Gutes tun So werden Sie ganz easy zur Karma-Queen

Gutes tun ist ganz einfach
Freude verbreiten macht happy! So werden Sie zur Karma-Queen © asife / Shutterstock.com

Ob per Geldspende, Hilfsprojekt oder App – Gutes tun und anderen Menschen helfen, ist so einfach und macht nebenbei auch noch richtig happy

Helfersyndrom? Von wegen! Gutes tun und anderen helfen, ist nicht nur altruistisch und super fürs Karma, anderen Gutes tun macht auch Sie selbst glücklich. Die Neurowissenschaft hat längst bestätigt, dass Helfen dieselben Belohnungsareale im Gehirn aktiviert, die anspringen, wenn wir uns selbst etwas Gutes tun. Statt auf Sex und Schokolade können Sie für Endorphin-Ausschüttung also genauso gut auf Spenden und Suppenküche setzen. Im Englischen wird dieses Glücksgefühl des Helfens auch „Helper’s High“ genannt. Wollen Sie auch? Dann los! Wir zeigen Ihnen verschiedene Möglichkeiten, wie Sie im Handumdrehen zur Karma-Queen werden, ohne gleich Ihr ganzes Leben umzukrempeln.

Wie kann ich Gutes tun?

Der Wille ist oft da, nur hapert es an der Umsetzung. Viele Menschen wissen einfach nicht, wie sie Gutes tun können und wer ihre Hilfe brauchen kann. Der erste Schritt ist es, sich zu fragen, ob man lieber Zeit oder Geld investieren möchte und wie aufwändig das Projekt sein kann. Wir stellen Ihnen verschiedene Möglichkeiten vor, gesellschaftliches Engagement in Ihren Alltag zu integrieren – gestaffelt nach Zeitaufwand:

1. Gutes tun mit wenig Zeit

Das Konsumverhalten überdenken

Die gute Nachricht: Wohltätigkeit passt selbst in den vollsten Terminkalender. Denn Gutes tun fängt schon damit an, bewusster zu leben. Überdenken Sie beispielsweise Ihr Konsumverhalten: Indem Sie versuchen, öfter bei fairen Labels oder Second Hand zu shoppen, sammeln Sie im Kampf gegen Ausbeutung und Umweltverschmutzung einige Karma-Punkte. Auch in puncto Verschwendung besteht noch viel Handlungsbedarf: Registrieren Sie sich doch einfach bei Initiativen wie foodsharing, um aktiv gegen Lebensmittelverschwendung vorzugehen.

Shoppen für den guten Zweck

Komplett aufs Shoppen verzichten, müssen Sie aber nicht. Das sogenannte "Charity Shopping" lässt sich ganz leicht in den Alltag integrieren: Tätigen Sie Ihre normalen Online-Käufe einfach über ein Portal, das einen Teil der Kaufsumme an wohltätige Zwecke spendet. Das funktioniert beispielsweise über boost, AmazonSmile, Bildungsspender, schulengel, gooding oder Kauf ein – zeig Herz.

Ob Blumenstrauß, Pralinen oder lieber Gruß – über eine kleine Aufmerksamkeit freut sich jeder!
Ob Blumenstrauß, Pralinen oder lieber Gruß – über eine kleine Aufmerksamkeit freut sich jeder! © Africa Studio / Shutterstock.com

Das Umfeld bereichern

Bewusster leben heißt auch, seine Umgebung sensibler wahrzunehmen. Sieht Ihre Arbeitskollegin schon seit einiger Zeit übermüdet und gestresst aus? Vielleicht tut ihr ein Gespräch gut. Ihr älterer Nachbar schleppt schwere Einkäufe die Treppe hoch? Bieten Sie Ihre Hilfe an! Ein netter Gruß, eine Einladung zum Kaffee, eine kleine Tafel Schokolade einfach mal so – es braucht nicht viel, um andere Menschen glücklich zu machen.

2. Gutes tun mit etwas Zeit

Die oben genannten Vorschläge können Sie jederzeit in Ihren Alltag einbauen und viele Möglichkeiten, zu helfen, ergeben sich natürlich situationsbedingt. Wenn Sie sich aber vornehmen, ab und an etwas Gutes zu tun, können Sie zum Beispiel regelmäßig spenden.

Spenden statt Coffee to go
Coffee to go, belegtes Brötchen, abgepackter Obstsalat – viele unserer Ausgaben sind unnötig und lassen sich für den guten Zweck spenden © Kseniia Perminova / Shutterstock.com

Wie kann ich für einen guten Zweck spenden?

