffnungen, ein Schlitz hier, ein Schlitz da. Doch die Workouts wurden  für sie erst in letzter Zeit wichtig – was nicht alle Menschen um sie herum verstehen: „Vor allem Musikkritiker finden meine Leidenschaft für Fitness langweilig“, sagt Ellie leicht verärgert. „Sie halten das für das Gegenteil von Rock ’n’ Roll.“ Dabei müssen Sport und Kreativität kein Gegensatz sein: „Ich bin trotzdem ein bisschen bekloppt. Sonst hätte ich keinen einzigen meiner Songs schreiben können.“ Und das tut sie immerhin, seit sie 15 Jahre alt ist. Jetzt läuft Ellie dazu fast jeden Tag und ist auch da sehr erfolgreich: Ihre Bestzeit über 10 Kilometer liegt inzwischen bei 44 Minuten, sie ist sogar weltweiter Botschafter für Nike Women. Dazu boxt sie und macht regelmäßig Bootcamp-Training – das gibt ihr den ultimativen Kick. Ihrem Körper sieht man das an: schlanke Silhouette, fester Bauch, starke Oberarme und straffe Beine. Und wie kriegt man das in den stressigen Popstar-Alltag integriert? Ellie nutzt jede Gelegenheit: Sie fährt morgens nicht ins Fitness-Studio, sie joggt die Strecke („Dann bin ich schon mal warm“). Und wenn grad kein Gym in der Nähe ist, macht sie im Hotel explosive Moves oder Übungen mit dem Körpergewicht. Dass es auch anders gehen kann und muss, erlebte sie auf ihrer Australien-Tour im Herbst 2015: Aufgrund von gesundheitlichen Problemen erteilte ihr ein Arzt Gym-Verbot – und diese Auszeit konnte Ellie sogar richtig genießen: „Ganz einfach weil ich wusste, ich hab jetzt frei, ich darf nicht“, sagt sie.

Die öffentliche Körperkunde
Natürlich geben ihre Offenherzigkeit und Bikini­fotos in sozialen Netzwerken Anlass zu Schmäh-Kommentaren. Und auch der Umgang mit der Presse ist nicht immer einfach – aber Übungssache. Erst vor Kurzem stand sie unfrei­willig im Rampenlicht, als 2 Klatschmagazine sie zur selben Zeit angriffen: das eine wegen ihres angeblichen Untergewichts, für das andere hatte sie dagegen zu viel auf den Rippen. An solchen Widrigkeiten ist Ellie aber eher gewachsen: „Wenn man akzeptiert, dass es immer negative Kommentare geben wird, dann kann man leichter darüber hinwegkommen. Ich denke schon lange nicht mehr: ,Das ist aber nicht fair.‘“ Und überhaupt sieht sie es auch nicht ein, sich (und ihren Body) zu verstecken. „Ich bin nun mal sehr stolz darauf, wie viel Kraft in mir steckt. Darum poste ich das auch auf Twitter oder Instagram.“

Der persönliche Reisebegleiter
Für Herausforderungen dieser Art hat sie außerdem den perfekten Mann an ihrer Seite: Dougie Poynter von der englischen Popband McBusted. Die beiden sind eines der seltenen Promi-Paare, bei denen man das Gefühl hat, das passt wirklich. Poynter kennt die schwindelerregenden Seiten des Erfolgs, seit er als Teenie in der Boygroup McFly erfolgreich war, und ist damit ein guter Reisebegleiter für alle Höhenflüge (und Luftlöcher) des Ruhms. Das Schöne bei den beiden: „Für uns ist es kein Thema, wer gerade was im Job macht“, so Ellie. „Wenn wir zusammen sind, bin ich nur eins: seine Freundin.

Women's Health Cover November 2015 11 / 2015: Reese Witherspoon

Süß und niedlich? Die Zeiten sind lange vorbei! Nicht äußerlich, Reese Witherspoon sieht so hinreißend aus wie eh und je. Doch die Oscar-Preisträgerin kämpft als Filmproduzentin für ihre Ideale. Das wichtigste: mehr Respekt (und große Rollen) für Frauen in Hollywood

Ach, ist die süß! Hinreißend als kulleräugige Südstaatenschönheit auf ­Männerfang, witzig als Plapperanwältin Elle Woods, die "Natürlich blond(e)" Klischee-Erfüllerin. Innerlich ist Reese aus solchen Rollen längst heraus­gewachsen. Nur zwei Dinge hat die 39-Jährige noch mit Elle Woods gemeinsam: den Ehrgeiz und das Ziel, Frauen nach vorn zu bringen. Davon, wie die 3-fache Mutter ihre Energien einsetzt, kann man einiges lernen.

Sie packt an, statt sich zu beschweren
Reese hätte (wie viele andere) lang lamentieren können, dass Frauenrollen in Hollywood meist eindimensional und authentische Parts Mangelware sind. Doch statt sich zu beschweren mischte sie sich lieber selbst ein ins Männerbusiness und gründete 2012 mit der Produzentin Bruna Papandrea eine eigene Filmschmiede: "Ich war es leid, dass andere mein Schicksal in der Hand hatten. Dazu habe ich schon zu viel gemacht und gesehen", begründete sie diesen Schritt. Nun produziert sie Filme mit Top-Rollen für Frauen, und der Erfolg gibt ihr recht. Basierend auf Bestsellern, die sie selbst liebte, brachte sie den großartigen Thriller "Gone Girl" und den Selbstfindungstrip "Wild" auf die Leinwand, eine klasse Rolle für sie selbst. Aber auch an anderen Fronten macht sie sich stark für Frauen. Bei der letzten Oscar-Verleihung (sie gewann ihn 2006 für "Walk the Line") warb sie für die Twitter-Kampagne #AskHerMore, also "Frag sie mehr". Die zielt darauf ab, dass Schauspielerinnen auf dem roten Teppich bitte schön nicht nur wie hübsche Kleiderständer behandelt werden. "Wir antworten gern, wenn Sie Fragen zu unserer Arbeit haben", strahlte sie die Reporter zuckersüß an.

Köpfchen ist ihr wichtiger als die Frisur
Ihre Arbeit, ihre Ziele, darüber spricht sie auch hier. Gemeinsam mit Nicole Kidman produziert und spielt sie in der Miniserie "Big Little Lies", die im kommenden Jahr beim US-Sender HBO läuft, basierend auf dem Bestseller der Autorin Liane Moriarty. Reeses neuester Coup sind die Filmrechte für Jessica Knolls Roman "Luckiest Girl Alive", die Reese sich sicherte, bevor das Buch erschienen war. Und wenn sie gerade mal keinen Bestseller auf die Leinwand bringt, widmet sie sich einer anderen schönen Aufgabe: ihre eigene Lifestyle-Marke Draper James nach vorn zu bringen.

1. Werte und Ideale
"Gerade weil ich eine Tochter habe, wünsche ich mir, dass in Filmen, die sie sieht, wahrhaftige Frauen auftauchen. Viele sagen: 'Ja, man muss darüber sprechen, wie ungerecht die Macht über und in den Filmen zwischen den Geschlechtern verteilt ist.' Doch nur über etwas zu reden hat noch nie viel gebracht. Mir ist es lieber, wenn jemand etwas tut. Dafür möchte ich meine knappe Zeit nutzen. Ich kaufe also Filmstoffe, in denen Frauen die Hauptrolle spielen, und schaffe dadurch Möglichkeiten für Frauen, zu zeigen, was sie können. Außerdem stelle ich bevorzugt Praktikantinnen ein. Ich nenne das Gelegenheiten schaffen und ein Gefühl dafür zu entwickeln, was fehlt."

2. Frauen und Ehrgeiz
"Wie schön wäre es, wenn in unserer Kultur die Lust auf Erfolg nicht länger als hässliche Seite der Persönlichkeit einer Frau angesehen werden würde. Wenn in unserer Gesellschaft eine Frau auftaucht, die Ambitionen hat oder weiß, dass sie eine gute Vor­gesetzte und Anführerin wäre, heißt es immer gleich: 'Wie arrogant!' Na, ich finde so etwas fantastisch. Darum habe ich für meine Firma jemanden gesucht, der meine Werte teilt, aber dessen Fähigkeiten ganz andere sind als meine. Meine Geschäftspartnerin, die Australierin Bruna Papandrea, hat unendlich viel Energie. Und sie will wie ich Frauen zeigen, die die Dinge anders machen. Das heißt aber nicht, dass die weiblichen Charaktere in unseren Filmen nur gut sind. Manch einer kann man nicht über den Weg trauen. Der Film 'Gone Girl' ist ein gutes Beispiel – eine inte­ressante Studie der weiblichen Natur."

3. Freunde und Umfeld
"Während ich 2010 den Film 'Woher weißt du, dass es Liebe ist' drehte (Reese spielt darin eine Baseballerin, Anmerkung der Redaktion), traf ich eine großartige Frau: Sue Enquist. Sie hat das Frauen-Softballteam der University of California in Los Angeles als Trainerin zu 4 Meistertiteln geführt. Sue sagte zu mir: 'Ein Drittel der Leute, die wir jeden Tag treffen, bringt uns weiter, ein Drittel ist neutral, und das letzte Drittel zieht uns runter. Verbringe dein Leben darum auf keinen Fall mit dem letzten Drittel!' Solche Menschen hat jeder in seinem Umfeld, sie verletzen, machen schlechte Stimmung oder brauchen ein Publikum, das bestätigt, wie schlecht es ihnen geht. Erfolg­reiche Frauen vertun nicht viel Zeit mit Menschen, die schlecht für sie sind. Das zu lernen ist eine harte Lektion, wenn man jung ist. Aber je älter ich werde, desto mehr beobachte ich, wie Frauen negative Kräfte aus ihrem Umfeld verbannen. Das ist nur gesund. Denn man muss keine gute Freundin für jemanden sein, der selbst kein guter Freund ist. Man muss nicht einmal eine gute Tochter, Schwester oder Ehefrau für jemanden sein, der nicht gut mit einem umgeht. So weit würde ich das interpretieren."

4. Hilfe und Lehre
"Als ich mein Unternehmen Draper James gründete, wollte ich etwas von meinem Erfolg an Frauen zurückgeben, die selbst davon träumen, etwas zu erreichen. Deshalb unterstütze ich die Non-Profit-Organisation Girls Inc. Der Verein hat unglaublich effektive Projekte überall in den Vereinigten Staaten angestoßen, um Frauen wirtschaftlich unabhängig zu machen. Das Projekt, das ich gerade unterstütze, zielt auf Mütter und Töchter und vermittelt Business-Know-how an Mütter und Töchter, die lernen möchten, wie man investiert, was eine Hypothek ist und wie man Geld leiht, investiert und vielleicht am Ende ein eigenes, erfolgreiches Unternehmen gründet."

5. Angst und Mut
"Auch ich kenne das Grummeln in der Magengrube, das man spürt, wenn man vor einer Aufgabe steht, die man sich nicht ganz zutraut. Darüber bin auch ich nicht ganz hinweg. Es geht mir jedes Mal so, wenn ich einen Film anfange. Dann kriege ich totale Panik. Aber wissen Sie was: Die Angst hilft nicht. Es hilft, ein Worst-Case-­Szenario zu entwerfen. Mein Favorit: 'Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass der Film nicht gut läuft und ich schlechte Kritiken kriege.' Tja: Das ist mir in meinem Leben schon passiert – und ich bin nicht daran gestorben."

Women's Health Abo-Cover November 2015 11 / 2015: Reese Witherspoon

Süß und niedlich? Die Zeiten sind lange vorbei! Nicht äußerlich, Reese Witherspoon sieht so hinreißend aus wie eh und je. Doch die Oscar-Preisträgerin kämpft als Filmproduzentin für ihre Ideale. Das wichtigste: mehr Respekt (und große Rollen) für Frauen in Hollywood

Ach, ist die süß! Hinreißend als kulleräugige Südstaatenschönheit auf ­Männerfang, witzig als Plapperanwältin Elle Woods, die "Natürlich blond(e)" Klischee-Erfüllerin. Innerlich ist Reese aus solchen Rollen längst heraus­gewachsen. Nur zwei Dinge hat die 39-Jährige noch mit Elle Woods gemeinsam: den Ehrgeiz und das Ziel, Frauen nach vorn zu bringen. Davon, wie die 3-fache Mutter ihre Energien einsetzt, kann man einiges lernen.

Sie packt an, statt sich zu beschweren
Reese hätte (wie viele andere) lang lamentieren können, dass Frauenrollen in Hollywood meist eindimensional und authentische Parts Mangelware sind. Doch statt sich zu beschweren mischte sie sich lieber selbst ein ins Männerbusiness und gründete 2012 mit der Produzentin Bruna Papandrea eine eigene Filmschmiede: "Ich war es leid, dass andere mein Schicksal in der Hand hatten. Dazu habe ich schon zu viel gemacht und gesehen", begründete sie diesen Schritt. Nun produziert sie Filme mit Top-Rollen für Frauen, und der Erfolg gibt ihr recht. Basierend auf Bestsellern, die sie selbst liebte, brachte sie den großartigen Thriller "Gone Girl" und den Selbstfindungstrip "Wild" auf die Leinwand, eine klasse Rolle für sie selbst. Aber auch an anderen Fronten macht sie sich stark für Frauen. Bei der letzten Oscar-Verleihung (sie gewann ihn 2006 für "Walk the Line") warb sie für die Twitter-Kampagne #AskHerMore, also "Frag sie mehr". Die zielt darauf ab, dass Schauspielerinnen auf dem roten Teppich bitte schön nicht nur wie hübsche Kleiderständer behandelt werden. "Wir antworten gern, wenn Sie Fragen zu unserer Arbeit haben", strahlte sie die Reporter zuckersüß an.

Köpfchen ist ihr wichtiger als die Frisur
Ihre Arbeit, ihre Ziele, darüber spricht sie auch hier. Gemeinsam mit Nicole Kidman produziert und spielt sie in der Miniserie "Big Little Lies", die im kommenden Jahr beim US-Sender HBO läuft, basierend auf dem Bestseller der Autorin Liane Moriarty. Reeses neuester Coup sind die Filmrechte für Jessica Knolls Roman "Luckiest Girl Alive", die Reese sich sicherte, bevor das Buch erschienen war. Und wenn sie gerade mal keinen Bestseller auf die Leinwand bringt, widmet sie sich einer anderen schönen Aufgabe: ihre eigene Lifestyle-Marke Draper James nach vorn zu bringen.

1. Werte und Ideale
"Gerade weil ich eine Tochter habe, wünsche ich mir, dass in Filmen, die sie sieht, wahrhaftige Frauen auftauchen. Viele sagen: 'Ja, man muss darüber sprechen, wie ungerecht die Macht über und in den Filmen zwischen den Geschlechtern verteilt ist.' Doch nur über etwas zu reden hat noch nie viel gebracht. Mir ist es lieber, wenn jemand etwas tut. Dafür möchte ich meine knappe Zeit nutzen. Ich kaufe also Filmstoffe, in denen Frauen die Hauptrolle spielen, und schaffe dadurch Möglichkeiten für Frauen, zu zeigen, was sie können. Außerdem stelle ich bevorzugt Praktikantinnen ein. Ich nenne das Gelegenheiten schaffen und ein Gefühl dafür zu entwickeln, was fehlt."

2. Frauen und Ehrgeiz
"Wie schön wäre es, wenn in unserer Kultur die Lust auf Erfolg nicht länger als hässliche Seite der Persönlichkeit einer Frau angesehen werden würde. Wenn in unserer Gesellschaft eine Frau auftaucht, die Ambitionen hat oder weiß, dass sie eine gute Vor­gesetzte und Anführerin wäre, heißt es immer gleich: 'Wie arrogant!' Na, ich finde so etwas fantastisch. Darum habe ich für meine Firma jemanden gesucht, der meine Werte teilt, aber dessen Fähigkeiten ganz andere sind als meine. Meine Geschäftspartnerin, die Australierin Bruna Papandrea, hat unendlich viel Energie. Und sie will wie ich Frauen zeigen, die die Dinge anders machen. Das heißt aber nicht, dass die weiblichen Charaktere in unseren Filmen nur gut sind. Manch einer kann man nicht über den Weg trauen. Der Film 'Gone Girl' ist ein gutes Beispiel – eine inte­ressante Studie der weiblichen Natur."

3. Freunde und Umfeld
"Während ich 2010 den Film 'Woher weißt du, dass es Liebe ist' drehte (Reese spielt darin eine Baseballerin, Anmerkung der Redaktion), traf ich eine großartige Frau: Sue Enquist. Sie hat das Frauen-Softballteam der University of California in Los Angeles als Trainerin zu 4 Meistertiteln geführt. Sue sagte zu mir: 'Ein Drittel der Leute, die wir jeden Tag treffen, bringt uns weiter, ein Drittel ist neutral, und das letzte Drittel zieht uns runter. Verbringe dein Leben darum auf keinen Fall mit dem letzten Drittel!' Solche Menschen hat jeder in seinem Umfeld, sie verletzen, machen schlechte Stimmung oder brauchen ein Publikum, das bestätigt, wie schlecht es ihnen geht. Erfolg­reiche Frauen vertun nicht viel Zeit mit Menschen, die schlecht für sie sind. Das zu lernen ist eine harte Lektion, wenn man jung ist. Aber je älter ich werde, desto mehr beobachte ich, wie Frauen negative Kräfte aus ihrem Umfeld verbannen. Das ist nur gesund. Denn man muss keine gute Freundin für jemanden sein, der selbst kein guter Freund ist. Man muss nicht einmal eine gute Tochter, Schwester oder Ehefrau für jemanden sein, der nicht gut mit einem umgeht. So weit würde ich das interpretieren."

4. Hilfe und Lehre
"Als ich mein Unternehmen Draper James gründete, wollte ich etwas von meinem Erfolg an Frauen zurückgeben, die selbst davon träumen, etwas zu erreichen. Deshalb unterstütze ich die Non-Profit-Organisation Girls Inc. Der Verein hat unglaublich effektive Projekte überall in den Vereinigten Staaten angestoßen, um Frauen wirtschaftlich unabhängig zu machen. Das Projekt, das ich gerade unterstütze, zielt auf Mütter und Töchter und vermittelt Business-Know-how an Mütter und Töchter, die lernen möchten, wie man investiert, was eine Hypothek ist und wie man Geld leiht, investiert und vielleicht am Ende ein eigenes, erfolgreiches Unternehmen gründet."

5. Angst und Mut
"Auch ich kenne das Grummeln in der Magengrube, das man spürt, wenn man vor einer Aufgabe steht, die man sich nicht ganz zutraut. Darüber bin auch ich nicht ganz hinweg. Es geht mir jedes Mal so, wenn ich einen Film anfange. Dann kriege ich totale Panik. Aber wissen Sie was: Die Angst hilft nicht. Es hilft, ein Worst-Case-­Szenario zu entwerfen. Mein Favorit: 'Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass der Film nicht gut läuft und ich schlechte Kritiken kriege.' Tja: Das ist mir in meinem Leben schon passiert – und ich bin nicht daran gestorben."

Women's Health Abo-Cover Oktober 2015 10 / 2015: Cobie Smulders

Eine richtige Mutprobe, sich oben ohne auf unserem Cover zu zeigen. Doch US-Star Cobie Smulders geht noch weiter: Im Interview lässt sie sich auch tief ins Herz schauen – und spielt Wahrheit oder Pflicht

Das hat sie einfach drauf: ein umwerfendes Lächeln. Man kennt es gut, weil ­Cobie damit in ihrer Rolle als Robin Scherbatsky in der Mega-Erfolgsserie "How I Met Your Mother" die Herzen einer Menge männlicher Verehrer brach — und die von Millionen Zuschauern weltweit eroberte. Doch was die 33-Jährige uns im Interview erzählt … Junge, Junge, das ist ja unglaublich!

Bombe Nummer 1, die sie platzen lässt: Cobie war schwanger, als sie "Avengers: Age of Ultron" (mit Topfigur!) drehte. Bombe Nummer 2: Nur knapp 2 Monate vor dem Women's-Health-Cover-Shooting hat Cobie ihr zweites Kind zur Welt gebracht, einen kleinen Jungen. Bombe Nummer 3: Exklusiv in der US-ameri­kanischen Ausgabe von Women's Health offenbarte sie, dass sie während der dritten Staffel von "How I Met Your Mother" die Diagnose Krebs erhielt. Besonders schlimm: Der Eierstockkrebs hatte schon die Lymphknoten und das umgebende Gewebe befallen. In den folgenden 2 Jahren musste sie sich mehreren Operationen unterziehen. Und dabei hat Superwoman noch locker vor der Kamera gestanden, geheiratet und Kinder gekriegt? Nein, so easy war es nicht. Im Gegenteil. Cobie erzählt nur erst jetzt davon, weil sie sichergehen wollte. "Ich hatte seit 5 Jahren keine OP mehr deswegen. Das bedeutet nach medizinischen Standards, dass ich krebsfrei bin. Aber die Krankheit hat meine Sicht auf die Welt verändert: Das Leben ist dazu da, gelebt zu werden. Ich warte nicht mehr ab, sondern mache nur noch das, was ich will, was ich genieße und was mich nicht stresst."
Klingt gut, weiter geht's: Wahrheit oder Pflicht?

WAHRHEIT
Mal ehrlich: Wie kriegt man so eine Megakarriere hin?
Alles auf sich zukommen lassen. Wie viele andere hatte auch sie keine genaue Vorstellung, was sie nach der Schule machen wollte. "Ich hatte so viele Interessen." Wissenschaft war eine davon; eigentlich wollte sie Meeresbiologie studieren. Kurz vor Uni-Beginn jedoch spielte Cobie aus Spaß ­Theater und entschied spontan, das Studium für die Schauspielerei sausenzulassen. Ihre Lehre daraus: Geh, wohin es dich zieht, und greif zu, wenn sich eine Gelegenheit bietet. Man weiß nie, wohin es führt. Vielleicht zu einer der erfolgreichsten TV-Serien aller Zeiten.

WAHRHEIT
Wie sehr muss man sich für so einen Superbody quälen?
Cobies Antwort könnte ­einen glatt neidisch werden lassen: Lange Zeit hat sie sich überhaupt nicht gequält, hatte nicht mal ein festes Fitness-Programm und trotzdem einen tollen Körper. Jetzt aber hat sie einen Plan, und schuld ist ein Film: In "Results" spielte sie eine Personal Trainerin, und musste genau lernen, um was es geht. Also begann sie mit Krafttraining und Kardio und entdeckte dabei ihre wahre Workout-Liebe: Soul Cycle. In den USA ist das Indoor-Cycling mit Party­mucke und inspirierenden Botschaften weit verbreitet: "Ich bin wohl eine der Letzten, die das für sich entdeckt haben", sagt sie lachend. "Ich mag die laute Musik, den dunklen Raum. Außerdem verbrennt man unglaublich viele Kalorien in nur 45 Mi­nuten." Dennoch: 2 Rad­eineiten pro Woche und 1-mal Pilates — das ist Cobies Trai­nings­programm.

PFLICHT
Überwinde deine größte Angst

Das hat Cobie gerade erst getan, als sie sich für unser Shooting obenrum frei machen musste. "Das fand ich echt stressig", gibt sie zu. "Aber ich dachte auch: 'Demnächst will dich vielleicht keiner mehr oben ohne sehen. Also mach ich das doch lieber noch.'" Dafür erhöhte sie sogar das ­Trainingspensum – wenn auch nur leicht: Nun standen 3-mal Soul Cycle und 2-mal Pilates auf dem ­Wochenplan. "Mich dafür zu motivieren war kein Pro­blem. Ich habe nur gedacht: 'Oh, 6 Wochen nach der Geburt sollst du nackt auf den Titel einer Frauenzeitschrift. Also hau rein!'" Aber sie ist eine, die solche Herausforderungen geradezu sucht. Auch bei der Arbeit: "Als ich für 'How I Met Your Mother' vorsprach, war ich für 2 weitere Projekte im Gespräch und musste mich entscheiden. Ich wählte die Serie, die eigentlich vor Publikum gedreht werden sollte. ­Davor hatte ich eine Heidenangst — und dachte: 'Darum erst recht!' Ich mag es, Dinge zu tun, vor denen ich Angst habe."

WAHRHEIT
Welche Form der Ernährung war den Versuch nicht wert?

Da muss Cobie nicht lang überlegen und gibt zu, dass sie einmal tatsächlich total danebenlag. Um wirklich gesund zu leben, ernährte sie sich mit Mitte 20 hauptsächlich von Rohkost: "Ich entsaftete wie verrückt: Brokkoli, Blumenkohl, ein Viertel rote Zwiebel, Grünkohl und Möhren. Es war schrecklich!" Heute ist Maß halten ihre Devise: "Wenn ich in Bestform sein will, gibt es Salat, Hühnchen und praktisch keine Kohlen­hydrate. Und ich versuche, so wenig Frittiertes wie möglich zu essen." Ein bisschen Spaß muss aber sein: "Ich esse einfach wahn­sinnig gern. Meine große Schwäche ist Käse-Makkaroni-Auflauf. Dafür gehe ich meilenweit."

