Ayurveda: So pushen Sie Ihr Energielevel mit Ayurveda

Ayurveda Tagesablauf
Schon ein paar simple Rituale können Ihren Alltag komplett verändern und dafür sorgen, dass Sie vor Energie nur so sprühen. © Look Studio / Shutterstock.com

Ayurveda ist mehr als nur ein bisschen Wellness. Ayurvedische Lebensweisheiten geben dem Tag Struktur und sorgen für mehr Energie und Gelassenheit

Verschlafen stellen Sie den Wecker zum dritten Mal in den Schlummermodus, bis Sie mit Erschrecken feststellen, dass Sie wieder einmal viel zu spät dran sind. Sie springen mit zotteligem Haar, aufgequollenen Augen und gähnendem Mund aus dem Bett, rennen ins Bad und machen sich ruckzuck fertig. Wenn Sie Glück haben, bleibt vielleicht noch Zeit für ein kleines Frühstück...

Wenn Ihnen dieser Start in den Tag bekannt vorkommt, sollten Sie dringend etwas ändern. Denn mit ein paar einfachen Ritualen beginnen Sie den Morgen ganz ohne Hektik und machen sich bereit für einen stressfreien Tag. Die Schlüssel zu einem entspannteren Alltag heißen Vata, Kapha und Pitta – und sind die unterschiedlichen Phasen des Tagesablaufs nach Ayurveda.

Was ist Ayurveda überhaupt?

Ayurveda ist eine sehr alte indische Heilkunst und heißt übersetzt so viel wie „Wissen vom Leben“. Während Ayurveda bei uns eher als Wellnessangebote in Form von Massagen und Kuren wahrgenommen wird, werden die ayurvedischen Heilmethoden in Indien sogar wissenschaftlich gelehrt. Dabei geht es immer um die ganzheitliche Gesundheit des Menschen – sowohl physisch und mental, als auch emotional und spirituell.

Die 3 Doshas: Vata, Kapha, Pitta

Laut Ayurveda liegt der Ursprung von allem in den 5 Elementen: Luft, Erde, Wasser, Feuer und Raum. Aus diesen bilden sich die Doshas: Vata, Kapha und Pitta. Und um diese geht es. Sie sind der Grundstein für Dinacharya, den sogenannte Tagesablauf nach Ayurveda.

  • Vata bedeutet „sich bewegen“ und reguliert die Bewegungsabläufe des Körpers. Muskeln, Organe und Nervensystem werden aktiv. Vata-Phasen sind immer mit Veränderung verbunden.
  • Kapha bedeutet „zusammenhalten“ und steht für die körperliche und geistige Stärke. In Kapha-Phasen stabilisiert sich unser Immunsystem.
  • Pitta heißt „erwärmen“ und damit verantwortlich für den Stoffwechsel und die Verdauung. Während der Pitta-Phasen finden vermehrt Umwandlungsprozesse im Körper statt.

Dinacharya – der Tagesablauf nach Ayurveda

Ayurveda Tagesablauf
Wer seinen Tag gut strukturiert, hat weniger Stress und zwischendurch auch mal Zeit kurz durchzuatmen und das Leben richtig zu genießen. © Look Studio / Shutterstock.com

Der ayurvedische Tagesablauf soll dafür sorgen, dass Sie das größtmögliche Potential aus Ihrem Körper holen und Ihre Lebensqualität deutlich verbessern. Nicht umsonst gilt er als „die Wissenschaft vom langen Leben“ – die Lebensweise soll also nicht nur Ihren Alltag bewusster gestalten, sondern auch gleich Ihr Leben verlängern. Mit einem gut strukturierten, regelmäßigen Tagesablauf kehrt innere Ruhe und Gelassenheit ein. Stress kommt gar nicht erst auf oder wird positiv als Antriebskraft genutzt. Zusätzlich wird so der gesamte Stoffwechsel verbessert. Wenn das nicht Grund genug ist, sein Leben ein wenig umzustrukturieren.