Besonders beliebt und simpel ist es, Geld zu spenden. Wenn Sie beispielsweise einfach nur jeden Monat auf zwei oder drei Coffee to go und andere unnötige Ausgaben verzichten, haben Sie am Ende des Jahres eine ordentliche Summe für den guten Zweck zusammengespart. Auch hier gibt es Websites wie HelpDirect oder betterplace, die Sie über verschiedene Möglichkeiten informieren. Auch eine tolle Idee: Organisieren Sie einmal im Jahr einen Mädels-Flohmarkt! Die Erlöse können Sie spenden und ganz nebenbei haben Sie irre viel Spaß mit Ihren Freundinnen. Natürlich kann man nicht nur Geld spenden. Portale wie wohindamit zeigen Ihnen, was Sie für welchen Zweck spenden können – ob Kleidung, Bücher, Möbel oder Blut.

Verschenken Sie Spenden

Viele von uns sind in der luxuriösen Situation, bereits alles zu haben, was sie sich wünschen. Das erschwert die Suche nach Geschenken an Geburtstagen und Weihnachten natürlich ungemein. Als neuernannte Karma-Queen lösen Sie das Problem auf tolle Art und verschenken zum Beispiel mit Oxfam unverpackt eine Ziege – natürlich nur symbolisch. Der Beschenkte bekommt eine witzige Grußkarte, die Ziege (oder ein Klassenzimmer, sauberes Trinkwasser, eine Hühnerfamilie) geht dahin, wo es wirklich gebraucht wird. Toll!

3. Gutes tun mit mehr Zeit

Zeit ist ein besonders wertvolles Gut und kann sinnvoll investiert werden, um Gutes zu tun: Das Stichwort lautet "soziales Engagement". Verbringen Sie einige Tage im Monat (oder auch öfter!) als Vorleser in der Grundschule, als ehrenamtliche Einkaufshilfe im Seniorenheim, als Umweltschützer beim NABU oder als Helfer für Geflüchtete. Solche Dienste sind eine echte Win-Win-Situation, weil Sie damit anderen helfen, aber mindestens genauso viel zurückbekommen. Gehen Sie bei der Wahl Ihrer Hilfe einfach nach Ihren Interessen: Wenn Sie schon immer von einem eigenen Hund geträumt haben, ist das Tierheim Ihre Anlaufstelle, verstehen Sie sich gut mit kleinen Kindern, sind Sie die perfekte ehrenamtliche Betreuerin. Falls Sie helfen wollen, aber nicht wissen, wo Sie anfangen sollen, gibt es viele Informationen im Netz. Auf Portalen wie der Infoseite der Freiwilligenagenturen oder GuteTat.de können Sie sich einen ersten Überblick verschaffen.

4. Gutes tun per App

Einkauf per Mausklick, Kommunikation per Video-Chat – nie zuvor wurde uns das Leben so leicht gemacht. Auch den Vorsatz, mehr Gutes zu tun, können wir ganz einfach mit unseren kleinen, digitalen Helfern erfüllen. Wir haben für Sie ein paar praktische Apps gesammelt, es gibt aber natürlich noch viele weitere:

Klick, klick, gute Tat – nie war Wohltätigkeit so einfach!
Klick, klick, gute Tat – nie war Wohltätigkeit so einfach! © sergey causelove / Shutterstock.com
  • ShareTheMeal: Die Initiative des "UN World Food Programme" ermöglicht es Ihnen, mit nur einem Klick und 40 Cent ein hungerndes Kind einen ganzen Tag lang zu ernähren.
  • Charity Miles und movingtwice: Sportlerinnen aufgepasst! Jede gejoggte, geradelte oder gewanderte Meile bringt Geld für einen guten Zweck ein.
  • Smoost: Blättern Sie online durch Prospekte (schont nebenbei noch die Umwelt), pro Klick fließt Geld in gemeinnützige Projekte.
  • Nate helps: Die App zeigt Ihnen auf Ihrem Sperrbildschirm Werbung, durch Entsperren wird Geld für einen vorher von Ihnen ausgewählten Zweck gespendet.

Gutes tun ist ganz leicht

Das ist erst der Anfang. Es gibt unzählige Charity-Möglichkeiten, die es Ihnen ganz leicht machen, anderen zu helfen. Egal, wie viel Zeit und Geld Sie haben, Sie können noch heute damit anfangen, Gutes zu tun. Also los, krönen Sie sich selbst ganz schamlos zur Karma-Queen!

26.12.2017| © womenshealth.de
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