PFLICHT
Halte 10 Jahre lang eine Fern­beziehung durch

Hat sie getan. Cobie und ihr Ehemann Taran Killam, der zum Team der US-Kult-­Comedyshow "Saturday Night Live" gehört, haben es geschafft, obwohl es schwer war: Sie kamen zusammen, als beide 22 Jahre alt und plötzlich erfolgreich waren – Cobies Stern ging mit "How I Met Your Mother" in Los Angeles auf, und Taran startete in New York durch. Zur Liebe auf Distanz kam noch Cobies Krankheit dazu – und Töchterchen Shaelyn Cado, inzwischen 6 Jahre alt. "Wie wir das alles trotz der vielen Trennungen hingekriegt haben, war echt groß", findet Cobie, die nun endlich – nach dem Ende der Serie – auch nach New York gezogen ist. "Unser Glück ist, dass wir beide unabhängige Menschen sind. Darum konnten wir gut damit umgehen. Keiner von uns war eifersüchtig oder machte sich groß Sorgen, wenn wir nicht zusammen waren. Aber es gab eine Grund­regel: Wir waren nie länger als 3 Wochen getrennt." Natürlich kommt hinzu, dass Taran einfach auch ein cooler Typ ist: "Er bringt mich zum Lachen und schafft es, dass ich immer locker bleibe."

WAHRHEIT
Stell dir das Schlimmste vor, das dir passieren kann. Was ziehst du daraus?

Klare Sache: Die Krebs­diagnose, die sie mit gerade mal 25 Jahren bekam, hat Cobies Lebenswillen erst recht geweckt. "Ich hatte Tumoren an beiden Eier­stöcken", erzählt sie. Der Krebs saß so ungünstig, dass Bestrahlung und Chemotherapie un­möglich waren. Nach vielen Operationen blieb ihr nur ein Drittel eines Eierstocks — und die Voraussage der Ärzte, dass sie auf natür­lichem Weg wohl keine ­Kinder bekommen könne. Davon ließ sie sich aber nicht beirren: Sie versuchte es einfach mit dem Schwangerwerden – und es klappte gleich 2-mal. Jetzt will sie auf die Krankheit aufmerksam machen. Denn Eierstockkrebs ist zwar selten, aber extrem aggressiv. Zugleich ist er gut zu heilen, wenn er früh entdeckt wird. "Ich glaube, ich werde mich nie mehr fühlen wie vorher", sagt sie. "Aber ich versuche trotzdem, alles so positiv wie möglich zu sehen, und bin froh, wenn ich mehr Bewusstsein für diese Krankheit schaffen kann." Mission erreicht. Noch Fragen? Nein.

Women's Health Cover Oktober 2015 10 / 2015: Cobie Smulders

Eine richtige Mutprobe, sich oben ohne auf unserem Cover zu zeigen. Doch US-Star Cobie Smulders geht noch weiter: Im Interview lässt sie sich auch tief ins Herz schauen – und spielt Wahrheit oder Pflicht

Das hat sie einfach drauf: ein umwerfendes Lächeln. Man kennt es gut, weil ­Cobie damit in ihrer Rolle als Robin Scherbatsky in der Mega-Erfolgsserie "How I Met Your Mother" die Herzen einer Menge männlicher Verehrer brach — und die von Millionen Zuschauern weltweit eroberte. Doch was die 33-Jährige uns im Interview erzählt … Junge, Junge, das ist ja unglaublich!

Bombe Nummer 1, die sie platzen lässt: Cobie war schwanger, als sie "Avengers: Age of Ultron" (mit Topfigur!) drehte. Bombe Nummer 2: Nur knapp 2 Monate vor dem Women's-Health-Cover-Shooting hat Cobie ihr zweites Kind zur Welt gebracht, einen kleinen Jungen. Bombe Nummer 3: Exklusiv in der US-ameri­kanischen Ausgabe von Women's Health offenbarte sie, dass sie während der dritten Staffel von "How I Met Your Mother" die Diagnose Krebs erhielt. Besonders schlimm: Der Eierstockkrebs hatte schon die Lymphknoten und das umgebende Gewebe befallen. In den folgenden 2 Jahren musste sie sich mehreren Operationen unterziehen. Und dabei hat Superwoman noch locker vor der Kamera gestanden, geheiratet und Kinder gekriegt? Nein, so easy war es nicht. Im Gegenteil. Cobie erzählt nur erst jetzt davon, weil sie sichergehen wollte. "Ich hatte seit 5 Jahren keine OP mehr deswegen. Das bedeutet nach medizinischen Standards, dass ich krebsfrei bin. Aber die Krankheit hat meine Sicht auf die Welt verändert: Das Leben ist dazu da, gelebt zu werden. Ich warte nicht mehr ab, sondern mache nur noch das, was ich will, was ich genieße und was mich nicht stresst."
Klingt gut, weiter geht's: Wahrheit oder Pflicht?

WAHRHEIT
Mal ehrlich: Wie kriegt man so eine Megakarriere hin?
Alles auf sich zukommen lassen. Wie viele andere hatte auch sie keine genaue Vorstellung, was sie nach der Schule machen wollte. "Ich hatte so viele Interessen." Wissenschaft war eine davon; eigentlich wollte sie Meeresbiologie studieren. Kurz vor Uni-Beginn jedoch spielte Cobie aus Spaß ­Theater und entschied spontan, das Studium für die Schauspielerei sausenzulassen. Ihre Lehre daraus: Geh, wohin es dich zieht, und greif zu, wenn sich eine Gelegenheit bietet. Man weiß nie, wohin es führt. Vielleicht zu einer der erfolgreichsten TV-Serien aller Zeiten.

WAHRHEIT
Wie sehr muss man sich für so einen Superbody quälen?
Cobies Antwort könnte ­einen glatt neidisch werden lassen: Lange Zeit hat sie sich überhaupt nicht gequält, hatte nicht mal ein festes Fitness-Programm und trotzdem einen tollen Körper. Jetzt aber hat sie einen Plan, und schuld ist ein Film: In "Results" spielte sie eine Personal Trainerin, und musste genau lernen, um was es geht. Also begann sie mit Krafttraining und Kardio und entdeckte dabei ihre wahre Workout-Liebe: Soul Cycle. In den USA ist das Indoor-Cycling mit Party­mucke und inspirierenden Botschaften weit verbreitet: "Ich bin wohl eine der Letzten, die das für sich entdeckt haben", sagt sie lachend. "Ich mag die laute Musik, den dunklen Raum. Außerdem verbrennt man unglaublich viele Kalorien in nur 45 Mi­nuten." Dennoch: 2 Rad­eineiten pro Woche und 1-mal Pilates — das ist Cobies Trai­nings­programm.

PFLICHT
Überwinde deine größte Angst

Das hat Cobie gerade erst getan, als sie sich für unser Shooting obenrum frei machen musste. "Das fand ich echt stressig", gibt sie zu. "Aber ich dachte auch: 'Demnächst will dich vielleicht keiner mehr oben ohne sehen. Also mach ich das doch lieber noch.'" Dafür erhöhte sie sogar das ­Trainingspensum – wenn auch nur leicht: Nun standen 3-mal Soul Cycle und 2-mal Pilates auf dem ­Wochenplan. "Mich dafür zu motivieren war kein Pro­blem. Ich habe nur gedacht: 'Oh, 6 Wochen nach der Geburt sollst du nackt auf den Titel einer Frauenzeitschrift. Also hau rein!'" Aber sie ist eine, die solche Herausforderungen geradezu sucht. Auch bei der Arbeit: "Als ich für 'How I Met Your Mother' vorsprach, war ich für 2 weitere Projekte im Gespräch und musste mich entscheiden. Ich wählte die Serie, die eigentlich vor Publikum gedreht werden sollte. ­Davor hatte ich eine Heidenangst — und dachte: 'Darum erst recht!' Ich mag es, Dinge zu tun, vor denen ich Angst habe."

WAHRHEIT
Welche Form der Ernährung war den Versuch nicht wert?

Da muss Cobie nicht lang überlegen und gibt zu, dass sie einmal tatsächlich total danebenlag. Um wirklich gesund zu leben, ernährte sie sich mit Mitte 20 hauptsächlich von Rohkost: "Ich entsaftete wie verrückt: Brokkoli, Blumenkohl, ein Viertel rote Zwiebel, Grünkohl und Möhren. Es war schrecklich!" Heute ist Maß halten ihre Devise: "Wenn ich in Bestform sein will, gibt es Salat, Hühnchen und praktisch keine Kohlen­hydrate. Und ich versuche, so wenig Frittiertes wie möglich zu essen." Ein bisschen Spaß muss aber sein: "Ich esse einfach wahn­sinnig gern. Meine große Schwäche ist Käse-Makkaroni-Auflauf. Dafür gehe ich meilenweit."

PFLICHT
Halte 10 Jahre lang eine Fern­beziehung durch

Hat sie getan. Cobie und ihr Ehemann Taran Killam, der zum Team der US-Kult-­Comedyshow "Saturday Night Live" gehört, haben es geschafft, obwohl es schwer war: Sie kamen zusammen, als beide 22 Jahre alt und plötzlich erfolgreich waren – Cobies Stern ging mit "How I Met Your Mother" in Los Angeles auf, und Taran startete in New York durch. Zur Liebe auf Distanz kam noch Cobies Krankheit dazu – und Töchterchen Shaelyn Cado, inzwischen 6 Jahre alt. "Wie wir das alles trotz der vielen Trennungen hingekriegt haben, war echt groß", findet Cobie, die nun endlich – nach dem Ende der Serie – auch nach New York gezogen ist. "Unser Glück ist, dass wir beide unabhängige Menschen sind. Darum konnten wir gut damit umgehen. Keiner von uns war eifersüchtig oder machte sich groß Sorgen, wenn wir nicht zusammen waren. Aber es gab eine Grund­regel: Wir waren nie länger als 3 Wochen getrennt." Natürlich kommt hinzu, dass Taran einfach auch ein cooler Typ ist: "Er bringt mich zum Lachen und schafft es, dass ich immer locker bleibe."

WAHRHEIT
Stell dir das Schlimmste vor, das dir passieren kann. Was ziehst du daraus?

Klare Sache: Die Krebs­diagnose, die sie mit gerade mal 25 Jahren bekam, hat Cobies Lebenswillen erst recht geweckt. "Ich hatte Tumoren an beiden Eier­stöcken", erzählt sie. Der Krebs saß so ungünstig, dass Bestrahlung und Chemotherapie un­möglich waren. Nach vielen Operationen blieb ihr nur ein Drittel eines Eierstocks — und die Voraussage der Ärzte, dass sie auf natür­lichem Weg wohl keine ­Kinder bekommen könne. Davon ließ sie sich aber nicht beirren: Sie versuchte es einfach mit dem Schwangerwerden – und es klappte gleich 2-mal. Jetzt will sie auf die Krankheit aufmerksam machen. Denn Eierstockkrebs ist zwar selten, aber extrem aggressiv. Zugleich ist er gut zu heilen, wenn er früh entdeckt wird. "Ich glaube, ich werde mich nie mehr fühlen wie vorher", sagt sie. "Aber ich versuche trotzdem, alles so positiv wie möglich zu sehen, und bin froh, wenn ich mehr Bewusstsein für diese Krankheit schaffen kann." Mission erreicht. Noch Fragen? Nein.

Women's Health Cover September 2015 09 / 2015: Gwyneth Paltrow

Diese Haut, dieser Bauch, dieses zufriedene Lächeln: Da könnte man glatt durchdrehen vor Neid, oder? Aber Achtung, es kommt noch dicker: Richtig nett ist Gwyneth Paltrow auch

Schlimm ist das: Gwyneth Paltrow sieht mit 42 Jahren so aus, als wäre sie gerade einem Jungbrunnen entsprungen. Mit ihrer (kleinen) Oberweite und ihrem mädchenhaften Körper wirkt sie dazu immer so schrecklich natürlich. Als wäre das nicht schon genug, scheint ihr auch noch der Spagat zwischen Superkarriere (1999 gewann sie einen Oscar) und 2 bezaubernden Kindern (Apple, 11, und Moses, 9) bestens zu gelingen. Und selbst ihre Trennung von Coldplay-Frontmann Chris Martin – bei ihr hieß das "bewusstes Entzweien" – stürzte sie nicht in eine Krise, stattdessen trat sie damit sogar noch einen Trennungstrend los.

Sie macht ihr Ding
So ist sie eben. Sie macht immer das, was ihr richtig erscheint. 2008 startete sie Goop.com, eine Lifestyle-Seite auf der man erfährt, was man für eine schmale Taille tun muss, wo man in New York die besten Facials bekommt, wie man Schmerzen wegmeditiert oder warum die meisten Diäten versagen. "Ich wollte etwas schaffen, das die Fragen beantwortet, die ich mir selbst stelle", erklärt Gwyneth, dort nur GP. Das sind manchmal ganz ernsthafte Gedanken übers Weltverbessern, aber auch Schmuck, Kleider und schnufflige Babyprodukte zum Kaufen – allerdings zu Upperclass-Preisen. Für Goop probiert Gwyneth viele Trends selbst aus – und erntet dafür häufig hämische Kommentare. Weil sie schreibt, wie sie denkt, schnell und ungefiltert. Etwa vor der letzten Detox-Kur: "Habe ich jetzt wirklich jeden Tag seit Thanksgiving Ende November Alkohol getrunken? Oje!" Aber Kritik ist ihr ziemlich egal. "So ist das eben. Immer, wenn ich etwas Neues anfange, sagen die Leute: 'Die ist doch verrückt!' Aber dann springen sie doch irgendwann auf den Zug auf." Was sie gerade macht? Sie gönnt sich eine Auszeit von Hollywood, um eine Modelinie für Goop zu entwerfen und zusammen mit dem amerikanischen Naturkosmetikhersteller Juice Beauty eine eigene Produktlinie zu entwickeln, die auf Biopflanzensäften basiert. Letztere kommt in den Staaten schon im Oktober auf den Markt und wird allein zum Start schon 75 Produkte umfassen. Die Frau denkt also groß. Ihr eigenes Schönheitsgeheimnis ist dabei übrigens deutlich simpler: "Auch wenn es platt klingt: Was wirklich schön macht, ist Sport, lachen, Sex haben und du selbst sein."

Sie ist pragmatisch
Gwyneth ist sich selbst treu – und ihren Ritualen auch. Ein typischer Morgen beginnt für sie deswegen immer mit einem Kaffee mit Milch. "Ich ohne Kaffee, das geht gar nicht", gibt sie lächelnd zu. Dann bringt sie Apple und Moses zur Schule, macht eine Stunde Kardio-Dance, trinkt einen Smoothie – und legt dann mit ihrer Arbeit für Goop los. Zu Mittag gibt's einen großen Salat mit gegrilltem Hühnerfleisch, abends isst sie mit den Kindern: "Hühnchen mit Brokkoli aus dem Wok, Pasta oder gebratenes Huhn mit Kartoffeln, egal." Dabei war doch zu lesen, dass ihre Kinder gar keine Nudeln dürfen?!? Das ärgert Gwyneth: "Gerade was Essen betrifft, werde ich oft falsch zitiert. Ja, in meinem letzten Kochbuch habe ich auf viele Allergene, Gluten und Zucker verzichtet, weil Moses laut Tests kein Gluten verträgt." Daraus wurde dann aber: Die armen Paltrow-Kinder dürfen gar keine Kohlenhydrate essen. Alles Quatsch. Gwyneth will nur, dass ihre Kinder vernünftig essen, wie quasi jede Mutter auf diesem Planeten. "Natürlich finde ich vollwertige Produkte am besten und dazu viel Gemüse. Und weil meine Tochter vegetarisch isst, funktionieren bei uns alle Gerichte auch ohne Fleisch." Aber eigentlich ist ihre Essensphilosophie ganz einfach: "Man sollte nichts verbieten. Wenn meine Kinder Appetit auf etwas Süßes oder Ungesundes haben, warum denn nicht?"

Sie fühlt sich gut
Schlank ist sie schon immer gewesen, aber Gwyneth sagt: "Ich fühle mich heute im Bikini viel wohler als vor 20 Jahren." Sie schreibt ihre Idealform heute der Fitness-Trainerin Tracy Anderson zu. "Sie hat Unglaubliches geleistet, meine Schwachstellen umzuformen." Bevor Sie sich jetzt ärgern und fragen, welche denn: Kennt nicht jede von uns Problemzonen, die andere nie sehen? Gwyneth ist da anscheinend keine Ausnahme, eine ganz normale Frau mit Selbstzweifeln eben. Außerdem hat sie die Tracy-Anderson-Methode entdeckt, nachdem Tochter Apple geboren wurde – und nach einer Geburt sieht leider alles am Körper ein bisschen anders aus als vorher. Die Anderson-Methode ist ein auf Tanz basierendes Ganzkörper-Kraft- und Kardio-Training, das sich jede Woche ändert und so immer neue Trainingsreize setzt. Gwyneth zieht das eisern durch, selbst auf Reisen, dann nutzt sie den Streaming-Service oder DVDs.

Sie mag's privat
Über die Scheidung von Chris Martin schweigt sich die Hollywood-Schauspielerin beharrlich aus. Ihr Privat- und Liebesleben hat sie aber eh immer unter Verschluss gehalten. Aber so viel verrät sie dann doch: "Eine Partnerschaft ist wie eine Langzeitmeditation, die auch die schlechten Seiten von dir an die Oberfläche bringt. Es braucht Mut, darauf zu schauen. Aber genau da liegt das größte Potenzial für persönliches Wachstum." Große Worte und eine Herausforderung, die sie gern annimmt. Dabei helfen ihr die langjährigen Freundinnen. "Die packen mich nämlich nicht in Watte, sondern stellen die unbequemen Fragen", sagt Gwyneth. "Statt 'Was für ein Idiot!' kommen von denen Fragen wie 'Und was hast du gemacht?'" Genau das macht für sie gute Freunde aus. Zurzeit soll sie übrigens "Glee"-Produzent Brad Falchuk daten, aber dazu hält sie sich noch bedeckt. Vielleicht verrät sie uns ja irgendwann, was der für Seiten von ihr hervorzaubert.

Women's Health Abo-Cover September 2015 09 / 2015: Gwyneth Paltrow

Diese Haut, dieser Bauch, dieses zufriedene Lächeln: Da könnte man glatt durchdrehen vor Neid, oder? Aber Achtung, es kommt noch dicker: Richtig nett ist Gwyneth Paltrow auch

Schlimm ist das: Gwyneth Paltrow sieht mit 42 Jahren so aus, als wäre sie gerade einem Jungbrunnen entsprungen. Mit ihrer (kleinen) Oberweite und ihrem mädchenhaften Körper wirkt sie dazu immer so schrecklich natürlich. Als wäre das nicht schon genug, scheint ihr auch noch der Spagat zwischen Superkarriere (1999 gewann sie einen Oscar) und 2 bezaubernden Kindern (Apple, 11, und Moses, 9) bestens zu gelingen. Und selbst ihre Trennung von Coldplay-Frontmann Chris Martin – bei ihr hieß das "bewusstes Entzweien" – stürzte sie nicht in eine Krise, stattdessen trat sie damit sogar noch einen Trennungstrend los.

Sie macht ihr Ding
So ist sie eben. Sie macht immer das, was ihr richtig erscheint. 2008 startete sie Goop.com, eine Lifestyle-Seite auf der man erfährt, was man für eine schmale Taille tun muss, wo man in New York die besten Facials bekommt, wie man Schmerzen wegmeditiert oder warum die meisten Diäten versagen. "Ich wollte etwas schaffen, das die Fragen beantwortet, die ich mir selbst stelle", erklärt Gwyneth, dort nur GP. Das sind manchmal ganz ernsthafte Gedanken übers Weltverbessern, aber auch Schmuck, Kleider und schnufflige Babyprodukte zum Kaufen – allerdings zu Upperclass-Preisen. Für Goop probiert Gwyneth viele Trends selbst aus – und erntet dafür häufig hämische Kommentare. Weil sie schreibt, wie sie denkt, schnell und ungefiltert. Etwa vor der letzten Detox-Kur: "Habe ich jetzt wirklich jeden Tag seit Thanksgiving Ende November Alkohol getrunken? Oje!" Aber Kritik ist ihr ziemlich egal. "So ist das eben. Immer, wenn ich etwas Neues anfange, sagen die Leute: 'Die ist doch verrückt!' Aber dann springen sie doch irgendwann auf den Zug auf." Was sie gerade macht? Sie gönnt sich eine Auszeit von Hollywood, um eine Modelinie für Goop zu entwerfen und zusammen mit dem amerikanischen Naturkosmetikhersteller Juice Beauty eine eigene Produktlinie zu entwickeln, die auf Biopflanzensäften basiert. Letztere kommt in den Staaten schon im Oktober auf den Markt und wird allein zum Start schon 75 Produkte umfassen. Die Frau denkt also groß. Ihr eigenes Schönheitsgeheimnis ist dabei übrigens deutlich simpler: "Auch wenn es platt klingt: Was wirklich schön macht, ist Sport, lachen, Sex haben und du selbst sein."

Sie ist pragmatisch
Gwyneth ist sich selbst treu – und ihren Ritualen auch. Ein typischer Morgen beginnt für sie deswegen immer mit einem Kaffee mit Milch. "Ich ohne Kaffee, das geht gar nicht", gibt sie lächelnd zu. Dann bringt sie Apple und Moses zur Schule, macht eine Stunde Kardio-Dance, trinkt einen Smoothie – und legt dann mit ihrer Arbeit für Goop los. Zu Mittag gibt's einen großen Salat mit gegrilltem Hühnerfleisch, abends isst sie mit den Kindern: "Hühnchen mit Brokkoli aus dem Wok, Pasta oder gebratenes Huhn mit Kartoffeln, egal." Dabei war doch zu lesen, dass ihre Kinder gar keine Nudeln dürfen?!? Das ärgert Gwyneth: "Gerade was Essen betrifft, werde ich oft falsch zitiert. Ja, in meinem letzten Kochbuch habe ich auf viele Allergene, Gluten und Zucker verzichtet, weil Moses laut Tests kein Gluten verträgt." Daraus wurde dann aber: Die armen Paltrow-Kinder dürfen gar keine Kohlenhydrate essen. Alles Quatsch. Gwyneth will nur, dass ihre Kinder vernünftig essen, wie quasi jede Mutter auf diesem Planeten. "Natürlich finde ich vollwertige Produkte am besten und dazu viel Gemüse. Und weil meine Tochter vegetarisch isst, funktionieren bei uns alle Gerichte auch ohne Fleisch." Aber eigentlich ist ihre Essensphilosophie ganz einfach: "Man sollte nichts verbieten. Wenn meine Kinder Appetit auf etwas Süßes oder Ungesundes haben, warum denn nicht?"

Sie fühlt sich gut
Schlank ist sie schon immer gewesen, aber Gwyneth sagt: "Ich fühle mich heute im Bikini viel wohler als vor 20 Jahren." Sie schreibt ihre Idealform heute der Fitness-Trainerin Tracy Anderson zu. "Sie hat Unglaubliches geleistet, meine Schwachstellen umzuformen." Bevor Sie sich jetzt ärgern und fragen, welche denn: Kennt nicht jede von uns Problemzonen, die andere nie sehen? Gwyneth ist da anscheinend keine Ausnahme, eine ganz normale Frau mit Selbstzweifeln eben. Außerdem hat sie die Tracy-Anderson-Methode entdeckt, nachdem Tochter Apple geboren wurde – und nach einer Geburt sieht leider alles am Körper ein bisschen anders aus als vorher. Die Anderson-Methode ist ein auf Tanz basierendes Ganzkörper-Kraft- und Kardio-Training, das sich jede Woche ändert und so immer neue Trainingsreize setzt. Gwyneth zieht das eisern durch, selbst auf Reisen, dann nutzt sie den Streaming-Service oder DVDs.

