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  • Auspowern,
  • Kraft tanken

Sportarten gegen Stress

Dass Bewegung wunderbar gegen Stress hilft, wissen wir. Warum das so ist und welche Aktivitäten prädestiniert sind zum Runterkommen, zeigen wir hier

Warum macht uns Stress eigentlich körperlich so sehr zu schaffen? Und warum soll gerade Bewegung dabei helfen, selbigen abzubauen? Müsste die Reaktion auf Ärger im Job und nervige Schwiegereltern nicht vielmehr im Kopf ablaufen statt zusätzlich auch auf körperlicher Ebene? Sprich: Warum sollen Herzrasen, Kopfschmerzen oder Übelkeit mit etwas zusammenhängen, das sich doch letztlich nur in unseren Gedanken abspielt?

Betrachtet man Stress aus der nüchternen Perspektive eines Biologen, wird schnell klar, dass Stress sehr wohl etwas ist, dass unseren physischen Körper ganz schön in Mitleidenschaft ziehen kann; jedenfalls dann, wenn er sich dauerhaft in unserem Alltag breitmacht und kein Ventil findet.

Um das zu verstehen, gehen wir gedanklich einmal ein paar Jahre zurück in der Evolution, als Stress eher das Auftauchen eines Säbelzahntigers bedeutete als Überstunden am Schreibtisch zu schieben. Selbst, wenn die zwei Bilder auf den ersten Blick wenig gemein haben wollen – beide Situationen sind Stressauslöser, auf die unser Körper exakt gleich reagiert: Er schüttet Adrenalin aus.

Adrenalin macht uns leistungsbereit, damit wir beispielsweise die Flucht ergreifen oder kämpfen können. Im Falle des Säbelzahntigers wären wir also extremer körperlicher Anstrengung ausgesetzt, bei der das ausgeschüttete Adrenalin wieder abgebaut würde.

Was aber passiert beim Schreibtischhocker, dessen Adrenalinspiegel in die Höhe schießt, dann aber nicht mehr runterfährt, weil der Gang in die Kaffeeküche einfach kaum Energie kostet? Das Adrenalin lässt Blutdruck und Herzfrequenz ansteigen, während sich gleichzeitig die Bronchien weiten und der Blutzuckerspiegel in die Höhe schießt. Lässt der Stress nicht nach und fehlt die Bewegung im Anschluss, kommt es zur Überproduktion von Adrenalin, was auf Dauer unserem Herzen und dem Kreislauf schadet.

Ergo: Reichlich Bewegung, bei der wir uns gerne auch bis zur Erschöpfung auspowern, wirkt oft Wunder, wenn es gilt, runterzufahren und wieder zur Ruhe zu kommen. Zum Beispiel so …

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1. Im Team kämpfen! Bestes Beispiel: Volleyball im Rahmen der Techniker Beach Tour 2019

Wer im Job eher als Einzelkämpfer unterwegs ist, tut gut daran, sich in seiner Freizeit im Teamgeist zu üben. Eine der genialsten Sportarten, wenn es darum geht, gemeinsam mit anderen für ein Ziel zu kämpfen, ist und bleibt Volleyball. Die Variante am Strand ist hier selbstverständlich nicht zu toppen. Kaum ein Sport vermittelt so viel Lebensfreude und Leichtigkeit.

Daher wollen wir euch ein großartiges Event ans Herz legen, bei dem all das – Teamgeist, Spaß und Action – groß geschrieben wird: Die Techniker Beach Tour 2019! Von Mai bis September schlagen hier die besten deutschen Beach-Volleyballer auf. Auf dem Tourplan der größten nationalen Beach-Volleyballserie Europas stehen insgesamt vier Stadtturniere, vier Strandturniere und die Deutschen Beach-Volleyball Meisterschaften in Timmendorfer Strand.

Nach neunjähriger Pause kehrt die ranghöchste deutsche Beach-Volleyball-Serie auf die Insel Fehmarn zurück. Gespielt wird vom 2. bis zum 4. August 2019 am Südstrand der Ostseeinsel.

Die Techniker Beach Tour umfasst acht Turniere in ganz Deutschland sowie die Deutschen Beach-Volleyball Meisterschaften in Timmendorfer Strand Ende August (29.8.-1.9.2019). Die Serie startet mit vier Stadtturnieren in Münster (10.-12.5.2019), Düsseldorf (17.-19.5.2019), Nürnberg (31.5.-2.6.2019) und Dresden (14.-16.6.2019) in die Saison. Ab Ende Juli geht es dann an die Strände der Nord- und Ostsee. Neben dem Südstrand auf Fehmarn stehen St. Peter-Ording (26.-28.7.2019), Zinnowitz auf Usedom (9.-11.8.2019) und Kühlungsborn (16.-18.8.2019) auf dem Tourkalender.