Der Tag ist in die 3 Zeitperioden Vata, Pitta und Kapha unterteilt, die sich alle 4 Stunden abwechseln – also zweimal täglich wiederkehren. Diese Zeitphasen bilden die Grundlage für eine gesunde und bewusste Lebensweise nach Ayurveda. Dr. Wathsala lebt seit 15 Jahren nach der ayurvedischen Lebensweise und hat uns die wichtigsten Fragen rund um den gesunden Tagesablauf beantwortet. So sieht der ayurvedische Tagesablauf aus:

2-6 Uhr: Früh aufstehen, besser aufwachen

Sie sind ein absoluter Morgenmuffel? Dann heißt es für Sie raus den Federn und den Tag möglichst früh beginnen. Denn: Zwischen 4 und 5 Uhr morgens wird der Schlaf leichter und dann sollte auch der Tag beginnen. Wer unter Schlafproblemen leidet, wird um diese Zeit oft zum ersten Mal wach werden. Diese Periode wird Vatta genannt und bezeichnet die Beweglichkeit, da während dieser Zeitspanne alle dynamischen Prozesse Ihres Körpers aktiviert werden. Um Ihren Geist für den Alltag vorzubereiten, sollten Sie direkt nach dem Aufwachen für einige Minuten meditieren. Dafür setzen Sie sich entweder auf einen Stuhl oder im Schneidersitz auf eine Yogamatte und fokussieren Ihre Aufmerksamkeit für einige Minuten ganz auf Ihre Atmung.

6-10 Uhr: Die morgendliche Reinigung

Wenn Sie erst nach 6 Uhr aufstehen, fällt das Aufwachen oft besonders schwer. Ab dann beginnt die erste Kapha-Periode, in der Ihr Geist sehr ruhig ist und Sie die Dinge lieber gelassen angehen. Nicht umsonst wird Kapha in der ayurvedischen Lehre „der stille Genießer“ genannt. Menschen mit einer großen Kapha-Ausprägung sind während dieser Periode nicht für tiefsinnige Gespräche zu haben.

Ein bisschen mundfaul können Sie sich in dieser Phase der Hygiene widmen und eine Reinigungsroutine für Körper und Geist durchführen: Zuerst trinken Sie ein Glas lauwarmes Wasser, das die Verdauung anregt. Dann folgt das Ölziehen. Noch nie gehört? Wir erklären, wie es funktioniert:

Ölziehen für einen gesunden Mundraum

Beim Ölziehen nehmen Sie einen Esslöffel Sesamöl zu sich und spülen beziehungsweise ziehen das Öl für 5-10 Minuten im Mundraum hin und her. Wozu das Ganze? Das Öl zieht Giftstoffe aus dem Mundraum und schützt die Zähne vor Karies. Um der Mundhygiene noch den Feinschliff zu verpassen, geht es anschließend ans Zungenschaben. Dafür können Sie einen herkömmlichen Löffel verwenden und 3-4 Mal auf der Zunge hin und her schaben, um die angehafteten Bakterien zu entfernen. Zum Schluss dann einfach wie gewohnt die Zähne putzen.

Nasenspülung mit Himalaya Salz

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Nase verstopft? EIne Spühlung mit Himalaya Salz lässt Sie wieder tief durchatmen. © Jiri Hera / Shutterstock.com

Wer anfällig für Erkältungen ist, sollte eine Nasenspülung mit Salzwasser in die Morgenroutine mitaufnehmen. Durch die Spülung löst sich überflüssiger Schleim der Nasenhöhlen ab und die Atemwege bleiben frei. Dafür füllen Sie eine Nasenkanne mit 100 Milliliter Wasser und 1 Gramm Himalaya Salz. Einfach zwei Tropfen in beide Nasenlöcher geben und dann hochziehen. Das soll nicht nur die Nasenschleimhäute schützen, sondern sogar das Gedächtnis und die Sehkraft verbessern. Das gleiche Prinzip funktioniert übrigens auch mit Sesamöl. Auch bei Allergien wie Heuschnupfen oder einer Pollenallergie kann eine Nasenspülung helfen.

Morning-Yoga-Session

Jetzt wird es Zeit Ihren Organismus mit Yoga, Atemübungen oder einem kleinen Spaziergang in Schwung zu bringen. Wer Yoga mag, sollte morgens einen dynamischen Vinyasa-Flow wählen. Ein paar Minuten Meditation und Yoga am Morgen geben Kraft und Gelassenheit für den Tag. So wappnen Sie Ihren Geist und Körper für den gesamten Tag und verhindern das Tief am Nachmittag.

