Ohne Brötchen Diese 6 Low Carb-Burger müssen Sie probieren

Burger ohne Brötchen
Burger ohne Brötchen sind vor allem eins: Low Carb  © Yulia Grigoryeva / Shutterstock.com

Brotlose Burger sind gerade voll im Trend. Kein Wunder, denn gibt es genug leckere Low Carb-Alternativen zum normalen Bun – wie diese 6 schmackhaften Burger ohne Brötchen beweisen

Ein guter Burger steht und fällt mit dem perfekten Bun. Doch mittlerweile verzichten immer mehr von uns auf das klassische Burger-Brötchen und bestellen im Restaurant lieber die Skinny-Variante, also einen brotlosen Burger. Die Gründe dafür sind vielfältig: Einige ernähren sich glutenfrei, andere nach Paleo- oder Low-Carb-Prinzipen oder einfach nur "clean".

Doch warum das Brötchen komplett streichen, wenn es doch so viele gesunde und kreative Alternativen gibt? Zudem sind die Bun-Varianten viel gesünder, als die nährstoffarmen Weißmehl-Brötchen, denn Sie liefern vor allem zusätzliche Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. Hier kommen die 6 besten Burger ohne Brot:

1. Süßkartoffel-Burger

Dass Süßkartoffeln ein gesunder Toast-Ersatz sind, wussten wir bereits. Da liegt es doch nahe, dass die gesunden Knollen sich auch ziemlich gut als Burger-Bun machen, oder? Ja, Süßkartoffel-Scheiben sind der perfekte Ersatz für das Brötchen. Suchen Sie sich einfach die größte Süßkartoffel, die Sie im Supermarkt finden können und schneiden Sie aus der Mitte 2 circa fingerdicke Scheiben heraus, die im Umfang ungefähr zum Patty passen. Diese toasten Sie 1- bis 2-mal im Toaster, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Die restliche Süßkartoffel können Sie am nächsten Tag zu Suppe oder Pommes verarbeiten.

2. Portobello-Bun

Portobello-Pilze sind wie dafür gemacht, das Bun zu ersetzen, denn a) haben die überdimensionalen Champignons nicht nur die perfekte Größe, sie sehen b) einem normalen Burger-Brötchen auch noch zum Verwechseln ähnlich.

Auch die Zubereitung ist ganz easy: Putzen Sie den Pilz vorsichtig, dann bepinseln Sie ihn mit Olivenöl und sprenkeln ein wenig Meersalz drüber. Anschließend geht es für die Riesen-Pilze für rund 10 Minuten bei 200°C in den Ofen. So werden Sie schön weich, sind aber immer noch stabil genug, um den Burger zusammenzuhalten. Die Champignons gibt es nicht in jedem Supermarkt, doch die Suche lohnt sich.

3. Ananas-Alternative

Toast Hawaii hat schon lange ausgedient, denn Ananas genießen wir jetzt am liebsten auf dem Burger – als Brot-Ersatz. Der süße Exot verleiht jedem Burger eine schöne Saftigkeit und harmoniert perfekt mit deftigem Hack, Mayo und Gewürzgurken. Nehmen Sie aber bitte nur frische Ananas für Ihren Ananas-Burger: Die Dosen-Frucht kann allein optisch nicht mit der frischen Variante mithalten. Außerdem wird der Konserve fast immer Zucker zugesetzt und den können Sie sich echt sparen.

4. Auberginen-Brötchen

Dank ihrer Textur und ihres Geschmacks eignen sich Auberginen ziemlich gut als Burger-Brötchen. Zudem liefert die sogenannte "Eierfrucht" (im Englischen heißt Aubergine nämlich eggplant) Ihnen viele zusätzliche, gesunde Vitalstoffe, wie Eisen und einige Vertreter aus der Gruppe der B-Vitamine.

Für einen leckeren Auberginen-Burger einfach die Aubergine waschen und in 2 fingerdicke Scheiben schneiden. Ein Schuss Pflanzenöl in einer Pfanne erhitzen und die Auberginenscheiben von beiden Seiten darin goldbraun braten und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Dann wie ein Burger belegen.

5. Salat-Wrap

Zugegeben: Ein Salatblatt ersetzt ein Burger-Brötchen zwar nicht wirklich optimal, aber es eignet sich perfekt, um aus Ihrem Burger einen Burger-Wrap zu machen. Genauer gesagt: Einen Salat-Burger-Wrap. Burger-Zutaten wie Sauce(n), Tomate und Avocado profitieren von der kalorienarmen Wickeltechnik besonders, denn hier wird die Flüssigkeit nicht direkt vom Brötchen aufgesaugt, so dass das Ganze schön saftig bleibt. Kopf- und Eisbergsalat sind die beste Wahl für die Wraps.

6. Tomaten-Scheiben

Tomaten IM Burger kennen wir, aber auf die Idee, die Tomaten-Scheiben als Alternativ-Bun zu benutzen, sind Sie bisher bestimmt noch nicht gekommen, oder? Bis jetzt! Das Tolle an Tomaten: Man hat sie fast immer im Haus, sie sind kalorienarm und nährstoffreich und lassen sich super einfach verarbeiten. Schneiden Sie eine Fleisch- oder Ochsenherztomate in der Mitte durch und löffeln Sie ein wenig des Fruchtfleischs heraus. Den Burger nach Wahl belegen und den "Tomaten-Deckel" on top am besten mit einem Zahnstocher am Patty festpinnen.

Wir konnten Sie nicht von unseren leckeren, brotlosen Burgern überzeugen? Dann sollten Sie vielleicht mal einen Blick in diese Rezept-Galerie werfen:

01.08.2017| © womenshealth.de
Kathleen Schmidt-Prange Ernährung & Abnehmen
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