Stephan Wieser

Meditation in Bewegung: Wie Wandern den Kopf frei macht

Meditation in Bewegung Wie Wandern den Kopf frei macht

Wandern ist Meditation in Bewegung und die wohl beste Idee, um deinen Kopf auf Werkseinstellung zurückzusetzen und neue Kraft zu tanken. Am besten so …

Schuhe schnüren, Rucksack schultern, aufbrechen. Kaum eine Tätigkeit funktioniert so simpel, so intuitiv wie das Wandern. Wir laufen drauflos und folgen dem Pfad, unserem Instinkt, den vielversprechendsten Abzweigungen – rauf auf den Gipfel, rein in den Wald; ohne Leistungsdruck, dafür randvoll mit Endorphinen.

Ganz ohne Getue und Chichi

Zugegeben, es klingt vielleicht etwas pathetisches, wenn wir behaupten, dass wir beim Wandern nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich eine Reise unternehmen. Aber genau so ist es. Wer sich auf Wanderschaft begibt, kommt im besten Fall nicht einfach bloß an, sondern ist am Ende des Weges ein anderer. Zwar müde und vielleicht sogar abgekämpft, dafür aber stärker, klarer und glücklicher als zuvor. Das Schöne am Wandern? Dass es so ganz ohne Getue und Chichi funktioniert. In der Natur brauchst du dich nicht beweisen, mit anderen messen oder Bestzeiten stoppen. Beim Wandern geht es nur um dich, deinen inneren Kompass und den Weg, der vor dir liegt.

Vorbereitung ist der halbe Weg

Wie du deine Route bestreitest, ist Typsache. Gehörst du zu denen, die alles von vorne bis hinten durchplanen und sich strikt an das halten, was die Wanderkarte vorgibt? Oder zählst du zu jenen, die sich gerne auch mal treiben lassen und Umwege in Kauf nehmen, wenn der verschlungene Pfad zur Waldlichtung einfach schöner aussieht als die Strecke, die deine GPS-Uhr dir aufdiktiert? Egal, zu welcher Sorte du gehörst – ganz ohne Vorbereitung solltest du dich nie auf den Weg machen, denn selbst der geübteste Hiking-Profi zieht niemals ohne ein Mindestmaß an Vorbereitung los. Dazu zählen:

  1. Perfektes Schuhwerk: Nichts macht eine Wanderung so qualvoll wie falsches Schuhwerk, das drückt und die Hitze staut oder zu dünne Sohlen hat. Beim TERREX SWIFT R3 hat sich adidas extra ein Obermaterial mit GORE-TEX Membran erdacht, damit deine Füße von innen und außen trocken bleiben. Ob du auf leichten oder anspruchsvollen Wanderrouten unterwegs bist — der Schuh ist ein super Allrounder und auf maximale Flexibilität und Stabilität ausgelegt. Die Zwischensohle ist so konzipiert, dass dein Mittelfuß extrem guten Halt hat – auch dann, wenn der Untergrund deinen Füßen alles abverlangt. Außerdem wichtig: Genügend Grip und ein besonderer Schutz für den Vorfuß. Wenn du für deine anstehende Wanderung Schuhe anschaust, dann achte außerdem darauf, dass der Schuh nicht zu schwer ist und eine gute seitliche Stabilität anbietet. Der TERREX SWIFT R3 erfüllt all diese Kriterien und sieht dabei sogar noch gut aus. Quasi der perfekte Wanderschuh mit cooler Trailrunning-Optik.
  2. Genügend Proviant: Schon mal eine Brotzeit auf dem Gipfel eines Berges genossen? Den Blick über die Gebirgsketten schweifen lassen und dazu eine zünftige Jause ist wirklich unbezahlbar. Für den Weg solltest du dir außerdem Powerriegel, Bananen und reichlich stilles Wasser (am besten eines mit viel Magnesium) mitnehmen. Bei besonders langen Wanderungen oder wenn die Sonne brennt, ist außerdem eine Wasserblase sinnvoll, aus der du bequem über einen Strohhalm während des Hikings trinken kannst, ohne jedes Mal den Rucksack absetzen zu müssen.

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  3. Die richtige Klamotte: Wandern ist insofern unberechenbar, als dass wir nie wissen, ob und wie das Wetter umschlägt. Vor allem dann, wenn wir in den Bergen unterwegs sind. Du wirst staunen, wie sehr sich die Temperaturen von Gipfel und Tal unterscheiden und wie heiß die Höhensonne brennen kann, nachdem du aus einem kühlen Waldstück herausgetreten bist. Daher ist gut klimatisierte Kleidung ein absolutes Muss. Unser Tipp: Die MYSHELTER Gore-Tex ACTIVE JACKET von adidas – super leicht, super funktional und daher gut im Rucksack zu verstauen. Wind und Wetter bleiben draußen dank ihrer drei atmungsaktiven, wasserdichten Lagen. Wichtig: Kapuze, wasserdichte Reißverschlüsse und easy verstellbare Bündchen. Auch super: Die Jacke hat Belüftungsschlitze, die man vor allem bei anstrengenden Anstiegen im Gebirge schätzen lernt.

