Hängebrüste Hängebusen vermeiden: 4 Tricks für straffe Brüste

4 einfache Tipps gegen Hängebrüste
Das Brustgewebe altert 2- bis 3-mal so schnell wie der Rest des Körpers – beste Voraussetzungen für Hängebrüste. © photoagent / Shutterstock.com

Du willst einen festen, straffen Busen? Diese 4 Tipps können helfen, das Gewebe stabil zu halten und Hängebrüste zu vermeiden

Schon das Wort ist furchtbar: Hängebrüste. Das klingt verächtlich und abwertend. Dabei ist es völlig natürlich, dass Haut nicht ewig straff bleibt. Schwangerschaften, Stillen, das Alter und nicht zuletzt die Schwerkraft gehen auch an unserem Busen nicht spurlos vorüber.

Es ist oft nur eine Frage der Zeit, dass die Collagenfasern unter der Haut ihre Elastizität verlieren. Eine Studie zeigt außerdem, dass das Brustgewebe 2- bis 3-mal so schnell altert wie der Rest des Körpers. Auch die Gene spielen eine nicht unerhebliche Rolle für ein straffes Dekolleté. Alles ganz natürlich also, und völlig normal. Du willst dich trotzdem nicht einfach damit abfinden? Okay. Dann lies weiter.

Ist eine Schönheits-OP das beste Mittel gegen Hängebrüste?

Nein, denn eine OP verändert nur den Ist-Zustand, aber nicht das Gewebe und dessen Beanspruchung. Heißt: Nicht lange nach einer OP wäre der Zustand wieder der gleiche. Darum: Bevor du aber gleich an etwas Einschneidendes wie eine Bruststraffung denkst – stopp!

Es gibt weniger brachiale Methoden, einer Mastoptosis (so der Fachbegriff) entgegenzuwirken. Erst einmal solltest du die eine oder andere Gewohnheit überdenken. Schließlich gibt es eine Menge Dinge, die du sofort tun kannst, um einem Hängebusen vorzubeugen. Beachte diese 4 Punkte:

1. Hilft eine Diät gegen einen Hängebusen?

Nein. Natürlich ist ausgewogene Ernährung immer gut. Aber Crash-Diäten sind sogar schlecht fürs Bindegewebe. Hin und wieder ein paar Kilos zu- oder abzunehmen hat kaum einen Einfluss auf die Brüste. Extreme Diäten und der darauf folgende Jojo-Effekt wirkt sich allerdings schon aus.

Der Grund ist einfach: Jedes Mal, wenn dein Körper schnell viel Gewicht verliert oder zulegt, erschlafft dadurch das Brustgewebe etwas mehr und die Gefahr, Hängebrüste zu bekommen, steigt.

2. Hat Rauchen einen Einfluss auf das Brustgewebe?

Abgesehen davon, dass Rauchen immer eine blöde Idee ist – wenn es nach deinem Busen geht, solltest du dir die Qualmerei sowieso sparen. Denn auch deine Brüste können sich den negativen Folgen des Glimmstängels nicht entziehen.

"Es ist egal wie viel man raucht. Es beeinträchtigt die Blutversorgung der Hautoberfläche. Dadurch wird die Haut geschwächt und altert schneller", erklärt der Brustchirurg Dr. Michael Edwards.

So bleibt Ihr Busen schön straff und prall
Rauchen lässt die Haut schneller altern – auch die deiner Brüste. © photoagent / Shutterstock.com

3. Hilft eincremen mit Pflege-Produkten gegen Hängebrüste?

Ja, aber nicht irgendwelche teuren Kosmetikprodukte, sondern vor allem ganz normale Sonnencreme. Wenn du dein Gesicht ungeschützt UV-Strahlungen aussetzt, schadest du damit deiner Haut und riskierst frühzeitige Falten. So viel weiß du auch.

Dasselbe gilt laut Edwards aber auch für den Busen. Das Gewebe verändert sich durch direkte Sonneneinstrahlung, und zwar nicht in Richtung glatt und straff. Ergo: Schütz dein Dekolleté mit einer großzügigen Portion Sonnencreme.

4. Hilft ein BH gegen einen Hängebusen?

Ja, und zwar vor allem beim Sport. Aber auch im Alltag ist es wichtig, dass der BH gut sitzt und deinen Brüsten genügend Halt gibt. "Je mehr der Busen auf und ab wippt, desto mehr leidet die Haut", sagt Edwards.

Besonders das ständige Auf und Ab beim Laufen belastet die Collagenfasern, wenn der BH nicht richtig supportet. Das Resultat kann auf Dauer eine Mastoptosis sein. Deshalb: Vernünftige BHs und Sport-BHs tragen. Lass dich bei Größe und Halt im Fachgeschäft beraten.

Du siehst, du kannst einiges tun, um deine Brüste in Form zu halten. Das wichtigste aber ist: Sie so zu akzeptieren wie sie sind. Auch die Busen der schönsten Frauen auf Instagram entkommen nicht der Schwerkraft. Höchstens mit Photoshop. Und da stehst du doch drüber, oder?

10.09.2019| © womenshealth.de
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