Sie mag's privat
Über die Scheidung von Chris Martin schweigt sich die Hollywood-Schauspielerin beharrlich aus. Ihr Privat- und Liebesleben hat sie aber eh immer unter Verschluss gehalten. Aber so viel verrät sie dann doch: "Eine Partnerschaft ist wie eine Langzeitmeditation, die auch die schlechten Seiten von dir an die Oberfläche bringt. Es braucht Mut, darauf zu schauen. Aber genau da liegt das größte Potenzial für persönliches Wachstum." Große Worte und eine Herausforderung, die sie gern annimmt. Dabei helfen ihr die langjährigen Freundinnen. "Die packen mich nämlich nicht in Watte, sondern stellen die unbequemen Fragen", sagt Gwyneth. "Statt 'Was für ein Idiot!' kommen von denen Fragen wie 'Und was hast du gemacht?'" Genau das macht für sie gute Freunde aus. Zurzeit soll sie übrigens "Glee"-Produzent Brad Falchuk daten, aber dazu hält sie sich noch bedeckt. Vielleicht verrät sie uns ja irgendwann, was der für Seiten von ihr hervorzaubert.

Women's Health Cover 2015 07 / 2015: Elsa Pataky

So cool: Elsa Pataky hat alles. Einen göttlichen Mann (Chris Hemsworth alias "Thor"), 3 Kinder, Köpfchen, Karriere und dazu noch einen exemplarisch schönen Body. Wie kriegt der "Fast & Furious"-Star das nur hin?

Wer sit der Star in der Familie?
Stellen Sie sich vor: Thor auf dem Sofa, der übermuskulöse Arm an der Fernbedienung. Lecker. Und daneben? Die standesgemäße Gattin, Heldin unseres Titelbildes: Elsa Pataky. Die wird immer mehr als nur die schöne Mrs. Hemsworth sein, allein schon weil sie in ihrer Heimat Spanien als Serien- und Kinoschauspielerin längst berühmt war, als Mr. Hemsworth gerade einmal anfing, karrieretechnisch durchzustarten. "Keiner kannte bei uns die Serie 'Home and Away', mit der er bekannt wurde", erzählt Elsa und grinst. Als sie den Donnergott in spe 2010 kennenlernte, waren die Paparazzi hinter ihr her – und nicht hinter ihm. 2011 wurde sie mit "Fast & Furious" dann international ein Star, der siebte Teil lief im April.

Wer ist fitter, er oder sie?
Er ist ganz Muskeln, sie schlank und beweglich – dabei hat Elsa erst vor gut einem Jahr die Zwillinge Sasha und Tristan zur Welt gebracht und 2 Jahre zuvor ihre Tochter India Rose. Das sieht man ihrem bis in die letzte Faser durchtrainierten Körper nicht an. "Ich habe gute Gene", sagt sie fast entschuldigend. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Sie formt ihren Körper, seit sie 15 Jahre alt ist: "Ich liebe echte Muskeln bei einer Frau." Dabei weiß sie genau, was dafür zu tun ist: Vor einem Jahr erschien ihr Fitness-Buch "Intensidad Max" in Spanien. Was die Motivation betrifft, ist sie ein Profi, als junge Mutter ist das Timing die größere Herausforderung. Ihre Lösung: "Ich nutze jede Minute, wenn die Kleinen Mittagsschlaf machen." Dann schwingt sie sich aufs Rad, die Rudermaschine, packt Gewichte und macht Sit-ups oder ihr Power-Workout, mindestens 3-mal pro Woche 40 Minuten plus Schwimmen und Yoga. "Der ideale Ausgleich, denn es formt die Muskeln lang und schön", rät Elsa.

Figurbesessen? Sind sie alle beide
Yoga hat sogar ihre Ernährung beeinflusst: "Es macht dich zum Meister in Selbstkontrolle", erklärt sie. "Denn hinter Appetit stecken oft andere Bedürfnisse. Außerdem geht es doch häufig darum, nicht zu viel von einer Sache zu nehmen." Ihr Weg: Ja zu Kuchen, wenn's sein muss, "aber dann nur 2 Gabeln". Wenn ein Teil des Top-Paares Topform für einen Dreh braucht, machen Elsa und Chris gemeinsame Sache, und der Traumkerl vom Sofa zaubert Gemüsesuppen aller Art. Das ist fast noch göttlicher als sein Body.

Zu Hause bei mir und Mr Sexy
Aber mal ehrlich, ist es nicht nervig, täglich neben dem "Sexiest Man Alive" (laut "People Magazine" 2014) aufzuwachen? "Uns amüsiert das eher", sagt sie, gibt aber zu, dass sie sein Aussehen genießt: "Aber das sage ich ihm nie direkt, sonst bildet er sich noch was drauf ein", erklärt sie lachend. Wirklich wichtig ist ihr nur eines: die Harmonie auf dem Sofa – und Zweisamkeit. Und die beinhaltet beim Powercouple immer Action. Die beiden gehen gemeinsam surfen, boxen oder rasen auf dem Motorrad durchs Gelände. "Ich liebe es, mich dabei  herauszufordern, und habe schon immer davon geträumt, in Filmen zu spielen, in denen die weiblichen Charaktere so hart wie die Männer sind." Bingo! Wir bitten um den nächsten Actionfilm für die toughe Mama.

Women's Health Abo-Cover 2015 07 / 2015: Elsa Pataky

So cool: Elsa Pataky hat alles. Einen göttlichen Mann (Chris Hemsworth alias "Thor"), 3 Kinder, Köpfchen, Karriere und dazu noch einen exemplarisch schönen Body. Wie kriegt der "Fast & Furious"-Star das nur hin?

Wer sit der Star in der Familie?
Stellen Sie sich vor: Thor auf dem Sofa, der übermuskulöse Arm an der Fernbedienung. Lecker. Und daneben? Die standesgemäße Gattin, Heldin unseres Titelbildes: Elsa Pataky. Die wird immer mehr als nur die schöne Mrs. Hemsworth sein, allein schon weil sie in ihrer Heimat Spanien als Serien- und Kinoschauspielerin längst berühmt war, als Mr. Hemsworth gerade einmal anfing, karrieretechnisch durchzustarten. "Keiner kannte bei uns die Serie 'Home and Away', mit der er bekannt wurde", erzählt Elsa und grinst. Als sie den Donnergott in spe 2010 kennenlernte, waren die Paparazzi hinter ihr her – und nicht hinter ihm. 2011 wurde sie mit "Fast & Furious" dann international ein Star, der siebte Teil lief im April.

Wer ist fitter, er oder sie?
Er ist ganz Muskeln, sie schlank und beweglich – dabei hat Elsa erst vor gut einem Jahr die Zwillinge Sasha und Tristan zur Welt gebracht und 2 Jahre zuvor ihre Tochter India Rose. Das sieht man ihrem bis in die letzte Faser durchtrainierten Körper nicht an. "Ich habe gute Gene", sagt sie fast entschuldigend. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Sie formt ihren Körper, seit sie 15 Jahre alt ist: "Ich liebe echte Muskeln bei einer Frau." Dabei weiß sie genau, was dafür zu tun ist: Vor einem Jahr erschien ihr Fitness-Buch "Intensidad Max" in Spanien. Was die Motivation betrifft, ist sie ein Profi, als junge Mutter ist das Timing die größere Herausforderung. Ihre Lösung: "Ich nutze jede Minute, wenn die Kleinen Mittagsschlaf machen." Dann schwingt sie sich aufs Rad, die Rudermaschine, packt Gewichte und macht Sit-ups oder ihr Power-Workout, mindestens 3-mal pro Woche 40 Minuten plus Schwimmen und Yoga. "Der ideale Ausgleich, denn es formt die Muskeln lang und schön", rät Elsa.

Figurbesessen? Sind sie alle beide
Yoga hat sogar ihre Ernährung beeinflusst: "Es macht dich zum Meister in Selbstkontrolle", erklärt sie. "Denn hinter Appetit stecken oft andere Bedürfnisse. Außerdem geht es doch häufig darum, nicht zu viel von einer Sache zu nehmen." Ihr Weg: Ja zu Kuchen, wenn's sein muss, "aber dann nur 2 Gabeln". Wenn ein Teil des Top-Paares Topform für einen Dreh braucht, machen Elsa und Chris gemeinsame Sache, und der Traumkerl vom Sofa zaubert Gemüsesuppen aller Art. Das ist fast noch göttlicher als sein Body.

Zu Hause bei mir und Mr Sexy
Aber mal ehrlich, ist es nicht nervig, täglich neben dem "Sexiest Man Alive" (laut "People Magazine" 2014) aufzuwachen? "Uns amüsiert das eher", sagt sie, gibt aber zu, dass sie sein Aussehen genießt: "Aber das sage ich ihm nie direkt, sonst bildet er sich noch was drauf ein", erklärt sie lachend. Wirklich wichtig ist ihr nur eines: die Harmonie auf dem Sofa – und Zweisamkeit. Und die beinhaltet beim Powercouple immer Action. Die beiden gehen gemeinsam surfen, boxen oder rasen auf dem Motorrad durchs Gelände. "Ich liebe es, mich dabei  herauszufordern, und habe schon immer davon geträumt, in Filmen zu spielen, in denen die weiblichen Charaktere so hart wie die Männer sind." Bingo! Wir bitten um den nächsten Actionfilm für die toughe Mama.

Women's Health Cover 2015 06 / 2015: Kate Mara

Unser Covergirl, US-Schauspielerin Kate Mara, denkt groß, was ihre Karriere betrifft: 4 neue Filme kommen allein 2015 ins Kino. Aber auch, wenn es um Mode, Fitness und das Leben an sich geht, weiß sie ganz genau, was sie will – und setzt es kompromisslos um.

Süß? Ist sie auch. Aber man sollte Kate Mara nicht unterschätzen. Die zarte Kleine (1,57 Meter) ist bei Weitem nicht so harmlos, wie sie aussieht. Diese Frau boxt sich durch, nicht nur beim Sport. "Kate kennt keine Furcht", sagt Beau Willimon, Erfinder der Kultserie "House of Cards", in deren erster Staffel sie mit Schönheit und Talent glänzte. Und auch der New Yorker Designer Gilles Mendel, in dessen Outfits sie sich oft auf dem roten Teppich zeigt, ist voll des Lobes. "Kate ist die perfekte Muse, die sich modisch etwas zutraut – und es genießt."

Vom Mäuschen zur Mode-Queen
Das war nicht immer so. Denn während Kate sich für die Sache schon immer gern ins Rampenlicht stellte (sie trat mit 9 Jahren im Schulmusical auf, sang mit 18 im Stadion der New York Giants die Nationalhymne), war sie als Person während ihrer Schulzeit in Bedford, New York, zurückhaltend: "Ich wollte bloß nicht auffallen, und so zog ich mich auch an", sagt Mara. Sogar die Haare versteckte sie oft im Zopf, weil ihr die kastanienbraune Mähne offen "zu aufgebrezelt" erschien. Und heute? Hat sie ihren Stil gefunden: Letztes Jahr opferte sie die typischen Hollywood-Locken einem modischen Lob (für langer Bob). Statt niedlich sieht sie jetzt erwachsen aus und selbstbewusst: "Shoppen ging bei mir so: Oh, das ist süß und das auch", erzählt sie. "Doch mir wurde klar, wie sehr Kleidung ausdrückt, wer man ist." Nun wählt Kate ihre Garderobe selektiver, aber mutiger: "Wichtig ist, dass es sich trotzdem nach einem selber anfühlt", rät sie. Und: mit den unterschiedlichen Stilen zu spielen. "Das Geniale ist doch, dass man seinen Look immer wieder verändern darf."

Der Sidekick wird Hauptfigur
Nachdem ihre Figur in "House of Cards" Anfang 2014 von einer U-Bahn überrollt wurde, dachte man, auch Kate sei weg vom Fenster. Von wegen. Uns erwartet ein Marathon im Kino. Zuerst kämpft sie im August als "Die Unsichtbare" in der neuen Ausgabe der "Fantastic Four", dann im Thriller "Captive" mit David Oyelowo. Im Ridley-Scott-Film "The Martian" spielt sie mit neben Jessica Chastain und Matt Damon, im Indie-Streifen "Man Down" die Ehefrau von Shia LaBoeuf. Nicht schlecht. Zur Drehzeit erschienen Fotos, in denen sich die beiden durch Disneyland kuschelten. Ist da was dran? Leider nein. Das Date war ein "Familienausflug" mit Filmsohn Charlie Shotwell, der aus den Aufnahmen geschnitten worden war.

Familienmensch durch und durch
Für Kate steht die Familie ganz oben: "Manchmal mache ich Witze darüber, dass ich praktisch keine Freunde habe. Aber meine engsten Vertrauten sind meine Verwandten." Ihr Clan ist aber auch riesig: Kate hat eine Schwester, Rooney, ebenfalls Schauspielerin (bekannt aus "Verblendung", mit Daniel Craig), 2 Brüder und sage und schreibe 40 Cousins. Mit Rooney ist sie besonders eng, die 2 teilten sich in L.A. sogar eine Wohnung, und Kate seufzt: "Ich würde so gern einmal mit ihr in einem Film spielen." Dass sie im Stadion singt, ist übrigens kein Zufall: Ihr Urgroßvater gründete den Verein der Giants, und die Familie ist noch heute daran beteiligt. Darum findet sie es als VIP-Fan hart, während der Football-Saison in Los Angeles zu sein: "Es fühlt sich einfach falsch an."

Konsequent für die Schönheit
Sport liegt ihr also im Blut. An einem typischen Morgen ist Kate vor 9 Uhr schon 10 Kilometer gelaufen, nach einem Termin geht sie noch im "Bar Method"-Kurs an die Ballettstange. Die Workouts, mindestens 5 pro Woche, wählt sie passend zur Stimmung: "Mal ein aggressives Box-Training, mal sanftes Pilates, immer wieder Laufen. Ich brauche Sport für die Psyche, ohne werde ich unglücklich", sagt sie. Netter Nebeneffekt: null Bauch. Seit Kurzem ernährt sie sich außerdem gluten- und laktosefrei. Die Star-Ernährungsberaterin Kimberly Snyder und ihr Buch "Der Beauty Detox Plan" (Südwest Verlag, um 20 Euro) haben Kate, bislang Vegetarierin, begeistert. "Morgens gibt's immer einen Smoothie aus grünem Gemüse und Früchten. Das ist richtig lecker, und ich fühle mich super!"

Privat schlicht und ...echt privat
Neben Drehs und Shootings führt sie ein unaufgeregtes Sozialleben: "Ich mach eigentlich nicht viel", sagt sie. Auch das Beziehungs-Aus
mit Schauspieler Max Minghella vor einem Jahr hängte sie nicht an die große Glocke: "Das Privatleben so privat wie möglich zu halten ist das Schlaueste, was man machen kann." Ein perfekter Tag à la Mara sieht darum so aus: "Sport machen, mit den Hunden spazieren gehen und abends ins Kino." Besser geht's nicht. Oder?

Women's Health Abo-Cover 2015 06 / 2015: Kate Mara

Unser Covergirl, US-Schauspielerin Kate Mara, denkt groß, was ihre Karriere betrifft: 4 neue Filme kommen allein 2015 ins Kino. Aber auch, wenn es um Mode, Fitness und das Leben an sich geht, weiß sie ganz genau, was sie will – und setzt es kompromisslos um.

Süß? Ist sie auch. Aber man sollte Kate Mara nicht unterschätzen. Die zarte Kleine (1,57 Meter) ist bei Weitem nicht so harmlos, wie sie aussieht. Diese Frau boxt sich durch, nicht nur beim Sport. "Kate kennt keine Furcht", sagt Beau Willimon, Erfinder der Kultserie "House of Cards", in deren erster Staffel sie mit Schönheit und Talent glänzte. Und auch der New Yorker Designer Gilles Mendel, in dessen Outfits sie sich oft auf dem roten Teppich zeigt, ist voll des Lobes. "Kate ist die perfekte Muse, die sich modisch etwas zutraut – und es genießt."

Vom Mäuschen zur Mode-Queen
Das war nicht immer so. Denn während Kate sich für die Sache schon immer gern ins Rampenlicht stellte (sie trat mit 9 Jahren im Schulmusical auf, sang mit 18 im Stadion der New York Giants die Nationalhymne), war sie als Person während ihrer Schulzeit in Bedford, New York, zurückhaltend: "Ich wollte bloß nicht auffallen, und so zog ich mich auch an", sagt Mara. Sogar die Haare versteckte sie oft im Zopf, weil ihr die kastanienbraune Mähne offen "zu aufgebrezelt" erschien. Und heute? Hat sie ihren Stil gefunden: Letztes Jahr opferte sie die typischen Hollywood-Locken einem modischen Lob (für langer Bob). Statt niedlich sieht sie jetzt erwachsen aus und selbstbewusst: "Shoppen ging bei mir so: Oh, das ist süß und das auch", erzählt sie. "Doch mir wurde klar, wie sehr Kleidung ausdrückt, wer man ist." Nun wählt Kate ihre Garderobe selektiver, aber mutiger: "Wichtig ist, dass es sich trotzdem nach einem selber anfühlt", rät sie. Und: mit den unterschiedlichen Stilen zu spielen. "Das Geniale ist doch, dass man seinen Look immer wieder verändern darf."

Der Sidekick wird Hauptfigur
Nachdem ihre Figur in "House of Cards" Anfang 2014 von einer U-Bahn überrollt wurde, dachte man, auch Kate sei weg vom Fenster. Von wegen. Uns erwartet ein Marathon im Kino. Zuerst kämpft sie im August als "Die Unsichtbare" in der neuen Ausgabe der "Fantastic Four", dann im Thriller "Captive" mit David Oyelowo. Im Ridley-Scott-Film "The Martian" spielt sie mit neben Jessica Chastain und Matt Damon, im Indie-Streifen "Man Down" die Ehefrau von Shia LaBoeuf. Nicht schlecht. Zur Drehzeit erschienen Fotos, in denen sich die beiden durch Disneyland kuschelten. Ist da was dran? Leider nein. Das Date war ein "Familienausflug" mit Filmsohn Charlie Shotwell, der aus den Aufnahmen geschnitten worden war.

Familienmensch durch und durch
Für Kate steht die Familie ganz oben: "Manchmal mache ich Witze darüber, dass ich praktisch keine Freunde habe. Aber meine engsten Vertrauten sind meine Verwandten." Ihr Clan ist aber auch riesig: Kate hat eine Schwester, Rooney, ebenfalls Schauspielerin (bekannt aus "Verblendung", mit Daniel Craig), 2 Brüder und sage und schreibe 40 Cousins. Mit Rooney ist sie besonders eng, die 2 teilten sich in L.A. sogar eine Wohnung, und Kate seufzt: "Ich würde so gern einmal mit ihr in einem Film spielen." Dass sie im Stadion singt, ist übrigens kein Zufall: Ihr Urgroßvater gründete den Verein der Giants, und die Familie ist noch heute daran beteiligt. Darum findet sie es als VIP-Fan hart, während der Football-Saison in Los Angeles zu sein: "Es fühlt sich einfach falsch an."

Konsequent für die Schönheit
Sport liegt ihr also im Blut. An einem typischen Morgen ist Kate vor 9 Uhr schon 10 Kilometer gelaufen, nach einem Termin geht sie noch im "Bar Method"-Kurs an die Ballettstange. Die Workouts, mindestens 5 pro Woche, wählt sie passend zur Stimmung: "Mal ein aggressives Box-Training, mal sanftes Pilates, immer wieder Laufen. Ich brauche Sport für die Psyche, ohne werde ich unglücklich", sagt sie. Netter Nebeneffekt: null Bauch. Seit Kurzem ernährt sie sich außerdem gluten- und laktosefrei. Die Star-Ernährungsberaterin Kimberly Snyder und ihr Buch "Der Beauty Detox Plan" (Südwest Verlag, um 20 Euro) haben Kate, bislang Vegetarierin, begeistert. "Morgens gibt's immer einen Smoothie aus grünem Gemüse und Früchten. Das ist richtig lecker, und ich fühle mich super!"

Privat schlicht und ...echt privat
Neben Drehs und Shootings führt sie ein unaufgeregtes Sozialleben: "Ich mach eigentlich nicht viel", sagt sie. Auch das Beziehungs-Aus
mit Schauspieler Max Minghella vor einem Jahr hängte sie nicht an die große Glocke: "Das Privatleben so privat wie möglich zu halten ist das Schlaueste, was man machen kann." Ein perfekter Tag à la Mara sieht darum so aus: "Sport machen, mit den Hunden spazieren gehen und abends ins Kino." Besser geht's nicht. Oder?

Women's Health Cover 2015 05 / 2015: Ashley Greene

Die US-Schauspielerin Ashley Greene steht für einen neuen Typ Frau: Sie ist weiblich und stark, selbstbewusst und sehr sexy. Woher der „Twilight“-Star seine Kraft und Energie nimmt:

Superstark und supersexy: Das war lange Zeit ein ­Gegensatz. Es gab kräftige Frauen mit Männerkreuz oder Size-Zero-Mädchen ohne auch nur einen ein­zigen Muskelansatz. Aber jetzt gibt es zum Glück einen neuen Frauentyp: die sportliche Schönheit. Sie kann im Spitzenshirt einen Sandsack verhauen, während der Schweiß in Strömen fließt. Kraft und Weiblichkeit? Das ist das neue perfekte Doppel. Und keine verkörpert das auf so wunderbare Weise wie „Twilight“-Star Ashley Greene. Mit einem Hauch Lipgloss, Lidstrich und ­coolen Klamotten macht sie nicht nur sportlich ernst.

Sie sucht den Wettkampf
Ashley hat sportlichen ­Ehrgeiz, vergisst darüber aber nicht die weiblichen Qualitäten: Neulich forderte sie ihren Freund, den Unternehmer Paul Khoury, spontan zu einem Autorennen heraus. Und sie gewann, in hochhackigen Booties. „Warum sollte man nicht auch beim Siegen süß aussehen?“, fragt sie und lacht. So leicht ist das also. Ashley liebte es schon als Kind, sich zu messen. In Jacksonville, Florida, wo sie aufwuchs, wollte sie immer mit ihrem älteren Bruder Joe mithalten und begleitete ihn zum Taek­wondo, gewann Turniere und kämpfte gegen Jungs – weil sie den Mädchen zu doll ranging.

Sie motiviert sich zu Höchstleistungen
Disziplin ist alles für Ashley. Um durchzuhalten, hilft sie sich mit diesen Tricks: Sie plant Workouts (rechts ihre Top-Übungen von Promi-Coach Jason Walsh, dem auch Jessica Biel und Bradley Cooper vertrauen) dann, wenn sie sich am besten aufraffen kann – so macht man sie nämlich auch und sucht nicht nach irgendwelchen Ausreden. Ihre sport­liche Stunde schlägt am späten Nachmittag: „17 Uhr ist super, da habe ich oft ein Tief. Ein Workout gibt mir einen echten Energieschub für den Rest des Tages.“ Hat sie ein hartes Training vor sich, coacht sie sich per Selbstgespräch: „Ich sage: Du machst das jetzt, du ziehst das durch, und hinterher wirst du dich super fühlen!“ Klar können auch andere einen pushen, gibt sie zu. „Aber man sollte selbst sein größter Fan sein!“

Sie macht, was ihr Spaß macht
Der Fun-Faktor beim Training war ihr schon immer wichtig: „Früher habe ich deswegen von allem etwas gemacht: Kampfsport, Volleyball, Tauchen, Cheerleading, Tanzen und Schwimmen.“ So ist es geblieben, nur statt Cheer­leading macht sie jetzt einen Trapezkurs. Aber Workouts haben heute noch eine weitere Funktion: die Freunde zu treffen. „So schlage ich 2 Fliegen mit einer Klappe.“

Sie will Power fürs ganz große Kino
Klingt alles zu easy? Ist es nicht. Ashley zog mit 17 Jah­ren solo nach Hollywood, um ihr Glück zu wagen. Sie schlug sich mit Kleinstrollen und Restaurantjobs durch, bevor sie als „Twilight“-Vampir gecastet wurde. Seitdem hat sie gut zu tun. Die Filme „Urge“ mit Pierce Brosnan und „Shangri-La Suite“, in dem sie die junge Priscilla Presley spielt, sind in der Pipeline. Ihr großes Ziel ist aber, „irgendwann einen Film zu machen wie Julia Roberts in ‚Erin Brockovich‘ . So wie sie mich in ihrer Rolle berührt hat, möchte ich andere berühren.“ Das ist stark – und schön.

Women's Health Abo-Cover 2015 05 / 2015: Ashley Greene

Die US-Schauspielerin Ashley Greene steht für einen neuen Typ Frau: Sie ist weiblich und stark, selbstbewusst und sehr sexy. Woher der „Twilight“-Star seine Kraft und Energie nimmt:

Superstark und supersexy: Das war lange Zeit ein ­Gegensatz. Es gab kräftige Frauen mit Männerkreuz oder Size-Zero-Mädchen ohne auch nur einen ein­zigen Muskelansatz. Aber jetzt gibt es zum Glück einen neuen Frauentyp: die sportliche Schönheit. Sie kann im Spitzenshirt einen Sandsack verhauen, während der Schweiß in Strömen fließt. Kraft und Weiblichkeit? Das ist das neue perfekte Doppel. Und keine verkörpert das auf so wunderbare Weise wie „Twilight“-Star Ashley Greene. Mit einem Hauch Lipgloss, Lidstrich und ­coolen Klamotten macht sie nicht nur sportlich ernst.

