Fitness Trends 8 Fitness-Trends, über die wir uns 2018 freuen

Fitness-Trends 2018
Diese Trends werden laut Fitness-Experten 2018 besonders wichtig. © Lyubov Levitskaya / Shutterstock.com

Von HIIT bis Yoga. Fitness-Experten verraten, welche Trends uns dieses Jahr erwarten und warum es sich lohnt, sie auszuprobieren

Fitness-Trends kommen und gehen, aber 2018 besinnen wir uns zurück auf die Basics. Laut der jährlichen Studie des American College of Sports Medicine, die kürzlich im Health & Fitness Journal erschienen ist, gehen Fitness-Experten davon aus, dass diese 8 Sporttrends dieses Jahr besonders wichtig werden:

1. Fitness-Trend: High Intensity Interval Training

2018 wird geschwitzt! HIIT-Sessions dauern meist kaum 30 Minuten, bringen uns mit hochintensiven Übungen und kurzen Erholungsphasen aber schnell an unsere Grenzen. Personal Trainerin Theresa Trübenbach aus Erfurt wendet die Trainingsmethode regelmäßig für sich selbst und ihre Kunden an und verrät, welche Vorteile die knackigen Workouts haben:

3 Gründe für HIIT-Training

„Die Zeitersparnis ist sicher einer der attraktivsten Vorteile von High Intensity Interval Training. Man kommt in nur 15-20 Minuten effektiv ins Schwitzen.“

HIIT geht überall und ohne Geräte

„Das Tolle: HIIT geht immer und überall. Übungen mit dem eigenen Körpergewicht wie Burpees sind super geeignet – Hauptsache Sie geben Vollgas!“

HIIT ist optimal fürs Fatburning

„Durch die hohe Trainingsintensität ist der Nachbrenneffekt beim HIIT riesig. Der Stoffwechsel arbeitet auf Hochtouren und die Muskulatur verbrennt auch noch lange nach dem Training massig Kalorien!“

2. Fitness-Trend: Gemeinsam schwitzen

Training in der Gruppe ist sicher nichts Neues, dieses Jahr aber wieder besonders beliebt. Und die Möglichkeiten sind endlos: Bootcamps, Fitness-Boxen, Spinning-Kurse – was zählt ist, dass Sie es gemeinsam durchziehen. Das Tolle: Beim Training in der Gruppe gibt es immer einen Trainer, der Ihnen etwas beibringt, sie motiviert und antreibt. Bootcamp-Coach Laura Helser bietet in Köln Outdoor-Workouts in der Gruppe an: „Sport verbindet. Das Abklatschen am Ende des Workouts ist das i-Tüpfelchen und geben mir jedes Mal ein unbeschreiblich beflügelndes Gefühl.“

3 Gründe für Sport in der Gruppe

Gemeinsam ist man stark

„Die Power der anderen und Gruppendynamik steckt an!“

Gemeinsam trainieren motiviert

„In der Gruppe schafft man immer mehr als allein. Wenn der Team-Partner noch 10 Sekunden länger in der Planke bleibt, zieht man es einfach mit durch und bringt so die eigene Fitness auf ein neues Level!“

Gemeinsam gegen den inneren Schweinehund

„Wer in der Gruppe trainiert, ist verabredet und freut sich darauf die anderen zu sehen. So überwindet man sich eher, auch wenn man mal keine Lust auf Sport hat und geht trotzdem hin.“

3. Fitness-Trend: Bodyweight Training

Die teure Gym-Mitgliedschaft können Sie sich sparen. Denn um fit zu werden, brauchen Sie nicht zwingend Geräte. Auch beim Training mit dem eigenen Körpergewicht, können Sie Ihren ganzen Körper trainieren.

3 Gründe für Bodyweight Training

Coach Kevin Ellison aus Hamburg erklärt die Vorteile des Trainings mit dem eigenen Körpergewicht:

Bodyweight Training ist für jeden eignet

"Das Tolle an Bodyweight-Übungen ist, dass jeder sie ausführen kann – perfekt für Fitness-Einsteiger. Ich persönlich denke, man sollte erst das eigene Körpergewicht richtig beherrschen, bevor man auf komplexe, funktionale Übungen mit hoher Intensität (schweren Zusatzgewichten) eingeht."

Bodyweight Training schult die intra- und intermuskuläre Koordination

"Bodyweight Training schafft eine gute Basis für Ihre Fitness und verbessert das Zusammenspiel von Muskel- und Nervenzellen und die Feinabstimmung verschiedener Muskeln bei bestimmten Bewegungsabläufen."

Bodyweight Training fordert den ganzen Körper

"Beim Bodyweight Training arbeitet man meist mehrgelenkig und trainiert so den ganzen Körper (einzig der Rücken kommt ohne Tools ein bisschen zu kurz). Ansonsten ist die Bandbreite an Bodyweight-Übungen aber endlos: Liegestütze, Klimmzüge, Bauchübungen und Ausfallschritte gehören zu den Klassikern."

4. Fitness-Trend: Krafttraining

Kann man das wirklich als "Fitness-Trend“ bezeichnen? Klassisches Krafttraining ist und bleibt auch 2018 eine der wichtigsten Trainingsarten. Und auch wir Frauen entdecken die Freihantelbereiche der Studios langsam, aber sicher für uns – vor allem, wenn die Workouts kurzweilig und effektiv zugleich sind. Men’s-Health-Coach Nico Airone hat mit seinem Trainingsprogramm NXT LVL die optimale Balance zwischen Abwechslung und Ziel-Orientierung gefunden. Kein Workout dauert hier länger als 60 Minuten.

