Food-Lieblinge Unsere 6 Food-Highlights im Februar

Unsere Food-Lieblinge im Februar
Achtung, Spoiler: Eine neue Teesorte hat es unserer Redakteurin besonders angetan © Shebeko / Shutterstock.com

Unsere Food-Redakteurin Kathleen verrät, mit welchen kulinarischen Highlights sie sich gerade den Februar versüßt – von Chai Tee bis Chicken Chips

Abends ist es (endlich!) wieder länger hell, die Sonne kämpft sich immer öfter durch die grauen Wolkenschwaden und letzte Woche habe ich die ersten Schneeglöckchen (unter der Schneedecke) gesehen: Der Frühling naht, whoop whoop! Um mir die letzten Wintertage ein wenig zu versüßen, habe ich mich mal wieder auf die Suche nach Food-Neuheiten gemacht und meine 6 Highlights mitgebracht:

1. Jetzt wird’s kuschlig: mit dem Kurkuma Chai Tee

Tee darf in meinen Februar-Food-Lieblingen auf keinen Fall fehlen. Denn was gibt es schöneres, als es sich (bei DEM s****ß Wetter) mit einem heißen Becher Tee auf der Couch gemütlich zu machen und der Seriensucht zu frönen? Daher war ich mega happy, als ich die neue Sorte Kurkuma Chai von YOGI TEA entdeckt habe, denn ich liebe, liebe, liebe Chai Tee aller Art.

Die wunderbaren Gewürze lösen in mir immer direkt ein wohlig-warmes Gefühl in der Magengegend aus. Kombiniert wurden die Chai-Gewürze mit Kurkuma. Die gold-gelbe Kurkumaknolle, die übrigens auch Bestandteil von Curry ist, spielt in der ayurvedischen Lehre eine wichtige Rolle und wird sogar als Naturheilmittel verwendet.

Neue Sorte von Yogi Tea
© privat

Tipp: Den Kurkuma Chai Tee kann man nicht nur mit Wasser aufgießen und als normalen Tee genießen, sondern auch als „Goldene Milch“: Den Teebeutel dafür einfach in (pflanzlicher) Milch aufkochen (100 °C) und rund 5 Minuten ziehen lassen. Lecker! Mehr unter www.yogitea.com/de.

2. Buchtipp: "Glücksmomente backen"

In ihrem (ersten) Buch teilt Bloggerin Sarah von "Das Knusperstübchen" ihre ganz persönlichen Glücksmomente mit uns. Und wie lecker sehen die bitte aus? Schon das Cover löst in mir Glücksgefühle aus: der Kuchen, die Lettering-Schrift, die Farben – für mich ein wirklich gelungene Gestaltung eines Rezeptbuches.

© PR

Wo wir gerade schon beim Kuchen sind: Der Cookies and Cream Schokokuchen (der es auch aufs Cover geschafft hat) ist eines der liebsten Rezepte der Autorin. Daneben finden sich noch 39 weitere (verdammt leckere) süße Sünden in dem Buch. Das Buch ist im frechverlag erschienen und kostet um die 16 Euro.

3. Einfach genial: Mozzarella Wrap

Ein (glutenfreier und kohlenhydratarmer) Wrap komplett aus Mozzarella – wieso ist da bisher noch niemand drauf gekommen? Ich bin komplett begeistert. Ich muss allerdings einräumen, dass man den Low Carb-Wrap nicht genauso essen kann wie einen Tortillawrap. Naja, können schon: Ich hab’s tatsächlich ausprobiert, weil ich es nicht besser wusste. Aber es ist schon sehr unhandlich.

So geht's richtig: Den "Mozzarella Wrap fill & eat“ ausrollen, belegen, wieder zusammenrollen und in circa 2 cm breite Stück schneiden. So bekommt man kleine runde Häppchen, die man entweder selber schnell wegnaschen oder auch prima als Party-Snack oder Vorspeise servieren kann. Optisch auf jeden Fall ein Highlight und geschmacklich schön frisch und saftig. Übrigens: Man kann die Mozzarella Platten auch zum Überbacken eines Auflaufs oder ähnliches benutzen. So bekommt man eine schön gleichmäßige Käsehaube! Die 130 Gramm Packung gibt es für rund 1,50 Euro bei Kaufland, Globus oder Rewe. Mehr unter www.bayernland.de.

