Männerfragen Die 7 nervigsten Fragen von Männern – und was Sie antworten sollten

Was hat er da gerade gefragt?! Ruhig bleiben, die passende Antwort steht unten! © Fancy Studio / Shutterstock.com

Bei aller Liebe: Manchmal sondern Männer Fragen ab, die Ihnen den Atem rauben. Hier sind die schlimmsten – und die passenden Antworten darauf

Natürlich wollen Sie Männer, die lieber Fragen stellen als vorschnell über Sie zu urteilen oder seltsame Ansagen machen. Aber so manche Frage sorgt wirklich für Augenroll-Faktor 1000. Und das nicht nur in der Kennenlernphase, sondern auch nach Jahren in der Beziehung. Diese Männerfragen sind die nervigsten. Wappnen Sie sich!

"Wo sind denn deine Flügel?"

Gleich wird er Ihnen noch sagen, dass er dachte, Sie seien ein Engel, der vom Himmel gefallen ist, und das ist dann ein waaaahnsinnig kreativer Anmachspruch. Nicht. Es gibt viele solcher hilflosen Bagger-Fragen, die allesamt mehr verraten als sie fragen, sie sagen nämlich: "Ich interessiere mich nicht wirklich für dich, höchstens für deinen Körper, und ich suche nur nach einer besonders pfiffigen Methode mit dir ins Gespräch zu kommen, um dir dann zu beweisen, was ich für ein witziger Typ bin." Würde er sich wirklich für Sie begeistern, käme er nicht mit einer zurechtgelegten, ausgedachten Quatsch-Frage sondern mit einer ehrlich interessierten.

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Was Sie darauf antworten: Nichts. Gehen Sie weg. Oder nein, halt, in diesem Falle könnten Sie sagen: "Oh, meine Flügel! Du hast recht, ich habe sie an der Garderobe vergessen. Ich hole sie und dann FLIEGE ICH GANZ SCHNELL WEG!" Oder finden Sie ihn eigentlich doch ganz nett? Dann sagen Sie: "Bitte keine Anmachsprüche. Frag mich was Ernsthaftes. Oder erzähl was Interessantes über dich." Das klärt die Fronten und ermöglicht einen zweiten Anlauf.

"Schatz, kannst du das mal in deine Handtasche stecken?"

Es ist so typisch. Ständig machen sich Kerle über Ihre Handtasche lustig - "Unglaublich, was du alles mit dir herumschleppst!" Oder: "Ist da ein Schwarzes Loch am Boden, höhö!" Aber kaum hat er bei einem gemeinsamen Ausflug etwas dabei, dass nicht in seine ausgebeulten Hosentaschen passt, kommt er damit angeschlufft und hält es Ihnen mit einem schiefen Grinsen hin. Am liebsten noch mit einem "Ist auch gar nicht schwer, und du hast ja eh die Tasche dabei."

Was Sie darauf antworten: "Klar, kein Problem. Wenn du die Tasche dann auch trägst." Natürlich sollten Sie dafür bestenfalls das Modell mit den Blumen oder mit dem Glitzerbesatz wählen.

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"Bei mir geht doch immer was schief, kannst du das mit der Wäsche machen?"

Das angebliche eigene Unvermögen als Entschuldigung nutzen - das tun Männer seltsamerweise vor allem im Haushalt. Es würde doch nie einem einfallen, zu seinen Kollegen zu sagen: "Ich kriege das doch mit Excel nicht auf die Reihe, wer kann das für mich übernehmen?" Oder beim Sport: "Ich schieße doch immer daneben, geht jemand anderes in den Sturm?" Das Kokettieren mit der eigenen Unfähigkeit wird nur herausgekramt, wenn es um unliebsame Aufgaben geht. Not nice!

Was Sie darauf antworten: "Nein. Du schaffst das. Nur durch Übung wachsen Profis." (Aber bringen Sie vorher Ihre teuren Wollpullis in Sicherheit!)

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"Bist du dir da ganz, ganz sicher?"

