Yoga-Kleidung Was anziehen zu Asanas? 11 Tipps für dein Yoga-Outfit

Auch wenn es beim Yoga nicht um Oberflächlichkeiten geht, gibt es bei der Klamottenwahl doch ein paar Dinge zu beachten. © fizkes / Shutterstock.com

Yoga soll entspannen, nur Körper und Atmung sind wichtig. Blöd nur, wenn du ständig damit beschäftigt bist, dein Outfit zurechtzuzupfen

Vor jeder Session stellt sich die Frage: Was ziehst du beim Yoga an? Natürlich kannst du Yoga auch im T-Shirt und einer alten Jogginghose machen, wenn du sich so wohl fühlst. Allerdings kann ein T-Shirt auch störend im Weg herumschlabbern, und die Hose rutschen. Diese Tipps helfen dir bei der Wahl des richtigen Yoga-Outfits.

Was zieht man beim Yoga an?

Ganz allgemein ist bequeme Kleidung aus atmungsaktiven Materialien wie Baumwolle gut für Yoga geeignet. Worauf du im Speziellen achten solltest, hängt ein bisschen von der Yogastunde ab, in die du gehen willst. Denn Yoga ist nicht gleich Yoga – und das ideale Outfit für eine Yin-Yoga-Stunde sieht ganz anders aus als das für die Hot-Yoga-Session. Wir haben die wichtigsten Tipps zum Thema Yoga-Wear für dich zusammengetragen:

1. Das wichtigste: Bewegungsfreiheit

Das perfekte Yoga-Outfit bietet dir maximale Bewegungsfreiheit – logisch. Das schließt aber auch mit ein, dass du dein komplettes Outfit nicht immer zurechtrücken musst. Es muss auch dann noch alles an seinem Platz sein, wenn du beispielsweise im Sonnengruß aus der tiefen Vorbeuge nach oben kommst und die Arme über den Kopf streckst.

Ein gutes Yoga-Top passt sich dem Körper an, ohne dich einzuengen. Wer es luftiger mag, sollte darauf achten, dass der BH perfekt sitzt, so dass es nicht so schlimm ist, wenn das Shirt eher locker flattert. Besonders praktisch sind Tops mit integriertem Bra für ein besonders geschmeidiges Gefühl.

Seamless Bra-Top von Nux, Tights mit Mesh-Struktur von Onzie (beides über beeathletica.com). © Valerie Zeyn für WomensHealth.de

2. Yoga nur im BH? Na klar!

Beim Hot Yoga, aber auch in dynamischen Power-Yoga-Stunden kommst du ordentlich ins Schwitzen. Da stellt sich dann schon die Frage, ob du das Top nicht einfach weglassen könntest, um nur im BH zu üben.

Die Antwort: Klar! Achte dann nur noch mehr darauf, dass der Bra nicht ganz so offenherzig ausgeschnitten ist, damit in Umkehrhaltungen nichts herauspurzelt.

3. Der Lagen-Look hat sich bewährt

Nimm dir immer auch etwas zum Überwerfen für die End-Entspannung mit. Ein kuschliger Cardigan oder Pulli verhindert, dass du im Liegen auskühlst. So kannst du das Shavasana viel besser genießen.

Cardigan von Beyond Yoga, Crop-Top von alo yoga, Tights von Onzie (alles über beeathletica.com). © Valerie Zeyn für WomensHealth.de

4. Wichtig: Sind deine Yogapants blickdicht?

Das allerwichtigste Kriterium bei Yogahosen ist, ob sie auch unter Belastung blickdicht sind. Teste deshalb schon vor dem Kauf in der Umkleidekabine, ob die Yogapants durchsichtig sind, wenn du dich nach vorn beugst und durch die Beine in den Spiegel schaust.

Übrigens haben Yogahosen oft einen etwas höheren Bund (high waist), so ist es kein Problem im Herabschauenden Hund den Po zur Decke zu strecken.

