Vitamin-D-Lieferanten In diesen Lebensmitteln steckt am meisten Vitamin D

Fisch wie Lachs, Hering oder Thunfisch zählen zu den größten Vitamin-D-Lieferanten. Wir zeigen Ihnen, mit welcher Ernährung Sie außerdem Ihren Tagesbedarf an Vitamin D decken können

Tierische Vitamin-D-Lieferanten Hering senkt den Cholesterinspiegel

100 Gramm Hering enthalten 31 Mikrogramm Vitamin D

Auch wer sich ausgewogen und abwechslungsreich ernährt, wird seinen Vitamin-D-Bedarf von 20 Mikrogramm allein über die Nahrung kaum decken können. Fleisch enthält kein Vitamin D, Fisch zählt hingegen zu den besten Vitamin-D-Lieferant. Heringe liefern nebenbei viele, gesunde Omega-3-Fettsäuren, die den Cholesterinspiegel günstig beeinflussen und sich positiv auf den Blutdruck auswirken können.

Tierische Vitamin-D-Lieferanten Lachs steckt voller guter Fette, Vitamine und Mineralstoffe

100 Gramm Lachs enthalten 16,3 Mikrogramm Vitamin D

Lachs liefert viele wertvolle ungesättigte Fettsäuren, wie die Omega-3-Fettsäuren. Auch die Vitamine A, B1, B 6, B 12 sowie Mineralstoffe wie Zink und Selen stecken (neben Vitamin D) in dem Kraftpaket aus dem Meer. Mit einer Portion Lachs von 150 Gramm können Sie Ihren Tagesbedarf an Vitamin D (20 Mikrogramm) schon fast decken. Vitamin-D-Experten empfehlen allerdings wesentlich mehr – ein Nachschlag ist also ausdrücklich erlaubt!

Tierische Vitamin-D-Lieferanten Austern wirken stimmungsaufhellend und aphrodisierend

100 Gramm Austern (verzehrbarer Anteil) enthalten 8 Mikrogramm Vitamin D

Gönnen Sie sich ruhig mal ein wenig Luxus: Austern schlürfen ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber es lohnt sich. Neben Vitamin D, dass vor allem in der kalten Jahreszeit vor Depri-Stimmung und mieser Laune schützt, liefern Austern Eiweiß, viele weitere Vitamine (wie A- und B-Vitamine) und sollen ganz nebenbei auch noch aphrodisierend wirken. Mmhhh ...

Tierische Vitamin-D-Lieferanten Thunfisch stärkt das Immunsystem

100 Gramm Thunfisch enthalten 5,4 Mikrogramm Vitamin D

Vitamin D unterstützt unser Immunsystem und stärkt so die Abwehrkräfte. Wie gut, dass Thunfisch reichlich Vitamin D liefert. Das rote, zarte Fleisch des Thunfischs schmeckt sowohl roh als Tatar oder Sushi sowie scharf gebraten als Steak oder im Salat.

Tierische Vitamin-D-Lieferanten Lebertran – nicht schmackhaft, aber gesund!

Ein Löffel (15 Gramm) Lebertran (Fischöl) liefert zirka 49 Mikrogramm Vitamin D

Leider enthalten die meisten (leckeren) Lebensmittel kaum Vitamin D. Bestes Beispiel: Lebertran ist einer der Top-Lieferanten. Aber ganz ehrlich: Wer möchte den schon täglich schlucken müssen?

Tierische Vitamin-D-Lieferanten Eier sorgen für gesunde, starke Knochen

Ein Ei (52 Gramm, M) liefert circa 1,5 Mikrogramm Vitamin D

Eier sind kleine Kraftpakete, die jede Menge gesunde Inhaltsstoffe liefern. Allen voran natürlich das hochwertige Eiweiß – pro Stück um die 7 Gramm. Das meiste steckt dabei übrigens nicht im Eiweiß, sondern im Eigelb. Das Eiweiß aus Eiern kann der Körper besonders gut verwerten, denn es wird zu fast 100 Prozent in Körpereiweiß umgewandelt. Auch das enthaltende Vitamin D – immerhin 1,5 Mikrogramm pro Ei – steigert die Muskelkraft und sorgt für gesunde und starke Knochen.

Tierische Vitamin-D-Lieferanten Käse stärkt die Knochen

100 Gramm Käse (z.B. Camembert, Gouda oder Emmentaler) liefern um die 0,5 Mikrogramm Vitamin D

Käse und Milch werden aufgrund ihres Calciumgehalts gerne als "Lebensmittel für starke Knochen" angepriesen. Aber nur mit Hilfe von Vitamin D kann Calcium überhaupt aufgenommen und in die Knochen transportiert werden. Daher sollte man zusätzlich immer für eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung sorgen – besonders im Winter.
[Link auf http://www.womenshealth.de/food/gesunde-rezepte/camembert-ei-sandwich-mit-mangold-und-hahnchenbrust-rezept.184340.html]

Pflanzliche Vitamin-D-Lieferanten Steinpilze decken den Tagesbedarf an Vitamin D nicht vollständig

100 Gramm Steinpilze liefern 3,1 Mikrogramm Vitamin D

Pflanzliche Lebensmittel und Pilze enthalten nur kleine Mengen einer Vitamin-D-Vorstufe. Wer keinen Fisch mag, sollte daher lieber zu Vitamin-D-Präparaten greifen. Die gibt es in Apotheken, Drogerien und Supermärkten und beugen einem Mangel gut vor.
[Link auf http://www.womenshealth.de/food/gesunde-rezepte/steinpilz-salat-auf-vollkorn-crostini-rezept.136860.html]

Pflanzliche Vitamin D-Lieferanten Champignons enthalten leider nur kleine Mengen Vitamin D

100 Gramm Champignons liefern 1,9 Mikrogramm Vitamin D

Neben Champignons enthalten auch Morcheln und Pfifferlinge Vitamin D. Jedoch nur so kleine Mengen, dass Sie Ihren Tagesbedarf von mindestens 20 Mikrogramm damit allein kaum decken könnten. Vitamin-D-Experten empfehlen übrigens noch wesentlich mehr – nämlich satte 100 Mikrogramm. Generell gilt: Mit Lebensmitteln decken Sie um die 20 Prozent des Tagesbedarfs, den Rest müssen die Sonne oder Präparate erledigen.

Der beste Vitamin-D-Lieferant Die UV-B-Strahlen der Sonne versorgen uns am einfachsten mit Vitamin D

Die beste Vitamin-D-Quelle ist ganz eindeutig die Sonne

Denn nur mit Hilfe von UV-B-Strahlen kann aus der (vom Körper selbst gebildeten) Vorstufe, das Provitamin D3 hergestellt werden. Im weiteren Verlauf entsteht daraus dann die "aktive" Vitamin-D-Form: das Calcitriol. Daher lautet die Empfehlung: Ab nach draußen und ordentlich Sonne tanken! Am besten eignet sich dafür die Mittagszeit (10 bis 15 Uhr), da hier die Intensität der Strahlung am größten ist. Und das Beste: Glückhormone werden durch das kurze Sonnenbad gleich mit ausgeschüttet.

Wofür benötigt der Körper Vitamin D? Woran merkt man, dass man an einem Vitamin-D-Mangel leidet? Diese und viele weitere Fragen zu Vitamin D, klären wir in unserem Artikel "Vitamin D-Basiswissen".

30.09.2014| Kathleen Schmidt © womenshealth.de
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