Sie sucht den Wettkampf
Ashley hat sportlichen ­Ehrgeiz, vergisst darüber aber nicht die weiblichen Qualitäten: Neulich forderte sie ihren Freund, den Unternehmer Paul Khoury, spontan zu einem Autorennen heraus. Und sie gewann, in hochhackigen Booties. „Warum sollte man nicht auch beim Siegen süß aussehen?“, fragt sie und lacht. So leicht ist das also. Ashley liebte es schon als Kind, sich zu messen. In Jacksonville, Florida, wo sie aufwuchs, wollte sie immer mit ihrem älteren Bruder Joe mithalten und begleitete ihn zum Taek­wondo, gewann Turniere und kämpfte gegen Jungs – weil sie den Mädchen zu doll ranging.

Sie motiviert sich zu Höchstleistungen
Disziplin ist alles für Ashley. Um durchzuhalten, hilft sie sich mit diesen Tricks: Sie plant Workouts (rechts ihre Top-Übungen von Promi-Coach Jason Walsh, dem auch Jessica Biel und Bradley Cooper vertrauen) dann, wenn sie sich am besten aufraffen kann – so macht man sie nämlich auch und sucht nicht nach irgendwelchen Ausreden. Ihre sport­liche Stunde schlägt am späten Nachmittag: „17 Uhr ist super, da habe ich oft ein Tief. Ein Workout gibt mir einen echten Energieschub für den Rest des Tages.“ Hat sie ein hartes Training vor sich, coacht sie sich per Selbstgespräch: „Ich sage: Du machst das jetzt, du ziehst das durch, und hinterher wirst du dich super fühlen!“ Klar können auch andere einen pushen, gibt sie zu. „Aber man sollte selbst sein größter Fan sein!“

Sie macht, was ihr Spaß macht
Der Fun-Faktor beim Training war ihr schon immer wichtig: „Früher habe ich deswegen von allem etwas gemacht: Kampfsport, Volleyball, Tauchen, Cheerleading, Tanzen und Schwimmen.“ So ist es geblieben, nur statt Cheer­leading macht sie jetzt einen Trapezkurs. Aber Workouts haben heute noch eine weitere Funktion: die Freunde zu treffen. „So schlage ich 2 Fliegen mit einer Klappe.“

Sie will Power fürs ganz große Kino
Klingt alles zu easy? Ist es nicht. Ashley zog mit 17 Jah­ren solo nach Hollywood, um ihr Glück zu wagen. Sie schlug sich mit Kleinstrollen und Restaurantjobs durch, bevor sie als „Twilight“-Vampir gecastet wurde. Seitdem hat sie gut zu tun. Die Filme „Urge“ mit Pierce Brosnan und „Shangri-La Suite“, in dem sie die junge Priscilla Presley spielt, sind in der Pipeline. Ihr großes Ziel ist aber, „irgendwann einen Film zu machen wie Julia Roberts in ‚Erin Brockovich‘ . So wie sie mich in ihrer Rolle berührt hat, möchte ich andere berühren.“ Das ist stark – und schön.

Women's Health Cover 2015 04 / 2015: Britney Spears

Toxic? War gestern. Britney Spears ist wieder ganz oben, und zwar in der Form ihres Lebens! Dafür braucht sie weder Personal Trainer noch Ernährungscoach. Wer und was sie zu ihrem straffen Programm motiviert hat:

Rauf, runter, rauf und runter. So ging es in Britney Spears’ Karriere mit ihrem Gewicht, dem Sozialverhalten und ihrem privaten Glück. Die Highlights und Lowlights aus dem Leben des ehemaligen Teeniestars haben wir leider wohl alle noch vor Augen. Zum einen, weil Britney im Höhenflug so unglaublich frisch und süß war (wie im Video zu „Baby One More Time“ vor 16 Jahren, als sie mit Zöpfen und in Schuluniform Millionen von Männerherzen schneller schlagen ließ). Zum anderen, weil die Abstürze so bitter waren: falsche Partner, Drogen­gerüchte, ein Leben am Limit – bis zur Entmündigung. Und so wie sie ging dabei auch ihr Körper buchstäblich durch dick und dünn und wechselte vom supersexy Video- zum realen Mama-Format. (Ihre Söhne Preston und Jayden von Ex-Mann Kevin Federline sind schon 9 und 8 Jahre alt.)

Sie arbeitet hart – für Körper und Karriere
Doch man muss anerkennen: Sie hat nie aufgegeben und ist nun wieder ganz oben. Nicht umsonst war sie schon 2012 die bestbezahlte Frau im Musikgeschäft mit einem Jahreseinkommen von 58 Millionen US-Dollar. Zum Women’s-Health-Shooting zeigt sich die 33-Jährige dann auch gleich in Bestform, mit beeindruckend definierten Bauchmuskeln, straffen Oberarmen und schlanken, schön geformten Beinen. Nur mit ihrem Hintern ist Britney noch nicht zufrieden: „Ich wünschte, es wäre weniger dran“, sagt sie. Dabei, glauben Sie uns, würden sich die meisten Frauen nur allzu gern mit einer solchen Rückseite ­sehen lassen. Es scheint, dass die Powerfrau dieser Tage die eigenen Texte beherzigt: „You want a hot body? Look hot in a bikini? You better work, bitch!“ – „Du willst einen heißen Körper? Heiß in einem Bikini aussehen? Dann tu was dafür, Miststück!“Und ja, Britney ackert! „Ich muss immer konsequent dranbleiben“, gibt sie zu. „Nach der Geburt von Jayden“ – da war sie 24 Jahre – „war es einfach, wieder in Form zu kommen. 5 Jahre später merkte ich aber, dass sich mein Körper langsam veränderte und meine Hüften breiter wurden. ­Darum ist es für mich heute so ­entscheidend, mein Workout ohne Kompromisse durchzuziehen.“

Sie schwitzt und kämpft wie jede andere
Ohne Kompromisse bedeutet bei ihr: täglich trainieren, egal was ansteht. Ob sie mit ihrer Show „Piece of Me“ im Planet Hollywood Resort & Casino in Las Vegas auf der Bühne steht, sich um die Familie, ihre Musik, ihre Duftlinien oder ihre brandneue Wäschekollektion kümmert, der Sport bleibt nie auf der Strecke: „Für mich ist es mental wie körperlich wichtig, täglich zu trainieren. Das macht mir Spaß, dafür brauche ich keinen Trainer, der mich motiviert.“ Statt einen teuren Supercoach zu engagieren, macht sie es wie viele von uns (wie man an der typischen Trainingswoche sieht, die Britney für uns protokolliert hat): Sie geht ins Fitness-Studio. Mehrmals pro Woche quält sie sich dort als normale Teil­nehmerin in ihrem Lieblingskurs „Totally Drenched“ – „total durchgeschwitzt“. Der Name ist Programm. Unser Bonus für Sie: Die Erfinderin des Intervall-Workouts, Julie Kennington vom Drenched-Fitness-Studio in Westlake/Kalifornien, hat speziell für die Leserinnen von Women’s Health eine Stunde adaptiert.

Selbst ihr Privatleben ist wieder rosarot
Den Trainer spart sich Britney also. Andere Männer auch? Nö. Allerdings ist sie auch in Liebesdingen konsequenter geworden. Der letzte Lover, David Lucado, flog nach 18 Monaten aus dem Spears-Universum, weil er angeblich ein Starlet geknutscht hat. Statt nun ins Kissen zu weinen und ihre Shows abzusagen, performte Britney eisern weiter und scherzte einmal vorm Publikum: „Das Beste am Betrogenwerden ist, dass ich mich nun wieder auf ein erstes Date freuen darf.“ Lautes Kreischen im Saal. Das Date ließ dann auch gar nicht lange auf sich warten. Zuletzt postete Britney süße Familienschnappschüsse mit dem gut aussehenden, smarten und im Übrigen selbst vermögenden Filmproduzenten Charlie Ebersol auf Instagram. Ein guter Typ, den wir ihr gönnen. Und ein Grund mehr, an ihrem ­strammen Programm festzuhalten.

Women's Health Abo-Cover 2015 04 / 2015: Britney Spears

Toxic? War gestern. Britney Spears ist wieder ganz oben, und zwar in der Form ihres Lebens! Dafür braucht sie weder Personal Trainer noch Ernährungscoach. Wer und was sie zu ihrem straffen Programm motiviert hat:

Rauf, runter, rauf und runter. So ging es in Britney Spears’ Karriere mit ihrem Gewicht, dem Sozialverhalten und ihrem privaten Glück. Die Highlights und Lowlights aus dem Leben des ehemaligen Teeniestars haben wir leider wohl alle noch vor Augen. Zum einen, weil Britney im Höhenflug so unglaublich frisch und süß war (wie im Video zu „Baby One More Time“ vor 16 Jahren, als sie mit Zöpfen und in Schuluniform Millionen von Männerherzen schneller schlagen ließ). Zum anderen, weil die Abstürze so bitter waren: falsche Partner, Drogen­gerüchte, ein Leben am Limit – bis zur Entmündigung. Und so wie sie ging dabei auch ihr Körper buchstäblich durch dick und dünn und wechselte vom supersexy Video- zum realen Mama-Format. (Ihre Söhne Preston und Jayden von Ex-Mann Kevin Federline sind schon 9 und 8 Jahre alt.)

Sie arbeitet Hart – für Körper und Karriere
Doch man muss anerkennen: Sie hat nie aufgegeben und ist nun wieder ganz oben. Nicht umsonst war sie schon 2012 die bestbezahlte Frau im Musikgeschäft mit einem Jahreseinkommen von 58 Millionen US-Dollar. Zum Women’s-Health-Shooting zeigt sich die 33-Jährige dann auch gleich in Bestform, mit beeindruckend definierten Bauchmuskeln, straffen Oberarmen und schlanken, schön geformten Beinen. Nur mit ihrem Hintern ist Britney noch nicht zufrieden: „Ich wünschte, es wäre weniger dran“, sagt sie. Dabei, glauben Sie uns, würden sich die meisten Frauen nur allzu gern mit einer solchen Rückseite ­sehen lassen. Es scheint, dass die Powerfrau dieser Tage die eigenen Texte beherzigt: „You want a hot body? Look hot in a bikini? You better work, bitch!“ – „Du willst einen heißen Körper? Heiß in einem Bikini aussehen? Dann tu was dafür, Miststück!“Und ja, Britney ackert! „Ich muss immer konsequent dranbleiben“, gibt sie zu. „Nach der Geburt von Jayden“ – da war sie 24 Jahre – „war es einfach, wieder in Form zu kommen. 5 Jahre später merkte ich aber, dass sich mein Körper langsam veränderte und meine Hüften breiter wurden. ­Darum ist es für mich heute so ­entscheidend, mein Workout ohne Kompromisse durchzuziehen.“

Sie schwitzt und kämpft wie jede andere
Ohne Kompromisse bedeutet bei ihr: täglich trainieren, egal was ansteht. Ob sie mit ihrer Show „Piece of Me“ im Planet Hollywood Resort & Casino in Las Vegas auf der Bühne steht, sich um die Familie, ihre Musik, ihre Duftlinien oder ihre brandneue Wäschekollektion kümmert, der Sport bleibt nie auf der Strecke: „Für mich ist es mental wie körperlich wichtig, täglich zu trainieren. Das macht mir Spaß, dafür brauche ich keinen Trainer, der mich motiviert.“ Statt einen teuren Supercoach zu engagieren, macht sie es wie viele von uns (wie man an der typischen Trainingswoche sieht, die Britney für uns protokolliert hat): Sie geht ins Fitness-Studio. Mehrmals pro Woche quält sie sich dort als normale Teil­nehmerin in ihrem Lieblingskurs „Totally Drenched“ – „total durchgeschwitzt“. Der Name ist Programm. Unser Bonus für Sie: Die Erfinderin des Intervall-Workouts, Julie Kennington vom Drenched-Fitness-Studio in Westlake/Kalifornien, hat speziell für die Leserinnen von Women’s Health eine Stunde adaptiert.

Selbst ihr Privatleben ist wieder rosarot
Den Trainer spart sich Britney also. Andere Männer auch? Nö. Allerdings ist sie auch in Liebesdingen konsequenter geworden. Der letzte Lover, David Lucado, flog nach 18 Monaten aus dem Spears-Universum, weil er angeblich ein Starlet geknutscht hat. Statt nun ins Kissen zu weinen und ihre Shows abzusagen, performte Britney eisern weiter und scherzte einmal vorm Publikum: „Das Beste am Betrogenwerden ist, dass ich mich nun wieder auf ein erstes Date freuen darf.“ Lautes Kreischen im Saal. Das Date ließ dann auch gar nicht lange auf sich warten. Zuletzt postete Britney süße Familienschnappschüsse mit dem gut aussehenden, smarten und im Übrigen selbst vermögenden Filmproduzenten Charlie Ebersol auf Instagram. Ein guter Typ, den wir ihr gönnen. Und ein Grund mehr, an ihrem ­strammen Programm festzuhalten.

Women's Health Cover 2015 03 / 2015: Lauren Cohan

In "The Walking Dead" kämpft Lauren Cohan gegen Zombies, um sich und ihre Freunde zu schützen. Für ihr eigenes Leben hat der Star feinere Überlebensstrategien als die Hau-drauf-Methode entwickelt. So meistert sie jede Herausforderung:

Mann, ist die nett! In der Kultserie "The Walking Dead" erschießt und ersticht Lauren Cohan die Untoten. Sie schreit und weint, kriecht durchs Unterholz und robbt durch den Schlamm. In Wirklichkeit aber ist sie ein Gute-Laune-Garant – am Set und auch bei unserem Shooting. Macht es denn Spaß, ständig Zombies abzuschlachten? "Absolut!", sagt die 33-Jährige und lacht dabei. Von April bis November wird sie für die Dreharbeiten der 6. Staffel der Zombie-Saga wieder fiese Kreaturen durch die Wälder Georgias in der Nähe von Atlanta jagen. Ein ganz schön harter Job – und sehr erfolgreich! Die Serie ist ein Quotenkracher, nicht nur in den USA. Sie ist die erfolgreichste TV-Kabel-Serie überhaupt und startet gerade auch bei uns so richtig durch. "Ich hätte nie erwartet, dass es so groß wird", sagt Cohan. Ihre 5 Überlebensstrategien, mit denen sie nicht nur eine Zombie-Apokalypse übersteht:

Strategie 1: Optimal anpassen
Schon Darwin wusste: Diese Fähigkeit kann über Leben und Tod entscheiden. Und zwar nicht nur in "The Walking Dead", wo Lauren alias Maggie nach einer weltweiten Virus-Epidemie eine der letzten Überlebenden zwischen lauter Untoten ist. Anpassungsfähigkeit hilft ihr ebenso im Star-Alltag, wo sie zwischen Atlanta, London und L. A. pendelt. "Ich weiß, ich könnte überall glücklich werden", sagt sie. Das hat sie bereits als Teenager gelernt. Damals zog sie mit ihrer Familie von New Jersey nach England. Erst war Cohan darüber wenig begeistert, dann lernte sie ihre neue Heimat lieben. "Ich bin meinen Eltern heute noch dankbar, dass sie uns beigebracht haben, uns überall zurechtzufinden."

Strategie 2: Immer bereit sein
Für die langen Drehtage mit vielen Kampfszenen muss Lauren topfit sein. "Ich brauche keine dicken Muskeln, so bin ich physisch nicht gestrickt", sagt sie. "Aber mir ist wichtig, mich stark und belastbar zu fühlen." Deswegen setzt sie auf Stretching. Das hält flexibel und ist wichtig für den Muskelaufbau. Außerdem geht sie mindestens 10 000 Schritte pro Tag. "Die habe ich an einem Drehtag schnell drin." Wenn dann noch Zeit bleibt, macht sie Pilates oder Ballettübungen an der Stange.

Strategie 3: Richtig auftanken
Für maximale Energie braucht der Körper den richtigen Treibstoff.  Lauren schwört auf Clean Eating, das Ernährungskonzept, bei dem man nur Produkte isst, die nicht industriell weiterverarbeitet wurden. "Morgens bin ich ohne meinen Smoothie zu nichts zu gebrauchen", gibt Lauren zu. "Ich glaube, der Mensch hat erst das Rad, dann den Profimixer erfunden." Und sonst? Gibt's bei ihr Gemüse und Fisch, Fisch und Gemüse. Ihr Fazit: "Wenn du bewusst isst, dich viel bewegst und happy bist, machst du für dich und deinen Körper alles richtig."

Strategie 4: Zweifle nicht
Als Teenie wurde Lauren, damals eine lange Bohnenstange, oft gehänselt. Komplimente konnte sie lange nicht annehmen, bis ihr Stiefvater sie beiseitenahm: "Ich möchte, dass du übst, Danke zu sagen", bat er. "Akzeptiere einfach, dass jemand etwas Nettes zu dir sagt." Da machte es Klick bei ihr. "Wenn ich heute Selbstzweifel  äußere, meckert meine Freundin Amy: 'Rede nicht so über meine gute Freundin!'. Das liebe ich." Das positive Denken hat sich auch in der Ego-Nahkampfzone Hollywood bewährt: "Wenn ich nichts zu bieten hätte, wäre ich wohl in der Branche nicht mit von der Partie, oder?"

Strategie 5: Bleib immer ruhig
"Ich habe begonnen zu meditieren, als ich 17 Jahre alt war", sagt  Lauren. "Mein Ziel ist, ganz im Moment zu leben." Das sagt sie nicht nur so, sie lebt es: Lauren begrüßt jeden mit einem offenen Lächeln,  hört gut zu und verschenkt Umarmungen wie andere Süßigkeiten. Fazit: Sie ist nett – und das hat Methode: "Behandle jeden so, wie du von ihm behandelt werden willst: freundlich, gut, liebevoll." Sie weiß,  das ist harte Arbeit: "Nur wenn man etwas verinnerlicht hat und lebt, darf man dasselbe von anderen erwarten. Schließlich bekommt man immer das zurück, was man gibt."

Women's Health Abo-Cover 2015 03 / 2015: Lauren Cohan

In "The Walking Dead" kämpft Lauren Cohan gegen Zombies, um sich und ihre Freunde zu schützen. Für ihr eigenes Leben hat der Star feinere Überlebensstrategien als die Hau-drauf-Methode entwickelt. So meistert sie jede Herausforderung:

Mann, ist die nett! In der Kultserie "The Walking Dead" erschießt und ersticht Lauren Cohan die Untoten. Sie schreit und weint, kriecht durchs Unterholz und robbt durch den Schlamm. In Wirklichkeit aber ist sie ein Gute-Laune-Garant – am Set und auch bei unserem Shooting. Macht es denn Spaß, ständig Zombies abzuschlachten? "Absolut!", sagt die 33-Jährige und lacht dabei. Von April bis November wird sie für die Dreharbeiten der 6. Staffel der Zombie-Saga wieder fiese Kreaturen durch die Wälder Georgias in der Nähe von Atlanta jagen. Ein ganz schön harter Job – und sehr erfolgreich! Die Serie ist ein Quotenkracher, nicht nur in den USA. Sie ist die erfolgreichste TV-Kabel-Serie überhaupt und startet gerade auch bei uns so richtig durch. "Ich hätte nie erwartet, dass es so groß wird", sagt Cohan. Ihre 5 Überlebensstrategien, mit denen sie nicht nur eine Zombie-Apokalypse übersteht:

Strategie 1: Optimal anpassen
Schon Darwin wusste: Diese Fähigkeit kann über Leben und Tod entscheiden. Und zwar nicht nur in "The Walking Dead", wo Lauren alias Maggie nach einer weltweiten Virus-Epidemie eine der letzten Überlebenden zwischen lauter Untoten ist. Anpassungsfähigkeit hilft ihr ebenso im Star-Alltag, wo sie zwischen Atlanta, London und L. A. pendelt. "Ich weiß, ich könnte überall glücklich werden", sagt sie. Das hat sie bereits als Teenager gelernt. Damals zog sie mit ihrer Familie von New Jersey nach England. Erst war Cohan darüber wenig begeistert, dann lernte sie ihre neue Heimat lieben. "Ich bin meinen Eltern heute noch dankbar, dass sie uns beigebracht haben, uns überall zurechtzufinden."

Strategie 2: Immer bereit sein
Für die langen Drehtage mit vielen Kampfszenen muss Lauren topfit sein. "Ich brauche keine dicken Muskeln, so bin ich physisch nicht gestrickt", sagt sie. "Aber mir ist wichtig, mich stark und belastbar zu fühlen." Deswegen setzt sie auf Stretching. Das hält flexibel und ist wichtig für den Muskelaufbau. Außerdem geht sie mindestens 10 000 Schritte pro Tag. "Die habe ich an einem Drehtag schnell drin." Wenn dann noch Zeit bleibt, macht sie Pilates oder Ballettübungen an der Stange.

Strategie 3: Richtig auftanken
Für maximale Energie braucht der Körper den richtigen Treibstoff.  Lauren schwört auf Clean Eating, das Ernährungskonzept, bei dem man nur Produkte isst, die nicht industriell weiterverarbeitet wurden. "Morgens bin ich ohne meinen Smoothie zu nichts zu gebrauchen", gibt Lauren zu. "Ich glaube, der Mensch hat erst das Rad, dann den Profimixer erfunden." Und sonst? Gibt's bei ihr Gemüse und Fisch, Fisch und Gemüse. Ihr Fazit: "Wenn du bewusst isst, dich viel bewegst und happy bist, machst du für dich und deinen Körper alles richtig."

Strategie 4: Zweifle nicht
Als Teenie wurde Lauren, damals eine lange Bohnenstange, oft gehänselt. Komplimente konnte sie lange nicht annehmen, bis ihr Stiefvater sie beiseitenahm: "Ich möchte, dass du übst, Danke zu sagen", bat er. "Akzeptiere einfach, dass jemand etwas Nettes zu dir sagt." Da machte es Klick bei ihr. "Wenn ich heute Selbstzweifel  äußere, meckert meine Freundin Amy: 'Rede nicht so über meine gute Freundin!'. Das liebe ich." Das positive Denken hat sich auch in der Ego-Nahkampfzone Hollywood bewährt: "Wenn ich nichts zu bieten hätte, wäre ich wohl in der Branche nicht mit von der Partie, oder?"

Strategie 5: Bleib immer ruhig
"Ich habe begonnen zu meditieren, als ich 17 Jahre alt war", sagt  Lauren. "Mein Ziel ist, ganz im Moment zu leben." Das sagt sie nicht nur so, sie lebt es: Lauren begrüßt jeden mit einem offenen Lächeln,  hört gut zu und verschenkt Umarmungen wie andere Süßigkeiten. Fazit: Sie ist nett – und das hat Methode: "Behandle jeden so, wie du von ihm behandelt werden willst: freundlich, gut, liebevoll." Sie weiß,  das ist harte Arbeit: "Nur wenn man etwas verinnerlicht hat und lebt, darf man dasselbe von anderen erwarten. Schließlich bekommt man immer das zurück, was man gibt."

Women's Health Cover 2015 01/02 / 2015: Nikeata Thompson

Als Mitglied der Jury von „Got to Dance“ teiltesie ihre Leidenschaft mit Millionen TV-Zuschauern. Nikeata Thompson ist mit Leib und Seele Tänzerin und liebt es, wenn alle Augen auf sie gerichtet sind. Was sie fit, glücklich und selbstbewusst macht:

Würde sie nicht ­tanzen, finge sie schleunigst damit an, sagt Nikeata über ihr größtes Glück. Als erfolgreiche Leichtathletin suchte sie mit 19 Jahren einen Neuanfang. Im Tanzen vereint Nikeata seitdem Rhythmusgefühl, Dynamik, sportliches Talent – und gewann vor allem eins: Zufriedenheit.

