Sexstellung Männer Auf welche Sexposition stehen Männer am meisten?

Überraschen Sie ihn mit einer Sexstellung Ihrer Wahl
Klar geht beim Sex nur, was Ihnen gefällt. Aber was er mag, ist ja auch ganz spannend. © FamilyTV / Shutterstock.com

Echte Leidenschaft braucht keine Choreographie. Aber irgendwie wüssten Sie schon gern, wie er Sex am liebsten mag? Kein Problem

Zunächst mal ist es natürlich wichtig, dass es beim Sex nicht nur darum geht, was IHM gefällt, sondern was Ihnen BEIDEN Spaß macht. Das sollten Sie nie vergessen. Die Frage, welche Sex-Position bei Männern am beliebtesten ist, lässt sich sehr kurz beantworten: Jede. Die meisten Männer lieben Sex und machen eigentlich fast alles mit.

Für die längere Antwort müssen wir etwas weiter ausholen. Denn es gibt nicht DIE eine Sex-Position, die ALLE Männer gleichermaßen am tollsten finden. Aber wir versuchen, Ihnen alle Infos zu liefern, damit Sie mit ihm gemeinsam das Maximum an Spaß im Bett erreichen.

Welche Sexstellungen mögen Männer?

Auch wenn die Vorlieben verschieden sind, wollen die meisten Männer Sex in einer Position haben, in der sie sich hinreichend stimuliert fühlen, sowohl gefühlsmäßig als auch optisch. Sie wissen ja: Männer gucken gern. Sie merken: Das engt die Auswahl natürlich nicht gerade ein. Natürlich bieten Sex-Ratgeber oder auch das große Kamasutra eine Fülle von Möglichkeiten, wie Sie sich beim Sex einander nähern können. Da ist wirklich für jeden Geschmack eine Variante dabei.

Aber nicht alle Menschen möchten, dass aus der erotischen Zusammenkunft eine Sportstunde mit ungewissem Ausgang wird. Auch Sie möchten vielleicht nicht auf dem Clipboard alle möglichen Varianten abhaken. Besonders wenn Sie gerade nicht auf großer sexueller Erkundungstour sind, sondern nur mal eben guten Sex haben wollen, bieten sich einfach keine Positionen an, bei denen Sie einander hockend auf einer Stuhllehne begegnen.

Letztlich lassen sich alle Sexstellungen, die Sie gemeinsam in einem Bett einnehmen können, auf 3 Grundrechenarten herunterbrechen: Er oben, Sie oben oder "von hinten". Das klingt jetzt plump, aber darauf läuft es in den meisten Fällen hinaus. Und unter diesen dreien finden sich in der Regel auch die Positionen, auf welche die meisten Männer stehen. Aber welche dieser Grundpositionen ist ihm nun die liebste? Das ist in mehrerlei Hinsicht eine Typfrage.

Missionarsstellung: Wann ist er beim Sex gern oben?

Einige Männer haben gern die Kontrolle und wollen das Gefühl haben, sie sind der bestimmende Part. Für einige ist diese Kontrolle wichtig, um sich fallen zu lassen, so verrückt das klingt. Andere wollen die Bewegung selbst steuern, um ihren Orgasmus besser kontrollieren zu können. Diese Männer sind naturgemäß gern aktiv und bevorzugen daher häufig die Missionarsstellung.

Mancher Mann ist gern oben, weil er so mehr Kontrolle hat. © FamilyTV / Shutterstock.com

Ob er dabei komplett auf Ihnen liegt, sich mit den Händen abstützt oder aufrecht vor Ihnen kniet, spielt zunächst keine Rolle. Wichtig ist: Er bestimmt das Tempo, die Eindringtiefe, ob es Pausen gibt oder nicht. Wenn Ihr Lover eher so ein Typ Mann ist und es Ihnen selbst angenehm ist, die Kontrolle abzugeben, ist die Missionarsstellung gerade zu Beginn einer Beziehung der perfekte Einstieg ins gemeinsame Abenteuer Sex, zumal Sie einander dabei in die Augen sehen können. Wenn Sie auch lieber oben sind, bietet es sich allerdings an, die Stellung auch mal zu wechseln.