5. Kann ich beim Yoga auch Shorts tragen?

Kurze Hosen sind beim Yoga nicht üblich. Die meisten Yoginis tragen auch im Sommer und bei warmen Temperaturen ¾-Tights. Hintergrund: Lockere Shorts rutschen in vielen Asanas hoch und gewähren ungewollte Einblicke. Manche Yoga Labels wie Mandala oder Lululemon bieten als Alternative enganliegende Yogashorts an.

Seamless Bra-Top von Nux, Tights mit Mesh-Struktur von Onzie (beides über beeathletica.com) © Valerie Zeyn für WomensHealth.de

6. Yoga-Hosen und Oberteile mit Schlupf

Hast du dich schon mal gefragt, warum manche Yogahosen unten eine Schlaufe am Saum haben? Ganz einfach: Dieser sogenannte Schlupf befestigt die Hose am Fuß und verhindert so, dass sie hochrutscht. Deshalb haben lange Yoga-Oberteile und -Jacken auch Löcher für die Daumen. Da verrutscht dann gar nichts mehr, ganz gleich wie dynamisch du flowst.

Seamless Bra-Top von Nux, Tights mit Mesh-Struktur von Onzie (beides über beeathletica.com). © Valerie Zeyn für WomensHealth.de

7. Was hat es mit der Haremshose auf sich?

Bei traditioneller angehauchten Yogastilen wie Hatha Yoga und Kundalini sind diese öfter zu sehen. Die weiten Hosen mit engem Saum sind eine gute Alternative für alle, die sich in engen Tights nicht so wohl fühlen. Der weite Schnitt gibt genügend Bewegungsfreiraum und der dünne Stoff ist schön fließend. Haremshosen gibt’s übrigens auch mit sexy Schlitz an der Seite.

8. Yoga-Marken und -Shops, die du kennen solltest

Zu den bekanntesten Yoga-Labels gehören alo Yoga, Beyond Yoga, Onzie, L'urv, Lululemon, Mandala, Moonchild oder Spiritual Gangster. Bevor du allerdings bei den amerikanischen Onlineshops bestellst, schau lieber erst auf beeathletica.com vorbei. Der Onlineshop für Yoga-Wear führt ein breites Spektrum an Yoga-Marken, und du sparst dir die Versandkosten aus Übersee.

Top mit integriertem Bra von Lululemon, nachhaltige Tiger-Tight von Kismet. © Valerie Zeyn für WomensHealth.de

9. Yoga Wear geht auch nachhaltig

Vielen Yogis liegt die Umwelt mehr am Herzen als ein besonders stylisches Yoga-Outfit. Toll, dass inzwischen beides geht: Labels wie Kismet, Mandala, OGNX oder Hey Honey legen besonderen Wert auf umweltfreundliche Produktion.

10. Welche Accessoires sind beim Yoga nützlich?

Denke auf jeden Fall an ein Haargummi. Auch praktisch: Ein Yogahandtuch für besonders schweißtreibende Yogastunden. Und um die Yogamatte zu transportieren, bieten sich Straps oder eine hübsche Mattentasche an.

Mattentasche von Vio Yoga, Haargummis und Mat Strap von Lululemon. © Valerie Zeyn für WomensHealth.de / PR

11. Was bedeutet ein komplett weißes Yoga-Outfit?

Beim Kundalini Yoga kleidest du dich komplett weiß. Das soll laut dem Erfinder des Yogastils, Yogi Bhajan, die Aura positiv beeinflussen. In manchen Kundalini Yoga Studios darfst du deshalb nur ganz in weiß an den Kursen teilnehmen.

Die wichtigste Regel für das perfekte Yoga-Outfit: Komfort geht immer vor Style! Nur wenn du dich wohlfühlst, kannst du dich frei bewegen und die Yogastunde genießen.

21.06.2019| © womenshealth.de
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