Alle Infos findet ihr unter www.die-techniker-beach-tour.de

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2. Ärger und Stress beim Boxen vermöbeln

Draufhauen ohne Reue und Verletzte – wo lässt sich das besser zelebrieren als beim Boxen? Dafür muss man heute auch nicht in den Ring steigen, sondern einfach beim Fitness-Boxen vorbeischauen; Kurse werden inzwischen fast in allen größeren Städten angeboten. Die intensiven Trainingseinheiten machen nicht nur irre schnell fit, sondern trainieren wirklich den ganzen Körper. Außerdem ist Boxen prädestiniert, um Stress abzubauen, denn beim Training am Sandsack kann man ordentlich Dampf ablassen und gleichzeitig das eigene Selbstvertrauen stärken. Ja, es stimmt: Wer seinem Ärger auf diese Weise Luft macht, fühlt sich anschließend stärker und selbstbewusster. Mit sinnlosem Drauflosprügeln hat der Sport allerdings absolut nichts gemein. Beim Boxen braucht es Köpfchen, Reaktionsschnelligkeit und Konzentration. Das alles unter einen Hut zu kriegen, ist am Anfang ziemlich schwer, aber Dranbleiben lohnt sich. Denn das Gefühl, seine komplette angestaute Wut mit einem krachenden Punch in Sandsack oder Pratze zu schlagen, ist tatsächlich unbezahlbar.

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3. Wandern (im Grünen!) und Terpene schnuppern

Welchen Einfluss die Natur auf den Menschen und dessen Wohlbefinden hat, darüber wurde in den letzten Jahren zunehmend geforscht. Ganz vorne mit dabei sind japanische Wissenschaftler, die inzwischen den Begriff „Shinrin Yoku“ geprägt haben, was so viel heißt wie „Waldbaden“. Gemeint ist das bewusste Einatmen der Wald-Atmosphäre und die daraus resultierenden positiven Wirkungen auf den menschlichen Körper. Waldluft sei wie ein Heiltrunk zum Einatmen, sagt auch Clemens G. Arvay in seinem Bestseller „Der Biophilia Effekt. Heilung aus dem Wald“ (2016, Ullstein Taschenbuch, 12 Euro). Der Biologe aus Graz beschreibt in seinem Buch, welche Kraft die Natur auf unser Immunsystem und unser Seelenleben hat. Der Grund dafür liegt vor allem an den sogenannten Terpenen – sekundäre Pflanzenstoffe und ätherische Öle, die von Bäumen, Sträuchern, Pflanzen und sogar vom Waldboden abgegeben werden und die wir über die Atmung und die Haut aufnehmen; mit faszinierender Wirkung, wie Wissenschaftler feststellen konnten: Bei männlichen Probanden, die nur einen Tag im Wald verbrachten, sank die Konzentration der Stresshormone Cortisol und Adrenalin um 30 Prozent (bei Frauen um 50 Prozent); nach zwei Tagen im Wald sank der Wert auf 35 Prozent (bei Frauen sogar um 75 Prozent). Ergo: Auf in den Wald – egal ob joggend, wandernd oder beim Trailrunning.

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4. Eintauchen, abtauchen und wie neu geboren wieder auftauchen beim Schwimmen

Wasser ist nicht nur gesund, wenn wir es trinken, sondern auch, wenn wir uns darin bewegen. Wasser hat einen zutiefst heilsamen Effekt auf uns; allein die Tatsache, dass wir beim Schwimmen quasi schwerelos durchs Wasser gleiten, macht diesen Sport zu etwas sehr Beruhigendem. Wer mit dem richtigen Mindset ins Wasser steigt, kann seinem Stress tatsächlich ziemlich gut davonschwimmen. Dabei kommt es weniger darauf an, kraulend Rekordzeiten zu knacken oder sich ausschließlich von den Massagedüsen die Schultern kneten zu lassen – vielmehr ist es das Wechselspiel aus konzentrierten Ausdauereinheiten und entspannenden Elementen, die Schwimmen zu einem genialen Allround-Sport machen. Wer es schafft, genau in sich hineinzuhorchen und zu erspüren, was er gerade braucht, kann es im Wasser perfekt umsetzen. Vielleicht kommt man besonders gut runter, wenn man eine Stunde lang ruhig Bahn für Bahn zieht. Für andere mag das Schweben in Rückenlage bei geschlossenen Augen genau das Richtige sein, um wieder ins Lot zu kommen. Oder der Nervenkitzel beim Sprung vom Zehn-Meter-Brett ist genau das, was man nach der nervigen Gehaltsverhandlung mit dem Chef braucht.

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5. Atmen, zentrieren und den Flow genießen beim Yoga

Yoga, der Klassiker unter den Anti-Stress-Sportarten, darf natürlich nicht in unserer Liste fehlen. Schließlich sind die Effekte durch Yoga auf unseren Körper und Geist viel zu genial, um sie unter den Tisch fallen zu lassen. Wer versteht, dass Yoga kein Hochleistungssport ist, hat schon einmal viel gewonnen. Fakt ist: Nicht jeder Mensch kann alle Positionen mühelos erreichen. Sich mit Schmerzen in eine Übung zu begeben, ist nicht der Sinn von Yoga, sonder kontraproduktiv. Außerdem: Yoga ist nicht gleich Yoga. Das wird schnell klar, wenn man sich die etlichen unterschiedlichen Yoga-Arten anschaut, die inzwischen angeboten werden. Namen wie Hatha, Vinyasa, Bikram oder Kundalini klingen vielversprechend, lassen Sie aber völlig im Dunkeln, was dort wirklich auf Sie wartet. Mal werden die Körperhaltungen oder – wie Yogis sie nennen – „Asanas“ lang gehalten, ein anderes Mal dynamisch aneinandergereiht. Mal werden verstärkt Atemübungen praktiziert, ein anderes Mal der Raum aufgeheizt oder mit zusätzlichen Hilfsmitteln gearbeitet. Es lohnt sich, hier einmal auszuprobieren und in sich hineinzuspüren, welche Form für einen passt.

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