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  • Stresstyp

Dieser Stresstest zeigt, wie du mit Stress umgehst

Dauerhaft abstellen lässt sich nerviger Stress leider oft nicht. Wichtig ist nur, dass du lernst, besser damit umzugehen. Dieser Test hilft dir dabei

Die gute Nachricht: Du bist nicht allein. 8 von 10 Deutschen empfinden ihr Leben als stressig, jede*r Dritte steht unter Dauerdruck. Das besagt eine aktuelle, groß angelegte Studie der Techniker Krankenkasse, die den Stress der Deutschen genauer unter die Lupe genommen hat.

Die bessere Nachricht: Jede*r kann lernen, mit zu viel Druck im Job oder im Privatleben besser umzugehen. Dafür kannst du im ersten Schritt mit diesem Test herausfinden, zu welchem der 3 Stress-Typen du gehörst – und dann lernen, welche Methoden für dich die richtigen sind, um besser abzuschalten.

Fertig? So ist dein Ergebnis einzuordnen:

Die Vermeiderin

Du gehörst zu denen, die Stress am allerliebsten vermeiden. Das ist okay, aber bitte lauf nicht gleich vor jedem kleinsten Problem weg! Denn wenn du jedes Mal sofort den Kopf in den Sand steckst und dich weigerst, dich dem Stress zu stellen, droht ein Teufelskreis: Du wirst immer ängstlicher, Probleme scheinen immer größer und du dir selbst als immer unfähiger sie zu lösen. Viel besser ist es, herauszufinden, welche Stressfaktoren dich aus der Ruhe bringen – und sie dann zu bekämpfen.

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Relax-Tipps für Vermeiderinnen:

Versuche, dich dem Stress zu stellen. Entdecke deine Stärke, indem du aktiv gegen die Stressfaktoren vorgehst: Nimm also den Kopf aus dem Sand und greife an, ansonsten steigt der Druck immer mehr. Aber: Du solltest deine Grenzen kennen und diese auch respektieren: Lass nicht alles mit dir machen!

Wenn du merkst, dass dir der Stress immer in ähnlichen Situationen besonders zusetzt, solltest du dich vielleicht coachen lassen oder psychologischen Rat einholen. Es ist keine Schande, sich helfen zu lassen!

Es geht aber nicht immer nur darum, wie du den Stress überwindest: Lerne, damit umzugehen und nutze ihn aktiv. Die richtige Menge an Stress kann dir nämlich sogar helfen, produktiver zu sein.

Durch autogenes Training oder Qigong kannst du dein Selbstbewusstsein steigern und aktiver werden. Es kann dich dazu bringen, die Verantwortung für Problemlösungen häufiger selbst zu übernehmen. Auch durch spezielle Fantasie-Reisen oder Meditationen wird es dir leichter fallen, in Zukunft nicht vor stressigen Situationen zurückzuschrecken.

Die Durchhalterin

Als Durchhalterin zählst du zu der Gruppe Stress-Typ, die mit 59 Prozent am weitesten in Deutschland verbreitet ist. Du beißt immer richtig doll die Zähne zusammen, was auf Dauer zu einer gelernten und erhöhten Stress-Toleranz führt. Weshalb du in schwierigen Situationen wirklich sehr belastbar bist. Aber Vorsicht: Auf lange Sicht kann das auch riskant für die Gesundheit sein.

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Relax-Tipps für Durchhalterinnen:

Plane bewusste Pausen und Atemübungen für zwischendurch ein. Setze Prioritäten und nimm deine eigenen Bedürfnisse wahr.

Du musst nicht immer alles auf Anhieb erledigen. Sei ehrlich zu dir selbst, wenn es dir mal zu viel wird – und teile das vor allem auch mit.

Ganz wichtig: Nimm deine beruflichen Probleme nicht mit nach Hause, schalte auch regelmäßig das Handy aus und lies nach Feierabend keine Job-Mails mehr.

Ab zum Sport! Durch körperliches Training werden Endorphine ausgeschüttet, die als natürliche Schmerzmittel Ihres Körpers dienen. Dadurch können Verspannungen gelöst und sogar die Schlafqualität kann verbessert werden – was wiederum deine Stressbelastung reduziert.

Die Loslegerin

Eine erhöhte Belastung spornt dich erst zur Höchstform an? Dann zählst du zu den Einzelkämpferinnen, die keine Verantwortung abgeben und sich um alles immer selbst kümmern wollen. Losleger werden oft mit positivem Stress verbunden. Als echte Anpackerin brauchst du täglich neue Stresssituationen, wechselnde Projekte und arbeitest auch gern mal bis zur völligen Erschöpfung.

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Relax-Tipps für Loslegerinnen:

Losleger haben es im Berufsleben oft leichter, da sie den Stressfaktor gar nicht erst zum Problem werden lassen. Positiver Stress setzt Kraftreserven und Kreativität frei. Dennoch solltest du mindestens 1-mal pro Woche einen Gang zurückschalten.

Lerne Nein zu sagen. Das kann anfangs schwierig sein, besonders wenn du dich verpflichtet fühlst, anderen zu helfen.

Niemand muss einen permanent vollen Terminkalender haben. Gönn dir freie Zeit und sag mal Verabredungen ab.

Öfter abends die Augen schließen, in sich hineinspüren und so verborgene Überforderung erkennen. Und probiere mal progressive Muskelentspannung: Einzelne Muskelgruppen nacheinander von Kopf bis Fuß für einige Sekunden anspannen, danach lässt du locker und spürst dem gelösten Zustand nach.

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