Selbstbefriedigung 7 Gründe, warum wir es uns am liebsten selbst machen

Die meisten Frauen befriedigen sich 2- bis 3-mal pro Woche selbst. © Look Studio / Shutterstock.com

Am schönsten ist Sex doch mit jemandem, den wir wirklich lieben: uns selbst! Diese 7 Benefits der Selbstbefriedigung sind Grund genug, nie mehr damit aufzuhören

Als ob mehr Gründe dafür nötig wären als rauschende Lust und satte Befriedigung. Aber wussten Sie, dass es andere, sogar wissenschaftlich erwiesene gesunde Nebenwirkungen der Selbstbefriedigung gibt? Dr. Kurt Seikowski, Vorsitzender der Gesellschaft für Sexualwissenschaft aus Leipzig sagt dazu: "Sexuelle Aktivität stärkt das Immun- und das Herz-Kreislauf-System und kann einige akute Beschwerden lindern." Sie sind noch nicht überzeugt? Dann haben wir hier unsere 7 guten Gründe für Sie zu masturbieren.


1. Masturbieren hebt die Laune

Es allein zu tun kann negative Gefühle reduzieren. Laut einer Untersuchung der Universität Basel haben Frauen, die einen niedrigen Oxytocinspiegel besitzen, ein erhöhtes Risiko, eine Wochenbettdepression zu bekommen. Da jeder Orgasmus mit einer Ausschüttung von Extra-Oxytocin verbunden ist, bedeutet mehr Lust auch weniger schlechte Gefühle.

2. Ihr Gesundheitsbewusstsein wird durch die Selbstbefriedigung gestärkt

Eine im "The Journal of Sexual Medicine" publizierte Studie zeigt, dass Frauen, die einen Vibrator benutzen, regelmäßiger zum Gynäkologen gehen und sich häufiger selbst untersuchen als Frauen, die das Spielzeug nicht nutzen. Offensichtlich sind sich diese Frauen der Wichtigkeit ihrer sexuellen Gesundheit stärker bewusst.

3. Selbstbefriedigung stärkt das Becken

Geniale Höhepunkte stärken mit den Muskelkontraktionen auch den Beckenboden. Das besondere an der Selbstbefriedigung: Frauen kommen mindestens doppelt so häufig wie beim Sex mit dem Partner. Perfektes Training also. Und die Kontraktionen können sogar Inkontinenz vorbeugen und vermindern.

4. Sie schlafen tiefer nach dem Höhepunkt

Der kleine Akt an und für sich hilft der Nachtruhe. Sexualmediziner Professor Uwe Hartmann von der Medizinischen Hochschule Hannover beobachtete in einer Studie vor allem bei Frauen einen starken Anstieg des Prolaktinspiegels nach dem Höhepunkt. Dieses Hormon macht müde – und der höhere Hormonspiegel hielt bis etwa eine Stunde nach dem Orgasmus an. Da schlafen Sie schon längst selig, oder? Außerdem sagt Cindy M. Meston, Leiterin des Sexual Psychophysiology Laboratory der University of Texas "Die Endorphine, die den Stress abbauen, bereiten den Körper ideal auf den Schlaf vor".

("Prolaktin" beantwortet die Frage im Türchen 6 unseres Adventskalenders – jetzt bloß nicht einschlafen!)

5. Selbstbefriedigung kann vor Bakterien schützen

Nach dem Orgasmus steigt der Prolaktinspiegel an und macht uns ganz müde. © Look Studio / Shutterstock.com

Laut Anthony Santella, Forscher der University of Sydney in Australien, liegt es nahe, dass die Vergrößerung der Cervix bei Erregung auch den schützenden Schleim am Gewebe aktiviert und Bakterien ausschwemmt, was das Risiko einer Blasenentzündung verringern soll.

6. Masturbieren lindert Schmerzen

Lust im Alleingang kann auch die Schmerzempfindlichkeit senken. Das "Journal of Sex Research" berichtet: Einer Untersuchung zufolge blockt vaginale Stimulation die Substanz P, einen Neurotransmitter. Vielleicht ein Grund, warum einige Frauen während der Tage masturbieren, um Bauchkrämpfe zu mindern. Wahrscheinlich helfen auch hier die Endorphine, die während des Orgasmus freigesetzt werden.

7. Selbstbefriedigung ist ein natürlicher Hormon Booster

Jedes Lusterlebnis bringt außerdem die Östrogenproduktion in Gang, danach sind die entsprechenden Hormonwerte höher. Mehr davon wirkt beruhigend, positiv aufs Immunsystem – und erhöht die nächste Lust auf Lust.

Und nun viel Spaß beim Ausprobieren. Mal sehen, welche Benefits Sie als erstes für sich entdecken.

16.08.2017| Christiane Kolb © womenshealth.de
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