Der Leidenschaft folgen
Steht sie auf der Bühne, fühlt sie sich wohl: „Ich habe nicht nur meine Passion gefunden, sondern erlebe auch eine große Freiheit.“ Was so spielerisch, elegant und einfach aussieht, dafür trainiert Nikeata hart. Das Erfolgsgeheimnis ihrer ­athletischen Kurven: leistungsorientiertes Fitness-Training als Gegenpol zum Tanzen mit seinem künst­lerischen Ausdruck. „Das Wechselspiel ist sehr wichtig, um das Optimum aus meinem Körper herauszuholen.“ Die Topform klappt jedoch nur mit Topernährung. Nikeatas Devise: Immer gut und ausgewogen essen – so führt sie bewusst ein fittes Leben und gibt sich nicht dem verlockenden Überfluss hin. Zumindest meist, denn: „Ich liebe Süßigkeiten und gönne mir bewusst kleine Sünden. Aber mein Körper ist mein Motor, und der will in Bewegung bleiben.“ Ein grundsätzlich gutes Verhältnis zu ihrem Körper ist ihr wichtig, daran arbeitet sie konstant. Und das sieht man: Athletisch und stark, trotzdem feminin, so schaffte sie es auf unser Cover.

Keine halben ­Sachen machen
Was Nikeata anpackt, macht sie zu 100 Prozent – starker Wille, Fleiß und Disziplin machten sie als Tänzerin und Choreografin erfolgreich. Mit ihrer eigenen Agentur will sie nun andere mit diesem besonderen Gefühl inspirieren und ihr Können weitergeben. Darauf ist sie stolz: „So kann ich zeigen, dass man als Tänzer viel erreichen und auch eine Firma leiten kann.“ Dass ernsthaftes Tanzen eine Plattform im TV gewonnen hat, sieht sie als große Anerkennung und ist glücklich, ein Teil dieses Erfolgs zu sein. Bei all dem Rampenlicht bleibt sie sich selbst aber immer treu: „Meine Eltern haben mir beigebracht zu leben und zu sein, wie ich bin, ohne Angst zu haben oder mich zu verstellen.“

Träume haben
Besser zu werden ist Nikeatas Antrieb: „Ich kann ­immer noch mehr aus mir rausholen. Nicht nur beim Tanzen gibt es so viele ­Facetten und Stufen, die ich erreichen kann, sondern auch als Mensch.“ Wie sie das macht? „Hart arbeiten, positiv denken und sich Träume bewahren, dann werden einige sicher wahr.“

Women's Health Cover 2014 12 / 2014: Carla Salomão

Topmodels wie unsere Titelfrau Carla Salomão sind unter Dauerstress. Darum fährt Carla, wann immer sie kann, das Gegenprogramm: Yoga und ganz viel Ruhe – nur Anflügen von schlechter Laune tritt sie beim Functional Fighting gehörig in den Hintern.

Wir haben es in der Hand, ob jeder Tag ein guter Tag wird oder nicht“, sagt Carla Salomão. Wo sie ist, versprüht sie gute Laune. Die 25-jährige Brasilianerin aus Curitiba hat sich vorgenommen, „ein Mensch zu sein, den man gerne um sich hat“. Das gelingt ihr ausgezeichnet.

Zum Model dank Mama
Vielleicht hat sie die positive Einstellung von der Mama. Die war es nämlich, die nicht gegen den Jetset-Beruf wetterte, sondern Carla einen Model-Workshop zum 15. Geburtstag schenkte. Prompt landete sie in der Profikartei. Das Model liebt ihren Job: „Ich darf an Orte reisen, die ich als Kind in Filmen und Büchern sah, exotische Dinge essen und überall auf der Welt mit einzigartigen Menschen reden.“ Am liebsten aber ist sie an einem einsamen Fleckchen im Norden Brasiliens: In Itacaré hat sie mit ihrem Verlobten ein Strandhaus. „Für ein Naturmädchen wie mich ist das der perfekte Ort: kein WLAN, kein Fernsehen, kein Verkehr. Und die Vögel singen uns schon ab morgens den schönsten Soundtrack.“

Durch Asanas in Balance
Was ihr sonst noch hilft beim Runterkommen? „Yoga! Ohne kann ich nicht leben“, erklärt Carla, „es entspannt und bringt mich zur Ruhe. Genau das Richtige für einen Energiebolzen wie mich.“ 45 Minuten turnt sie täglich ihre Asanas, nach dem Aufstehen oder am Abend vorm Schlafengehen. Ihre neueste Fitness-Ent­deckung ist Ballett: „Das strafft und macht eine elegante Haltung.“ Aber für ihren Topkörper gibt sie noch mehr Gas: Mindestens 2-mal pro Woche läuft oder schwimmt sie, trainiert ihre Kraft oder lässt beim Functional Fighting alles raus.

Bewusst und gesund mit Fisch
Beim Essen wird Carla grundsätzlich: Sie ist Pescetarierin, isst also kein Fleisch, schwört aber auf Fisch und Meeresfrüchte: „Weil es gesünder ist, aber auch, weil ich Tierquälerei ablehne. Außerdem könnte man mit dem Getreide für Tierfutter in den USA 60 Millionen Menschen vor dem Hungertod bewahren.“

Zufrieden durch Offenheit
Was sie noch vor hat? Sie lernt Reiki, nimmt Schauspielunterricht und arbeitet an einem Surf-Label. Aber wie sieht es mit Plänen aus? Sie nimmt das Leben so, wie es kommt – stets voller Überraschungen. „Du musst offen sein, für alles, was es dir bietet“, sagt sie. „Je ne regrette rien“ steht deshalb auch auf einem ihrer Tattoos: „Ich bereue nichts"

Women's Health Cover 2014 11 / 2014: Kaley Cuoco-Sweeting

In der Erfolgsserie „The Big Bang Theory“ ist Kaley Cuoco-Sweeting als Blondine vonnebenan in allen Wohnzimmern zu Hause. Auch in natura ist sie nett und natürlich – und verrät ihr vielleicht größtes Geheimnis: wie man mit sich selbst zufrieden ist.

Die hat Nerven: überrascht auf ihrer Hochzeit alle mit einem Kleid in Bonbonrosa. Twittert nach einer „Big Bang“-Folge mit 2 Millionen Zuschauern: „Oh, ich hatte da total vergessen, mich zu rasieren.“ Das ist Kaley, 28 Jahre, wie sie leibt und lebt. Dass sie gut drauf ist, hat System, denn Kaley Cuoco – seit der Party in Pink offiziell Kaley Cuoco-Sweeting – folgt ein paar Grundsätzen. Und die sind quasi ein Crashkurs in Sachen Selbstbewusstsein.

1. Mach dich frei von den Urteilen anderer
Kaley ist aktuell die best­bezahlte Seriendarstellerin der Welt (eine Million Dollar pro Episode für die nächsten 3 Staffeln) und war schon als Teenie ein Star. Doch sie war nicht immer so selbst­bewusst: „Ich habe oft auf dem roten Teppich zu viel darüber nachgedacht, was andere von mir halten. Aber es werden nie alle zufrieden sein. Man muss schon selbst wissen, was man möchte – und es tun.“ Und das gilt nicht nur beim Schaulaufen auf dem langen Läufer.

2. Entscheide ohne langes Hin und Her
Ja oder nein? Kaley reicht eine Minute Bedenkzeit, und „vielleicht“ gibt es nicht. „Ganz im Ernst, ich möchte nicht ewig herum­sitzen und über Dinge nachdenken.“ Auch Reue lohnt sich nicht: „Ich habe kein Problem ­damit, mir Fehler einzuge­stehen. Denn man kann quasi alles wieder anders machen, kaum etwas ändert das ganze Leben.“

3. Vertrau deiner ­eigenen Meinung
Wenn man etwas sicher will, sollte man niemanden um Rat fragen: „So habe ich es auch an meiner Hochzeit gehalten. Ich wollte schon immer in Pink heiraten. Also habe ich das Kleid meiner besten Freundin und meiner Schwester erst bei der letzten Anprobe gezeigt. Es war fantastisch.“ Das fand auch ihr Liebster, der Tennisprofi Ryan Sweeting, dem sie Silvester das Jawort gab. Vor Kurzem hat das Paar erst einmal einen zweiten Hund adoptiert, aber eines sei verraten: Die Fami­lienplanung läuft auf Hochtouren. „Ich kann es nicht erwarten.“

4. Fühl dich wohl mit dir selbst
Einen körperlichen Schwachpunkt gibt Kaley zu: „Ich setze schnell Muskeln an, was an sich ja okay ist, aber auf Fotos sehe ich manchmal aus wie ein Football-Spieler.“ Kaleys Strategien: viel Sport, und eine gesunde Perspektive auf sich selbst. Sie trainiert mindestens 3-mal pro Woche auf dem Indoor-Rad und reitet fast jeden Tag (Beweisfotos: siehe Facebook). „Da fühle ich mich wirklich frei, ganz ohne Smartphone, in der Natur. Tiere erinnern einen daran, dass leblose Dinge nicht wirklich wichtig sind.“

Women's Health Cover 2014 10 / 2014: Kate Hudson

Diese Frau hat alles: Top-Rollen in Hollywood, 2 süße Kinder, gutes Aussehen – und einen Körper, bei dem jedem Mann die Kinnlade runterklappt. Wie macht sie das bloß?! Wir haben nachgefrag:

Sie selbst ist ihre beste Werbung: Seit ver­gangenem Jahr designt Kate Hudson ihre eigene Fitness-Linie für Fabletics – und gibt darin selbst die beste Figur ab. Doch auch die Strahlefrau Hollywoods, die sogar an stressigen Drehtagen noch beste Laune verbreitet, bekommt diesen straffen Körper nicht geschenkt.

Das Studio nach Hause holen
Jeden Tag richtig schwitzen – und wenn es nur für 20 Minuten ist, das ist Kates Fitness-Mantra. Ist sie unterwegs, hat sie Fitness-DVDs im Gepäck. „Brazil Butt Lift“ ist ihr Favorit. Zu Hause steht Pilates auf dem Programm: „Das ist ein großartiges Ganzkörpertraining, bei dem selbst Reiterhüften, Trizeps und tiefliegende Bauch­muskeln ranmüssen.“ Ihre Fitness-Grundlage seit mehr als 15 Jahren. Aber auch mit ihren Söhnen Bingham (3) und Ryder (10) ist sie immer in Bewegung. „Bing wiegt etwa 18 Kilo. Wenn ich mit ihm in der Babytrage für ein paar Stunden spazieren gehe, ist das ein sehr gutes Workout“, erzählt die Schauspielerin, die im Oktober in „Wish I Was Here“ im Kino zu sehen sein wird. „Und Ryder und ich, wir kickboxen zusammen. Manchmal nehme ich ihn huckepack und sprinte los. Ich bin hinterher schön erledigt – und die Jungs sind glücklich.“

Die richtige Motivation finden
Ja, auch sie mag die Früchte des Sports wie einen flachen Bauch oder einen knackigen Po. Ihre Motivation ist mit 35 allerdings eine andere: „Es ist unglaublich, was Sport mit dem Gehirn anstellt“, sagt der „Bride Wars“-Star. Die Gedanken werden klarer, man kann sich besser erinnern und ist so viel präsenter.“ Gesundheit, Glück und Sport gehen bei Goldie Hawns Tochter eben Hand in Hand.
werden klarer, man kann sich besser erinnern und ist so viel präsenter.“ Gesundheit, Glück und Sport gehen bei Goldie Hawns Tochter eben Hand in Hand.

Alles etwas lockerer sehen
Wie hart es ist, überschüssige Pfunde wieder loszuwerden, weiß sie genau. Nach der Geburt von Sohn Ryder wog sie 28 Kilo mehr. Was da half: Kalorien zählen – und Training. Kate Hudson mag keine strikten Diäten: „Dafür liebe ich Essen viel zu sehr.“ Stattdessen verzichtet sie einen Monat im Jahr auf Zucker, Gluten und rotes Fleisch. „Das ist schon ziemlich hart. Das Gute ist aber: Abends kann man sich trotzdem manchmal einen Tequila gönnen, weil der nicht aus Weizen ist. Da hält man gleich viel besser durch.“

Women's Health Cover 2014 09 / 2014: Zoe Saldana

Kinostar Zoe Saldana ist die erste Frau, die sich für unseren Titel nackig macht. Kein Problem, ihr Körper ist ja so perfekt? Nein, die Wahrheit ist: Zoe fühlt sich erstmit 36 Jahren wohl genug, um alleszu zeigen. Hier verrät sie, warum: 

Wir kennen sie im Minikleid oder fast nackt (aber kobaltblau): Zoe Saldana wurde in überirdischen Rollen mit knappen Klamotten bekannt, als Uhura in „Star Trek“ und Neytiri in „Avatar“. Für Women’s Health posierte sie ganz ohne. Eine Mutprobe? Ja. Zoe gibt lachend zu: „Am Tag des Shootings bin ich aufgewacht und dachte: ,Warum habe ich bloß zu­gesagt?‘ “ Doch das Foto be­weist: Es gibt nichts zu be­reuen. Sie sieht toll aus!

In Topform – Trotz weniger Sport
Sie bewegt sich mit der ath­letischen Anmut einer Bal­lerina. Dass sie derzeit weniger trainiert, sieht man nicht. Zoe sagt: „Im letzten Jahr musste ich sportlich kürzertreten.“ Zoe tanzt, seit sie 10 Jahre alt ist – bei ihr wurde die Hyperaktivitätsstörung ADHS diagnostiziert, und Ballett war der einzige Weg, die rasenden Gedanken zu beruhigen. Später studierte sie Tanz in der Dominikanischen Republik. „Darum mag ich Kurse wie Pilates gern, denn sie sind für Tänzer gedacht“, sagt sie. Und sie liebt Kampfsport-Workouts und die choreografierten Szenen in Action-Rollen: Ab 28.8. kann man sie in der Marvel-Comic-Verfilmung „Guardians of the Galaxy“ bewundern, perfekt durchtrainiert. Sie hat Film auf Film gedreht: „Da hat mein Körper signalisiert: Sport wie ein Profi und immer mehr Arbeit, das geht nicht.“ Also schaltete die Powerfrau um auf mehr Ausgewogenheit.

Zufrieden – trotz kleiner Fehler
Zoe hat mit Mitte 30 ihren Frieden gemacht mit sich und der Welt: „Ich fühle mich heute perfekt wohl in meiner Haut – und sogar schöner als zu der Zeit, in der ich exzessiv Sport trieb.“ Auch Kinder kann sich die Schauspielerin gut vorstellen: „2, 3, 4, von mir aus auch 5. Ich verstehe Kinder oft besser als Erwachsene, und die Energie, die von Ihnen ausgeht, wenn sie einen ganzen Raum mit fröhlichem Geplapper füllen, ist einfach großartig!“

Starkes Ego – trotz ein paar Falten
Das Thema Älterwerden sieht Zoe entspannt: „Auch bei mir arbeitet natürlich die Schwerkraft“, gibt sie zu. „Und ich mag nicht alles, was ich im Spiegel sehe. Aber der Körper verändert sich nunmal, und das würde auch dann passieren, wenn ich 24 Stunden pro Tag im Fitness-Studio wäre.“ Auf der anderen Seite fühlt sie sich jetzt innerlich viel stärker: „Erst mit über 30 entwickelt man eine feste eigene Identität.“ Sie zuckt mit den Schultern: „Ja, in den 20ern sind vielleicht die Cocktails und die Nächte besser. Aber da kreisten meine Gedanken ständig um die Frage: ,Was muss ich tun?‘ Heute heißt für mich die wichtigste Frage: ,Was will ich tun?‘ “

Women's Health Cover 2014 07/08 / 2014: Natalia Borges

Diesmal auf unserem Cover: Natalia Borges aus Brasilien. Das 28-jährige Model treibt inseiner Freizeit am liebsten Sport. Man sieht’s, in diesem perfekten Bauch steckt viel Arbeit – aber zum Glück auch jede Menge gutes Essen.

Natalia modelt schon ihr halbes Leben lang. Als sie 14 war, wurde sie bei einem Casting entdeckt und zog für den Job nach São Paulo. „So früh schon die Familie zu verlassen war eine der schwersten Entscheidungen meines Lebens.“ Aber sie wollte ihren Traum unbedingt leben.

Sie hat Rückhalt
Was ihr half: „Ich hatte immer die volle Unterstützung meiner Eltern.“ Ihr Vater sammelt noch heute stolz jedes ihrer Fotos und bastelt daraus am PC Bildergalerien. Jede freie Minute verbringt Natalia, die inzwischen in New York lebt, mit engen Freunden und ihrer Familie. Das ist ihre Art, der Oberflächlichkeit ihres Joballtags etwas entgegenzusetzen und sich zu erden. „Zeit mit mir nahen Menschen zu verbringen macht mich wirklich glücklich“, sagt sie.

Sie hängt sich rein
Ihren Job sieht sie als Geschenk von oben: „Ich hätte nie gedacht, dass ich mal um die Welt reisen würde, um das zu tun, was ich liebe.“ Nämlich: jeden Tag in andere Rollen zu schlüpfen. „Es macht mir unglaublich viel Spaß, mich im Hand­umdrehen vom Sexsymbol in eine nette Lehrerin oder in die junge Mutter von nebenan zu verwandeln.“ Die unschönen Begleit­erschei­nungen ihres Jobs nimmt sie gelassen: „Klar ist es anstren­gend, dauernd unterwegs und nie Herr über seine Termine zu sein. Aber ich versuche, alles Negative mit positiver Energie zu überwinden.“

Sie feilt an sich
Natalias Figur ist absolut perfekt, aber sie tut auch viel für ihren Körper, trainiert ihn bis in die letzte Muskelfaser. Besonders stolz ist Natalia auf ihren Bauch: „Ich habe wirklich jeden Muskel einzeln trainiert. Das zahlt sich aus.“ 4 bis 5 Tage pro Woche zieht sie ihr Programm durch: zuerst eine Dreiviertelstunde Laufen, dann Training mit Gewichten. Ihr Credo für gute Ergebnisse: „Dranbleiben! Denn nichts ändert sich von einem Tag auf den anderen.“

Sie liebt, was sie tut
Neben all dem gezielten Training kommt Natalia zugute, dass Sport zu ihrer liebsten Freizeitbeschäftigung gehört: „Beim Box­training werde ich Stress los, Yoga nutze ich zur Meditation, und das gibt mir meinen inneren Frieden. Außerdem liebe ich Pilates.“ Eine ähnlich große Liebe hegt sie für Süßigkeiten, denen sie nur schwer widerstehen kann. „Ich habe an meinem Kühlschrank ein Foto von meinem Traumkörper hängen, damit ich nicht so oft schwach werde“, erzählt sie. „Ich bin eben eine echte Perfektionistin.“

Women's Health Cover 2014 06 / 2014: Shakira

Boom! Bang! Mit Pauken und Trompetenmeldet sich die Sängerin aus der Babypausezurück – mit starker Stimme und einem beneidenswerten Wow!-Body. Wie sie dasgeschafft hat? Fragen wir sie doch selbst:

Still sitzen? Das ist überhaupt nichts für Shakira: „Ich bin immer in Bewegung“, erzählt sie lachend. Dass die Sängerin nach der Geburt ihres Sohnes Milan vor gut einem Jahr nicht faul auf dem Sofa rumgehangen hat, ist nicht zu übersehen. Und erst recht nicht zu überhören: Das neue Album „Shakira“ ist rockiger als alle anderen zuvor und strotzt nur so vor Power. Immer etwas Neues auszuprobieren ist für Shakira weder Phrase noch Pose – es ist ihre ganz persönliche Lebensphilosophie.

Stets unter Strom für neue Musik
Bereits vor 23 Jahren hat die 37-Jährige ihr erstes Album veröffentlicht. Damals sang die Kolumbianerin noch auf Spanisch, seit 13 Jahren feiert sie Welterfolge auch mit englischen Songs. Wies chreibt man nach 50 Millionen verkauften Alben und 2 Grammys noch frische Songs? „Mit Leidenschaft“,sagt Shakira. „Ich fordere mich für jedes Album neu heraus.“ Sie findet es zwar wichtig, mit sich zufrieden zu sein, „aber selbstgefällig darf man nie werden“.

Sportlicher Spaß statt Stress
Was sie in Sachen erfolgreiches Bodyshaping zu bieten hat, lässt sich im Video zu ihrer Single „Can’t Remember to Forget You“ bestaunen. Dass das Ergebnis so beeindruckend ist, hätte Shakira selbst am wenigsten für möglich gehalten:„Der erste Blick in den Spiegel nach der Geburt war ein Schock“, gibt sie zu. „Man fragt sich, ob es überhaupt möglich ist, jemals wieder so auszusehen wie früher.“ Ist es, macht allerdings extrem viel Arbeit: Die Sängerin verlor die Babypfunde mit Zumba und anfangs mithilfe von Startrainerin Anna Kaiser. Aber inzwischen hat sie eine neue Fitness-Philosophie: „Man sollte nicht leiden, um fit zu bleiben – Sport muss Spaß machen.“ Diese Erkenntniskam ihr, weil sie keine Lust aufs Studio hatte und stattdessen Basketball, Tennis und Inlineskaten ausprobierte: „Bei solchen Sportarten merkt man vor lauter Konzentration gar nicht, wie sehr man sich auspowert.“

In Bewegung, um sich lebendig zu fühlen
Aber selbst einer Powerfrau wie Shakira gelingt es nicht, immer alles unter einen Hut zu kriegen. „Ich habe ein Kind und einen Mann, für die ich da sein will.“ Für ihre beiden Jungs lässt sie gern mal ein Training sausen. „Ich habe gelernt, meinem Körper gegenüber toleranter zu sein.“ Was wirklich zählt, ist etwas anderes: „Wer still steht, fühlt sich schlecht. Deshalb ist es so wichtig,in Bewegung zu bleiben. Fit zu sein stärkt das Selbstvertrauen. Und Selbstvertrauen wirkt immer sexy.“

Women's Health Cover 2014 05 / 2014: Carrie Underwood

Um den American Dream zu leben, muss man kein Tellerwäscher sein. Carrie Underwood zum Beispiel ließ die kleine Farm hinter sich, auf der sie aufgewachsen war, um die Bühnen der Welt zu erobern. Und die Herzen aller, die sie hören:

Es war diese kraftvolle und gleichzeitig berührende Stimme, die Carrie zum Superstar machte. 2005 gewann sie die Castingshow „American Idol“, und nur 2 Jahre später hielt sie den ersten von inzwischen 6 Grammys in der Hand. Für die zierliche Blondine aus dem 3000-Seelen-Dorf Checotah ist dieser Mega-Erfolg noch heute unbegreiflich, denn sie war nie jemand, der permanent Aufmerksamkeit auf sich ziehen muss. „Auf Partys war ich immer eher diejenige, die andere in Ruhe beobachtet“, erzählt sie.

Vom Sportmuffel zum Workout-Fan
Gleich nach ihrem „American Idol“-Sieg nahm sich Carrie einen Personal Trainer, um fit zu sein für die große Bühne – und die kurzen, hautengen Kleider, mit denen sie nun im Rampenlicht stand. Bis dahin war Sport für sie kein Thema: „Ich wusste einfach nicht, was man alles für den Körper tun kann.“ Doch sie fand Gefallen daran, sich auszupowern: Meist gibt’s 1,5 Stunden Kraft- und Kardio-Training, Boxen oder Laufen pro Tag. Ihr neuestes Lieblingsworkout heißt Tabata: ein Intervalltraining aus 20 Sekunden Maximalbelastung und 10 Sekunden Pause, das Ganze 8-mal nacheinander:„Das ist total heftig, aber auch total mein Ding!“

Wenn man nicht alles selbst macht
Carrie ernährt sich vegetarisch, seit sie 14 ist. Inzwischen isst sie auch fast immer vegan. Weil veganes Essen unterwegs nur sehr schwer zu bekommen ist, steht Carrie im Tourbus oft selbst am Herd: Auf 2 Kochplatten kann sie sich jederzeit Tofu- oder Veggie-Burger selber braten. Manchmal gerät sie so in den Kochrausch, dass sie sich bremsen muss: „Ich bin leider keiner dieser Menschen, bei denen der Magen sagt, dass es reicht. Bei den Portionen muss ich immer etwas aufpassen.“

Das Geheimnis ihres Erfolgs
Carrie achtet nicht nur darauf, dass es ihr selbst gut geht. Gerade erst spendete sie 1 Million Dollar ihrer Toureinnahmen an das Amerikanische Rote Kreuz. Ihr großes Herz wirkt auch im Kleinen: 2011 zum Beispiel fand sie auf der Straße einen verletzten Streuner, brachte ihn zum Tierarzt und sorgte dafür, dass er ein neues Zuhause bekommt. Aber es ist nicht nur ihre Hilfsbereitschaft, die sie so sympathisch macht, sondern auch ihre Bodenständigkeit und die Tatsache, dass sie den ganzen Schönheitswahn der Glitzerwelt nicht so ernst nimmt: „Ich trug jahrelang dieselbe olle Shorts zum Training. Solange, bis sie fast auseinander fiel“, erzählt sie und fügt hinzu: „Mal ehrlich, sich fürs Fitness-Studio aufzubrezeln ist doch total albern.“

Women's Health Cover 2014 04 / 2014: Evangeline Lilly

Evangeline Lilly spielt im Kinoerfolg „Der Hobbit“ die wehrhafte Elbin Tauriel. Aber nicht nur auf der Leinwand kann sie enorme Kräfte freisetzen.