Selbstmassage

Massagen sind großartig – zumindest solange wir sie bekommen und nicht geben müssen. Jetzt heißt es aber selbst Hand anlegen, denn im Tagesablauf nach Ayurveda steht mindestens einmal wöchentlich eine Selbstmassage auf dem Programm. Wie Sie das anstellen? Massageöl im Wasserbad leicht erwärmen und damit den ganzen Körper (inklusive Kopf) massieren. Dr. Wathsala rät, beim Massieren auch mal die Richtung zu wechseln: Mal zum Herzen hin, dann vom Herzen weg. Nach der Massage das Öl noch für etwa 5 Minuten in die Haut einziehen lassen. Die Selbstmassage regt Ihre Blutzirkulation an und das wirkt sich nicht nur wohltuend auf Ihren Körper und Geist aus, sondern verbessert auch Ihr Hautbild.

Wichtig: Unbedingt auf das richtige Massageöl achten. Wenn Sie sich mit den verschiedenen Doshas nicht ausdenken, sollten Sie auf Dosha-neutrales Öl zurückgreifen.

Das Kapha Frühstück

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Ein warmes Porridge zum Frühstück schont den Magen und liefert Power für den Tag. © Julia Sudnitskaya / Shutterstock.com

Nach der kleinen Yoga-Einheit sollten Sie Ihre erste Mahlzeit zu sich nehmen. Nach Ayurveda ist die beste Uhrzeit für das Frühstück zwischen 7 und 9 Uhr morgens. Die indische Lebensführung empfiehlt ein warmes Frühstück, das ist schonender für Ihren Magen. Ein kaltes Frühstück verlangsamt Ihren Stoffwechsel – ein warmes hingegen regt ihn an. Deshalb ist warmes Porridge mit frischen Früchten morgens besser als Müsli mit kalter Milch.

10 Uhr-14 Uhr: Die heiße Phase

Nachdem Sie sich mit Yoga, Meditation und einem reichhaltigen Frühstück vorbereitet haben, geht es nun in die produktive Phase des Tages. Die Pitta-Periode eignet sich hervorragend, um wichtige Entscheidungen zu treffen oder Organisatorisches zu planen. Pitta, auch „der Hitzkopf“ genannt, vereint das Feuer- und Wasser-Element, wodurch Ihr Körper in dieser Zeitspanne mit sehr viel Energie beliefert wird. Auch Ihre Verdauung läuft auf Hochtouren, weshalb Sie gegen 12 Uhr wieder essen.

Das Pitta-Mittagessen

Um Ihrem Körper viel Kraft für restlichen Tag zu liefern, sollte diese Mahlzeit aus Eiweiß durch Fisch oder Hülsenfrüchte und einer großen Portion Gemüse bestehen. Ein frischer Salat mit Hülsenfrüchten oder einer Portion Rohkost stehen während der Pitta-Phase ganz oben auf dem ayurvedischen Ernährungsplan.

Tipp: Verwenden Sie Gewürze! Die wirken sich positiv auf Ihre Verdauung aus und fördern den Stoffwechsel. Die ayurvedische Küche empfiehlt: Kurkuma, Koriander, Ingwer und Fenchel.

Power-Napping

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Mittagsschlaf haben Sie seit Ihrer Kindheit nicht mehr gemacht? Dann wird es höchste Zeit! © Look Studio / Shutterstock.com

Gegen 13 Uhr steht ein kleiner Mittagsschlaf auf dem Plan. Gönnen Sie sich 15 Minuten Pause. Diese Kurzschlafepisode reicht schon aus, um für den Rest des Tages leistungsfähig zu bleiben. Länger sollten Sie allerdings nicht schlafen, sonst fühlen Sie sich müder als zuvor.

14-18 Uhr: Das Nachmittagstief überwinden

Am Nachmittag beginnt die zweite Vata-Phase des Tages. Hier verringert sich Ihr Energielevel, Sie werden etwas träge und Ihre Konzentrationsfähigkeit lässt nach. Nutzen Sie die Zeit deshalb lieber für Routinearbeiten, bei denen Sie sich nicht allzu viele Gedanken über den Ablauf machen müssen. Wer Appetit bekommt, sollte auf ein paar Nüsse oder Trockenfrüchte zurückgreifen, da eine Mahlzeit während dieser Zeit zu Verdauungsstörungen führen kann.

