Entspannung: 7 Tipps, die sofort relaxter machen

7 Tipps zum Entspannen
Entspannungsübungen lernen: Machen Sie Yoga, Autogenes Training oder Meditationsübungen. © fizkes / Shutterstock.com

Wenn Ihr Tag einer endlosen To-Do-Liste gleicht und Sie nur von einer Verpflichtung zur nächsten eilen, wird es Zeit den Dauerstress mit dieser Anti-Stress-Strategie zu beenden

Immer mehr Menschen kommen mit der wachsenden Reizüberflutung und Arbeitsbelastung nicht mehr zurecht. Gehen wir zu lange unachtsam mit Körper und Psyche um, ist es nicht mehr weit zum totalen Zusammenbruch: Diagnose Burnout. Dr. Vinzenz Mansmann, Chefarzt der NaturaMed Kliniken in Bad Waldsee und Anti-Stress-Experte, hat die wesentlichen Punkte zur Prävention zusammengefasst. "Aus der jahrelangen Praxis und den Gesprächen mit Betroffenen und Angehörigen ist immer wieder klar geworden, dass jeder frühzeitig beginnen kann, sich vorbeugend zu verhalten. Unser 7 Punkte-Programm beinhaltet die wesentlichen Maßnahmen, mit denen man aktiv werden kann."

Diese 7 Tipps helfen Ihnen sich zu entspannen

1. Ausreichend schlafen ist wichtig für Ihr Stress-Level

Ein berufstätiger Mensch mit zehn bis zwölf Stunden Arbeitspensum einschließlich Mittagspause und Weg zur Arbeit und zurück braucht sieben einhalb bis acht Stunden Schlaf, um seine Leistungsfähigkeit auf Dauer zu erhalten. Unsere Schlafmangelgesellschaft (Fernsehen bis 24 Uhr, Aufstehen 6:30 Uhr) züchtet selbst eine so genannte "reizbare Schwäche" mit Müdigkeit, Mattheit und Abgeschlagenheit nach außen sowie innerer Unruhe, Nervosität und Angespanntheit im Inneren. Dies kann zunehmend zu Reizbarkeit und gelegentlicher Explosivität bzw. Aggressivität führen.

2. Körperliche Aktivität ist gut für die Entspannung

Am besten täglich 30 Minuten draußen bei Tageslicht im Wald Laufen oder auch Fahrradfahren, Schwimmen, Gymnastik.

3. Gesunde Ernährung beeinflusst Ihr Gehirn

Eine gesunde Ernährung bedeutet viel Obst und Gemüse, Nüsse als Gehirnnahrung, wenig rotes Fleisch und 1,5 Liter Flüssigkeit am Tag.

4. Kaffee und Alkohol erhöhen den Stress

Tipps zum Entspannen
Egal wie viel zutun ist, nach 2 Tassen Kaffee ist Schluss! © fizkes / Shutterstock.com

Zwei Tassen Kaffee am Tag schaden meist nichts, ab sechs Tassen besteht Kaffee-Sucht. Kleine Mengen Alkohol schützen sogar die Blutgefäße und verringern die Gefahr von Cholesterinablagerungen, bei Männern gilt die Regel: Ein Viertel Liter Wein oder ein halber Liter Bier, bei Frauen sollte es wegen der geringeren Muskelmasse (Alkoholabbau) die Hälfte sein.

5. Planen Sie regelmäßig Ruhephasen einplanen

Im Beruf aber auch am Abend oder Wochenende müssen echte Ruhephasen - nicht unter zwei Stunden - eingeplant werden, damit eine wirkliche Regeneration eintreten kann. Schützen Sie Ihre Erholungszeiten vor dem Zugriff von Freunden, Familie oder der Verwandtschaft. Lernen Sie auch Meditation, Yoga, Autogenes Training oder einfach Faulenzen. Damit sollte man nicht lange warten. Günstig ist es, wenn Sie diese Techniken bereits beherrschen, wenn Sie es im Burnout-Fall dringend benötigen.

6. Hobbies und soziale Kontakte machen den Kopf frei

Lebenslanges Lernen, Kreativität und Geselligkeit sind absolut wichtig für eine psychosoziale Gesundheit. Aber bitte nicht am Wochenende statt Ausruhen einen Hobby-Stress entwickeln. Oft wird dieser als Ausgleich für den Frust im Job genutzt, wenn eigentlich Ausruhen angesagt wäre.

7. Spiritualität fördert den Inneren Frieden

Nicht jeder wird sich sofort damit identifizieren. Trotzdem ist im Hinterkopf zu behalten: Seien Sie offen, entwickeln Sie im Stressfall neue Lebensstrategien und fragen Sie sich, was die jeweilige Situation Sie lehren will. Dankbarkeit macht zufriedener und fördert die innere Gelassenheit. Geben kann mehr Freude bringen, als immer nur zu fordern und zu nehmen.

Lassen Sie sich von Meetings und Deadlines nicht zu sehr unter Druck setzen, denn Dauerstress ist gar nicht gesund. Diese Entspannungs-Strategie können Sie stattdessen gezielt einsetzen, um Ihren Stresspegel zu senken.

21.09.2017| Eva Engelhardt © womenshealth.de
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