Sie klettert gern auf Bäume und zeigt selbst harten Kerlen, wo der Hammer hängt. „Zu ,Lost‘-Zeiten war ich stolz darauf, die Frau am Set zu sein, die kein Stunt-Double brauchte und immer alles machen konnte, was auch die Jungs können“, erzählt Evangeline. Aber was macht diese 1,68 Meter große Person so unglaublich stark? Ihr Wille – und diese Prinzipien:

Sie folgt ihrem Herzen
Für ihre Rolle in der Serie „Lost“ wurde die gebürtige Kanadierin mit dem Golden Globe ausgezeichnet, zuletzt spielte sie an der Seite von Orlando Bloom imzweiten Teil der Hobbit-Trilogie. All das war aber sogar nicht geplant, denn die Schauspielerei ist eigentlich nicht Evangelines großer Traum. Sie kam eher zufällig dazu, als sie sich als Model und Statistin ein paar Dollar dazu verdiente, um ihr Studium „Internationale Beziehungen“ zu finanzieren. Ihre wahre Leidenschaft ist nämlich das Schreiben. Darin war sie so tief versunken, dass „Hobbit“-Regisseur Peter Jackson sie nur mit Mühe erreichen konnte um ihr die Rolle der Elbin Tauriel anzubieten. Klar, den Erfolg möchte sie nicht mehr missen (übrigens genauso wenig wie die spitzen Elbenohren, die sie nach Drehschluss hat mitgehen lassen). Aber sie sitzt eben schon wieder an einem Roman und hat sich de nTraum erfüllt, ein Kinderbuch zu veröffentlichen.

Sie schwimmt gegen den Strom
Ein Personal Trainer kommt Evangeline übrigens nicht ins Haus. „Die Disziplin und den Druck brauchte ich mit Anfang 20. Aber jetzt bin ich entspannter.“ Sie hält sich mit vielen kurzen Läufen fit und – nicht lachen! – mit Jane-Fonda-Aerobic-Videos. Das Relikt aus alten Kindertagen hat sich schließlich bewährt: „Wenn meine Mutter früher das Video eingelegt hat, zogen meine Schwestern und ich unsere Badeanzüge und Stulpen an und hüpften immer mit. Das hat sich ganz tief in mein Hirn eingebrannt.“

Sie weiß, was sie tut – und steht dazu
Was ihr wichtig ist, zieht sie durch. Man trifft Evangeline daher statt auf dem roten Teppich eher auf Veranstaltungen von Natur- und Klimaschutzinitiativen. Und auch bei der Geburt ihres Sohnes Kahekili (hawaiianischfür „Donner“) zog sie ihr eigenes Ding durch: Eine 30-stündige Hausgeburt ohne Medikamente und Ärzte, nur ihr Partner Norman Kali war dabei: „Wir wollten, dass nur wir beide unseren Sohn zur Welt bringen– nicht irgendein Arzt oder eine Krankenschwester. Ich bin so stolz, dass wir das geschafft haben.“

Women's Health Cover 2014 03 / 2014: Heidi Klum

Heidi Klum ist unser attraktivster Exportschlager: seit Jahrzehnten erfolgreich im Modelgeschäft, vierfache Mutter und ein Vorbild an Disziplin gepaart mit purer Lebensfreude. Keiner anderen möchten wir dringender die Frage stellen: "Wie machen Sie das bloß?"

Als sie zur Tür hereinkommt, könnte man sie leicht für eine Assis­tentin am Set halten: das Telefon am Ohr, die nassen Haare locker zum Knoten gebunden, in Jeans und T-Shirt. Doch als sie die Sonnenbrille abnimmt und die Styling-Crew herzlich begrüßt, ist klar: Es ist tatsächlich Heidi Klum! Unser schönster Export aus Bergisch Gladbach, Top­model, TV-Star ("Germany's next Topmodel" läuft gerade wieder auf Pro 7), Mutter von 4 Kindern, 40 Jahre alt – wobei man ihr die beiden zuletzt genannten Fakten nicht ansieht.

Sie hält sich an das, was sie predigt
"Meine Existenz hängt davon ab, wie gut ich aussehe – das ist meine Motivation", erklärt sie. Darum achtet Heidi schon sehr genau darauf, was sie isst. Da sie aber oft unterwegs ist, muss das Selbstkochen häufig ausfallen. Statt­dessen steht sie dann am Catering-Tresen und kämpft sich durch den Kohlen­hydratdschungel. "Meist gibt's da Pasta, Brot, Hühnchen, Fisch und Gemüse", erzählt sie. "Ich esse dann alles außer die Nudeln und das Brot. Ob ich nicht lieber die Pasta hätte? Klar! Aber ich entscheide mich bewusst dafür, nicht zuzugreifen." Zu Hause dagegen klappt es mit der Selbst­disziplin nicht immer so gut. Vor allem dann, wenn Mama Erna zu Besuch ist. "Sie brät alles und gießt dann Sahnesoße drüber", erzählt Heidi lachend. "Jedes Mal wiege ich danach 2 Pfund mehr."

Sport mag sie – aber nur auf ihre weise
"Der Stoffwechsel verändert sich definitiv, wenn du 40 wirst. Wenn ich mehr schlemme, muss ich also mehr Sport machen." An einen strikten Trainingsplan hält Heidi sich nicht. Und auch die heimischen Sportgeräte kommen nur selten zum Einsatz: "Ich habe ein Laufband, was toll ist. Aber meist steht es unbenutzt rum, weil ich keine Zeit habe, es zu benutzen." Viel mehr schaut sie, dass sie Bewegung in den Alltag integriert: Sie geht mit den Hunden spazieren, radelt mit ihren Kids am Strand von Santa Monica, und wenn die Kleinen auf dem Trampolin springen, macht Mama einfach mit.

Immer in action – nicht nur privat
Auch bei ihren Jobprojekten kann Heidi sich austoben, wie aktuell bei der Fitness-Kollektion, die sie für New Balance designt (ab März exklusiv bei Zalando): "Natürlich habe ich den Laufschuh nicht neu erfunden, aber den Look für die Linie gepusht, etwa mit einem Blumenprint." Langweilige Klamotten braucht also keiner zu erwarten: "Man hat mich ja schließlich nicht ins Team geholt, damit ich schwarze Leggins entwerfe."

Women's Health Cover 2014 01/02 / 2014: Natalia Costa

Die Frau auf unserem Titel ist bei unsnoch wenig bekannt, aber nicht uninteressant. Das Topmodel Natalia Costa aus Brasilien hat eine Karriere rund um den Erdball geführt – und deshalb weiß sie ganz genau, wo und wie sie ihren Seelenfrieden findet.

Zeit zu relaxen. Wo? Na, gleich zu Hause. Am Strand von Florianópolis im Süden Brasiliens, wo NataliaCosta (wenn sie nicht Sporttreibt) runterkommt – beiSpaziergängen: „Ich liebe essehr, die Natur zu spüren,ohne einen Gedanken anden Rest der Welt“, sagt sie. „Das ist Glück.“ Und die ideale Gegenwelt zum Modelbusiness, in dem die 1,80 Meter große Schönheit mitmischt. Wie Natalia ihr Leben in Balance hält? So:

Sie folgt ihrem Herzen
Mit 13 Jahren gewann Natalia den Model-Contest eine rMädchenzeitschrift und zog mit 15 ins bunte New York. Ein Traum. Doch 2008 ginges zurück nach Brasilien ,sie fing neu an. „Ich spürte,ich gehöre in meine Heimat und will dort eine Familie.“ Außerdem wollte sie endlich etwas mit ihrem Kopf anfangen, nicht nur mit ihrem Körper. Das Resultat: Sie hat heute einen Abschluss in Politikwissenschaft, einen Mann und einen 3-jährigen Sohn. Und sie hat das Modeln dabei niemals aufgegeben: „In der richtigen Dosierung liebe ich es.“ So kam sie auf das Cover von Women’s Health Brasilien und wegen ihrer tollen Ausstrahlung auf unseres. Parallel arbeitet sie fleißig an der Verwirklichung des nächsten Traums: „Ich will eine sportliche Wäsche-Linie auf den Markt bringen – das passt zu mir."

Sie mischt Pflicht mit Vergnügen
Natalia muss ihren Traumkörperin Traumform halten. Ihre ideale Trainingswoche sieht deshalb so aus: 3-mal Radfahren, 2-mal Gewichte, einmal Yoga. Fürs Krafttraining hat sie einen Trainer, der sie anspornt. Und sonst tut sie einfach das, was sie gern macht, und das geht wie von selbst: „Ich liebe Spinning und Yoga, weil ich mich danach immer leicht und glücklich fühle!“

Sie verwöhnt sich nach Maß
Süßigkeiten sind Natalias große Schwäche. Deshalb ist das Naschen am Wochenende erlaubt. Unter der Woche ist dagegen Obst ihre Süßigkeit. Und sie achtet auf regelmäßige Ernährung: „Zu großer Hunger verleitet nur dazu, viel mehr zu essen. Ich esse alle 3 Stunden, damit mein Stoffwechsel immer rund läuft.“

Sie sieht die Dinge von der Guten Seite
Natalia hält sich fern von Leuten, die schlechte Energie verbreiten. Wenn etwas mal nicht klappt, atmet sie tief durch und setzt mental einen Schlussstrich darunter: „Dann sollte es eben nicht sein“, ist ihr Fazit. „Ich glaube, ein zufriedenes Leben zu führen ist einfacher, als die meisten Menschen glauben: Ich versuche, auch mit kleinen Dingen glücklich zu sein – wie beispielsweise einer Auszeit am Meer.“

Women's Health Cover 2013 12 / 2013: Elizabeth Banks

Die Schauspielerin Elizabeth Banks ist zufrieden mit sich und der Welt – und das ist ihr wahres Schönheitsgeheimnis.

Stress? Ja, den hat sie. Elizabeth kommt gerade von einem Termin bei der Produktionsfirma, die sie mit ihrem Mann führt, gibt charmant dieses Interview zum Lunch und wird danach TV-Managern eine neue Serienidee präsen­tieren. Und dann hat die 39-Jährige noch 2 kleine Jungs zu Hause und PR-Termine zu erledigen wie für ihren neuen Film „Die Tribute von Panem 2“. Trotzdem wirkt sie völlig aus­geglichen, lacht viel und sieht – selbstverständlich – perfekt aus. Wie schafft sie das nur? Ganz einfach: Sie ist rundum glücklich.

Auf die Liebe kommt es an
Elizabeth und ihr Mann Max Handelman sind ein Paar, seit sie 18 Jahre alt ist. Für Hollywood-Verhältnisse ist das schon mehr als eine halbe Ewigkeit. Ihr Glücksgeheimnis für eine lange und gut funktionierende Beziehung heißt Respekt: „Achtet man den Partner nicht, ist die Liebe in Gefahr. Denn jeder hat Fehler, die den anderen stören. Doch wenn man die einander im Streit vorwirft, kann man’s vergessen. Dann hat man nicht genug Respekt, um den anderen so sein zu lassen, wie er wirklich ist.“

Glücklich ohne Glitzerwelt
Elizabeth treibt sich selten auf Glamourveranstaltungen und Partys rum. Das Wochenende verbringt sie lieber zu Hause mit Freunden. „Dann bin ich weder Mutter noch Berufstätige, sondern erlebe das Gefühl, ein Sozialleben zu haben. Und das ist mir wichtig.“ Sie achtet nämlich sehr darauf, dass ihre Work-Life-Balance nicht aus dem Ruder läuft: „Jeder, den ich kenne, hat das Gefühl, permanent arbeiten zu müssen“, sagt sie. „Kein Wunder, wenn alle ihre Smartphones 24 Stunden am Tag auf Empfang haben. Bei mir ist das anders: Nach 21 Uhr mache ich das Ding aus.“

Man muss sich auch was gönnen können
Glücklich sein – dazu gehört für die Schauspielerin und Produzentin auch, sich nicht ständig selbst zu kasteien – schon gar nicht, wenn es ums Essen geht. „Ich liebe Cupcakes über alles!“ Sie findet: Kleine Sünden sollte man sich nicht verbieten, und hinter dieser Einstellung steckt eine sehr süße Logik: „Diese kleinen Cupcakes sind wirklich praktisch. Denn hätte ich einen ganzen Kuchen vor mir stehen, würde ich einen ganzen Kuchen essen ...“ Auch im Restaurant gilt bei ihr das Motto: lieber weniger essen als gar nichts Leckeres. „Es fällt mir schwer, nicht alles aufzuessen“, gibt sie zu. „Darum teile ich mir die Vor- und Hauptspeise mit meinem Mann.“

Women's Health Cover 2013 11 / 2013: Keri Russell

Keri Russell haut rein: In einer der erfolgreichsten US-Serien spielt sie eineschlagkräftige Spionin. Und obwohl es topsecret ist, verrät uns die New Yorkerin, wie sie es schafft, auch mit 37 Jahren noch so toll auszusehen.

Die Rolle in „The Americans“ hat ihr Leben verändert – zumindest ihr sportliches. „Ich liebe Krav Maga“, sagt Keri. Mit dem israelischen Selbstverteidigungstraining hat sie sich vor Drehbeginn auf ihre Rolle als KGB-Agentin vorbereitet und wollte nach Drehschluss nicht damit aufhören. „Das Training macht nicht nur fit, sondern auch selbstbewusst. Ich komme immer mit einer auf­rechten Haltung aus dem Kurs.“ Das kann ja nie schaden. Denn die Rolle ist ein Riesending für Keri, genau wie die Hauptrolle in der Komödie „Austenland“, die bei uns Mitte Oktober in die Kinos kommt. Dazu ist Keri auch noch Mutter von River, 6, und Willa, 1, und hat als Working Mom echt gute Tipps für eine gesunde Work-Life-Balance:

Der frühe Vogel geht zum Sport
Tagsüber zu trainieren ist schwierig, wenn Dreharbeiten anstehen und die Kinder bespaßt werden wollen. Deshalb verlegt Keri ihr Sportprogramm meist auf die frühen Morgenstunden. Wenn alle anderen noch schlafen, dreht sie um 5 Uhr morgens ihre Runden auf dem Rad. Als Mama muss man flexibel sein, deshalb nutzt Keri jede freie Minute. Wenn die Kleine Mittagsschlaf macht und der Große in der Schule ist, schiebt sie Kraft-Workouts ein oder macht Yoga-Übungen.

Mittagspause mal ganz anders
Zeit für sich ist bei dem stressigen Leben ein absoluter Luxus. Deshalb legt Keri großen Wert auf kleine Auszeiten in totaler Stille: „Ich verschwinde beim Dreh oft in meinen Wohnwagen. Da setze ich mich hin und tue einfach gar nichts“, erzählt sie. „Diese wenigen Minuten wirken enorm, danach bin ich total erholt.“

Grünzeug? Gern in flüssiger Form
Erst im Lauf der vergangenen Jahre hat Keri gelernt, wie wichtig gesunde Ernährung fürs Wohlbefinden ist. Früher fand sie Brokkoli und Co. völlig überflüssig: „Ich habe praktisch bis zu meinem 30. Geburtstag kein Gemüse zu mir genommen. Das gab’s einfach nicht bei uns zu Hause.“ Dafür experimentiert sie heute umso leidenschaftlicher mit Grünzeug. Ihr aktueller Favorit: ein Smoothie aus Grünkohl, Spinat, Joghurt, Kokoswasser und Blaubeeren.

Seine Rituale muss man pflegen
Aber was ist nun Keris wahres Schönheitsgeheimnis? Sport? Ernährung? Wohl eher ihre Angewohnheit, sich vor dem Schlafengehen schön zu machen. Jeden Abend pflegt sie sich ausgiebig und föhnt ihre Haare, bevor es ins Bett geht. „Das kann ich als Abend­ritual nur empfehlen. Mir hilft es wirklich sehr dabei, wieder runterzukommen.“

Women's Health Cover 2013 10 / 2013: Pink

Sie gibt nichts auf andere Meinungen und legt auf der Bühne die wildesten Stunts hin. Hat diese Powerfrau denn vor gar nichts Angst? Schon. Aber Pink hat die Kunst perfektioniert, die eigenen Grenzen zu sprengen.

Sie macht waghalsige Sprünge, stürzt sich bei jedem Konzert in die Tiefe und hängt an Seilen hoch über den Köpfen des Publikums. „Aber ich habe jedes Mal richtig Angst“, gibt Pink zu. Haben wir da richtig gehört? Unerschrocken zu sein, das ist doch ihr Ruf. Ein hartes Mädchen mit großem Ego, das gefletschte Zähne zu ihrem Markenzeichen gemacht hat. Die fürchtet sich? Sie ist eben in Wahrheit doch nicht so hart, wie immer alle denken. „Ich brauche viel Zuneigung. Manche nennen es bedürftig, ich nenne es kuschelig.“

Sie glaubt an nichts – außer an sich
Aus dem Rahmen fällt sie trotzdem – und genießt es! „Ich fand es schon immer toll, anders zu sein.“ Während Schulfreundinnen zum Ballett gingen, zog Pink mit ihren Kumpels zum Skatepark und bretterte die Rampen rauf und runter. Wegen ihres losen Mundwerks flog sie aus der Sonntagsschule, und ihre Mutter setzte sie wegen ihrer Eskapaden mit 15 vor die Tür. Gut, manchmal hat sie über die Stränge geschlagen, aber es ging immer um ein ehrenwertes Ziel: sie selbst zu sein. Ihr Vater hatte der kleinen Alecia Beth Moore (das ist ihr richtiger Name) von Kindesbeinen an eingebläut, sie könne alles erreichen, wenn sie sich nur selbst treu bliebe und sich von niemandem etwas sagen ließe. Die Unangepasstheit äußerte sich nicht nur in ihrem Verhalten, sondern auch in ihrem Aussehen. „Ich war nie niedlich, sondern athletisch. Und wenn du so aussiehst, macht dich das automatisch zu einem anderen Typ Mädchen.“ Was andere sagen, war und ist ihr auch heute noch total egal: „Mir ging es niemals darum, anderen zu gefallen. Für mich war immer nur wichtig, mir selbst zu beweisen, dass ich etwas kann.“

Sie spielt in ihrer eigenen Liga
Letztendlich hat sie doch beides erreicht: Pink weiß genau, was sie draufhat – und ihre riesige Fangemeinde liebt sie dafür. Eben weil sie keine süße Pop-Prinzessin ist. Sondern weil sie anderen aus der Seele spricht mit ihren ehrlichen Songtexten darüber, wie es ist, sich einsam, fremd oder falsch zu fühlen.

Sie lässt sorgen einfach links liegen
Mutter und Ehefrau zu sein hat Pink verändert. Dass ihr Mann Carey Hart als Motocross-Fahrer lebensgefährliche Sprünge macht, lässt sie schon schlecht schlafen. Die Ängste um ihre 2-jährige Tochter Willow jedoch sind noch schlimmer. Aber Pink wäre nicht Pink, wenn sie nicht einen Weg gefunden hätte, gelassen damit umzugehen: „Man kann nicht ändern, wie empfindlich man reagiert“, erklärt sie. „Aber man kann sich auf andere Dinge konzentrieren und den Gefühlen erlauben, zu kommen und zu gehen, und Stärke daraus ziehen.“

Women's Health Cover 2013 09 / 2013: Elsa Pataky

Die spanische Schauspielerin Elsa Pataky führt mit Mann und Baby in Los Angeles ein ruhiges Leben – wenn sie nicht gerade Motorrad fährt, kickboxt oder einen Wasserfall hinunterspringt. Aber jetzt will sie hoch hinaus – ihr nächstes Ziel heißt Hollywood erobern.

Da schau her, der Po: Elsa, seit 16 Jahren als Film- und TV-Schauspielerin in Spanien erfolgreich, hat dort einen Ausdruck geprägt: „Hacer un Pataky“. Dazu dreht man den Rücken wie auf unserem Titelbild halb zur Kamera und strahlt neckisch über die Schulter in die Linse. Das rückt die knackige Kehrseite ins beste Licht – süß und sehr sexy. Doch die 37-jährige Elsa kann mehr als posen, und darum läuft es bei ihr sowohl im Privaten als auch im Berufsleben so glatt, wie ihre neueste Rolle in „Fast & Furious 6“ beweist.

Sie hält sich fit – mit aller Konsequenz
Sympathisch: Der Pataky war keine PR-Strategie, um auf dem roten Teppich zu glänzen: „Lustig, was sich daraus entwickelt hat, das war keine Absicht“, sagt Elsa. „Aber es beweist nur, dass der Po eine der sinnlichsten Partien des weiblichen Körpers ist – und eine, die ganz schön viel Arbeit macht“, gibt sie zu. Zum Glück schwitzt sie sich mehr als gern schön: „Sport ist wie eine Sucht, ich brauche ihn.“ Workout-Junkie Elsa trainierte bis zum Tag der Geburt von India im Mai 2012 jeden Tag und stemmt auch heute mindestens 2-mal pro Woche Gewichte, macht 3- bis 4-mal Yoga oder Pilates und liebt Thaiboxen, das ihr Ehemann, Filmstar Chris Hemsworth („Thor“ und „The Avengers“), mit in die Ehe brachte.

Sie ist mutig – und geht an die Grenzen
Elsa erledigt ihre Stunts am liebsten selbst. Sie ist schon vom zweiten Stock in einen fahrenden Laster gesprungen und neulich im Urlaub einen Wasserfall runter – obwohl es verboten war. „Oh, ich liebe dieses Ahhh-Gefühl, bei dem man einfach schreien muss“, sagt Elsa lachend. Typisch, so war sie schon immer: In Madrid geboren, ging es mit den Eltern früh zum Skifahren und Biken in die Pyrenäen, heute braust sie in L. A. auf ihrer Ducati durch die Straßen. Und sucht sich weitere Herausforderungen. Die studierte Journalistin dreht trotz Kleinkind und Film-Engagements eine Dokumentation über Kinder und schreibt ein Fitness-Buch: „Ich will möglichst viele Menschen zu einem gesünderen Leben motivieren.“

Sie hat Ziele, steckt dafür auch zurück
Sie liebt ihren Job, ihren Superbody und ist eine Supermami, aber sie setzt Prioritäten. Um privat glücklich zu bleiben, sucht Elsa ihre Rollen genau aus, das Projekt muss die investierte Zeit schon wert sein: „Chris und ich versuchen, nie länger als 2 Wochen getrennt zu sein, und stecken beide dafür zurück: „Die Familie hat Vorfahrt.“

Women's Health Cover 2013 07/08 / 2013: Madeleine Dixon

Diesmal auf unserem Titel: Madeleine Dixon, frisch importiert aus Australien. Besondere Kennzeichen: grüne Augen ,grünes Bewusstsein, gute Laune und große Liebe zur Natur. Hier verrät sie ihre besten Ideen für ein glückliches (Model-)Leben:

Unser Cover-Fotograf Jason Ierace aus Sydney schwärmt noch immer: „Madeleine ist super: witzig, naturblond und mit zauberhaften grünen Augen.“ Doch am meisten beeindruckt hat ihn ihre Natürlichkeit, vom sportlichen Körper bis zu den süßen Sommersprossen: „Die lassen sich andere Models leider weglasern.“ Trotz der Lobeshymnen bildet „Maddie“, wie ihre Freunde sie nennen, sich nichts ein auf ihr Aussehen: „Ehrlich, denn die Konkurrenz ist riesig. Es gibt so viele schöne Mädchen auf der Welt.“ Sie hat stattdessen eine ziemlich gute Vorstellung davon, worauf es wirklich ankommt im Leben.