4. Leckeres (Paleo-) Müsli, aber nicht wirklich Paleo

Ich ernähre mich zwar nicht nach Paleo-Prinzipien, doch als ich im dm das Müsli sah, musste ich es einfach ausprobieren. Zusammen mit Milch (die ist in der Steinzeitküche normalerweise tabu, aber hey – ich bin schließlich kein Paleoaner) und Beeren schmeckte es wirklich vorzüglich. Schön feinflockig und nussig, echt lecker und gut sättigend. Auch die Zutatenliste ist clean und übersichtlich.

Paleo-Müsli von dm
© privat

Das Problem ist nur: Die Hauptzutat sind Buchweizenflocken – und Buchweizen gilt bei Paleo eigentlich als No Go beziehungsweise in einer "Grauzone". Im Müsli sind auch noch andere Pseudogetreidesorten enthalten, wie Amaranth und Quinoa, für die das gleiche gilt. Pseudogetreide ist zwar glutenfrei, enthält aber sogenannte Anti-Nährstoffe, die die Darmgesundheit beeinträchtigen können – so zumindest die Meinung eingefleischter Steinzeitesser.

Mir wurscht: Ich finde das Müsli geschmacklich wirklich gelungen – nur der Name ist eben nicht ganz passend. Die 500 Gramm Packung kostet übrigens 3,95 Euro – völlig okay, für ein glutenfreies, veganes Bio-Müsli. Mehr unter www.dm.de.

5. Nicht (nur) für Männer: KicherKerle

Kekse futtern ohne schlechtes Gewissen? Dank KicherKerl ab sofort kein Thema mehr. Die innovativen Soft-Cookies von Startup-Gründerin Friederike enthalten nämlich weder Zucker, noch Weizenmehl, kaum Fett und nur wenig Kohlenhydrate. Dafür punkten sie mit reichlich pflanzlichem Eiweiß und Ballaststoffen. Doch woraus bestehen die KicherKerle dann? Das verrät der Name schon: aus Kichererbsen.

Protein-Softcookies: KicherKerle
© PR

Alle Sorten (es gibt aktuell vier) haben im Grunde die gleiche, cleane (und vegane!) Basis: Kichererbsen, Xylit, Erbsenprotein, Flohsamenschalen. Je nach Sorte kommen dann noch ein oder zwei Zutaten (wie Kakaopulver) hinzu. Wie das schmecken soll? Himmlisch! Mir hat’s vor allem die Sorte "Schoko" angetan. Die kleinen Küchlein erinnern an Mini-Brownies und schmelzen regelrecht auf der Zunge. Eine Packung (20 Kekse / 120 g) gibt es für 3,99 Euro unter kicherkerl.de.

6. Die Snackrevolution: Chicken Chips

Grillido hat schon die Bratwurst revolutioniert (mehr dazu hier), jetzt mischt das Startup die Chipsregale auf: Denn die (handgemachten!) Chicken Chips sind ein echte Weltneuheit – Chips aus Hühnchen gab’s wirklich nun noch nie. Ein spezielles Trocknungsverfahren entzieht dem Fleisch fast vollständig das Wasser und sorgt so für eine knusprige Konsistenz – hammer! Klingt für Sie trotzdem irgendwie gewöhnungsbedürftig? Nope! Ich war vom ersten Bissen an begeistert, vor allem von der Sorte Chili & Paprika (die zweite Sorte ist Kräuter der Provence).

Grillido Chicken Chips: so lecker!
© PR

Die Zutatenlisten sind kurz und frei von Zusatzstoffen oder anderem ungesunden Gedöns. Und das Beste kommt erst noch: die Nährwerte. Die gluten- und laktosefreien Chips enthalten satte 77 Prozent Eiweiß, 7 Prozent Fett und nur 0,5 Prozent Carbs – damit also auch ein prima Snack für Paleo- und Keto-Fans.Eine Packung enthält 25 Gramm und kostet 3,45 Euro – ähnlich wie Beef Jerky also und daher völlig vertretbar. ICH würde die Chicken Chips jederzeit wieder kaufen. Mehr unter www.grillido.de.

Welche neuen Produkte haben Ihr Foodie-Herz im Februar höher schlagen lassen?

14.02.2018| © womenshealth.de
Kathleen Schmidt-Prange Ernährung & Abnehmen
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