Beste Freundin: 7 Dinge, die wir unserer besten Freundin viel öfter sagen sollten

Was mal gesagt werden muss: "Danke, dass du immer für mich da bist!" © santypan / Shutterstock.com

Beste Freunde sind ein Geschenk, auf das wir gut aufpassen sollten. Am besten, indem wir uns hin und wieder diese 7 Sätze ins Gedächtnis rufen

Sie haben das Glück, eine richtig großartige, wunderbare, vertrauenswürdige und liebenswerte beste Freundin an Ihrer Seite zu haben? Glückwunsch! Gute Freunde sind ein Geschenk, das wir pflegen und niemals als selbstverständlich betrachten sollten. Wer einmal in der Klemme steckte und auf die Hilfe und Unterstützung seiner Freundin oder Freunde angewiesen war, der weiß, wie elementar wichtig und unerlässlich Freundschaften für unser Seelenheil sind.

Und das nicht bloß gefühlt, sondern längst auch von der Wissenschaft belegt: Umfragen des kanadischen General Social Surveys (GSS) beispielsweise haben ergeben, dass Menschen, die enge Freundschaften pflegen, gesünder und weniger gestresst leben. Wer seine Freunde regelmäßig sieht, fühlt sich zudem wesentlich glücklicher als diejenigen, die lediglich auf digitalem Wege Kontakt zu ihren Freunden haben. Außerdem, so die Wissenschaftler, würden Freunde unser Selbstwertgefühl befeuern, uns seltener krank werden lassen und sogar ein längeres Leben verheißen.

Grund genug, der allerbesten Freundin einmal Danke zu sagen, ihr zu verstehen zu geben, was Sie an ihr schätzen oder auf anderem Wege Ihre Zuneigung zu zeigen. Zum Beispiel so ...

1. "Wenn es dich glücklich macht, dann solltest du es tun"

Statt immer alles zu hinterfragen, unterstützen Sie Ihre beste Freundin lieber – auch wenn Sie für sich selbst anders entschieden hätten. © santypan / Shutterstock.com

Es gibt Entscheidungen im Leben, die alles verändern. Jobwechsel, neuer Partner, eine plötzliche Chance im Ausland. Das kann eine Freundschaft auf die Probe stellen, wenn die Freundin auf einmal weniger Zeit für den anderen hat oder ein Ortswechsel dazu führt, dass man sich nur noch alle Jubeljahre sieht. Viele begehen den Fehler und versuchen die Freundin umzustimmen, damit alles beim Alten bleibt. Sätze wie „Glaubst Du wirklich, der Typ tut Dir gut?“ oder „Nachher bereust Du es, dass Du weggezogen bist“ haben manchmal weniger mit tatsächlicher Fürsorge zu tun, als vielmehr damit, dass man den Ist-Zustand beibehalten will. Vielleicht weil man sich selbst allein fühlt und ohne die beste Freundin noch einsamer wäre. Oder weil der neue Freund der Freundin dazu führt, dass am Wochenende niemand mehr da ist, der mit einem um die Häuser zieht. Fakt ist aber: Gute Freunde unterstützen sich gegenseitig und wollen den anderen nicht in seiner Entwicklung behindern. Wenn Sie das Gefühl haben, die Veränderung tut Ihrer Freundin auf Dauer gut und ist das Richtige für sie (und nicht für Sie selbst), dann ermutigen und unterstützen Sie sie in Ihrer Entscheidung. Nur so kann eine Freundschaft auf Dauer wachsen.

2. "Ich schätze dich so für …"

… deine Loyalität, … dein stets offenes Ohr, … deine Art, mich immer wieder zum Lachen zu bringen, selbst, wenn es gerade ganz düster in mir drin ausschaut. Tolle Freunde haben für gewöhnlich ziemlich tolle Eigenschaften. Diese hin und wieder beim Namen zu nennen, macht nicht nur den Empfänger der Nachricht glücklich, sondern führt einem selbst noch einmal vor Augen, was wir an unserer Freundin so sehr lieben und schätzen. Letztlich ist es wie in einer Beziehung – Komplimente, die von Herzen kommen, gehören mit zu den schönsten und wertvollsten Dingen, die man dem anderen geben kann.

3. "Warte, ich bin sofort bei dir!"

Es gibt Situationen, in denen Telefonieren oder WhatsApp-Endlos-Nachrichten in keinster Weise ausreichen. Geht es der besten Freundin so richtig dreckig, hilft nichts so sehr wie ein Blitzbesuch. Wer schon einmal die Erfahrung gemacht hat, mit gebrochenem Herzen auf dem Sofa zu sitzen und die beste Freundin mit der Taschentuch-Box neben sich zu wissen, der durfte erfahren, wie wichtig Freunde sind. Nicht nur zum Feiern und Lachen und Ausgelassensein, sondern vor allem dann, wenn alles aus den Fugen zu geraten scheint und man das Gefühl hat, nicht mehr allein weitermachen zu können. In Zeiten, in denen der Großteil unserer Gespräche über das Smartphone passiert, ist es umso wichtiger, die Situationen zu erkennen, in denen es mehr braucht, als bloß ein paar nette Zeilen auf dem Display. Seien Sie für Ihre Freundin da; physisch. Und nehmen Sie sie in den Arm. Das geht nämlich nicht digital.

