Influencerin Jules Vogel Es geht um die Beziehung zu dir selbst

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Jules Vogel: von starken Frauen lernen und andere inspirieren © Christian Benesch
Interview

Die Influencerin und Lifestylebloggerin aus Wien, Jules Vogel, über starke Frauen, Body Positivity und was ihr Sport bedeutet. Plus: gewinne 1 von 3 Reebok MYT Outfits!

Als lockeres Aufwärmprogramm haben wir uns von einer Frage deines Blog inspirieren lassen: Was würdest du deinem 16-Jährigen selbst heute gerne sagen?

Ich würde mir sagen: Achte nicht so sehr auf deine Umgebung, vergleiche dich nicht mit anderen. Lebe mehr im Jetzt, lebe den Moment. Genieße die Dinge, wenn sie passieren und weine nicht dem Vergangenen hinterher. Sei du selbst.

Dann gehen wir jetzt in die Vollen: Du stehst für Body Positivity, zeigst das Unperfekte. Woher nimmst du den Mut, dich physisch wie psychisch vor deinen Lesern zu entblößen?

Jules Vogel in der neuen Reebok MYT-Kollektion © Christian Benesch

Das ist Schrittweise passiert. Als ich mir die Menschen draußen auf der Straße anschaute, dachte ich: Jeder ist so sehr mit sich selbst beschäftigt, achtet auf seine eigenen insecurities - man wird viel weniger beobachtet, als man annimmt. Als ich das auf meinem Instagram-Account ansprach, waren die Reaktionen extrem positiv. Auf meinem Blog habe ich die Menschen dann zunächst mit kleinen Krümeln angefüttert, habe unrasierte Arme gepostet und später Cellulite gezeigt. Das Feedback war erneut sehr positiv. Ich glaube, vielen Menschen hat diese Ehrlichkeit gefehlt. Meine Community ist aber auch sehr positiv und macht diesen Prozess, zu sich selbst zu finden, sich weiterzuentwickeln, gemeinsam mit mir durch. Das ist etwas ganz Besonderes.

Du bist ja auch in der Reebok-Community aktiv. Was gefällt dir daran?

Ich habe mich in meinen vergangenen Jahren ausgiebig mit starken Frauen beschäftigt. Dabei habe ich gemerkt, dass man sich gegenseitig extrem pushen und voneinander lernen kann. Gerade in der Reebok-Community, da sind so viele coole Mädels dabei.

Ihr teilt die gleiche Einstellung zum Leben und zum Sport?

Ich finde da Toleranz und Offenheit, auch in Bezug auf andere Lebensformen und Berufswege. Das ist für mich sehr wichtig. Früher haben Marken ein bestimmtes Bild der vermeintlich “normalen Frau“ dargestellt. Dünn, glatte Haut, perfekte Zähne, ohne Makel. Beim Blick in den Spiegel und auf den eigenen Körper war man dann nur deprimiert. Ich habe das Gefühl, Frauen sind durch die perfekt gephotoshopten Frauen in Werbekampagnen immer unzufriedener mit sich selbst geworden. Themen wurden tabuisiert, man rannte einem Ideal hinterher, das man nicht erreichen konnte. Es wurde uns Frauen aber als völlig normaler Standard präsentiert. Nur wenn man so aussieht wie in der Werbung, kann man glücklich sein. Und ist auch nur dann schön. Alles Quatsch. Reebok geht da einen anderen Weg, das finde ich gut.

Die neue Reebok MYT-Frauenkollektion - laut und selbstbewusst leben 30 Sek.

Wie meinst du das?

Firmen und ihre Werbung erreichen eine sehr hohe Anzahl an Menschen, können mit großer Reichweite eben auch Gutes tun und sich für mehr Realität einsetzen. Wenn dann eine Marke wie Reebok auf mich zukommt, die offen ist Diversity und das wahre Aussehen einer Frau, die reale Schönheit abzubilden, dann arbeite ich gerne mit ihnen zusammen. Dann können wir gemeinsam versuchen ein Umdenken in den Köpfen der Menschen zu erreichen und zeigen, dass jede Frau schön ist. Frauen mit Cellulite und Pickel sind eben genauso stark und toll wie andere. Wir müssen keinem Schema entsprechen, bestimmte Maße haben, um ein Kleidungsstück anzuziehen. Oder eine entsprechende Figur haben, um eine Sportart ausüben zu können. Was man draus macht, ist wichtig und das kommt von innen. Das müssen wir zeigen, das möchte ich dadurch erreichen. Das ganzen hat einen inklusiven Charakter, dadurch ist die Vielfalt repräsentiert - ich fühle mich repräsentiert.

Das klingt sehr reflektiert. Sich selbst zu akzeptieren ist ein manchmal ein langwieriger Prozess. Wie hast du ihn wahrgenommen?

Jules: Sport sollte immer mehr als Mittel zum Zweck sein © Christian Benesch

Ein großer Teil meines Weges war einfach, dass ich immer an Gewicht verlieren und abnehmen wollte. Ich dachte, das würde mich glücklich machen. Das war aber nicht der Fall: Als ich wegen einiger Umstellungen in meinem Leben doch wieder an Gewicht zunahm, merkte ich, dass ich genauso glücklich war, wie mit 10 Kilo weniger auf der Waage. Wichtig war für mich, dass ich dadurch eine viel gesündere Beziehung zum Essen aufgebaut habe. Ich mache viel Sport und fühle mich dadurch viel stärker und wohler. Diese Erkenntnis, dass es nicht ums Abnehmen um jeden Preis geht, sondern um die Beziehung zu einem selbst und zu dem, was du mit deinem Körper machst, war für mich ganz wichtig. Fit bleiben und gesund sein, ja. Aber für mich ist Sport mehr als einfach nur Mittel zum Zweck. Sport ist ein sehr gut eingebundener Teil in meinem Leben.

So kannst du gewinnen

Fülle einfach das untenstehende Gewinnspielformular aus und mit etwas Glück gewinnst du 1 von 3 Reebok-MYT-Outfits! Die Teilnahme ist ab 18 Jahren möglich. Mitarbeiter der beteiligten Firmen sind vom Gewinnspiel ausgeschlossen. Keine Barauszahlung der Preise möglich. Der Gewinn ist nicht übertragbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Teilnahmeschluss ist der 31. August 2019.

Anrede
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16.07.2019| WR © womenshealth.de
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