Low-Carb-Burger Burger ohne Brötchen? So lecker ist der Trend

Ob Tomaten, Auberginen oder Ananas: Gesunde Burger-Buns gibt es viele © Oleksandra-Naumenko / Shutterstock.com

Low-Carb-Burger sind gerade voll im Trend. Kein Wunder, denn gibt es genug leckere Alternativen zum normalen "Bun" – wie diese 6 Burger ohne Brötchen beweisen

Ein guter Burger steht und fällt mit dem perfekten Patty, also dem Fleisch beziehungsweise Fleischersatz. Doch auch das Bun (Brötchen) ist ausschlaggebend für den Geschmack: Brioche, Sauerteig oder doch lieber Vollkorn – was darf es sein? Die Auswahl ist da so groß wie beim Belag.

Im Zeitalter von Low Carb, Clean Eating und Keto-Diät geht der Trend aber in eine ganz andere Richtung: Viele verzichten mittlerweile auf das klassische Burger-Brötchen und bestellen im Restaurant lieber die Skinny-Variante, also einen brotlosen Low-Carb-Burger mit wenig Kohlenhydraten. Der ist obendrein noch glutenfrei.

6 Rezepte für Low-Carb-Burger ohne Brötchen

Doch warum das Brötchen komplett streichen, wenn es doch so viele Alternativen gibt? Zudem sind die Bun-Varianten viel gesünder, als die nährstoffarmen Weißmehl-Brötchen, denn Sie liefern vor allem zusätzliche Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. Hier kommen die 6 besten Low-Carb-Burger-Buns:

1. Portobello-Pilze als Low-Carb-Burger-Bun

Portobello-Pilze sind wie dafür gemacht, das Bun zu ersetzen, denn a) haben die überdimensionalen Champignons nicht nur die perfekte Größe, sie sehen b) einem normalen Burger-Brötchen auch noch zum Verwechseln ähnlich.

Auch die Zubereitung ist ganz easy: Sie können den Pilz als Raw-Bun, also komplett roh benutzen – wie in unserem Low Carb-Burger-Rezept.

Oder Sie putzen den Pilz vorsichtig, dann bepinseln Sie ihn mit Olivenöl und sprenkeln ein wenig Meersalz drüber. Anschließend geht es für die Riesen-Pilze für rund 10 Minuten bei 200 Grad in den Ofen. So werden Sie schön weich, sind aber immer noch stabil genug, um den Burger zusammenzuhalten. Die Champignons gibt es nicht in jedem Supermarkt, doch die Suche lohnt sich.

2. Süßkartoffel-Scheiben statt Brötchen

Zugegeben: Low Carb im eigentlichen Sinne sind Süßkartoffeln nicht, denn sie enthalten relativ viele Kohlenhydrate. Das Gute daran: Dabei handelt es sich um komplexe, langkettige Carbs, sogenannte Slow Carbs. Die gehen besonders langsam ins Blut und halten Sie so lange satt. Daher sind diese langsamen Kohlenhydrate ideal zum Abnehmen.

Probieren Sie es einfach einmal aus, denn Süßkartoffel-Scheiben sind der perfekte Bun-Ersatz. Suchen Sie sich einfach die größte Süßkartoffel, die Sie im Supermarkt finden können und schneiden Sie aus der Mitte 2 circa fingerdicke Scheiben heraus, die im Umfang ungefähr zum Patty passen. Diese toasten Sie 1- bis 2-mal im Toaster, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Die restliche Süßkartoffel können Sie am nächsten Tag zu Suppe oder Pommes verarbeiten.

3. Low-Carb-Burger mit Ananas

Toast Hawaii hat schon lange ausgedient, denn Ananas genießen wir jetzt am liebsten auf dem Burger – als erfrischenden Brötchen-Ersatz. Der süße Exot verleiht jedem Burger eine schöne Saftigkeit und harmoniert perfekt mit deftigem Hack, Mayo und Gewürzgurken.

Nehmen Sie aber bitte nur frische Ananas für Ihren Ananas-Burger: Die Dosen-Frucht kann weder optisch, noch geschmacklich mit der frischen Variante mithalten. Außerdem wird der Konserve fast immer Zucker zugesetzt, und den können Sie sich echt sparen.

4. Aubergine statt Weizen-Brötchen

Dank ihrer Textur und ihres Geschmacks eignen sich Auberginen ziemlich gut als Low-Carb-Burger-Brötchen. Zudem liefert die sogenannte "Eierfrucht" (im Englischen heißt Aubergine nämlich eggplant) Ihnen viele zusätzliche, gesunde Vitalstoffe, wie Eisen und einige Vertreter aus der Gruppe der B-Vitamine.

Für einen leckeren Auberginen-Burger einfach die Aubergine waschen und in 2 fingerdicke Scheiben schneiden. Ein Schuss Pflanzenöl in einer Pfanne erhitzen und die Auberginenscheiben von beiden Seiten darin goldbraun braten, danach auf Küchenpapier abtropfen lassen. Schließlich wie einen Burger belegen.

5. Brotloser Burger im Salat-Wrap

Ein Salatblatt ersetzt ein Burger-Brötchen zwar nicht wirklich optimal, aber es eignet sich perfekt, um aus Ihrem Burger einen Burger-Wrap zu machen. Genauer gesagt: Einen Salat-Burger-Wrap. Burger-Zutaten wie Sauce(n), Tomate und Avocado profitieren von der kalorienarmen Wickeltechnik besonders, denn hier wird die Flüssigkeit nicht direkt vom Brötchen aufgesaugt, so dass das Ganze schön saftig bleibt. Kopf- und Eisbergsalat sind die beste Wahl für die Wraps.

6. Low-Carb-"Tomami-Burger"

Tomaten im Burger kennen wir, aber auf die Idee, die Tomaten-Scheiben als kohlenhydratarme Buns zu benutzen, sind Sie bisher bestimmt noch nicht gekommen, oder? Das Tolle an Tomaten: Sie haben sie fast immer im Haus, sie sind kalorienarm, nährstoffreich und lassen sich super einfach verarbeiten.

Schneiden Sie eine Fleisch- oder Ochsenherztomate (die sind schön groß) in der Mitte durch und löffeln Sie ein wenig Fruchtfleisch heraus. Den Burger nach Wahl belegen und den "Tomaten-Deckel" on top am besten mit einem Zahnstocher am Patty festpinnen. Das Ganze funktioniert natürlich auch in der Fingerfood-Variante als Mini-Burger.

Bun-Alternativen für Ihren Low-Carb-Burger gibt es viele, jetzt haben Sie die Qual der Wahl. Unser Favorit: Das saftige Ananas-Patty, denn die süße Frucht passt einfach perfekt zu den restlichen, herzhaften Burger-Zutaten. Probieren Sie es gleich aus!

09.11.2018| © womenshealth.de
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