Gute Freunde sind die, die mit uns lachen und weinen – und uns in den Arm nehmen und einfach da sind. © santypan / Shutterstock.com

4. "Lass uns das machen! Nur wir zwei"

Gemeinsame Abenteuer verbinden ungemein. Denn so schön die Abende beim Italiener um die Ecke oder die durchtanzten Nächte auch sein mögen – außergewöhnliche Augenblicke schaffen außergewöhnliche Erinnerungen und bringen uns noch nach Jahren und Jahrzehnten dazu zu sagen „Weißt Du noch, als wir ...“ Und manchmal sind diese Momente auch gerade deshalb so besonders, weil wir sie nur zu zweit erleben durften. Mal ohne den Partner und ohne die Clique. Das kann der Kletterurlaub in den Alpen sein, der gemeinsam angegangene Motorradführerschein oder das Survival Camp, bei dem Sie 1 Woche lang zu zweit im Zelt schlafen mussten. Gönnen Sie sich hin und wieder ein solches Exklusiv-Erlebnis mit Ihrer besten Freundin und freuen Sie sich anschließend darüber, wie sehr es sie beide zusammengeschweißt hat.

5. "Ich muss dir etwas sagen, das dir nicht gefallen wird, aber …"

In einer guten Freundschaft darf auch mal kritisiert werden – aber respektvoll. © santypan / Shutterstock.com

Wenn wir als Teenager jemandem etwas durch die Blume sagen wollten, haben wir ihm oder ihr heimlich ein Deo auf den Tisch gestellt oder die Person im Sportunterricht einfach nicht in unsere Mannschaft gewählt. Wie gut, dass wir inzwischen erwachsen sind und weitaus bessere und fairere Methoden gelernt haben, um unseren Unmut kundzutun. Mit offenen Worten nämlich. Schließlich ist auch die beste Freundin nicht perfekt und kann uns manchmal ganz schön vor den Kopf stoßen, sich irgendwie daneben benehmen oder sich in eine Richtung entwickeln, die uns irgendwie Sorgen macht. Das einzig Richtige in einer solchen Situation sind offene, ehrliche Worte. Statt direkte Anschuldigungen auszusprechen, lieber das eigene Empfinden in den Vordergrund rücken: "Ich habe das ungute Gefühl, dass wir uns in letzter Zeit voneinander entfernen" klingt dabei in jedem Fall besser als "Du hast Dich in den letzten Wochen ganz schön eingeigelt".

6. "Ich brauche dich jetzt. Kannst du für mich da sein?"

Egal was uns gerade zu Boden zieht oder wer uns die Stimmung verhagelt hat – wenn's richtig arg brennt, hilft nichts so gut wie die beste Freundin, die zuhört, tröstet und uns das Herz ein bisschen leichter macht; einfach nur, indem sie da ist. Aus falschem Stolz oder aus der Angst heraus, zu stören oder zu sehr zu belasten, nehmen wir diese Hilfe manchmal nicht an. Und obwohl wir im Gegenzug sofort für unsere Freunde da sein würden, stehen wir uns manchmal selbst im Weg und können genau diese Unterstützung nicht annehmen. Erinnern Sie sich an das Gefühl, als Sie das letzte Mal um ein offenes Ohr gebeten wurden oder als man sich ganz bitterlich neben Ihnen ausgeweint hat? Bei all dem Kummer und der vielen Tränen, die Sie damals geteilt haben – erinnern Sie sich auch noch daran, wie sehr Sie sich darüber gefreut haben, gebraucht zu werden? Springen Sie über Ihren Schatten und bitten Sie Ihre Freundin, für Sie da zu sein. Damit zeigen Sie ihr: Ich vertraue Dir. Es gibt kaum ein schöneres Kompliment.

Die wichtigsten Menschen, sind doch die, denen wir auf die Frage "Wie geht's?" die Wahrheit antworten können. © santypan / Shutterstock.com

7. "Danke für deine Freundschaft"

Genauso wie man in einer Beziehung nicht irgendwann als selbstverständlich angesehen werden möchten, will man das auch in einer Freundschaft nicht. Ein "Danke für deine Freundschaft" zeigt, dass wir uns dessen bewusst sind und dass wir unsere Freunde als etwas Wertvolles und keineswegs als etwas Selbstverständliches ansehen. Das Schöne: Seinen Freunden kann man immer dankbar sein; einfach nur, weil sie da sind und nicht erst dann, wenn sie einem beim Umzug geholfen oder über den miesen Typen hinweggetröstet haben. Denn was bitte ist schöner als die Gewissheit, stets ganz besondere Menschen im Herzen mit sich zu tragen, auf die man sich immer verlassen kann? Eben!

22.08.2017| Liv Bernstein © womenshealth.de
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