Hautpflege im Frühling Mit strahlendem Teint in den Frühling

Lichtschutz braucht Ihre Haut schon bei den ersten Sonnenstrahlen
Das braucht die Haut im Frühling, damit Sie so frisch strahlt © Look Studio / Shutterstock.com

Wie Sie in 5 Schritten trockene, graue Winterhaut in einen strahlenden Frühlingsteint verwandeln

"Kälte und trockene Heizungsluft haben unsere natürliche Hautbarriere im Winter strapaziert und brüchig gemacht", sagt Dermatologin Dr. Yuliya Zielinski. Zwar reagieren die meisten Frauen im Winter darauf mit fetthaltigeren Pflegeprodukten. Dennoch fühlt sich die Haut zum Frühlingsbeginn meist rau und schuppig an, der Teint wirkt fahl und neigt zu Rötungen und Pickeln. Mit der richtigen Pflege strahlt Ihre Haut wieder.

1. Peelings sorgen für einen tollen Glow

„Ein sanftes Peeling hilft jetzt, trockene, die Haut grau wirken lassende Hautschüppchen zu entfernen“, sagt Dr. Zielinski, Expertin für Gesichtsbehandlungen im neuen Eucerin Haut Institut in Hamburg.Wichtig: Die Haut ist noch empfindlich. Wählen Sie deshalb Peelings mit sehr feinen, kleinen Schleifpartikeln oder milde chemische Substanzen. Peelen Sie nur alle zwei Wochen, und steigern Sie die Häufigkeit nur langsam.

2. Steigen Sie im Frühling auf fettärmere Pflege um

Mit steigenden Temperaturen produziert Ihre Haut auch wieder mehr Fett. Zeit, ölhaltige Winter-Pflegeprodukte langsam zu reduzieren. Cremen wir zu viel Fett auf die Haut, können nämlich die Poren verstopfen. Und dann drohen Pickel. Dr. Zielinski rät: „Die Umstellung dauert etwa zwei bis drei Wochen.“ Tipp: Beginnen Sie, tagsüber fettärmere, mehr Feuchtigkeit enthaltende Cremes zu benutzen, nachts behalten Sie die fetthaltigere Pflege zunächst noch bei. Und vergessen Sie nicht, auch auf ein fettärmeres Reinigungsprodukt umzustellen.

3. Gönnen Sie sich eine professionelle Hautdiagnose

„Die Strahlkraft Ihrer Haut hängt von der Pflege ab, aber auch von Einflüssen wie Stress, Ernährung, Umwelt und Alterungsprozessen“, sagt Zielinski. Was Ihrer Haut letztes Jahr im Frühling gut tat, kann dieses Jahr seine Wirkung verfehlen, weil sich Ihre Lebensumstände verändert haben. Deshalb ist jetzt der ideale Zeitpunkt für eine professionelle Hautdiagnose z.B. bei einer Kosmetikerin, um einen optimalen Pflegeplan für Sie zu entwerfen.

4. Sonnenschutz ist im Frühling besonders wichtig

Noch ist es kühl draußen, aber die ersten Sonnenstrahlen haben bereits eine nicht zu unterschätzende Wirkung auf die noch winterbleiche Haut. Der eigene Hautschutz muss sich erst aufbauen. Deshalb schon bei den ersten Sonnenstrahlen einen Lichtschutzfaktor von mindestens 30 auftragen. Achtung: „Vor allem nach einem Peeling ist die Haut zwei Tage lang sehr lichtempfindlich“, sagt Zielinski.

5. Zu guter Letzt: Gehen Sie raus an die Luft

Verlassen Sie sich nicht nur auf Pflegeprodukte. Werden Sie selbst aktiv. Gehen Sie raus, machen Sie Spaziergänge. Dabei wird die Durchblutung der Haut angeregt, und die Haut kann den Eigenschutz gegen schädliche UV-Strahlen langsam aufbauen. Und beste Frühlings-Laune gibt es gratis dazu.

Regelmäßige Peelings bringen die Haut zum Strahlen. Bei Seren und Cremes gilt: Pflegen Sie Ihre Haut jetzt unbedingt mit fettärmeren Produkten als im Winter, sonst drohen Pickel. Und die verderben unnötig unsere gute Frühlingslaune.

05.04.2018| Christine Naefeke © womenshealth.de
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