Knoblauch, Kräuter & Co.: Gesunde mediterrane Küche

Fisch gehört zur gesunden mediterrane Küche
Frischer Fisch und gesunde Öle sind die Hauptpfeiler der mediterranen Küche © Evgeny Karandaev / Shutterstock.com

Die Ernährungsgewohnheiten im Mittelmeerraum sind viel gesünder als bei uns im Norden. Doch was versteht man unter „Mediterraner Küche“ überhaupt und was macht sie so gesund?

Der Mittelmeerraum ist groß und umschließt viele verschiedene Länder: Spanien, Frankreich, Italien, Kroatien, Zypern, und viele mehr. Deren Küchen unterscheiden sich zwar generell untereinander, dennoch lassen sich diese sechs Grundelemente in den "mediterranen Küchen" aller Länder wiederfinden:

  1. Olivenöl
  2. Obst und Gemüse
  3. Knoblauch und Kräuter
  4. Fisch
  5. Brot und Hülsenfrüchte

Dabei ist das Olivenöl besonders hevorzuheben. Es besitzt viele wertvolle Schutzstoffe und hilft so dem ganzen Körper. Es kommt in der mediterraen Küche gerne und oft zum Einsatz – ob auf dem Salat oder in der Pfanne. Olivenöl ist also ein echter Alleskönner!

Dazu gibt es Hülsenfrüchte, viel Fisch (gegrillt!), Reis und Kartoffeln und getrunken wird Wasser, Bier und natürlich das typische Glas Rotwein. Gibt es in der mediterranen Küche mal keinen Fisch, kommen eher fettarme Fleischsorten wie Geflügel auf den Tisch. Butter und Wurst hingegen werden eher selten verzehrt, Milch nur in Maßen. Zudem wird im Mittelmeerraum vorwiegend Saisonales und Regionales zum Kochen benutzt, das bedeutet, dass die Lebensmittel weniger verarbeitet wurden und somit gesünder sind. Ein weiterer wichtiger – wenn nicht sogar der wichtigste – Fakt der mediterranen Küche ist, dass das Essen als Event zelebriert wird. Man lässt sich beim Essen ausgiebig Zeit, genießt die Gesellschaft mit anderen und nimmt sich Zeit für’s Kochen!

Gesundheitliche Vorteile hat die mediterrane Ernährung auch: Wer sich mediterran ernährt, soll ein verringertes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben. Neben vielen anderen gesundheitlichen Vorteilen helfe die Mittelmeerküche auch gegen das „metabolische Syndrom“, welches zum zunehmenden Problem der Industrieländer wird. Unter diesem Syndrom versteht man eine Kombination aus Fettleibigkeit, erhöhten Bluttfettwerten, verändertem Zuckerstoffwechsel und einem hohen Blutdruck. Als die Ernährungsgewohnheiten des Mittelmeerraumes in den 1950ern und 1960ern erforscht wurden, fand man heraus, dass besonders auf Kreta die Menschen trotz Defiziten im Gesundheitswesen überraschend gesund waren und sehr alt wurden. Deshalb wird die Diät-Form der mediterranen Küche auch „Kreta-Diät“ genannt. Bei dieser "Diät" geht es nicht ums Kalorien zählen, sondern das dem Körper etwas Gutes getan wird. Viel Obst und Gemüse und wenig Fleisch sind wesentlicher Bestandteil dieser Diät.

28.01.2016| Anna-Lena Hawranek © womenshealth.de
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