Wichtig dabei: Wenn er die Kontrolle hat, muss er diese nutzen, um auch Sie zu befriedigen. Sprich: Er soll gefälligst auf Ihre Wünsche eingehen was Tempo und Tiefe eingehen und Sie so berühren, wie Sie das mögen. Dafür ebenso wichtig: dass Sie ihm das sagen.

Tipp: Aufpeppen lässt sich die Missionarsstellung durch den gekonnten Einsatz von Sextoys. Ideal ist ein Paar-Vibrator, der ihn mit Vibration stimuliert und Sie durch Druckwellen zum Orgasmus bringt. Das kann zum Beispiel der Satisfyer Pro 4 Couples.

Reiterstellung: Wann ist er beim Sex lieber unten?

Wenn ein Mann in der Lage ist, die Kontrolle auch mal abzugeben und den Sex auch (oder gerade) genießen kann, wenn Sie die Richtung vorgeben, ist es eine perfekte Lösung, wenn Sie auf ihm reiten. Das kann er auch lernen, das sollten Sie gemeinsam ausprobieren. Ob Sie dabei aufrecht knien oder komplett auf ihm liegen, ob Sie ihn dabei ansehen oder ihm den Rücken zuwenden, müssen Sie ebenso im Einzelfall klären. Das Angenehme: Sie können Tempo, Tiefe und Position bestimmen – Sie können aber auch einfach über ihm knien oder hocken und ihn die "Arbeit" machen lassen.

Vorteil der Reiterstellung: Er hat die Hände frei – wenn Sie es erlauben. © FamilyTV / Shutterstock.com

Ein großer Vorteil dieser passiven Rolle, den viele Männer genießen: Er hat die Hände frei, weil er sich nicht abstützen muss. So kann er Sie viel besser berühren, streicheln oder auch packen, ganz wie Sie wollen.

Doggystyle: Wann steht er auf Sex von hinten?

Die Hündchen-Position (was für ein Name!), also Sie auf den Knien und er hinter Ihnen, landet regelmäßig bei Umfragen zur heißesten Sexstellung auf dem ersten Rang. Sie gilt als die intensivste und "animalischste" Stellung, nicht zuletzt weil sie aus den Urzeiten der Säugetier-Fortpflanzung stammt. Sie ist allerdings auch besonders intensiv und nicht jedermanns bzw. jederfraus Sache. Wenn Sie sich dabei unwohl fühlen, vor ihm zu knien und sich "besteigen" zu lassen, sollten Sie das auch nicht tun und ihm klarmachen, dass es anders gehen muss.

Die Vorteile der Doggy-Position für den Mann liegen auf der Hand: Er hat noch mehr als im Missionar die volle Kontrolle, hat die Hände frei, und außerdem sorgt der Eindringwinkel dafür, dass die meisten Männer den Sex intensiver empfinden. (Viele Frauen übrigens auch.)

Doggystyle gefällt allen, die es etwas animalisch und eher intensiv mögen. © FamilyTV / Shutterstock.com

Das alles kann aber auch gegen die "A tergo"-Variante sprechen: Wenn er dazu neigt, eher zu früh fertig zu werden, ist ein solch gefühlsstarkes Erleben kontraproduktiv und bringt ihn womöglich dazu, vorzeitig zum Abschluss zu kommen. Dann ist der Spaß für beide viel zu schnell vorbei.

Ein weiterer Nachteil: Sie können einander nicht ins Gesicht sehen, und ja: es gibt auch Männer, die das stört. Wie es da um Ihre Emotionen bestellt ist, müssen Sie beide gemeinsam herausfinden. Auch hier gilt: Vorherige Absprache hilft, Unstimmigkeiten zu vermeiden.

Eine besondere Variante beim Sex von hinten ist die Löffelstellung, die viele als sehr innig empfinden, die aber ähnliche Vorteile mit sich bringt wie doggy: freie Hände, Eindringwinkel und -tiefe. Wenn Ihnen "von hinten" auf den Knien also zu heftig ist, probieren Sie doch einmal zu "löffeln".

Grundsätzlich mögen Männer so gut wie jede Stellung beim Sex. Welche nun Ihr Lover ganz spezifisch am besten findet, entdecken Sie am besten gemeinsam. Sie haben ja keinen Erfolgsdruck und alle Zeit der Welt. Wichtig: Vergessen Sie bei allem Denken an seine Vorlieben nicht Ihre eigenen!

26.04.2019| © womenshealth.de
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