Positive Gedanken gegen Stress

Positives Denken fällt den meisten unheimlich schwer. Aber wussten Sie, dass Sie Ihren Körper und Geist durch positive Gedanken stark beeinflussen können? Nicht nur im Ayurveda spielen Gedanken eine große Rolle. Auch die Wissenschaft hat sich schon oft der mysteriösen Kraft gewidmet und herausgefunden, dass wir unser Leben durch positive Gedanken deutlich verbessern können. Durch die positive Energie der Gedanken sinkt nämlich das Stresshormon Cortisol und das führt dazu, dass Ihnen der Alltag deutlich leichter fällt. Grund genug dem ewigen Grübeln den Kampf anzusagen und den eigenen Geist mit positivem Input zu stimulieren.

18-22 Uhr: Runterkommen, wenn die Sonne untergeht

Mit dem Untergang der Sonne beginnt die zweite Kapha-Periode. Laut Ayurveda sollten Sie Ihre letzte Mahlzeit zwischen 17:30 und 19:30 Uhr zu sich nehmen. Für das Abendessen wählen Sie möglichst leicht verdauliches Essen, da Ihr Stoffwechsel am Abend runterfährt. Rohkost und Salate sind da die falsche Wahl. Besser: gedünstetes Gemüse mit Fisch oder eine schöne warme Suppe. Milchprodukte wie Sahne oder Butter sollten Sie auch links liegen lassen, da sie über Nacht schlechter verdaut werden und zu einem unruhigen Schlaf führen können.

Nach 20 Uhr sollten Sie dann nichts mehr Essen und den restlichen Abend ganz der Entspannung widmen, um die angestaute Energie des Alltags freizulassen. Ob das für Sie ein Spaziergang an der frischen Luft ist oder Sie sich gemütlich auf der Couch mit Ihren Lieben unterhalten – Hauptsache ist, sie fahren runter.

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Ein gutes Buch wirkt viel entspannender als Serien suchten vor dem TV. © Africa Studio / Shutterstock.com

22 Uhr- 2 Uhr: Energie sammeln in der Ruhephase

Und schon ist wieder Pitta-Phase. Aber anders als in der produktiven Mittagsphase ist jetzt Schlafenszeit. Fernsehen oder laute Musik sollte Sie vor dem Schlafengehen vermeiden. Viele vergessen, dass unser Körper klug ist und sich die Signale, die wir im durch unser Verhalten senden, sehr zu Herzen nimmt und sich daran anpasst. Greifen Sie also lieber zu einem guten Buch, um den Körper und Geist auf die kommende Ruhephase einzustellen.

Sie liegen im Bett oder auf der Couch und bekommen plötzlich Heißhunger auf was Süßes? Normalerweise der Moment, in dem Sie sich noch eine Kleinigkeit zum Naschen holen. Dieser Versuchung sollten Sie widerstehen. Denn im Ayurveda gilt: Finger weg von Mitternachtssnacks! Die wirken sich nämlich alles andere als positiv auf Ihren Schlaf aus und führen dazu, dass Sie nicht nur die erholsamste Schlafphase um Mitternacht auslassen, sondern können auch dazu führen, dass Sie nachts öfter aufwachen. Also bleiben Sie der Küche fern und ab ins Reich der Träume!

9 alltagstaugliche Tipps für Ayurveda-Anfänger

So durchdacht dieser Tagesablauf auch sein mag, lässt sich dieser nicht von jedem umsetzen. Ob Beruf, Kinder oder der Haushalt – irgendetwas kommt uns ja doch in die Quere und hindert uns daran, Routinen wie diese zu verfolgen. Damit Sie trotz stressigem Alltag zumindest einen Hauch ayurvedischer Energie für Ihren Körper gewinnen, haben wir Expertin Dr. Wathsala um ein paar alltagstaugliche Tipps gebeten:

  1. Ernähren Sie sich möglichst ausgewogen.
  2. Essen Sie regelmäßig in einem Abstand von 4-5 Stunden. Die letzte Mahlzeit sollte vor 19 Uhr gegessen werden.
  3. Lassen Sie keine Mahlzeiten aus.
  4. Meiden Sie in der Mikrowelle erhitzte Speisen, Fast Food und Süßigkeiten.
  5. Verwenden Sie beim Kochen hochwertige, kalt gepresste Öle.
  6. Trinken Sie direkt nach dem Aufstehen und mindestens 30 Minuten vor dem Frühstück einen halben Liter warmes Wasser, um Ihren Körper zu entgiften.
  7. Essen Sie frisches Obst nicht gleichzeitig mit anderen Nahrungsmitteln.
  8. Reduzieren Sie Ihren Kaffee-Konsum.
  9. Meiden Sie Alkohol und Nikotin.