Natürlich fragt er das nicht einmal, sondern immer wieder. Erst fügte er ein "ganz" ein, dann das zweite. Okay, immerhin: Über das Stadium, Sie plump bevormunden zu wollen, ist er hinaus. Vielleicht macht er sich Sorgen. Vielleicht will er auch nur sicherstellen, dass es am Ende Ihre, also GANZ ALLEIN IHRE Entscheidung war, und wenn es schiefgeht, will er GANZ KLAR sagen können, dass er von Anfang an dagegen war. Außerdem steckt natürlich die Absicht dahinter, Sie doch noch einmal ein klein wenig zu verunsichern.

Aber letztlich steckt neben all dem in dieser Frage die Weigerung zu akzeptieren, dass Sie für sich selbst Entscheidungen treffen. Auch solche, die ihm nicht in den Kram passen oder von denen er denkt, dass Sie sie später bereuen. Aber ist das nicht irgendwo der Sinn eigenständiger Entscheidungen - dass sie auch unabhängig von ihm gefällt werden?

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Was Sie darauf antworten: "Die Frage muss doch wohl eher lauten, warum du versuchst, mich zu verunsichern. Glaubst du, ich habe mir das leicht gemacht? Vertrau mir oder lass mich in Ruhe!"

"Welches Programm nehmen wir bei der Spülmaschine immer?"

Ja, es nervt. Dass er sich das nie merken kann. Dass es immer Ihre Hauptaufgabe sein soll, so etwas zu wissen oder festzulegen. Aber immerhin ist ihm offensichtlich klar geworden, dass es auch sein Job sein könnte. Also: Fördern und fordern. Bis er es rafft. Oder ihn von Hand spülen lassen...

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Was Sie darauf antworten: "Warte, ich schreib's auf. UND DANN KLEBEN WIR DEN ZETTEL NEBEN DIE MASCHINE."

"Du nimmst doch die Pille, oder?"

In dieser Frage steckt eine solche Supernova an unerquicklichen Wahrheiten, dass es Ihnen den Atem verschlagen sollte.
Aussage 1: "Ich habe keinen Bock auf Kondome." (Oder: "Ich weiß nicht, wie man sie benutzt.")

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Aussage 2: "Sexuell übertragbare Krankheiten interessieren mich nicht."
Aussage 3: "Verhütung ist Frauensache, die kriegen schließlich dieses Schwangerdings, nicht ich."
Aussage 4: "Hormonelle Verhütung ist in erster Linie voll praktisch, die gesundheitlichen Folgen für die Frau sind mir vollkommen egal." Mit so jemandem wollen Sie doch nicht wirklich ins Bett gehen, oder?

Was Sie darauf antworten: "Wozu? Ich verhüte anders. Unter anderem mit Idiotenalarm. Also: Ciao!"

"Wow! DU kannst programmieren?"

Wahlweise könnte es auch um Elektrotechnik, Heimwerken oder die Steuererklärung gehen. Das Blöde an der Frage ist der überraschte Ton. Er meint das vielleicht sogar anerkennend. Aber dahinter verbirgt sich meist die unausgesprochene Aussage: "Und das als Frau!" Sowas von 50er Jahre.

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Was Sie darauf antworten: "Tjaja. Ich kann vieles - nur nicht länger Zeit mit dir verbringen."

"Du siehst doch so toll aus, wozu brauchst du da Make-Up?"

Natürlich will er Ihnen hier so auf Umwegen ein Kompliment machen. Das ist lieb gemeint. Aber letztlich ist die Frage auch ein Zeichen dafür, wie wenig er sich damit auseinandersetzt, wie Sie sich wohl fühlen und welches Bild von sich Sie in die Öffentlichkeit tragen wollen. Vielleicht benötigt er da ein wenig Nachhilfe.

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Was Sie darauf antworten: "Danke dir, aber ich will nicht überall so aussehen wie mit dir morgens im Bett."

Nicht alle blöden Männerfragen sind böse gemeint oder plumpe Anmachen. Aber wenn Sie sie ausmerzen wollen, müssen Sie mit klaren Ansagen darauf reagieren. Am Ende hilft das allen, denn dann bleibt mehr Zeit für die wichtigen Fragen des Lebens.

29.01.2019| © womenshealth.de
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