Verhütung zum Aufkleben: Das Pflaster

Verhütungsmethoden im Vergleich: Das Pflaster
Obwohl im Pflaster weniger Hormone drin stecken als in der Pille, ist die Hormondosis im Körper deutlich höher © Image Point Fr / Shutterstock.com

Das hautfarbene Verhütungspflaster ist wie der Hormonring eine Art Pille für Faule

Das Pflaster setzt kontinuierlich Östrogen und Gestagen frei. Jedes Pflaster hält 7 Tage, nach 3 Stück (man klebt sie auf wechselnde Stellen am Körper) lässt man eine Woche aus. Der Pearl-Index liegt bei 0,72 bis 0,9. Vorteil: Man muss nicht jeden Tag dran denken. Nachteil: Obwohl pro Woche weniger Hormone im Pflaster drinstecken als in der Pille, ist die wirksame Hormondosis im Körper sogar deutlich höher.

In der Folge kommt es öfter zu Brustspannen, Übelkeit und Menstruationsbeschwerden. Auch das Thromboserisiko scheint größer zu sein. Weiterer Nachteil: Das Pflaster ist sichtbar, zumindest wenn man nackt ist. Kosten: für eine 3-Monats-Packung um 40 Euro.

06.08.2015| Diana Helfrich © womenshealth.de
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