So bestimmen Sie Ihren Dosha-Typ

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Laut Ayurveda setzen sich die drei Lebensenergien bei jedem Menschen ganz indivduell zusammen. Dabei überwiegt oft einer der 3 Doshas. © Olli may / Shutterstock.com

Nicht nur während des Tages spielen die 3 Doshas eine wichtige Rolle. Damit Sie optimal auf Ihre individuellen Bedürfnisse eingehen können, sollten Sie sich der eigenen Grundkonstitution bewusst sein. Laut Dr. Watshala ist es sehr hilfreich seinen Dosha-Typ zu kennen, um bestimmte Eigenschaften durch Ihren Lebensstil auszugleichen. Mit diesem Test können Sie Ihren Dosha-Typ bestimmen:

Vata-Typen (Luft und Raum) haben einen schmalen Körperbau und eher trockene Haut. Sie haben immer kreative Ideen und sind besonders kommunikativ. Durch Ihren unruhigen Geist leiden Sie häufig unter Ängsten, Schlafstörungen und Erschöpfung. Das Frühstück ist für sie besonders wichtig, um voller Energie in den Tag zu starten. Mittags dürfen Sie den Power-Nap gerne mal auf eine 30-minütige Schlafpause ausdehnen.

Kapha-Typen (Wasser und Erde) sind eher massig gebaut und haben eine ölige Haut. Sie gehen Dinge gelassen, aber organisiert an. Einen Kapha aus der Ruhe zu bringen ist beinahe unmöglich. Das macht sie manchmal etwas träge. Sie können das Frühstück notfalls auch mal weglassen.

Pitta-Typen (Feuer und Wasser) haben einen gut portionierten Körperbau und neigen zu Hautirritationen wie Muttermalen und Sommersprossen. Sie sind gute Redner und zeichnen sich besonders durch logisches Denken aus. Pitta-Typen sind sehr ehrgeizig und setzen sich selbst damit oft stark unter Druck.

Ayurveda Tagesplan
Manchmal haben schon kleine Verändeurngen und Rituale eine große Auswirkung auf Körper und Geist. © Look Studio / Shutterstock.com

Was bringt der strikte Tagesablauf?

Wie Sie den Tag beschreiten, jede kleine Entscheidung, die Sie treffen, ist entscheidend für Ihr Wohlbefinden und Ihr Stresslevel. Ein fester Tagesablauf gibt Ihnen ein gewisse Routine – dieses Gefühl von Normalität ist psychologisch sehr wichtig. Denn jeder Mensch hat ein Bedürfnis nach Regelmäßigkeit und Sicherheit. So vieles in unserem Leben liegt außerhalb unserer Kontrolle – das ist verunsichernd und kann schnell zu Stress führen. Ein fester Tagesablauf gibt Ihnen Halt und die Möglichkeit Ihre Zeit viel effektiver zu nutzen, wenn Sie Ihre Tätigkeiten nach Ihrem Energielevel im Tagesverlauf anpassen.

Wie lange dauert es, bis sich der Körper an die neue Routine gewöhnt hat?

Um den Tag reibungslos und zielorientiert zu bestreiten, helfen uns Routinen wie diese. Zum Glück ist unser Körper ein absolutes Gewohnheitstier und nimmt schnell neue Lebensumstände an. Laut Dr. Wathsala hat sich der Körper schon nach wenigen Tagen auf die neuen Regelmäßigkeiten eingestellt.
Hat man feste Essenszeiten, so wird pünktlich ein Hungergefühl daran erinnern. Gibt es feste Zeiten zum Schlafen, werden Sie auch zur rechten Zeit müde.

Vermutlich lässt sich nicht jede Zeitperiode der Doshas in Ihren Alltag integrieren, doch schon kleine Veränderungen können wahre Wunder bewirken und einen positiven Einfluss auf Geist und Körper haben.

14.08.2017| © womenshealth.de
Amira Tröger Freie Autorin
Anna Ullrich Fitness & Lifestyle
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