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Bei NXT LVL gibt’s ein Einsteiger- und ein Fortgeschrittenen-Programm. "Bei beiden erkläre ich Ihnen jede Übung im Video. In Kombi mit dem vielseitigen Ernährungsplan sorgt das für beeindruckende Resultate in nur 8 Wochen”, erklärt Fitness-Fachmann Airone. Der Hamburger beantwortet zudem jede individuelle Fragen persönlich. Also, Mädels – lospowern!

5. Fitness-Trend: Gut ausgebildete, zertifizierte Fitness-Trainer

Das hören wir gern! In Zeiten geprägt von Insta-Promis und Influencern sind Profis, die Fitnessbegeisterte richtig anleiten können und echtes Know-How mitbringen, umso wichtiger. Der Markt an Zertifizierungsprogrammen und Weiterbildungen wächst, auch wenn die Standards sehr unterschiedlich sind.

Fitness-Trainer Marcel Maurer aus Hamburg erklärt, warum regelmäßige Weiterbildungen für gute Trainer wichtig sind: „Die Fitness-Branche hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt und wird dies weiter tun. Fortbildungen sind daher unabdingbar. Ein guter Trainer ist neuen Fitnesstrends gegenüber aufgeschlossen, testet und hinterfragt diese – springt aber nicht auf jeden Trend auf, sondern erweitert sein Fundament nur mit Übungen und Tools, die zu ihm und den Zielen seiner Kunden passen.“

6. Fitness-Trend: Yoga

"Yoga ist schon über 5000 Jahre alt und irgendwie immer noch im Trend", sagt Yoga-Lehrerin Nora Kersten aus Zürich. Das liegt zum einen sicher daran, dass Yoga sehr vielfältig ist und mit verschiedenen Yogastilen wie Aerial oder Hot Yoga viele begeistert. Neben den unzähligen Vorteilen für Körper und Psyche lässt sich Yoga aber auch ganz wunderbar mit anderen Sportarten verknüpfen. Das beweisen Nora und ihr Mann Simon mit ihrem Trainingskonzept athleticflow, das High Intensity Training und Yoga verbindet. In einer athelticflow-Session wechseln sich Übungen, die das Herz-Kreislauf-System in Schwung bringen und die Muskulatur fordern, und sanfte Yoga-Flows, die Beweglichkeit und Balance verbessern, ab. Im Sommer verlegen die beiden die Yoga-Stunde auch gern mal aufs Wasser: Beim SUP-Yoga wird es garantiert nicht langweilig.

7. Fitness-Trend: Personal Training

Manchmal genügt schon eine einzige Stunde mit einem Personal Trainer, um die korrekte Übungsausführung zu lernen und die Trainingsperformance zu verbessern. Das gilt vor allem für Übungen wie Kreuzheben oder Bankdrücken, wenn Sie Ihr Verletzungsrisiko minimieren wollen.

Personal Trainer werden immer ein wichtiger Teil der Fitnesswelt bleiben, weil sie Ihnen helfen sinnvolle Trainingspläne zu erstellen und Ihre Motivation anfeuern, wenn Sie jemanden brauchen, der Sie bei der Stange hält.

"Für alle, die beruflich sehr stark eingebunden sind und ihre Trainingszeiten flexibel legen müssen, sind Personal Trainings gut geeignet“, erklärt Trainerin Hanna Hansen. "Außerdem lohnt es sich in einen Personal Trainer zu investieren, wenn Sie in kurzer Zeit in einem Sport sehr gut werden wollen, auf einen Wettkampf hinarbeiten oder ein bestimmtes Ziel erreichen wollen.“

8. Fitness-Trend: Functional Training

"Functional Training bedeutet im Gegensatz zu klassischem Krafttraining, dass mehrere Muskeln oder Muskelgruppen in einer Bewegung gleichzeitig trainiert werden. Sprich: eine funktionelle Optimierung des Bewegungsapparates, den wir im Alltag oder beim Sport benutzen", erklärt Functional-Coach Marco Colella aus Düsseldorf. Durch gezielte Übungen werden Balance, Koordination, Kraft und Ausdauer verbessert, um im Alltag fitter zu werden. Also: schwere Einkaufstüten leichter tragen können, Treppen steigen ohne aus der Puste zu kommen und auch selbst mal eben ein paar schwere Möbel umstellen können.

"Das Ziel von funktionellem Training ist es, die Rumpfkraft zu steigern, Gelenke zu stabilisieren, Bewegungsabläufe zu verbessern und den Körper so perfekt auf die Anforderungen des Alltags vorzubereiten und Verletzungen vorzubeugen", sagt Colella. Mit funktionellem Training fühlen Sie sich auch außerhalb des Studios stärker.

Fitness-Trends 2018: Back to Basics

Keine Trend-Tools, sondern wahre Trainings-Klassiker: 2018 arbeiten wir an der Basis. Sollten Sie einen dieser Fitness-Trends noch nicht kennen, wird es höchste Zeit, dass Sie ihn ausprobieren!

29.01.2018| © womenshealth.de
Anna Ullrich Fitness-Redakteurin
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