Pfeif auf die Kalorienbilanz!

Auch in Sachen Fitnesstraining bringt dich Wandern auf neue Gedanken. Besser gesagt: Wandern bringt deine Gedanken zum Schweigen. Jedenfalls dann, wenn du es richtig angehst und jegliche Grübeleien um Fettverbrennung, die optimale Herzfrequenz oder straffe Schenkel fallen lässt. Diese Gedanken sind es nämlich häufig, die uns beim Sporteln unweigerlich begleiten und letztlich jeder noch so tollen Aktivität ein kleines bisschen Freude klauen.

Keine Sorge, Wandern macht verdammt fit; und zwar ganz nebenbei. Du verbrennst pro Kilometer genauso viele Kalorien wie beim Joggen. Kleines Rechenbeispiel: Die Kalorienbilanz nach 6 Kilometern Joggen in 30 Minuten ist in etwa so hoch wie die nach einer zweistündigen Wanderung. Und dafür musst du nicht einmal mehr besonders zügig unterwegs sein. Die natürlichen Unebenheiten und Anstiege sorgen schon für ein ziemlich geniales Training. Beispiel: 100 Meter reiner Anstieg verbrennen im Schnitt 50 Kalorien.

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Wandern macht fit – ohne Frage. Und das ganz nebenbei, während wir mit den Gedanken bei Wichtigerem sind als unserer Herzfrequenz oder Kalorienbilanz.

Wer wandert, lernt sich selbst besser kennen

Genug davon! Denn das alles sollte nicht die primäre Intention deiner Wanderung sein. Viel wichtiger ist, was während des Wanderns in Kopf und Herz passiert. Anders gesagt: Wer wandert, lernt sich selbst besser kennen, darf auch mal an nichts denken oder an das, wofür ansonsten viel zu oft die Zeit fehlt. Denn: Wer seinen Körper bewegt, bringt auch seinen Geist in Bewegung. Nicht selten kommen uns beim Wandern die besten Ideen.

Fakt ist, dass die Bewegung draußen etwas in uns anstößt, was wir weder auf dem Laufband noch im Yoga-Kursraum erfahren – nämlich die Verbindung zur Natur, die uns resettet, auftanken, still werden lässt. Und das ist keine lahme Floskel, sondern mittlerweile sogar in Studien belegt. Ganz vorne mit dabei sind japanische Wissenschaftler, die den Begriff "Shinrin Yoku" geprägt haben, was so viel heißt wie "Waldbaden". Gemeint ist das bewusste Einatmen der Wald-Atmosphäre und die daraus resultierenden positiven Wirkungen auf den menschlichen Körper.

Waldluft – ein Heiltrunk zum Einatmen

Der Grund dafür liegt vor allem an den sogenannten Terpenen – sekundäre Pflanzenstoffe und ätherische Öle, die von Bäumen, Sträuchern, Pflanzen und sogar vom Waldboden abgegeben werden und die wir über die Atmung und die Haut aufnehmen; mit faszinierender Wirkung, wie Wissenschaftler feststellen konnten: Bei männlichen Probanden, die nur einen Tag im Wald verbrachten, sank die Konzentration der Stresshormone Cortisol und Adrenalin um 30 Prozent (bei Frauen um 50 Prozent); nach zwei Tagen im Wald sank der Wert auf 35 Prozent (bei Frauen sogar um 75 Prozent). Gleichzeitig hatte sich die Anzahl der natürlichen Killerzellen im Blut bei den Testpersonen um mehr als die Hälfte erhöht und der Effekt hielt sogar bis zu 30 Tage lang an. Demnach soll Waldluft wie ein Heiltrunk zum Einatmen sein.

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Wer wandert, drückt die Resettaste für Kopf und Herz. Gut so!

Offline-Luxus vom Feinsten

Aber nicht nur die Terpene sind es, die uns beim Wandern so gut tun und innehalten lassen. Auf dem Gipfel gibt’s selten WLAN und wer einmal mitten in einem tiefen Wald die Augen geschlossen hat, wird den Schauer kennen, der einen in der absoluten Stille überkommt. Genau das ist es, was wir viel häufiger brauchen: Stille, Rückzug, Durchatmen. Ganz ohne Selfie, Likes und blaue Häkchen. Ohne Vergleiche, unrealistische Schönheitsideale oder Performance. Nur du und die Natur. Offline-Luxus vom Feinsten, der obendrein völlig gratis ist. Gönn ihn dir mal wieder!