Gute Idee Nr. 1: Liebe deine Arbeit
Ihr Geheimnis ist, sich mit dem Job zu identifizieren, und nicht bloß hübsch zu posen: „Ich mag es, ein wichtiger Teil eines Produkts zu sein, vielleicht präge ich ja sogar das Image einer Marke. Diese Verantwortung nehme ich ernst“, sagt sie – genießt aber auch den glamourösen Teil ihres Jobs: „Ich reise supergern und darf für manche Aufträge um die Welt jetten – genial, oder?“ Trotz ihres Erfolgs fragen ihre Eltern ab und zu nach, wie es mit einem „richtigen“ Job wäre. Doch Maddie hat schon einen Plan B: „Ich will mich mit Gesundheitsprodukten selbstständig machen – wo­mit genau, ist noch geheim.“

Gute Idee Nr. 2: Fühl dich pudelwohl
Maddies liebste Bettlektüre ist derzeit der neueste Ratgeber der Autorin Lola Berry, eine Art weiblicher australischer Jamie Oliver für Ernährung. Denn: „Es lohnt sich, gesund zu leben – man hat einfach mehr Energie, um all das zu tun, was man liebt.“ Ihre Zauberformel heißt: bewusste Ernährung und fast jeden Tag Sport, und zwar Laufen (mit Hund am Strand), Basics wie Liegestütze, Kniebeugen, Ausfallschritte oder Cardio-Einheiten kombiniert mit Pilates oder Stretching. Außerdem meditiert sie: „Das hilft mir, wenn ich merke, dass ich irgendwo an meine Grenzen stoße.“

Gute Idee Nr. 3: Lass dir Zeit für dich
Wann immer es nur geht, nimmt Maddie eine Auszeit für sich. Im Wald, im Busch oder am Meer: „Ich liebe alles, was mit Natur zu tun hat, und bin so oft wie möglich draußen. Das macht mich genauso glücklich wie auf Reisen neue Leute und Orte kennenzulernen.“ Ganz bei sich und neugierig auf alles – die schöne Maddie hat offenbar schon jetzt das perfekte Gleich­gewicht für ihr Leben gefunden. Wir sind beeindruckt. Von Kopf bis Fuß und vom Innen und Außen der Schönheit aus Australien.

Women's Health Cover 2013 06 / 2013: Rachel Bilson

Viele Schauspielerinnen haben Schwächen, Süchte und Spleens. Doch bei Rachel Bilson ist das Objekt der Begierde zum Glück harmlos: Sie ist total verrückt nach Mode.

Pfirsichzarte Haut, glänzend braune Locken und strahlend schöne Augen. Rachel Bilson, die sich mit ihrer Rolle in der Erfolgs­serie „O.C., California“ vor 10 Jahren in die Herzen eines Millionenpublikums spielte, sieht umwerfend aus. Aber auch so jung, dass ein Sicherheitsbeamter am Flughafen sie neulich mit den Worten „Mädchen, wo sind deine Eltern?“ nicht weiterlassen wollte. „Dabei bin ich 31 Jahre alt“, sagt sie im Interview entrüstet. „Mit 40 Jahren werde ich mich darüber freuen. Jetzt aber hoffe ich mal, dass die Leute nicht denken: ,Was für ein verrückt gekleideter Teenager.‘ Denn ich liebe Mode und kombiniere gern mutig.“

Auf dem Karrieresprung
Dabei ist Rachel auch rollentechnisch längst aus dem Teeniealter heraus: In der TV-Serie „Hart of Dixie“ (läuft bei uns auf Sixx) spielt sie eine New Yorker Ärztin, die es in die Provinz verschlägt. Und im August kommt „The To Do List“ in die deutschen Kinos. Darin spielt sie die Schwester von Aubrey Plaza, die sexuelle Erfahrungen sammeln will.

Lieber Kuscheln statt Posen
„Auf meiner persönlichen To-do-Liste habe ich wilden Sex schon abgehakt. Nur eine Sache fehlt noch: Kinder!“ Die Voraussetzungen dafür sind jedenfalls da: Schon seit Jahren ist sie mit ihrem Kollegen Hayden Christensen liiert. Und sich einzukuscheln steht bei beiden auf der Liste der Lieblingsaktivitäten weit oben. Rachel ist bekennender Ausgehmuffel (außer zum Shoppen, das geht immer), kocht lieber für Freunde oder guckt Filme: „Meine Schwäche sind Tanzfilme wie ,Grease 2‘ oder Dirty Dancing‘“, gibt sie lachend zu. „Dazu tanze ich dann auf der Couch.“

Beim Dessert wird nicht geteilt
Ihr unglaublicher Körper ist zumindest teilweise auch das Ergebnis dieser Couch-Sessions. Denn – Überraschung! – Rachels Lieblings-Workout heißt Tanzen. Fitness-Studios mag sie nicht, schiebt dafür aber gelegentlich mal eine Yoga-DVD in den Player: „Das ist der beste Weg, um zu entspannen und gleichzeitig den Körper zu formen“, findet sie. Bei ihr dreht sich jedoch nicht alles nur um Ernährung und Sport. „Ich will das Leben genießen, denn gesund bleibt man nur, wenn man glücklich und zufrieden ist.“ Und dazu gehört manchmal auch kulinarischer Egoismus: „Natürlich achte ich darauf, nicht zu fett zu essen. Aber muss man deshalb gleich jedes Dessert mit 8 Leuten teilen? Ich möchte meinen Nachtisch allein essen!“

Women's Health Cover 2013 05 / 2013: Jessica Alba

Von der Comic-Heldin zur Öko-Aktivistin: Seit „Sin City“-Star Jessica Alba Mutter zweier Töchter ist, nimmt sie ihre Rette-die-Welt-Mission auch im wahren Leben ziemlich ernst.

Was ungesund ist, kommt ihr nicht in die Tüte. Das hat vor allem 2 süße Gründe: Honor, fast 5, und Haven, ein Jahr alt. Jessicas Töchter waren es, die sie zum Biofan machten. „Als ich schwanger war, habe ich mich gefragt: ,Wie kriege ich bloß meine Kinder gesund groß?‘“, erzählt die 32-jährige Schauspielerin. Also ließ sie sich von Ernährungsexperten beraten und gründete mit The Honest Company ihre eigene Firma für Ökoprodukte, die sie bis dahin auf dem Markt vermisste. Hier und in ihrem Ratgeber „The Honest Life“ (Rodale Books, auf Englisch) erzählt sie von ihrem Weg zur bewussten Ernährung:

Wie ich dazu kam, gesund zu essen
Mit 12 Jahren habe ich zum ersten Mal über Ernährung nachgedacht und meine Mutter damit geschockt, dass ich mich vegan ernähren wollte. Damals dachte ich, keine Tierprodukte zu essen wäre der einzige Weg, gesund zu leben. Weil meine Familie normal aß, musste ich alles selbst zubereiten.

Wie ich gesund kochen lernte
Damals habe ich viel herum­experimentiert, zum Beispiel indem ich Früchte, Nüsse und Avocados in meinen Salat gab – großartig! Oder ich kochte Eintöpfe aus Bohnen oder Linsen mit Kreuzkümmel, Salbei und Knoblauch – lecker! Leider fehlte mir als Veganerin auf Dauer Eiweiß und Eisen. Ich bewundere jeden, der vegan oder vegetarisch lebt, aber ich fühle mich mit einer abwechslungsreichen, gemüselastigen Ernährung mit magerem Biofleisch einfach viel wohler in meiner Haut.

Wie ich gesundes in den Alltag bringe
Die größte Wende kam, als ich entscheiden musste, was mein Baby essen, anziehen, umgeben sollte. Nun war es noch wichtiger, schädliche Chemikalien zu meiden – überall. Mein Geheimnis: Ich koche selbst, mit frischen, grünen Zutaten. Einzige Ausnahme: An einem Tag der Woche esse ich, was ich will – denn ich finde, das Leben ist zu kurz, um sich alles zu verbieten. Aber wissen Sie, was das Beste am Kochen ist? Dass es für mich das ultimative Entspannungsprogramm ist. Es gibt nichts Schöneres, als ein Brathühnchen mit gebackenem Kürbis für Honor, Haven und meinen Mann (den Filmproduzenten Cash Warren, Anm. d. Red.) zu zaubern, selbst nach einem hektischen Tag voller Konferenzen für die Firma. Außerdem glaube ich, dass eine selbst zubereitete Mahlzeit nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele guttut. Wenn ich in der Küche stehe, an einem Glas Wein nippe und meine Lieblings-Playlist läuft, dann ist das Leben gut.

Women's Health Cover 2013 04 / 2013: Anne Vyalitsyna

Mit 15 Jahren eroberte Anne Vyalitsynaden Laufsteg. Jetzt ist die Leinwand dran: In „Stirb langsam 5“ spielt die 27-Jährige an der Seite von Superstar Bruce Willis. Die Frau mit dem unaussprechlichen Namen hinterlässt dabei selbst die lautesten Kritiker sprachlos.

Ein Leben fürs Foto: viel Sport, wenig essen, heute hier, morgen dort. Klar, sie ist Model, blond, mit grünen Augen, bezaubernden Wangenknochen und flachem Bauch – da gehört das dazu. Aber sie ist eben auch Mensch, nicht abgehoben, sondern eine von uns – das zeigt schon ein Blick auf ihre Twitter-Seite. Fast täglich postet sie Schnappschüsse aus ihrem Leben: Feiern mit den Mädels, Urlaubsbilder aus Machu Picchu, verschwitzt nach dem Training, verzaubert von Babyseehunden auf den Galapagosinseln, und auch ihr iPad hat sie ge­postet, nachdem sie fest­gestellt hat, dass es sich für Schaumbäder nur bedingt eignet. Man ist sofort drin in ihrer Welt, Anne wirkt so herrlich unkompliziert.

Sie geht alles mit Leichtigkeit an
Und das ist auch im Job so. Die Tochter eines Sportarztes und einer Kinderärztin aus dem russischen Nischni Nowgorod spielt, seit sie 15 ist, in der Liga der Supermodels und absolviert Cover-Shootings und Modeinszenierungen dennoch ohne Allüren: „Ich möchte die Arbeit für jeden so entspannt wie möglich machen. Alle wollen schließlich pünktlich nach Hause.“ Vielleicht auch wegen dieser Einstellung war sie am Set ihres ersten Kinofilms „Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben“ Everybody’s Darling.

Sie lässt sich nicht entmutigen
Also alles große Klasse? Nein. Denn selbst für eine Schönheit von 1,77 Metern ist das Leben nicht automatisch ein ständiger Höhenflug: „Ich war schon mit 10 Jahren immer die Größte und Dünnste, das war nicht witzig.“ Damals flog sie deswegen aus dem Ballett, heute ist Tanzen ihr Lieblings-Workout. Dazu formt sie ihren Körper mit Pilates, Zumba und Yoga. Sportlich war sie, seit sie denken kann: „Mein Vater schickte mich schon als Kind zum Laufen. Zuerst habe ich es gehasst, aber heute liebe ich es! Joggen hält mich auch emotional in Balance.“

Sie musste sich umgewöhnen
Zu lernen, sich gesund zu ernähren, war da schon schwieriger: „Ich habe 10 Jahre gebraucht, bis ich es raushatte, auf meinen Körper zu hören. In Russland gab es fast immer Fleisch, Kartoffeln und Soße.“ Doch seit sie in den USA lebt, gibt es eher Gemüse und gesunde Proteine. Außerdem meidet Anne Alkohol und isst nie nach 20 Uhr. Warum? Weil sie ein Ziel hat: „Wenn ich mir Supermodels wie Christy Turlington, Heidi Klum oder Cindy Crawford ansehe, denke ich: ,So toll möchte ich auch aussehen, wenn ich so alt bin wie sie.‘"

Women's Health Cover 2013 03 / 2013: Teresa Palmer

Vom Tellerwäscher zum Millionär – das geht nur in den USA. Teresa Palmer ist der beste Beweis dafür, auch wenn ihr erster Job mit Abwaschen nichts zu tun hatte. Die australische Verkäuferin ist der neue Lieblingder Hollywood-Produzenten, weil sie nicht nur ein süßes Blondchen ist, sondern richtig was auf der Pfanne hat.

Es ist noch gar nicht so lange her, da sortierte Teresa bei Cotton on noch Klamotten in die Regale ein. Es hätte alles so weiter­gehen können im beschau­lichen Adelaide. Aber dann kam ihr Hollywood da­zwischen. Nun steht die 26-Jährige nicht mehr zwischen Kunden, sondern neben Superstars wie Adam Sandler für „Bedtime Stories“ auf dem roten Teppich oder mit Christian Bale und Natalie Portman für das Drama „Knight of Cups“ vor der Kamera. Sie selbst wundert sich darüber am meisten: „Ich habe immer davon geträumt, berühmt zu werden“, sagt sie. „Aber ich kenne niemanden aus Adelaide, der das geschafft hat. Deshalb kam mir das immer total unrealistisch vor.“

Ein Fitness-Freak war sie nicht immer
Die Realität war erst einmal alles andere als rosig, als Teresa vor 5 Jahren ins schillernde Los Angeles zog. „Die erste Zeit war sehr ernüchternd. Ich fühlte mich allein und kannte niemanden“, erinnert sie sich. Aber schnell entdeckte sie: „Der gesundheitsbewusste Lebensstil in Los Angeles ist voll mein Ding!“ Denn nirgendwo anders auf der Welt wird auf seinen Körper so sehr geachtet wie in Hollywood – und Teresa wurde vom Gesundheits- und Fitness-Virus infiziert. „Ich bin total verrückt nach Pilates! Überall mache ich es, 3- bis 5-mal pro Woche.“ Zusätzlich scheucht ihr Trainer sie 2-mal in der Woche durch die Gegend – Laufen, Kraftübungen und Radfahren stehen regel­mäßig auf dem Programm. Und das ist nicht alles: „Ich beschäftige mich viel mit gesunder Ernährung.“ Sogar Veganerin ist sie inzwischen geworden, seit sie nach L.A. gezogen ist. Na ja, zumindest zu 90 Prozent, denn Tezz, wie sie am liebsten genannt wird, schummelt manchmal: „Es gibt Tage, an denen ich auf Fisch nicht verzichten kann“, gibt sie zu.

Es geht immer weiter. Irgendwie
Auch auf etwas anderes will sie dauerhaft nicht verzichten: eine eigene Familie. Ihr Kinderwunsch und die Vorfreude auf ein Baby sind so groß, dass sie sich schon jetzt mit totaler Begeisterung in Mama-Internetforen herumtreibt. „Ich bin besessen von Schwangerschaften und weiß alles darüber. Meine Freunde lachen mich aus, aber ich kann es eben kaum erwarten, selbst Mutter zu werden.“ In naher Zukunft wird es wohl aber noch nichts mit dem Baby, denn Teresas Freund Scott Speedman hat sie vor Kurzem sitzengelassen – für eine andere. Das war hart, aber aus der Bahn werfen lässt sie sich davon nicht, denn ihr Motto lautet: „Gerade wenn das Leben es nicht so gut mit einem meint, ist es wichtig, sein Lachen nicht zu verlieren."

Women's Health Cover 2013 01/02 / 2013: Mollie King

Früher raste Mollie King im Team der englischen Ski-Nationalmannschaft die Berge hinab. Heute liegt das Ziel nicht mehr unten, sondern ganz weit oben. Mit ihrer Girl-Band The Saturdays will sie endgültig den Pop-Gipfel erklimmen.

Wie kam es zu diesem krassen Wandel? Nun ja, Mollie hat sich irgendwann entschieden, ihren Träumen zu folgen statt einer vorgezeichneten Spur im Schnee der französischen Alpen, wo sie schon als 12-Jährige auf Leistungssportniveau trainierte: „Ich habe damals schon jedem im Sessellift erzählt, dass ich in einer Band spielen will“, sagt die 25-Jährige. „Als dann immer mehr Leute sagten: ,Und was machst du dann hier?‘, habe ich den Absprung gewagt.“ Nicht gleich aus dem Lift, aber dennoch in eine ungewisse Zukunft.

Der Skihase wird zum Popstar
Mollie biss die Zähne zusammen auf der neuen Piste. 2005 sang sie sich bei der englischen TV-Version von „X-Factor“ nach vorn, war aber ordentlich nervös: „Noch nie hatte ich so viel Schiss wie dort, denn ich wusste: Es guckt nicht nur die Jury zu, sondern auch jeder, der mit mir zusammen zur Schule ging. Das war echt fies.“ Zum Glück hat sie dieses ungute Gefühl inzwischen nicht mehr. Es ist ja auch unnötig, denn mit ihrer aktuellen Band The Saturdays landete sie seit der Gründung 2007 bereits 10 Top-Ten-Platzierungen in England – und jetzt will sie ganz Europa erobern.

Olympia ist Out, Sport bleibt in
Obwohl Mollie den Profisport aufgegeben hat, ist ihr ein durchtrainierter Körper immer noch wichtig. Zwar isst die Sängerin gerade auf stressigen Tourneen öfter mal Chips und Pizza. Aber dafür fällt ihr Workout am nächsten Tag dann umso härter aus: Tanzen, Yoga und Schwimmen stehen regelmäßig auf dem Plan – und Mollies Trainerin auf der Matte. Nathalie Bomgren schwört nicht nur bei ihrem Schützling auf die 3er-Regel: „Machen Sie 3 möglichst unterschiedliche Sport­einheiten pro Woche. Das fordert jeden Muskel und formt den ganzen Körper.“

Der ganz normale Wahnsinn
Erfolgreich auf der ganzen Linie – und trotzdem sieht Mollie sich nicht als Superstar. Im Gegenteil, sie outet sich sogar als hysterischer Fan: „Ich habe irre viele Handy-Fotos von mir mit Promis, obwohl ich weiß, dass das total peinlich ist.“ Es kann ihr schon mal die Sprache verschlagen, wenn ein großes Idol vor ihr steht: „Als wir Vorgruppe für Take That waren und ich den Jungs begegnete, bekam ich kein Wort heraus. Was soll man bitte zu Gary Barlow sagen?“ Nur eins fehlt der hübschen Britin noch zum perfekten Glück: der Mann fürs Leben. Von dem wünscht sie sich 2 Dinge: Er muss Sport mögen – und Kinder. Denn die Namen für den zukünftigen Nachwuchs hat sie schon längst im Kopf.

Women's Health Cover 2012 12 / 2012: Hayden Panettiere

Hayden Panettiere? Das ist doch diese süße Blondine (1,57 Meter), die mal mit unserem Boxstar Wladimir Klitschko (1,98 Meter) zusammen war, oder? Stimmt. Aber die Schauspielerin und Sängerin ist viel mehr als nur ein schönes Anhängsel.

Auch mit 23 Jahren kann man im Showbusiness schon ein alter Hase sein. Hayden Panettiere ist der beste Beweis dafür, denn bereits als 11 Monate altes Baby krabbelte sie durch Werbespots, hatte mit 5 Jahren ihre erste Hauptrolle in der US-Serie „One Life To Live“ und schaffte als 17-Jährige mit der Serie „Heroes“ den internatio­nalen Durchbruch. Für die Schauspielerin kein Grund abzuheben: „Nur weil ich im Rampenlicht stehe, heißt das nicht, dass ich Gottes Geschenk an die Welt bin“, sagt sie bescheiden. Für Delfine in Japans Gewässern ist sie das allerdings schon: Nachdem Hayden 2007 dort gegen den Fang protestierte, wurde die Meeresschützerin sogar per Haftbefehl gesucht. Aber selbst davon ließ sie sich nicht beeindrucken – und ab­halten erst recht nicht: „Wenn ich etwas tue, dann von ganzem Herzen.“

Schönheit ist Einstellungssache
Vielleicht ist gerade das auch ihr Schönheitsgeheimnis: „Man sieht einem Menschen an, ob er mit sich zufrieden ist oder nicht“, findet sie. „Eine positive Art, mit sich und der Welt umzugehen, und ein lebendiges Strahlen in den Augen sind die Dinge, die Menschen wirklich attraktiv machen.“

Totaler Verzicht? Unvorstellbar!
„Sich immer gesund zu ernähren ist ein einziger Kampf“, gibt Hayden zu. „Wenn ich zu viel darüber nachdenke, was ich esse, nehme ich erst recht zu.“Damit sie auf salzige Sünden („Ich liebe Chips!“) und Pasta („Dafür könnte ich sterben! Meine Groß­eltern kommen aus Italien.“) nicht ganz verzichten muss, überlistet sie sich selbst: Sie isst erst etwas Gesundes, wenn sie Lust hat zu naschen. Und der Plan geht auf: „Danach bin ich meistens so satt, dass ich das ungesunde Zeug gar nicht mehr will.“ Oder aber sie mixt sich zwischendurch einen Bananen-Mandelmilch-Smoothie – der ist schön süß, macht sich aber nicht auf den Hüften breit.

Sport ist manchmal eben doch Mord
Da Hayden mit 1,57 Metern nicht die Größte ist, versucht sie, beim Training möglichst wenig Muskeln aufzubauen, um nicht zu breit zu wirken. Deshalb setzt sie beim Hantel-Workout auf viele Wiederholungen statt auf hohe Gewichte. Außerdem geht sie zum Bikram Yoga – auch wenn’s oft schwerfällt: „Das ist ganz schön hart. Aber durch das Schwitzen wird der Körper entgiftet.“ Im Alltag dagegen lässt sie sich gehen – im wahrsten Sinne des Wortes: „Meine beste Freundin Amy hat eine Fahrstuhlphobie. Also nehmen wir die Treppe.“

Women's Health Cover 2012 11 / 2012: Cobie Smulders

Manchmal kommt’s anders, als man denkt. Cobie Smulders zum Beispiel wäre wohl niemals unser Cover-Star geworden, wenn alles nach Plan verlaufen wäre. Denn das Haifischbecken Hollywoodwar nicht immer ihr Traum-Arbeitsplatz.

Eigentlich wollte sie Meeresbiologin werden. Aber dann kam Cobie Smulders ein Modelscout dazwischen, der ihre gesamte Lebensplanung durcheinanderbrachte. Statt tief unter Wasser ist die Kanadierin jetzt an Land ganz oben. Was der „How I Met Your Mother“-Star auf dem Weg dorthin gelernt hat, sind Lektionen, die auch für alle anderen gelten.

Unsicherheit überwinden
Schon im Alter von 16 Jahren reiste Cobie für Modeljobs rund um die Welt. Frankreich, Japan, Deutschland, Italien – da wurde sie automatisch selbstständig. Und selbstbewusst: „Wenn du jung und unsicher bist, hilft nur eins: Gib dein Bestes, und setz dir Ziele, die du konsequent verfolgst.“

Hoch pokern
Dazu gehört auch, ein bisschen zu flunkern. Wie damals, als sie zum ersten Mal bei einem Vorsprechen war. Gesucht wurde jemand für die TV-Rolle einer 28-jährigen Archäologin. Cobie war erst 19, wollte den Job aber unbedingt. „Als ich nach meinem Alter gefragt wurde, sagte ich einfach, ich sei um die 20, und schon hatte ich den Job.“

Tiefs überstehen
Doch auf den Erfolg folgte eine Durststrecke, 2 Jahre lang kam nicht ein einziges vernünftiges Angebot, und Cobie war kurz davor, ihren Traum aufzugeben. Sie zog von Los Angeles zurück nach Vancouver, kellnerte und arbeitete als Kurierfahrerin. Aber dann packte sie der Ehrgeiz: „Ich gebe nicht auf, ich gebe nicht auf“, betete sie wie ein Mantra vor sich hin. Cobie beschloss, einen letzten Versuch zu starten – und es wurde tatsächlich ihr Jahr! Zuerst ergatterte sie eine Rolle in der Erfolgsserie „The L Word“, gleich danach in „How I Met Your Mother“, eine der erfolgreichsten Serien der USA, die bei uns auf Pro7 läuft.

Sich dem Druck nicht beugen
Im Gegensatz zu vielen ihrer Kolleginnen ist Schönheit nicht der Grund, warum Cobie viel Sport treibt. „Mir geht es vor allem darum, gesund zu bleiben und nicht so dünn wie möglich“, sagt sie. „Ich mache viel Pilates, weil ich auch noch mit 70 Jahren einen gesunden Rücken haben möchte.“

Alles ausprobieren
Zwar ist Cobie seit 7 Jahren mit Comedian Taran Killam glücklich, aber auf keinen Fall will sie die Erfahrungen mit seinen Vorgängern missen. „Ich hatte tolle Kerle, und ich hatte Idioten“, erinnert sie sich. „Aber aus jeder Beziehung lernt man etwas. Das hat mir gezeigt, wer ich wirklich bin und was ich brauche.“

Women's Health Cover 2012 10 / 2012: Brooklyn Decker

Brooklyn Decker war schon einmal unser Cover-Model – bei der allerersten Ausgabe. Seitdem hat nicht nur unser Heft Karriere gemacht: Längst ist die Amerikanerin für mehr als ihre tolle Figur und das süße Gesicht bekannt. Sie hat auch die Kinoleinwand erobert.

Momente wie diese sind selten: „Es ist so herrlich, mal nichts zu tun“, sagt Brooklyn, kuschelt sich aufs Sofa, wirft ein paar Mandeln ein und krault Bulldogge Billie Jean. Endlich mal ein entspannter Tag fernab von Hollywood zu Hause in Austin, Texas, wo sie mit ihrem Mann, dem Tennis-Ass Andy Roddick, wohnt.

