Männern Kontra geben Wann Sie ihm sagen, dass er besser mal die Klappe hält

Kein Wort mehr! Manchmal sagt er Dinge, die er vielleicht gar nicht so meint, die aber trotzdem ganz schön unpassend sind. © GaudiLab / Shutterstock.com

Natürlich wollen Sie mit Männern in Harmonie leben. Aber manchmal müssen Sie auch klar widersprechen. Bei diesen 6 Kerle-Sprüchen sagen Sie "Stopp!"

Die Zeiten, in denen ein Männerwort die Welt stillstehen ließ sind längst vorbei. Die meisten Männer wissen das auch und kommen damit gut klar. Aber es gibt noch ein paar Überbleibsel aus vergangenen Zeiten, Sprüche aus den Untiefen der Macker-Schatulle, welche die alte Weltordnung wieder aufblitzen lassen. Wir haben 5 dieser Kleinode gesammelt und stellen Sie Ihnen hier vor und sagen Ihnen auch gleich, wie Sie damit umgehen sollten.

Natürlich sollte nicht alles so heiß gegessen werden, wie es gekocht wird. Aber bei einigen so genannten Lappalien kann sich schonmal Ärger entladen, der sich länger aufgestaut hat. Denn da geht es dann um mehr als nur ein Wort. Da geht es um Respekt. Und den sollten Sie sich verschaffen.

„Nun komm, geh nur einmal etwas mit mir trinken!“

Die Situation: Er hört einfach nicht auf, Sie um ein Date zu bitten. Dabei haben Sie ihm mehrfach gesagt, dass Sie nicht interessiert sind. Und Sie fragen sich: Was bildet der sich ein, dass er Sie nicht in Ruhe lässt? Ja, okay, es gibt Filme, in denen der Typ mit dieser hartnäckigen Masche Erfolg hat und sich dann doch echt als ganz süß herausstellt. Aber das Leben ist kein Hollywood-Streifen, und Sie werden schon Ihre Gründe gehabt haben, dem Typen beim ersten Anlauf einen Korb zu geben. Und beim zweiten.

Was nervt: Allein die Tatsache, dass er das nicht respektiert, dass er Ihre Entscheidung einfach übergeht und weiter drängelt, ist ein Grund, ihn in die Wüste zu schicken. Vor allem weil seine Bitte ja schon zeigt, dass er sich selbst vorstellen kann, dass es bei diesem einen Mal bleibt. Er will nur nicht abblitzen, er will gewinnen, und Sie sind der Preis. Wie Sie sich dabei wirklich fühlen, ist ihm egal. Und was Sie jetzt empfinden auch, denn natürlich ist das kein gutes Gefühl, jemanden immer und immer wieder abweisen zu müssen.

Was Sie sagen: "Nein." Bloß kein schlechtes Gewissen. Es ist okay ihn wegzuschicken, auch zum dritten oder vierten Mal. In der Liebe ist kein Platz für Drückerkolonnen-Methoden.

„Nun lächle doch mal!“

Die Situation: Sie sind genervt, Sie haben einen stressigen Tag, Sie haben weitere solche Tage in Aussicht. Sprich: Sie haben sich Ihre miese Laune sauer verdient. Und dann kommt dieser Typ und labert Sie mit diesem Spruch an.

Was nervt: Diese Ignoranz. Es ist irgendein kruder Mix aus Harmoniesucht und männlicher Allmachtsfantasie, der Männer dazu veranlasst, so etwas Dummes zu Frauen zu sagen. Diese männliche Vorstellung, per Befehl gute Laune herstellen zu können – wundervoll. Nicht. Es gibt so viele Dinge, die Sie zum Lächeln bringen können, und sicherlich sind da auch Sachen dabei, die er sagen kann (zum Beispiel: „Schau, ich habe dir deinen Lieblingsdrink gekauft. Drei Mal!“). Aber Lächeln geht doch nicht per DIENSTANWEISUNG!

Übrigens: In den USA gilt die Aufforderung „Smile more!“ längst als sexistisches Macho-Gehabe, weil es tendenziell immer von Chauvis zu Frauen gesagt wird, weil die ja lächelnd so viel hübscher aussehen. Frauen sind aber nicht dafür da, dass für Männer die Welt hübscher aussieht!

Was Sie sagen: "Ich lächle wenn du weg bist. Versprochen." Und haut er nicht binnen 3 Sekunden ab, gehen Sie.

Vielleicht ist ihm nicht klar, warum Sie manches nicht mehr hören wollen. Erklären Sie es ihm! © GaudiLab / Shutterstock.com

„Komm doch mit, das wird dir gefallen!“

Die Situation: Sie haben schon 5-mal gesagt, dass Sie keine Lust haben auf dieses komische Event mit fußballspielenden Robotern oder den Bartfrisuren-Wettbewerb, aber er kommt einfach immer wieder damit.