Die Karriere hält sie ziemlich in Atem
Seit die 25-Jährige nicht mehr nur als Model, sondern auch als Schauspielerin Erfolge feiert, jettet sie na­he­zu nonstop um die Welt. 2012 war sie nicht nur unterwegs, um für das Action-Abenteuer „Battleship“ und die Komödie „Was passiert, wenn’s passiert ist“ vor der Kamera zu stehen und die Werbetrommel zu rühren. Sie reist auch weiterhin für Model-Jobs umher und versucht, ihren Mann bei wichtigen Turnieren zu begleiten.

Eins ist sicher: Sport muss sein
„Manchmal fühle ich mich wie in einem permanenten Jetlag“, erzählt Brooklyn. „Deshalb kenne ich dieses Gefühl nur zu gut, dass ein Workout das Letzte ist, worauf ich Lust habe.“ Aber ihr Körper ist ihr Kapital – sie muss alles dafür tun, damit er so sexy bleibt, wie er ist.

Das Geheimnis ihrer Motivation: Spaß
„Ich gestalte mein Training so abwechslungsreich, wie es nur geht“, sagt Brooklyn. Wenn sie zu Hause ist, trifft sie sich mit Freundinnen lieber zum Sport statt zum Shoppen. Mit ihren Co-Stars am Set verabredet sie sich zum Wandern statt zum Dinner und macht aus Läufen in fremden Städten eine Sightseeingtour. Falls der innere Schweinehund aber doch mal siegt, dreht sie einfach die Musik volle Pulle auf. „Dann rocke ich im Wohnzimmer. Das sieht bestimmt total bescheuert aus, aber Tanzen macht mehr Laune als das Laufband.“

Nur eine Sportart lässt sie lieber sein
Während ihr normales Programm aus Pilates, Yoga, Fitness-Training und mindestens 3 Läufen pro Woche besteht, streut sie öfter andere Sportarten ein, sei es Leichtathletik, Boxen oder Kajakfahren. Nur ausgerechnet mit dem Sport ihres Mannes kann sie nichts anfangen: „Als Andy mir mal eine Tennisstunde gab, war ich total frustriert. Es endete damit, dass ich erst alle Bälle vom Platz und dann meinen Schläger auf den Boden schlug.“ Man muss ja auch nicht immer alles zusammen machen, um glücklich zu sein. „Ich habe ihm gesagt: ,Erklär du mir nicht, wie man Tennis spielt, dann erklär ich dir auch nicht, wie man im Bikini modelt.‘ Seitdem ist Ruhe."

Women's Health Cover 2012 09 / 2012: Kate Beckinsale

Bücherwurm, brave Studentin und überzeugter Sportmuffel – das war Kate Beckinsale, bevor sie als Actionheldin die Leinwand eroberte. Die Schauspielerin ist der beste Beweis dafür, dass man sein Leben ändern und auch körperlich alles erreichen kann, was man will.

Sie kämpfte im Laufe ihrer Karriere schon gegen Gangster, Vampire und Werwölfe. Doch für ihren neuen Film „Total Recall“ (ab 23.8. im Kino) sollte sich Kate Beckinsale mit einer Frau prügeln. Schauspielkollegin Jessica Biel zu vermöbeln war definitiv anders als alles andere zuvor: „Es ist echt nicht dasselbe wie eine Schlägerei mit einem Mann zu spielen“, sagt Kate. „Jessica und ich haben ständig gesagt: ,Hab ich dir wehgetan?‘ oder ,Oh, das tut mir wirklich leid!‘“

Vom zarten Reh zur harten Kämpferin
Noch heute, fast 10 Jahre nach ihrem ersten Action-Erfolg im Film „Underworld“,  bei dem sie auch ihren Ehemann Len Wiseman kennenlernte, amüsieren sich alte Freunde darüber, dass sich ihre ruhige, intellektuelle Kate durch Fantasy-Blockbuster ballert. Denn abzusehen war das nicht. Die heute 39-Jährige hat französische und russische Literatur an der University of Oxford studiert, gewann Preise für ihre Prosa und machte einen großen Bogen um jede Turnhalle: „Im Sportunterricht war ich eine Niete“, erinnert sie sich. „Ich war immer die Letzte, die ins Team gewählt wurde.“

Ein super Body allein reicht nicht
Ein Fitness-Studio von innen sah Kate zum ersten Mal im Jahr 2001, als sie sich für eine Bikiniszene im Streifen „Pearl Harbour“ in Form bringen musste. Seitdem macht sie in hautengen Latexanzügen eine atem­beraubende Figur. Aber das allein macht noch keine Actionheldin aus: „Ich sehe jetzt noch die Verzweiflung in den Augen des Stunt-Trainers, als er sagte, ich solle doch mal richtig zuschlagen“, so Kate. Sie bewegte sich einfach viel zu mädchenhaft. Aber auch das hat sie inzwischen abgelegt und kann es selbst kaum glauben: „Es ist erstaunlich, was man alles erreichen kann, wenn man sich bis an seine Grenzen bringt. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich eines Tages so sehr für Sport begeistern könnte“, sagt sie. „Meine Zukunft sah ich eher hinter einem Schreibtisch in ein Buch vertieft. Jetzt verdiene ich mein Geld damit, Leuten den Hintern zu versohlen. Das ist toll!“

Privat braucht sie auch starke Nerven
Heute hält sie sich vor allem mit Yoga, Pilates und Qigong fit und tankt dabei mentale Kraft, die sie nicht nur für Stunts, sondern auch fürs Familienleben braucht. Denn ihre 13-jährige Tochter Lily ist in der Pubertät. „Sie ist ein echter Teenager geworden.“ Leider mit allem, was dazugehört. Denn während Fans Kate großartig finden, schämt sich Lily für Mama. „In ihren Augen bin ich alles andere als eine coole Mutter. Aber so ist das eben.“

Women's Health Cover 2012 07/08 / 2012: Elizabeth Banks

Elizabeth Banks ist alles, nur kein typisches Hollywood-Püppchen. Sie hat die Uni mit Auszeichnung abgeschlossen, hängt gern mit ihren Kumpels im Baseballstadion ab und wünscht sich bloß eins: dass ihr Leben genau so weitergeht.

Und plötzlich steht die Welt Kopf. So könnte man die vergangenen 15 Monate zusammenfassen, wenn man sich das Leben von Elizabeth Banks anschaut. Denn auf einmal ist die US-Schauspielerin weltweit ein Superstar. Nachdem sie bisher meist in Serien wie „Scrubs – Die Anfänger“ oder „30 Rock“ über die TV-Bildschirme flimmerte, hat sie mit dem Kinoknaller „Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele“ endgültig den internationalen Durchbruch geschafft.

Windeln wechseln – für sie ein Traum!
Jobmäßig lief es also wie am Schnürchen. Privat musste sie für die Erfüllung ihres Traums mehr kämpfen. „Das einzige Hindernis in meinem Leben ist, dass ich einen kaputten Bauch habe“, sagt sie. Jahrelang hatte Eliza­beth versucht, schwanger zu werden, bis die Diagnose Unfruchtbarkeit den Traum fast zunichtemachte. Auf ein Baby wollte sie trotzdem nicht verzichten. Deshalb trug eine Leihmutter Eliza­beths Söhnchen Felix aus. Der ist zwar erst 15 Monate alt, Pläne hat Mama aber schon viele: „Wenn er groß genug ist, will ich mit ihm Skydiving machen!“

Immer alles geben – selbst beim Naschen
Aber auch ohne Minitrainingspartner ist Elizabeth sportlich viel unterwegs. Sie macht Yoga, schwimmt, radelt, spielt Tennis und schwört auf TRX, das Seiltraining, bei dem gegen das eigene Körpergewicht gearbeitet wird. Auf ihre Traumfigur angesprochen, reagiert die Blondine allerdings eher genervt. Ihr persönlicher Schlank-Tipp? „Ach Leute“, seufzt sie, „das weiß doch jeder: Macht im Supermarkt einen Bogen um die Schoko­riegel und kauft lieber Bananen!“ In der Theorie klingt das gut, die Praxis sieht aber auch bei ihr anders aus: Elizabeths Schwäche sind schließlich Cupcakes, kleine Törtchen mit viel Zuckerguss. Doch sie setzt Vollkorn und Rohkost da­gegen, trainiert 4-mal pro Woche – und sieht deshalb nicht ein, warum sie auf süße Sünden verzichten soll: „Ich mache viel Sport, da muss es auch mal erlaubt sein zu naschen.“

Tussigehabe – davon hält sie nichts
Privat geht es bei ihr eher ruhig zu. Ganz untypisch für Hollywood ist sie bereits seit 19 Jahren mit dem Produzenten Max Handelman zusammen. Und der liebt vor allem eins an ihr: Sie ist die perfekte Mischung aus Kumpel und Geliebter. „Ich stehe total auf Baseball, Fleisch und schnelle Autos“, sagt Eliza­beth. „Aber ich kann auch genauso gut die Cheer­leaderin im kurzen Rock sein.“

Women's Health Cover 2012 05/06 / 2012: Marisa Miller

Wenn Marisa Miller den Strand entlangspaziert, erntet sie nicht nur von den Männern begeisterte „Wow, was für eine Figur!“-Blicke. Das Surfergirl und Supermodel wurde 2010 zur „Sexiest Women in the World“ gewählt - und das ist ihr fast ein bisschen unangenehm.

Eigentlich bin ich ziemlich schüchtern“, sagt die 33-Jährige: „Ich weiß, es klingt komisch für jemanden, der ständig halbnackt für BHs und Bikinis modelt. Aber ich stehe wirklich nicht gern im Mittelpunkt.“ In der Glitzerwelt ist eben vieles nur Show, da nimmt sich die Kalifornierin nicht aus. Sie macht ihren Job – das tut sie gern und gut –, aber mit der wahren Marisa hat das nicht viel zu tun: „80 Prozent der Dinge, die ich da mache, entsprechen nicht meiner Persönlichkeit.“ Die ist nämlich bodenständig und natürlich und somit streng genommen gar nicht hollywoodtauglich.

Ihr Hobby machte sie zum Star
Entdeckt wurde Marisa von Starfotograf Mario Testino – natürlich am Strand, ihrer zweiten Heimat. Sie liebt es, Wellen zu reiten, in Los Angeles, wo sie lebt, oder im Surferparadies Santa Cruz, wo sie aufgewachsen ist. „Mein Vater hat es mir beigebracht, als ich noch ganz klein war. Gefühlt konnte ich eher surfen als laufen“, erinnert sie sich. Beruflich reitet sie als Supermodel schon seit 11 Jahren die Superwelle. Sie lief für Victoria’s Secret über den Laufsteg, modelte für Tommy Hilfiger und Marc Jacobs. Und jetzt erobert sie die Leinwand: Gerade stand Marisa mit Ryan Reynolds für ihren ersten Kinofilm „R.I.P.D.“ vor der Kamera (Start: Sommer 2013).

Burger und Schoki müssen sein
Ob vor Regisseur oder Fotograf: Es ist Marisas Job, eine gute Figur zu machen. Tägliches Fitnesstraining ist Pflicht, sie schwört auf Surfen als Complete-Workout und gedrehte Crunches für eine sexy Körpermitte. Von nichts kommt nichts – das gilt auch für Supermodels:  „Ich muss wie alle anderen hart arbeiten, um schlank zu bleiben.“ Ernährung spielt da natürlich auch eine große Rolle: Naturreis oder Quinoa, angemacht mit Olivenöl, Zitronensaft und Gemüse, kommen bei ihr regelmäßig auf den Teller. Und was ist bei Heißhunger? Marisa ist überzeugt davon, dass man sich nicht alles verbieten sollte: „Wenn ich Lust auf einen Burger habe, esse ich einen Burger. Die einzige Regel ist: Das geht nicht an 7 Tagen die Woche.“ Auch bei Süßlust hat sie einen Trick: „Ich kaufe nur kleine Portionen. So halte ich die Sünden in Grenzen, wenn ich mal schwach werde.“

Abheben? Die Gefahr besteht nicht
Wenn es übrigens eine Sache gibt, bei der Marisa sicher nicht schwach wird, ist es, nächtelang um die Häuser zu ziehen. Lieber bleibt sie mit Ehemann Griffin Guess zu Hause und verbringt die Zeit mit ganz gewöhnlichen Dingen: „Ich koche gern und backe Kuchen. Wenn ich das tue, fühle ich mich ganz geerdet.“

Women's Health Cover 2012 03/04 / 2012: Amber Heard

Das Tolle daran, unterschätzt zu werden, ist das erstaunte Gesicht der Kritiker, wenn man es gepackt hat. US-Schauspielerin Amber Heard kennt dieses Gefühl nur zu gut. Früher als zuckersüßes Püppchen abgestempelt, hat sie sich jetzt in Hollywood erfolgreich durchgebissen.

Amber Heard – noch nie gehört? Aber mit Sicherheit schon gesehen! Entweder im Horrorstreifen „All the Boys Love Mandy Lane“ oder aktuell an der Seite von Hollywood-Star Johnny Depp in der Komödie „The Rum Diary“. Als Schauspielerin ist die 25-Jährige gerade dabei, richtig durchzustarten. In den USA ist America’s Sweetheart schon so bekannt, dass das Modelabel Guess Amber gerade erst zum Testimonial machte. Sie kann diesen Ritterschlag selbst kaum fassen: „Ich bin schon lange ein großer Guess-Fan! Das neue Gesicht der Marke zu sein ist unglaublich aufregend für mich.“

Sie haut auch mal auf den Tisch
Doch wer sie nur auf ihr Äußeres beschränkt, macht einen Fehler, denn die einzige Rolle, die sie privat hasst, ist die der einfach gestrickten Blondine. „Nichts ist leichter als gut auszusehen. Aber das ist mir viel zu wenig. Ich möchte nicht durch meine blonden Haare oder meinen roten Mund auffallen, sondern durch das, was ich mache“, sagt sie bestimmt. Den Mund auf zum Beispiel, wenn ihr etwas nicht passt. Das bekamen auch die Mitarbeiter am Set der TV-Serie „The Playboy Club“ zu spüren. Statt unbedarft das Playboy-Häschen zu spielen, zettelte Amber immer wieder feministische Diskussionen an.

Ein toller Body ist nicht alles
Für die Playboy-Rolle, in der sie selten mehr trug als das Bunny-Kostüm mit Hasenohren, brauchte Amber nicht nur Selbst­bewusstsein, sondern auch Selbstdisziplin in Sachen Figur: „Ich achte extrem darauf, was ich esse und trinke“, gibt sie zu und steht mit dieser Offenheit ziemlich allein da im oberfläch­lichen Hollywood, wo die meisten behaupten, mühelos in Größe 32 zu passen, ohne etwas dafür zu tun. „Es ist gelogen, wenn jemand sagt: ,Ich kann essen, was ich möchte, und nehme trotzdem nicht zu“, stellt sie klar. Alle müssen für einen Traumbody hart arbeiten – auch Amber: „Ich gehe regelmäßig laufen, spiele Tennis und nehme Pilates-Stunden.“

Sie liebt Frauen – und steht dazu!
Genauso offen geht die Texanerin auch mit ihrer Sexualität um. 2010 machte sie ihre Liebe zur Fotografin Tasya van Ree öffentlich. Für die Männerwelt ein Riesenschock, für die Schauspielerin das Normalste der Welt: „Ich musste es tun! Wie soll man sich denn selbst respektieren, wenn man Angst davor hat, wie man wirklich ist? Ich liebe eben, wen ich liebe.“

Women's Health Cover 2011 03 / 2011: Olivia Wilde

Schöne und erfolgreiche Frauen gibt es viele in Hollywood, aber Olivia Wilde ist anders. Die US-Schauspielerin meidet die Glitzerwelt. Viel lieber fährt sie mit der U-Bahn zu einer Demo oder isst Pfannkuchen — 33 Stück in 20 Minuten.

Eine Stunde hat sie sich gerade beim Spinning gequält. Und trotzdem lächelt Olivia Wilde entspannt, als sie in Los Angeles zum Interview ins Café kommt. Die 27-Jährige ruft der unbekannten Tischnachbarin noch schnell „Schönes Kleid!“ zu, dann ist sie für jede Frage bereit.

Kompliment: Die ist ja total nett
Olivia hat Hollywood ganz schön aufgemischt. Erst nur durch die Serie „Dr. House“ bekannt, eroberte sie zuletzt mit den Superstars Harrison Ford und Daniel Craig die Kinoleinwand im Western „Cowboys & Aliens“. Und am 1. Dezember läuft ihr Film „In Time“ in Deutschland an, wo Sie an der Seite von Justin Timberlake spielt. Für andere ein Grund, abzuheben. Nicht für Olivia, denn ihr sind Ruhm und Luxus nicht so wichtig. Sie lebte mit ihrem damaligen Ehemann Tao Ruspoli jahrelang in einem umgebauten Schulbus und fährt immer noch lieber U-Bahn als Limousine. Star-Allüren? Kennt sie vom Hörensagen. „Ich habe eine Menge Freunde, die ich schon lange kenne, und die alle echt gut darin sind, mich auf den Boden zurückzuholen.“

Ausgepowert und ausgeglichen
Im nächsten Jahr ist Olivia schon komplett ausgebucht, 4 neue Filme stehen an. Da ist es wichtig, fit zu sein – nicht nur körperlich. Aus der Ruhe lässt sie sich dank Yoga nicht bringen. „Stress atme ich einfach weg.“ Mit den Asanas bringt sie aber auch ihren Körper in Form, genauso wie mit Ballett, Spinning und Stand-up-Paddling, ihrem neuesten Lieblingssport.

Sie kann aber auch richtig reinhauen
Bei der Topfigur ist es kaum zu glauben, dass Olivia vor ein paar Jahren regelmäßig an Esswettbewerben teilnahm. „Ich habe immer gewonnen“, erinnert sie sich. An den aus­tralischen denkt sie besonders gern zurück: „33 Pfannkuchen habe ich in 20 Minuten geschafft. Mit Butter und Sirup“, erzählt sie stolz und fügt hinzu: „Ich schlage gern über die Stränge. Das ist okay, solange man die Balance findet. Wenn ich mich für eine Rolle fit mache, bin ich sehr diszipliniert, aber dann muss ich mir wieder Süßes gönnen.“

Das sind ihre wahren Werte
Ein perfekter Körper ist nicht alles. „Wir sind zum Glück über die Zeiten hinaus, in denen es toll war, Paris Hilton in billiger Pose zu sehen. Ich finde es viel cooler, etwas zu tun, das die Welt weiterbringt.“ Olivia engagiert sich bei „Artists for Peace and Justice“, die sich u. a. für die Erdbebenopfer in Haiti einsetzen. Auch bei Demos ist sie dabei, kämpft für mehr Meinungsfreiheit und gegen die Todesstrafe. „Das hilft, in Hollywood einen klaren Kopf zu bewahren.“

Women's Health Cover 2011 02 / 2011: Julianne Hough

Bei uns kennt kaum jemand Julianne Hough. Die meisten wissen nicht mal, wie man den Namen unseres Titelmodels ausspricht – bis jetzt. Denn in diesem Herbst will Julianne „Haf“ mit dem Remake von „Footloose“ Deutschland erobern.

Footloose“?! Ist das nichtdieser Tanzfilm aus dentiefen 80ern, in dem Kevin Bacon und Lori Singer eine spießige Kleinstadt in Grund und Boden rocken? Genau! Ab 20. Oktober wirbelt nun Julianne Hough an der Seite von Kenny Wormald durch das Remake des Kulthits. Und wenn die 23-jährige US-Schönheit eines kann, dann ist es tanzen. Gelernt ist schließlich gelernt.

Sie tanzt auch gern mal aus der Reihe
Von klein auf wird Julianne von ihren strengen Eltern in der Kleinstadt Sandy, Utah, auf Tanz und Gesang gedrillt. Mit 10 Jahren findet sich das Mädchen plötzlich fern der Heimat auf einer Theaterschule in London wieder. Gemeinsam mit ihrem Bruder soll Julianne dort Gesang,Tanz und Schauspiel lernen. Nach 5 Jahren reicht es ihr: Sie wirft hin und kehrt in die USA zurück. „Ich sehnte mich nach einem normalen Leben. Ich wollte mal über Jungs reden und ausgehen“, erzähltsie von ihrer Jugend zwischen Training, Gesangs- und Tanzwettbewerben. Nach dem Schulabschluss zieht Julianne nach L. A. Dort wird sie für die Tanzshow „Dancing With the Stars“ entdeckt. Als Profitanzpartnerin macht sie C-Promis (Tanz-)Beine – sogut, dass sie das TV-Turnier 2007 mit nur 19 Jahren zweimal nacheinander gewinnt. Doch damit gibt sich Julianne noch lange nicht zufrieden.

Ihr Traumberuf ist ihr nicht genug
2008 nimmt sie ein Country-Album auf und räumt alle Newcomer-Preise ab. Aus dem erfolgreichen TV-Star wird eine erfolgreiche Sängerin– für viele überraschend, nur für Julianne nicht: „Ich weiß eben, was ich kann.“ Deshalb versucht sie nun auch das dritte ihrer Talente auszuschöpfen: Julianne will als Schauspielerin überzeugen. Neben „Footloose“ drehte sie bereits mit Tom Cruise das Musical „Rockof Ages“. Es scheint nur eine Frage der Zeit, bis Julianne auch im Kino einschlägt. Die Paparazzi jedenfalls stehen bei Julianne schon Schlange. Sie folgen ihr und ihrem Freund Ryan Seacrest, der die Castingshow „American Idol“ moderiert, auf Schritt und Tritt. Julianne muss sich ja auch nicht verstecken. Sie macht regelmäßig Workouts und Cardio-Dance-Kurse. Auch im Restaurant ist sie meistens diszipliniert: „Dann bestelle ich Salat ohne Käse, Lachs und Gemüse ohne Öl.“

Wartet noch eine vierte Karriere?
Neulich machten die Fotografen am Strand trotzdem ein Bikinifoto von ihr, das sie ärgerte: „Auf dem Bild hätte ich besser den Bauch eingezogen. “Bauch? Welchen Bauch? Mit ihrer Figur ist Julianne doch wie geschaffen für eine vierte Karriere – als Model auf unserer Titelseite.

Women's Health Cover 2011 01 / 2011: Brooklyn Decker

US-Model Brooklyn Decker war einfach die perfekte Wahl für unser erstes Titelbild: Sie ist natürlich, sehr sportlich und kann sich ein Leben ohne Eis und Schokoladenkekse nicht vorstellen.

Brooklyn begrüßt alle, die zu unserem Cover-Shooting kommen, mit einer Umarmung. Sie bedankt sich herzlich, als ihr jemand das vergessene Handy bringt. Und die 24-Jährige verrät: „Am liebsten trage ich Kapuzen-Shirt und Jeans. Und gucke Sport oder einen Film.“ Sie ist also eine total normale und total sympathische Frau.

Dabei hat Brooklyn die typische Model-Karriere hingelegt
Mit 16 Jahren in einem Ein­kaufszentrum entdeckt, zieht sie mit 18 nach New York und spielt bald als Model in der ersten Liga, mit Jobs für Gap und Victoria’s Secret. Doch sie betont: „Auch ich muss viel für meinen Körper tun. Ich habe echte Kurven, und manchmal ist ja bei Modeljobs sogar Größe 34 zu viel.“ Als Schülerin zwingt sie sich zu Saft-Fastenkuren, bis ihr Vater den Wahnsinn verbietet. Danach steigt sie auf Sport und gesunde Ernährung um, geht bis heute 5-mal pro Woche ins Fitness-Studio und isst diszipliniert – meistens jedenfalls: „Auf Schokoladenkekse und Eis kann und will ich einfach nicht verzichten.“ Und auch sonst hat sie offenbar gerne etwas Süßes zu Hause: Mit US-Tennisprofi Andy Roddick ist sie seit 2009 verheiratet.

Und was ist ihr Ziel für die Zukunft?
Als Schauspielerin Erfolg zu haben. Der erste Test war die Komödie „Meine erfundene Frau“, in der sie an der Seite von Jennifer Aniston und Adam Sandler spielte. Zur Premiere kam sie im Februar erstmals nach Deutschland und besuchte Berlin: „Ich war beeindruckt vom Brandenburger Tor. Aber das Beste waren die Fans, die trotz der eisigen Kälte auf uns gewartet haben.“ 2012 kommt der Science-Fiction-Film „Battleship“ mit Liam Neeson in die Kinos, der bereits abgedreht ist. Und jetzt? „Ich suche gerade das nächste Projekt aus“, verrät sie. Und freut sich, im Frühling in New York zu sein: „Da ist eine besondere Stimmung. Ich liebe es, im Straßencafé zu sitzen und Leute zu beob­achten.“ Wahrscheinlich ist aber eher sie selbst im Zentrum der Aufmerksamkeit.

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21.03.2016| © womenshealth.de
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