Was nervt: Ja es ist wieder so eine Überredungsnummer. Aber dieses Mal sind Sie vertrauter, und das macht es eigentlich noch schlimmer. Müsste er nicht kapieren und akzeptieren, dass Sie wissen, was Sie wollen? Jedenfalls besser als er. Warum überlässt er Ihnen nicht die Entscheidung? Warum glaubt er, er könne sie Ihnen abnehmen? Sie sind erwachsen, Sie sind open-minded und nicht doof.

Was Sie sagen: "Wenn du mich unbedingt mit etwas überraschen willst, verbinde mir die Augen und entführ' mich in einer Limousine zum Candlelight-Dinner beim besten Italiener der Stadt oder was auch immer. Aber versuch nicht, mich zu etwas überreden, wozu ich erklärtermaßen keine Lust habe!"

„Vertrau mir!“

Die Situation: Er hat etwas vor, er sagt nicht was – und dann kommt er mit diesem Spruch.

Was nervt: Spätestens wenn in einem Film eine der Hauptfiguren diesen Satz sagt, weiß das Publikum: Dem kannste nicht trauen. Bloß weg! Und auch wenn das Leben kein Film ist – in diesem Falle ist die Regel übertragbar. Dieser Spruch ist – ganz entgegen seinem Klang – schlichtweg die Bankrotterklärung der Vertrauenswürdigkeit. Wer diesen Satz sagt, hat keine Argumente mehr und stellt stattdessen die Vertrauensfrage wie so ein abgehalfterter, angezählter Regierungschef. Oder aber er kann seine wahren Motive nicht offen erklären, weil er Ihnen etwas verschweigt, und ist eben genau deswegen ihr Vertrauen nicht wert.

Was Sie sagen: "Sag mir, warum ich dir vertrauen soll!" Wenn er diesen Spruch ablässt, sollten Sie ihm nicht nur in dieser Sache nicht folgen – Sie sollten ihm grundsätzlich misstrauen. (Ausnahme: Er will Ihnen die Augen verbinden, um Sie zu einem Picknick zu entführen. Tja, alles nicht so einfach.)

"Jetzt nimm das doch nicht so ernst, das war ein Scherz!"

Die Situation: Er hat etwas Blödes, Gehässiges oder Eklig-Schlüpfriges gesagt und tut jetzt so, als wäre nicht sein Spruch das Problem, sondern dass Sie keinen Humor haben.

Was nervt: Ja, Frauen wollen Männer, die sie zum Lachen bringen. Ja, dafür ist es nötig, dass er auch mal Scherze macht. Aber diese durchschaubare Umetikettierung einer Aussage im Nachhinein, weil sie offensichtlich nicht gut ankam, ist etwas anderes. Da will er sich aus einer Nummer rausstehlen, die er anders lösen könnte – aber eben auf eine Weise, die viele Männer nicht über die Lippen bringen: Er könnte sich einfach entschuldigen. Er könnte sagen: "Tut mir leid, das war jetzt blöd."

Was Sie sagen: Egal wie – machen Sie ihm klar, dass er sich in Zukunft besser für die Entschuldigung entscheidet. Und nicht dafür, Ihnen Humorlosigkeit zu unterstellen, nur weil er sein Mundwerk nicht unter Kontrolle hat.

Und wenn er dann beleidigt ist? Dann versprechen Sie ihm, dass Sie sich auch nie wieder über seine bunten Hemden lustig machen. © GaudiLab / Shutterstock.com

„Stell dich nicht so an!“

Was er sagt: Ob an der Wildwasserrutsche, beim Eklige-Spezialitäten-Essen oder im Bett: Immer wenn Sie etwas nicht wollen, drückt er Ihnen mit so einer grinsenden Onkelvisage diesen Spruch.

Was nervt: Dieser Satz ist das Ende von allem. Wer damit kommt, kann gehen. Es ist nicht Ihre Aufgabe, seiner Vorstellung einer wilden, wagemutigen oder experimentierfreudigen Frau zu entsprechen. Und selbst wenn Sie grundsätzlich Lust an der Grenzüberschreitung haben, sollte dieser Spruch bei Ihnen immer das genaue Gegenteil bewirken.

Was Sie sagen: "Es ist meine Entscheidung, was ich tue, und wenn ich etwas nicht tun will, ist das kein 'Anstellen', sondern ein Klarstellen. Kapiert? Halt dich dran oder geh alleine spielen."

Natürlich können zwischen Mann und Frau Wünsche geäußert und gerade in einer Beziehung auch erfüllt werden. Aber manche Forderung geht zu weit, mancher locker dahergesagte Satz ist in Wahrheit übergriffig, viele Sprüche sind Ansprüche, die Sie nicht erfüllen müssen. Da sollten Sie auf Abstand gehen und Ihr eigenes Ding machen.

26.09.2018| © womenshealth.de
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